Schon klar, bei Yoga geht es nicht hauptsächlich um dein Outfit … Mit einer schlecht sitzenden Hose macht aber auch der schönste Flow keinen Spaß. Das wissen die Macher von IKARUS und haben mit der Yoga-Marke für den Mann ein paar echte Alleskönner in Sachen Yoga-Outfit auf den Markt gebracht. Wir haben uns die Yoga-Wear für Männer mal genauer angesehen.
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Wenn man sich die gängige Yoga-Klamotte ansieht, könnte man meinen, Yoga wäre reine Frauensache: Hosen, Tops & Co. in allen Formen und Farben. In der Männerabteilung sieht es da noch eher mau aus, dabei ist Yoga längst keine Frauendomäne mehr. Das haben auch die Yogis Claudio Heinzmann, Daniel Goihl und Heiko Spark erkannt und direkt mal Nägel mit Köpfen gemacht: 2020 gründeten sie das Fashion-Startup „IKARUS | Yoga Wear For Men„. Gemeinsam mit Yoga-Lehrern und Modedesignern haben die drei Männer ihre erste Yoga-Kollektion „Prometheus“ entwickelt: „Wir Männer brauchen beim Yoga und anderen bewegungsintensiven Sportarten wie Calisthenics viel Freiraum – und gleichzeitig muss aber alles perfekt sitzen und in Sachen Style absolut modern sein.“
Yoga-Wear: Eine Frage der Nachhaltigkeit
Wir finden: Yoga und Nachhaltigkeit sind mittlerweile nicht mehr voneinander zu trennen.
Die Yoga-Kleidung besteht fast zur Hälfte aus Modal, – einer synthetisch gewonnenen Naturfaser, die besonders weich und angenehm auf der Haut liegt, glatter, saugfähiger und hitzebeständiger ist – Bio-Baumwolle und Elasthan. Das Outfit ist auch nach einem anstrengenden Flow nicht nassgeschwitzt, da der Stoff schön saugfähig ist. Das Label verspricht zudem eine hohe Langlebigkeit, was ich allein vom „Anfühlen“ und der hochwertigen Verarbeitung sofort merke. Uns gefällt, dass Claudio, Daniel und Heiko in Sachen Produktion viel Wert auf Nachhaltigkeit legen: Die Herstellung der Stoffe und die Produktion der Kleidung finden unter fairen Bedingungen statt. IKARUS setzt in allen Prozessen auf Nachhaltigkeit, auch bei der Verpackung und beim Versand. Superschönes Plus: Von jeder Bestellung geht 1 Euro an die Ozeanfreunde, die sich um den Schutz und Erhalt der Riffe kümmern.
Wie sitzt das Yoga-Outfit von IKARUS?
Praxistest: Wie sitzen Hose und Shirt?
Yogis wissen: Entscheidend für die Wahl des eigenen Yoga-Outfits ist letztendlich der Sitz. Und auch hier müssen wir sagen: Wir sind überzeugt! Die Hosen haben einen hohen Bund, der in jeder Asana für stabilen Halt sorgt und dennoch genug Spielraum bietet, dass das T-Shirt bequem in der Hose getragen werden kann. Nichts rutscht und die Bewegungsfreiheit empfanden wir als optimal. Der Style ist von fernöstlicher Kampfsport-Kleidung inspiriert. Die Yoga-Hose ist an den Waden eher eng geschnitten und sitzt extrem angenehm. Uns hat es gar nicht überrascht, dass unsere Kolleginnen das lässige Männer-Outfit selbst auch gut finden …
IKARUS – auf unserer Watchlist
Sind wir überzeugt von den Outfits? Ganz klar: Ja. Die „Prometheus“-Kollektion von IKARUS sieht lässig aus. Der Style ist klar und geradlinig. Die Funktion steht im Vordergrund und da hält die Marke, was sie verspricht. Der Stoff ist atmungsaktiv und liegt auch bei einem kraftvoll-fordernden Flow nicht klebrig auf der Haut. Hose und Shirt sitzen perfekt und haben uns bei keiner Bewegung eingeschränkt. In Sachen Material und Produktion wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Farbpalette der Yoga-Wear ist überschaubar, geht von Schwarz und Weiß bis Dunkelgrau – eine klare Abgrenzung zur bunten Yogawear auf dem Markt. Für uns derzeit definitiv ein „Label to watch“!
Die Gründer von Ikarus: Claudio Heinzmann, Heiko Spark und Daniel Goihl
Lust auf mehr bekommen? Alle Infos zu IKARUS findest du hier: ikarusyoga.com. Das Beste: Mit dem Code „Yogajournal“ gibt es 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf!
Der Mond steht im Sternzeichen Widder. Dieses Feuerzeichen steht für Aufbruch, Mut und Pioniergeist im Allgemeinen. Daher geht es in diesem Vollmond auch um Kreativität und Schaffen. Der Widder Vollmond lädt dazu ein ins Handeln zu kommen. Hört in unsere Playlist für Yoga bei Vollmond rein und lasst euch inspirieren.
Schnelle Atmung, Angstschweiß, flaues Gefühl im Bauch … Sind wir gestresst, reagiert unser Körper. Im Idealfall greift dann die Resilienz, die Fähigkeit uns selbst zu regulieren. Doch oft ist genau diese Stressregulation gestört und wir trudeln in einen Teufelskreis, aus dem es gefühlt kein Entkommen gibt. Die gute Nachricht: Resilienz kann man trainieren. Wie das geht, erklärt Dr. Isa Grüber in ihrem neuen Buch.
„Resilienz ist für mich die Fähigkeit, sich bei Stress und in schwierigen Lebenslagen zu regulieren, das heißt sich in die eigene Mitte zurückzubringen, den Kopf frei zu bekommen, wieder klar zu denken und handlungsfähig zu sein. Wir erkennen Resilienz an einem klaren Kopf und einem energiegeladenen Körper.“ Es klingt so einfach und schlüssig, was Dr. Isa Grüber in ihrem Buch „Resilienz – dein Körper zeigt dir den Weg“ erklärt. Die Heilpraktikerin weiß aber auch: Bei vielen Menschen ist die Stressregulation gestört, denn wir haben verlernt auf unseren Körper zu hören. Dabei ist unser Körper sehr weise, er hilft uns, sagt uns genau, was er braucht – wenn wir ihn nur lassen.Diese Weisheit unseres Körpers, besser gesagt die Faszination dafür, ist der rote Faden, der sich durch Dr. Isa Grübers Arbeit zieht: Sie hat sich darauf spezialisiert, seelische Spannungen im Körper aufzuspüren und aufzulösen. Wie das funktioniert und was Somatic Experiencing (SE)® nach Dr. Peter Levine damit zu tun hat, erklärt sie uns im Interview.
Liebe Frau Dr. Grüber, ihr Buch ist auf der Grundlage von Somatic Experiencing (SE)® entstanden. Was müssen wir uns darunter vorstellen?
Der Körper ist ein machtvolles Instrument, um Resilienz zu erleben. In meiner Praxis mache ich immer wieder die Erfahrung, dass er nur darauf wartet, seine Ressourcen zu aktivieren. Im Alltag nehmen wir unseren Körper meist wenig wahr oder sogar nur bei Schmerz oder Unwohlsein oder dann, wenn er nicht mehr „funktioniert“. Wir wissen alle, wie sich Stress anfühlt. Aber wer nimmt sich schon die Zeit, um der Erleichterung nachzuspüren, wenn der Stress sich löst? Dabei ist diese Form von Aufmerksamkeit der Schlüssel, um Resilienz im Körper zu verankern. Und genau das machen wir mit Somatic Experiencing. Wörtlich bedeutet es „den Körper erleben“. Wir orientieren uns an Ressourcen und lassen diese inneren Kraftquellen im Körper ankommen. Das machen wir, indem wir ihnen auf eine bestimmte Art und Weise nachspüren. Im Laufe der Zeit entsteht daraus ein neuronales Muster für Resilienz.
Im Umkehrschluss bedeutet das, dass unsere Körperwahrnehmung gestört ist. Warum verlernen wir es, auf unseren Körper zu hören?
Das hat viele Aspekte: Erstens: Wir leben in einer schnellen Zeit, doch Spüren ist langsam, es braucht Zeit. Zweitens: Wir leben in einer stark visuellen Gesellschaft und sind es eher gewohnt, uns auf Bilder zu fokussieren. Drittens: Süchte, materielle und immaterielle, dämpfen unangenehme Gefühle und Empfindungen – und die angenehmen gleich mit. Schließlich hat es mit der eigenen Lebensgeschichte zu tun. Wenn ich, vielleicht schon früh im Leben, aufgrund von chronischem oder traumatischem Stress meine Gefühle und Körperwahrnehmung abschalten musste, weil es sonst nicht auszuhalten gewesen wäre, ist Spüren manchmal bedrohlich. Dann taucht womöglich der alte Schmerz wieder auf, wenn ich in mich hineinspüre. Das Nichtspüren ist dann eine Überlebensstrategie und die ist sinnvoll! Denn Aufmerksamkeit verstärkt. Im Somatic Experiencing gehen wir daher ganz behutsam an das Spüren heran. Vor allem spüren wir dann in den Körper, wenn es sich angenehm anfühlt, wenn Erleichterung da ist und sich etwas löst.
Dabei kommt auch die „Resilienz-Schatzkiste“ zum Einsatz, die Sie in ihrem Buch beschreiben. Können Sie uns erklären, welche Schätze – oder besser gesagt Kraftquellen – in dieser wertvollen Truhe liegen und wie sie uns helfen?
Das kann alles Mögliche sein. Eine Ressource in Ihrer Schatzkiste kann zum Beispiel eine schöne Erinnerung sein. Etwas, das Ihnen niemand nehmen kann. Eine Erinnerung ist dann eine wertvolle Ressource für Sie, wenn sie in Ihrem Körper ein wohliges Gefühl auslöst. Auch eine Zukunftsvision kann eine starke innere Kraftquelle sein. Sie kann ein vages und dennoch unbeirrtes Gefühl sein wie „Ich schaffe das, auch wenn ich jetzt noch nicht weiß, wie.“ Sie kann auch ein konkretes Szenario sein, das Sie sich innerlich mit allen Sinnen ausmalen und das Ihnen Kraft gibt. Sobald eine Ressource stark genug ist, verändert sich beim Gedanken daran etwas in Ihrem Körper auf angenehme Art und Weise. Dann können Sie ihr nachspüren, sie dadurch noch weiter intensivieren und sie dann in Ihre Schatzkiste packen. Wahrscheinlich werden Sie überrascht sein, was alles Kraftquellen in Ihrem Leben sind. Ich habe diesem Thema ein ganzes Kapitel gewidmet und mache viele Vorschläge dazu. Es ist spannend, die eigenen Ressourcen besser kennenzulernen.
Dr. phil. Isa Grüber ist Heilpraktikerin und Coach mit eigener Praxis in Bonn und Bad Honnef. Foto: Ulrich Dohle
Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter mangelnder Resilienz. Sollten wir als Gesellschaft größeren Wert darauf legen, diese wichtige Fähigkeit schon früh, etwa in der Schule, zu vermitteln?
Resilienz als Schulfach, das wäre wunderbar. Faktenwissen ist heute überall verfügbar. Was in der Schule mehr vermittelt werden sollte, ist „Lebenslernen“, also wohin mit der inneren Unruhe, lernen die Aufmerksamkeit zu steuern anstatt sich vom Handy verführen zu lassen, sich konzentrieren und tief in etwas eintauchen, die eigenen Stärken kennen, stolz darauf sein und sich stark fühlen. Und vieles mehr. Bis es so weit ist, können wir Erwachsene mit gutem Beispiel vorangehen und unsere eigene Resilienz stärken. Dann sind wir ein lebendiges Vorbild für unsere Kinder und Enkel.
Dabei sind auch manche Erwachsene längst keine Resilienz-Profis, ich nehme mich da selbst nicht aus.Ich wundere mich oft, wie einige Menschen scheinbar mühelos, mit Stress, Angst oder Schicksalsschlägen umgehen, während andere das kleinste Problem aus der Bahn wirft?
Das ist eine gute Frage. Es gibt viele Möglichkeiten: Weil manche Menschen ein gutes Vorbild für Resilienz hatten, zum Beispiel eine Mutter, die gut trösten konnte oder die bei Problemen kreative Lösungen fand. Oder, weil sie kraftvolle Ressourcen haben und einen guten Zugang zu ihnen. Vielleicht auch, weil es selbst in einer schwierigen Familienkonstellation eine Person gab, von der sie gesehen und unterstützt wurden. Weil sie etwas in ihrem Leben gefunden haben, das ihnen Kraft gibt, egal was geschieht. Ein Schicksalsschlag kann sie dann umhauen, für eine gewisse Zeit, und dann rappeln sie sich wieder hoch. Und weil sie gelernt haben Hilfe anzunehmen und noch vorher, sie aktiv zu suchen.
Wir können ein gewissen Maß an Resilienz also erlernen? Können wir auch lernen, uns selbst zu regulieren?
Ja, auf jeden Fall. Selbstregulation ist der Kern von Somatic Experiencing. In meinem Buch stelle ich viele einfache Übungen genau dafür vor. Sie zeigen, wie man sich bei Stress und in kleinen und größeren Krisen selbst regulieren kann. Konkret heißt das, sich zu beruhigen und zu motivieren für den nächsten Schritt. Bei all dem kann der Körper helfen. Es geht darum, seine feinen positiven Signale wahrzunehmen und zu verstärken. Das ist der Weg in Richtung Resilienz. So können Sie Ihren Körper als Kraftquelle erleben. Ressourcen nachzuspüren macht glücklich. Es verbreitet ein wohliges Gefühl, löst Spannungen und weckt die Lebensfreude. Je öfter wir es machen, desto leichter wird es. So fluten wir unsere Zellen mit Glücksgefühlen – und stärken ganz nebenbei Nerven und Immunsystem.
Verraten Sie unseren Lesern zum Abschluss noch, wie Sie sich persönlich immer wieder Mut machen?
Gern. Ich habe viele Ressourcen und ich hege und pflege sie. Beim Schreiben dieses Buches habe ich sie noch einmal intensiv erforscht und gespürt. Es war Winter, Lockdown, Einschränkungen überall und ich hatte eine gute Zeit, weil ich mich so viel mit Resilienz beschäftigt habe. Das war eine interessante und nährende Erfahrung. In Phasen der Mutlosigkeit oder inneren Unruhe wende ich all das an, was ich in meinem Buch beschrieben habe. Zum Beispiel die fünf Basisübungen zur Stabilisierung. Sie sind für mich so selbstverständlich geworden, dass ich sie nicht mehr als Übung empfinde. Ich nehme mir regelmäßig Zeit, in den Körper zu spüren, vor allem meinen Ressourcen nachzuspüren. Alles was ich in meinem Buch beschreibe, habe ich im Laufe der Jahre, in denen ich Somatic Experiencing in meiner Praxis anwende, zutiefst verinnerlicht. Ich lebe es ganz natürlich.
Basisübung zur Stabilisierung: Die Energie in die Füße bringen
Warum? Stressenergie schießt im Körper nach oben. Bei einem hohem Stresspegel haben wir zu viel Energie im Kopf und zu wenig in den Füßen. Die Energieverteilung im Körper spielt eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden. Mit dieser Übung wollen wir uns dieses Thema genauer ansehen. Da die Stressregulation vom autonomen Nervensystem gesteuert wird, also nicht mit dem Willen allein beeinflussbar ist, können wir dieses System nur einladen, sich zu regulieren. Und das machen wir zum Beispiel auf folgende Weise.
Mache es dir im Sitzen bequem und nimm dir ein bisschen Zeit, um vollständig anzukommen.
Dann wandere mit deiner Aufmerksamkeit wie mit einem Scan durch deinen ganzen Körper. Wo nimmst du die Energie wahr, als Wärme, als Fließen, Strömen, Kribbeln, ausgefüllten inneren Raum oder wie auch immer? Wo ist der Schwerpunkt in deinem Körper?
Ist die Energie gleichmäßig im ganzen Körper verteilt? Dann brauchst du jetzt nichts weiter zu tun, als dem nachzuspüren und es zu genießen!
Wenn du mehr Energie in der oberen Körperhälfte als in der unteren wahrnimmst, lenke deine Aufmerksamkeit freundlich zu deinen Füßen und fange an, sie leicht zu bewegen. Du kannst zum Beispiel mit deinen Zehen spielen, den Vorderfuß links und rechts abwechselnd anheben und wieder aufsetzen, dann die Fersen, den Fuß leicht kreisen lassen, das Bein dabei ausstrecken, kleine Laufbewegungen auf der Stelle machen. Alles ist möglich, Hauptsache, es ist leicht! Es darf leicht sein. Das hier ist kein Muskeltraining und keine Gymnastik. Es ist ein spielerisches Aktivieren der Nerven, der Muskeln, der Faszien.
Oder du stellst deine Füße erst über Kreuz auf den Boden und spürst dem nach, dann stellst du sie flach auf den Boden. Was ist jetzt anders?
Du kannst dir auch vorstellen, dass du mit deinen Füßen tanzt. Du bewegst die Füße spielerisch und leicht und gehst mit deiner ganzen Aufmerksamkeit dahin.
Was beginnt sich dabei in deinen Füßen zu verändern? Und gleichzeitig in deinem ganzen Körper? Nach einer Weile solltest du eine Veränderung in die folgende Richtung wahrnehmen: In der oberen Körperhälfte wird es leichter, der Kopf wird leerer, es wird innerlich ruhiger.In der unteren Körperhälfte wird es schwerer, du sitzt breiter oder schwerer, die Beine sind dir bewusster, die Füße fühlen sich lebendiger und wärmer an.
Du kannst noch einen Schritt weitergehen und deine Füße sich so bewegen lassen, wie diese es wollen, wie es von Innen kommt.
Das machst du, bis du spürst: Die Energie in deinem Körper bewegt sich nach unten, etwas in dir „sackt“ im besten Sinne, etwas fließt ab nach unten – wo es auch hingehört. Deine Energie gehört in deinen ganzen Körper, nicht nur in deinen Kopf.
Bleibe ganz neugierig und offen, was dabei geschieht. Dein Körper kann das! Er macht es regelmäßig, wenn er nach einer Anspannung wieder entspannt. Wahrscheinlich hast du dem bisher nur noch nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt. (Diese Übung ist ein Auszug aus dem Buch „Resilienz – dein Körper zeigt dir den Weg“)
Über die Autorin: Mit Somatic Experiencing (SE)® nach Dr. Peter Levine, einem körperorientierten Ansatz zur Stress- und Traumalösung, begleitet Dr. Isa Grüber Klient*innen dabei, durch gezieltes und achtsames Spüren im Körper blockierte Stressenergie zu befreien und als neue Lebenskraft zu erfahren. Mehr über ihre Arbeit und SE erfährst du im Buch „Resilienz – dein Körper zeigt dir den Weg“ (Irisiana, 15 Euro) // Titelbild von Corey Dupree von Pexels
Die Zahl 108 gilt im Yoga als heilige Zahl. Unsere YOGA WORLD-Kolumnistin Denise Klier gibt euch Einblicke in die Verbindung zwischen der Numerologie und Yoga und erklärt, was die Zahl 108 mit dem Sonnengruß zu tun hat…
Weshalb sind Zahlen für unser Verständnis der Welt überhaupt so wichtig? Der Grieche Pythagoras war der eigentliche Begründer der Numerologie, der als Mathematiker und Philosoph bereits 500 v. Chr. versucht hat, eine durch Zahlen erfahrbare Weltordnung zu begründen. Seiner Auffassung nach, wirkt sich die Schwingung des Universums zum Zeitpunkt der Geburt ebenso auf die Charakterbildung, wie auch auf unser Schicksal aus. Egal ob in der antiken oder modernen Welt, die 108 scheint eine mysteriöse Zahl zu sein.
108 im Hinduismus
Sie ist die Zahl der Erleuchtung und ermöglicht uns Menschen den Ausstieg aus dem Kreislauf der Reinkarnation. Aus diesem Grund hat jede indische Gottheit 108 unterschiedliche Namen, jede Gebetskette „Japa Mala“ 108 Perlen, die heiligen Schriften „Upanishaden“ 108 Verse und jedes Mantra und Pranayama wirkt besonders stark, wenn es 108 mal wiederholt wird.
Da auch 12 und 9 besonders heilige Zahlen sind, ist es kein Wunder, dass der typische Sonnengruß „Surya Namskar“ aus 9 verschiedenen Asanas besteht und gerne 12 mal wiederholt wird. Denn 12×9 ergibt 108! Alte Yogis glaubten, dass wir uns auf die Rhythmen der Schöpfung einstimmen können, indem wir Übungen in 108 Runden abschließen.
Jede Gebetskette (Japa Mala) hat 108 Perlen
108 im Buddhismus
Im Buddhismus gehört zu den Lehren, dass es genau 108 Arten von Befleckungen gibt – nicht mehr und nicht weniger. Um das neue Jahr einzuläuten erklingen die Glocken genau 108 mal und in der Hauptstadt des Buddhismus – in Katmandu – gibt es exakt 108 Abbildungen von Lord Buddha.
108 in den mystischen Traditionen
Die Zahl 108 besteht aus den einzelnen Zahlen 1, 0 und 8. Dabei steht die Zahl 1 für Autorität und Führung, aber auch für Neuanfänge, Initiative und das Beschreiten eines neuen Weges.
Die Zahl 0 ist mysteriös, da sie sowohl das Nichts als auch die Ewigkeit repräsentiert. Wenn sie mit anderen Zahlen kombiniert wird, verstärkt sie jedoch den Einfluss der anderen Zahlen.
Die Zahl 8 bedeutet Energie, Macht, Fülle und Leistung. Wenn wir diese Schwingungen manifestieren, können wir große Einflüsse auf viele Lebensbereiche erwarten.
Und wenn wir die Quersumme von 108 bilden, erhalten wir 9 (1+0+8), die als hochspirituelle Zahl gilt. Wir können eine Verbindung zu dieser göttlichen Quelle durch Dankbarkeit und Großzügigkeit schaffen, was wiederum materiellen und spirituellen Wohlstand in unser Leben bringen soll.
108 in der Astrologie
Es gibt 12 Tierkreise und 9 Planeten und multipliziert erhalten wir 108. Außerdem gibt es 27 Mondvillen, die in 4 Viertel unterteilt sind. Wenn 27 mit 4 multipliziert wird, ist das Ergebnis auch wieder 108.
Auch für das Sonnensystem hat die 108 eine besondere Bedeutung: Sie repräsentiert die Einheit und Gesamtheit der Existenz. Einmal im Monat, wenn die Umlaufbahn des Mondes ein perfekter Kreis ist, ist der Abstand zwischen Mond und Erde 108 mal der Durchmesser des Mondes. Und der Abstand zwischen Erde und Sonne beträgt das 108-fache des Sonnendurchmessers.
Unsere YOGA WORLD-Kolumnistin Denise Klier ist Pilates und Yogalehrerin in München.
Denise findet ihr unter www.deniseklier.com und auf Instagram unter @diebienenkönigin. Dort teilt sie ihr tägliches Leben, Reisen, Yoga, Tipps und Tricks für deine Praxis und vieles mehr!
Nüsse sind Futter für das Gehirn und außerdem ein knuspriger und leckerer Snack für Zwischendurch. Versüßt euch den Herbst mit unserem Snack-Nüsse Rezept mit Kreuzkümmel und Zimt!
Dieses Rezept eignet sich besonders gut für die süß-herzhafte Verfeinerung von Walnüssen, es können aber auch andere Nüsse verwendet werden.
ZUTATEN für 4 Portionen
½ TL gemahlener Kreuzkümmel ½ TL Salz ½ TL Zimt 3 EL Ahornsirup 3 EL Olivenöl 2 Tassen Walnusskerne
Erstmal heizt du den Ofen auf 200 Grad vor. Verrühre Gewürze, Ahornsirup und Olivenöl und wende die Nüsse darin. Unser Tipp: Gib alle Zutaten in eine Schüssel oder eine Box mit Deckel und schüttle alles. So verteilt sich die Sauce mühelos und du machst dir die Hände nicht schmutzig. Anschließend breitest du die Nüsse auf einem mit Backpapier belegten Blech aus und ab damit in den Ofen. Schon bald verbreitet sich ein zimtiger Duft und der Herbstblues verschwindet von ganz allein.
Insgesamt brätst du sie etwa 10 Minuten lang, bis sie klebrig glänzen und duften. Aber nicht zu schnell naschen: Vor dem Servieren müssen die glasierten Snack-Nüsse abkühlen. Vielleicht willst du deine Delikatesse auch über süße Nachspeisen wie Puddings geben oder mal ganz was anderes wagen, indem du Salaten oder gesunden Bowls dadurch das gewisse Extra verleihst.
Wenn du das Snack-Nüsse Rezept ausprobiert hast, dann teile es gerne auf Instagram, und tagge uns mit Yogaworld108. Wie fandest du sie?
Fußdehnung gegen Nackenschmerz? Klingt erst mal seltsam, doch im Faszienyoga denkt man in größeren Zusammenhängen – beziehungsweise in langen Faszienbahnen. Unsere Asana-Kolumnistin Amiena Zylla zeigt euch heute den langen Krieger…
Mein Konzept von Faszienyoga beruht auf den myofaszialen Leitbahnen. Myo steht dabei für Muskel, Faszie für Bindegewebe. Wir stimulieren also mit Faszienyoga das muskuläre Bindegewebe und das nicht nur punktuell, sondern anhand von langen Ketten an Faszien, den Leitbahnen, die wiederum zu einem Netzwerk verbunden sind. Gerade wenn du zu den Menschen gehörst, die sich mit Beschwerden herumplagen, die einfach nicht besser werden, könnte dieser Ansatz spannend für dich sein. Nehmen wir an, du leidest an Nackenverspannungen. Immer wieder knetest und massierst du daran herum und versuchst, die Verhärtungen aufzuweichen. Das ist nicht verkehrt und schafft vielleicht auch eine Weile Linderung, doch das eigentliche Problem wird es meist nicht beheben.
Unser Fasziennetzwerk ist ein ganzheitliches System und möchte auch so behandelt werden. Mit der hier gezeigten Übung lernst du die frontale Faszienbahn kennen. Auch wenn es auf den ersten Blick widersinnig erscheint, weil der Nacken ja hinten ist: Seine Faszien liegen genau auf dieser Bahn. Ihr Ausgangspunkt liegt bei den Zehen und dem Fußrücken – und genau hier findet sich auch der Schlüssel für viele Nackenprobleme: Die Füße stecken den ganzen Tag in Schuhen, sie werden viel zu wenig bewegt, das führt zur Verkümmerung und kann einen Rattenschwanz an Beschwerden nach sich ziehen. Neben den für Aufrichtung und Gang bedeutsamen Fußsohlen betrifft das auch den Spann, also die Oberseite: Er wird starr, seine Faszien verfilzen. Das macht die Dehnung der Fußoberseite am Anfang oft recht unangenehm, doch für die Füße selbst ist es eine absolute Wohltat – und ganz besonders wird sich dein Nacken über diese Dehnung freuen.
Verlauf der frontalen Faszienbahn
Sie beginnen jeweils auf den Fußrücken und
verlaufen über die Schienbeine zu den Oberschenkeln, also über die kompletten Beinvorderseiten.
Mit einer kleinen Unterbrechung im Hüftbeugerbereich geht es weiter nach oben über den Bauch zum Brustkorb,
weiter über den Hals bis hinter die Ohren, wo sich beide Linien am Hinterkopf treffen und enden.
Amiena Zylla im langen Krieger. Foto: Susanne Schramke
Step by Step Anleitung
Setze deine Füße in einen weiten, tiefen Ausfallschritt, dabei legst du Knie und Fußrücken des hinteren rechten Beines zunächst am Boden ab. Das linke Knie richtest du etwa senkrecht über der linken Ferse aus.
Stütze dich locker mit beiden Händen am Oberschenkel des vorderen Beins ab. (Achtung: Bitte nicht auf dem Knie abstützen!) Dann löst du das hintere Knie vom Boden, dabei bleibt der Fußrücken unten.
Hebe den Brustkorb und bewege den Oberkörper so weit nach hinten in die Rückbeuge, wie es deine Wirbelsäule erlaubt. Dabei darfst du einen milden Druck, aber keinen punktuell stechenden Schmerz im Lendenwirbelbereich spüren.
Zum Schluss führst du den rechten Arm gestreckt nach oben und dehnst ihn so weit nach hinten, wie es dein Schultergelenk zulässt. Beuge das Handgelenk, sodass die Handfläche nach oben zeigt. Im Anschluss übst du die Haltung seitenverkehrt.
Wirkung und Praxis-Tipp
verbessert die Atmung
lindert Nacken- und Rückenschmerzen
schafft einen guten Ausgleich zu sitzenden Tätigkeiten
Praxis-Tipp: Noch deutlicher kannst du die Dehnung der frontalen Faszienbahn spüren und genießen, wenn du zusätzlich den Kopf auf die Seite des gebeugten Beins drehst und dein Kinn zum Schlüsselbein neigst.
Lalah Delia ist Wellness-Trainerin und Bestsellerautorin des Buches „Vibrate Higher Daily“. Sie ist unser aktuelles Covermodel und die lebende Verkörperung von Dankbarkeit, Achtsamkeit, Ausgeglichenheit und Gleichgewicht. „Jeden Tag ein bisschen höher schwingen“ – das ist ihr Ziel und ihre Mission. Wie das geht lest ihr hier…
Unter „High Vibe“ versteht Lalah Delia, Geist, Körper und Seele zu nähren. Und das umfasst Alles, von den Lebensmitteln, die sie täglich isst, bis hin zu den Gedanken und Handlungen, die sie hegt und pflegt. Sie glaubt an das Gesetz der Schwingung, das besagt, dass alles, was existiert, aus Energie besteht, die in bestimmten Frequenzen schwingt und auf natürliche Weise Ereignisse, Erfahrungen und Menschen anzieht, die ähnliche Wellenlängen ausstrahlen.
„Einsamkeit ist Heilig“
Lalah Delia
Die meisten Menschen bekämpfen Einsamkeit – Lalah findet sie heilig.
„Ich sage immer: ‚Einsamkeit ist heilig‘. Sie ist der Ort, an dem die ganze Magie und Transformation stattfindet. Wenn wir diese Zeit des Unbehagens, der Einsamkeit und des Umbruchs anerkennen, anstatt gegen sie anzukämpfen, kann etwas Neues entstehen,“ so Lalah. In welcher Lebenssituation du auch bist, die folgenden Morgenrituale können der erste Schritt für einen achtsame Umgang mit dir selbst werden.
Lalahs Morgenroutine für gute Vibes
Du kannst die Rituale an deine eigenen Bedürfnisse anpassen. Vielleicht machst du alle oder du pickst dir das Ritual heraus, dass dich am meisten anspricht…
1 Dankbarkeits-Praxis „Ich liebe es alles, wofür ich dankbar bin in meinem Tagebuch aufzuschreiben.“
2 Stille Zeit oder Einsamkeit und spirituelle Praxis „Ich meditiere still mit geschlossenen Augen in Kontemplation. Gleichzeitig bete ich manchmal oder spreche innerlich Affirmationen. Das dauert etwa 20 Minuten.“
3 Flüssigkeitszufuhr „Ich mache morgens intermittierendes Fasten bis etwa 11 Uhr. Also trinke ich Tee oder Säfte, um meinen Wasserhaushalt zu pflegen.“
4 Kreativität „Ich verbringe diese Fastenzeit mit dem kreativen Prozess – ich schreibe oder entwickle Ideen. Ich arbeite an meinen Büchern und schreibe für meinen Blog oder meinen Newsletter. Was auch immer an diesem Tag am schwersten auf meiner To-Do-Liste steht, ich erledige es gerne vor dem Essen. Wenn ich damit warte, bis ich gegessen habe, bin ich etwas langsamer, und meine Gedanken und meine Kreativität sind nicht in demselben Fluss wie beim Fasten.“
5 Dehnen und leichtes Tanzen „Ich nutze die tägliche Bewegung, um meine Gedanken zu klären und kreative Energie und Freude einzubringen.“
Wie steht es um die Verletzungsgefahr im Yoga? Wir fragen nach. Dazu lesen wir eine im Orthopaedic Journal of Sports Medicine (November 2016) veröffentlichte Studie. Sie kommt zu dem Schluss, dass sich vor allem ältere Menschen beim Yoga immer häufiger verletzten.
In der Studie „Verletzungen durch Yoga in den USA von 2001 bis 2014“ heißt es, dass in amerikanischen Notaufnahmen während des Zeitraums insgesamt knapp 30.000 Menschen mit Yoga-Verletzungen eingeliefert worden seien. 2014 habe sich demnach die Zahl im Vergleich zu 2001 nahezu verdoppelt. Aber unter den Senioren sind die Verletzungen sprunghaft angestiegen. Die Rate der Verletzungen bei Erwachsenen, die 65 und älter sind, stieg um mehr als das Achtfache.
„Wir wissen, dass die Verletzungsrate bei älteren Erwachsenen aus einer Reihe von Gründen höher sind. Einer davon ist, dass man im Alter gebrechlicher wird“, so Co-Autor Dr. Gerald McGwin. Er ist Direktor des Centre for Injury Sciences am Universität von Alabama in Birmingham. Aber er glaubt nicht, dass das Problem streng auf das Alter beschränkt sei. Trugschluss sei auch der zunehmende Yoga-Hype im Allgemeinen. Oder die höhere Anzahl an älteren Menschen, die mit Yoga anfangen. Das wurde in der Studie berücksichtigt. „Ein Grund ist sicher auch, dass ältere Yogi*nis angefangen haben, Stunden für Fortgeschrittene zu besuchen. Zudem setzten sie sich vermehrt mit fordernden Yogastilen auseinander,“ erläutert McGwin weiter. Vielleicht werden auch mehr Menschen von Yoga angezogen, das für sie nicht wirklich geeignet ist. Und sowohl Lehrer als auch Studios befinden sich vielleicht nicht immer auf dem Niveau, auf dem sie eigentlich sein sollten.“
Komplexe Ursachen für Verletzungen im Yoga
Coral Brown, Ausbilderin und ganzheitliche Psychotherapeutin glaubt, dass es wahrscheinlich an einer Kombination von verschiedenen Faktoren liegt: „Es kam in den letzten Jahren zu einer signifikanten Zunahme von Yogalehrerausbildungen, was eine Qualitätssicherung erschwert. Die Ausbildungsregularien und Kriterien, um Yogalehrer ausbilden zu dürfen, sollten viel strenger sein. Und zudem engmaschiger kontrolliert werden.“ Sie ist der Meinung, dass die Minimalanforderung einer 200-Stunden-Yogalehrerausbildung viel zu niedrig sei. „Yoga ist ein viel zu weites Feld, um das Thema in 200 Stunden zu verdauen. Und von denen lediglich 20 Stunden der Anatomie gewidmet werden müssen. Yoga ist zum Großteil eine körperliche Praxis. Deshalb glaube ich, dass mehr Aufmerksamkeit auf die anatomischen Funktionen des Körpers gelegt werden sollte.“
Gerade ältere Menschen seien aufgrund eines natürlichen Rückgangs an Flexibilität und Mobilität physiologisch oft benachteiligt, so Brown. Ärzte und Therapeuten laufen Gefahr, dieser Altersgruppe für sie ungeeignete Yogastile oder -klassen zu empfehlen. Oft kommen Leute zum Yoga, weil es ihnen von ihren Ärzten oder Therapeuten empfohlen wird. Denn diese wissen vielleicht nicht, dass es sehr viele verschiedene Yogastile gibt. Aber es existiere schlicht kein einheitliches System, das für alle passt.
Vier Vorschläge von Carol Brown, wie du die Verletzungsgefahr im Yoga minimierst. Für Neulinge genauso wie für alte Hasen auf der Matte.
4 Tipps gegen die Verletzungsgefahr Yoga.
1. Mache deine Hausaufgaben!
Als Yogaschüler muss man sich eigenverantwortlich informieren. Ist der Lehrer ausreichend ausgebildet? Passt der Stil, den ich mir ausgesucht habe auch wirklich zu mir und meiner Lebenssituation? Frag nach. Frag die Lehrer nach ihrem Hintergrund, der Art der Ausbildung, nach der letzten Weiterbildung. So lernst du die Erfahrung kennen, die mitgebracht wird. Falls du dich nicht traust direkt zu fragen, erkundige dich bei anderen Schüler*innen. Schau auf der Homepage nach oder check auf den entsprechenden Social-Media-Kanälen, ob die geposteten Inhalte mit Yogabezug deinen Vorstellungen entsprechen.
2. Besuche kleinere Klassen!
In kleinen Gruppen können sich Yogalehrer*innen den Schüler*innen besser zuwenden, Tipps bei der Ausrichtung einzelner Haltungen geben und gegebenenfalls korrigieren, um zu verhindern, dass Fehlausrichtungen oder zu hohe Ambitionen der Schüler Verletzungen verursachen.
3. Fange da an, wo du gerade bist! Und zwar jedes Mal.
Grundsätzlich sollte man sich immer vom Einfachen zum Komplexen entwickeln. Wenn du also ein Yoga-Neuling bist, dann geh erst in Kurse bzw. Stunden für Anfänger. So lernst du die Basics korrekt. Wenn du bereits länger und vielleicht zuhause übst, dann gestalte deine Yoga-Stunde ebenfalls nach diesem Prinzip.
4. Übe mit Respekt für deinen Körper und die Praxis an sich
Denke daran, dass Yoga zwar die Kraft und Flexibilität im Körper erhöht, aber vielmehr noch die im Kopf.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass man am besten einen Arzt konsultiert, bevor man mit körperlichen Aktivitäten beginnt. Auch, wenn Yoga natürlich eine sichere Art der Körperarbeit mit positiven Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Gesundheit des Menschen ist. Darüber hinaus müssen alle persönlich Verantwortung für ihre eigene Sicherheit übernehmen. Das gilt vor allem für ältere Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. „Yogaschüler*innen müssen sich ihrer eigenen Einschränkungen bewusst sein. Also darf man Yoga nicht mit einer Fitnessmentalität üben, denn die kann schnell zu Verletzungen führen, so McGwin.