Chinesische Kräuterheilkunde: Mit Pflanzen gegen Stress

Chinesische Kräuterheilkunde
Schon mal von Adaptogenen gehört? Dann wird es jetzt aber Zeit! Diese besonderen Pflanzenwirkstoffe können helfen, Stress nachhaltig abzubauen: Erstrahle dank traditioneller chinesischer Kräuterlehre und finde zu deiner inneren Balance! Wir erklären dir, wie die adaptogene Heilpflanzen dich dabei auf natürliche Weise unterstützen
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Hand hoch, wer in den vergangenen Monaten gestresst, müde, angespannt und überlastet war? Genau, wir auch. Corona, Inzidenzen, Homeoffice, Homeschooling, Kurzarbeit: All das hat ganz schön Spuren hinterlassen und auch wenn wir mit Yoga und Meditation ein wunderbares Mittel zur Linderung haben – tiefenentspannt ist wohl niemand von uns. Die Wahlberlinerin Amely hat mit ihrer Nahrungsergänzungsmittelpalette YLUMI einen Weg gefunden, wie wir unseren Körper von innen heraus unterstützen können, gerade in Zeiten, da oft Stress und Hektik unseren Alltag bestimmen.

Ganzheitliches Wohlbefinden für Körper und Geist

Selbst auf der Suche nach ganzheitlichem Wohlbefinden, entdeckte die junge Unternehmerin die traditionelle chinesische Medizin und ihre Heilkräuter für sich. Begeistert von der Wirkung, beschloss sie mit YLUMI dieses jahrtausendealte Wissen zu nutzen. Dabei war ihr wichtig, ein ganz besonderes Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt zu bringen. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelte Amely Kombinationen aus adaptogenen Kräutern und Vitalpilzen aus der traditionellen chinesischen Kräuterlehre, mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, aber auch modernen Inhaltsstoffen, wie veganer Hyaluronsäure aus natürlicher Fermentation.

Ylumi Heilkräuter
Sie weiß wovon sie spricht: Powerfrau Amely hat die positive Wirkung der adaptogenen Pflanzenwirkstoffe am eigenen Körper erlebt und will diese Benefits mit YLUMI nun weitergeben.

Adaptogene gehören zu den neu entdeckten Helden der Heilkräuterlehre. Denn die Pflanzenwirkstoffe (wie etwa in Reishi oder Ginseng) haben regulierende und harmonisierende Eigenschaften, die den Körper auf natürliche Weise bei der Stressbewältigung unterstützen und mit neuer Energie versorgen – ohne dabei abhängig zu machen oder Nebenwirkungen auszulösen. So werden Anspannung und Stress sanft und nachhaltig abgebaut. Und genau diese adaptogenen Pflanzenwirkstoffe sind in den Produkten von YLUMI enthalten. „Der Name YLUMI kommt von ’illuminate’, also ’erstrahlen’. Das Y steht für Yin und Yang – übertragen also ’Balance’. Dafür steht YLUMI: sowohl für das spirituelle als auch das körperliche Leuchten von innen heraus, damit der Körper wieder ins Gleichgewicht kommen kann,“ erzählt Amely. Neugierig geworden?

Happy Mood: Mentale Gesundheit und Wohlbefinden

Happy Mood Kapseln für mentale Gesundheit und Wohlbefinden

Griffonia Simplicifolia, Ashwagandha und L-Tryptophan – was erst einmal sehr fremd klingt, hilft dir, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen wieder in den Griff zu bekommen. Ausgewählte adaptogene Wirkstoffextrakte aus Ashwagandha (Schlafbeere) und Rosenwurz balancieren dein Stresslevel aus. Die natürliche Serotonin-Vorstufe L-Tryptophan beeinflusst dein Glücksempfinden auf sehr positive Weise. Denn diese Aminosäure sorgt dafür, dass dein Körper Serotonin herstellen kann. Griffonia Simplicifolia, die afrikanische Schwarzbohne, fördert Konzentration und psychische Belastbarkeit und wirkt stimmungsaufhellend. Angereichert mit Magnesium und verschiedenen Vitaminen, die dein Nervenkostüm schützen, stärken dich die Happy Mood Kapseln auf natürliche Weise. Hilf deinem Körper, dir zu helfen – so in etwa könnte man es zusammenfassen.

Belly Beauty: für einen gesunden Darm

Belly Beauty Kapseln: Für einen gesunden Darm

Nur mit Stressreduktion ist es aber nicht getan, denn für unser ganzheitliches Wohlbefinden müssen wir nicht nur auf unsere Psyche, sondern auch auf unseren Darm achten. Eine gesunde Darmflora regelt Verdauung, spiegelt sich in unserer Haut, beeinflusst unser Energielevel und stärkt unser Immunsystem. Außerdem wird ein Großteil des Wohlfühlhormons Serotonin im Darm produziert. Serotonin nimmt nicht nur Einfluss auf unsere Stimmung, es bildet auch die Vorstufe des Schlafhormons Melatonin und reguliert damit unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Kein Wunder, dass TCM und Ayurveda dem Magen-Darm-Trakt besondere Aufmerksamkeit schenken. Dieses Wissen machten sich auch Amely und ihr Team zunutze. Sie entwickelten die BELLY BEAUTY KAPSELN. Die Nahrungsergänzung für einen gesunden Darm enthält zum Beispiel Triphala, eine traditionelle ayurvedische Rezeptur aus Amla, Bibhitaki und Haritaki Die Kombination dieser Pflanzen ergibt eines der wirkungsvollsten Rasayanas in der ayurvedischen Medizin. Dazu kommen zertifizierte Kräuter, Milchsäurebakterien, Präbiotika aus der Zichorie Pflanze und der Vitalpilz Hericium Erinaceus, der Igel-Stachelbart. In asiatischen Ländern wird dieser Pilz seit langer Zeit zur Stärkung der Organe eingesetzt, da er essenzielle Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.

Change your Lifestyle!

Wenn du auf der Suche nach ganzheitlichem Wohlbefinden bist, dann können Adaptogene, wie in YLUMI enthalten, dir ein natürlicher und sehr hilfreicher Begleiter sein. Zusätzlich solltest du darauf achten, Stress aus deinem Leben herauszuhalten. Leichter gesagt als getan, oder? Doch es geht nicht immer darum, Stress komplett zu vermeiden. Das ist in unserer heutigen Welt auch gar nicht mehr so einfach möglich. Versuche deinen Lifestyle zu ändern: Ernähre dich gesund, gehe spazieren und mache Yoga, halte dich wann immer möglich in der Natur auf und beginne mit Meditation. Schaffe dir kleine Rituale der Ruhe – auch wenn es erstmal nur eine Tasse Tee neben einer Kerze ist. Höre auf dein Bauchgefühl und finde zurück zur Natur. Denn sie hält alles für uns bereit, was wir für ein gesundes Leben brauchen.


Ylumi Kräuterheilkunde TCM
YLUMI: 100% vegan, ohne Konservierungs-, Farb- oder chemische Süßstoffe, laktose-, gluten- sowie schadstofffrei.

Pur und natürlich

YLUMI Produkte werden in Deutschland mit einem Team aus TCM-Spezialisten und Naturwissenschaftlern auf Basis langjähriger therapeutischer Praxiserfahrung hergestellt und unterliegen strengsten Richtlinien und stetigen Kontrollen. Sie sind 100% vegan, ohne Konservierungs-, Farb- oder chemische Süßstoffe, laktose-, gluten- sowie schadstofffrei und verfügen über eine sehr hohe Bioverfügbarkeit. Das heißt, sie werden vom Organismus optimal aufgenommen und sind ohne Probleme miteinander kombinierbar.

Mehr Infos zu YLUMI, den verschiedenen Produkten und deren Wirkung findest du auf ylumi.de. // Titelbild: Conscious Design via unsplash

Vagus der Wunder-Nerv

„Erstmal tief ausatmen!“ – das sagt sich YOGA JOURNAL-Chefredakteurin Stephanie Schauenburg noch viel häufiger, seit sie Bekanntschaft mit dem Vagus-Nerv gemacht hat. Hier erklärt sie, was es mit dem „Selbstheilungsnerv“ auf sich hat, wie du ihn stimulierst und wie die moderne Physiologie dabei uraltes yogisches Wissen belegt.

Text: Stephanie Schauenburg

„Das geht mir total auf die Nerven!“ Du kennst den Satz, bloß welche Nerven meinen wir da? Einer ist es mit Sicherheit nicht: der Vagus-Nerv. Der zehnte Hirnnerv bewirkt in Körper und Geist das genaue Gegenteil von Stress, Ärger und Aufregung: Er regelt viele wichtige Körperfunktionen in den Ruhe- und Erholungsmodus und ist so etwas wie die physiologische Basis der Entspannung. Vom Stammhirn ausgehend zieht er sich in zahlreichen Verästelungen bis hinunter in den Bauch. Weil er dabei an ganz unterschiedlichen Stellen im Körper anzutreffen ist, nannten ihn die Ärzte der Antike „Nervus Vagus“ (von lateinisch vagari, wandern, umherschweifen). Mit „Vagheit“ hat das wenig zu tun, denn seine vielfältigen Funktionen (siehe unten) spüren wir im Alltag ganz deutlich. Diese Wirkweisen machen ihn zum wichtigsten Bestandteil des Parasympathischen Nervensystems.

Die Psychologie der Entspannung

Du erinnerst dich vielleicht: Sympathikus und Parasympathikus sind die großen Gegenspieler im autonomen (vegetativen) Nervensystem. Droht Gefahr oder stehen wir vor einer wichtigen Aufgabe, dann stellt der Sympathikus maximale Leistungsbereitschaft her, indem er unter anderem Herzfrequenz und Blutdruck hochfährt, die Muskeln anspannt und die Verdauung hemmt. Kampf oder Flucht, „Fight or Flight“, wird dieser Zustand häufig genannt – und um ihn zu veranschaulichen, stellt man sich gerne einen unserer frühen Vorfahren vor, der in der Wildnis einem Säbelzahntiger gegenübersteht. Ist die Gefahr gebannt und liegt der Urmensch satt und sicher in seiner Höhle, dann tritt der Parasymapthikus auf den Plan: Blutdruck und Herzfrequenz sinken, der Geist kommt zur Ruhe und der Körper regeneriert, indem er Nahrung verarbeitet und Heilprozesse anschiebt. Das Bild ist natürlich grob vereinfacht. In Wirklichkeit laufen diese Regulationsprozesse ständig im Hintergrund und wirken bis in die subtilsten Abläufe hinein. Zum Beispiel beschleunigt der Sympathikus die Herzfrequenz bei jeder einzelnen Einatmung etwas, während der Parasympathikus sie ausatmend leicht verlangsamt. Die Ärzte Ursula Eder und Franz Sperlich vergleichen diese permanente Selbstregulation in ihrem Buch „Das Parasympathikus-Prinzip“ mit einem Auto: Während der Fahrt drücken wir abwechselnd aufs Gas (Sympathikus) und die Bremse (Parasympathikus).

„Die drei in der Polyvagal- Theorie beschriebenen Zustände decken sich mit den yogischen Gunas.“

In diesem Bild bleibend kann man auch sehr gut beschreiben, was bei unserer modernen Lebensweise so häufig das Problem ist: Wir stehen viel zu viel auf dem Gas. Der Säbelzahntiger hockt quasi ständig vor der Höhle und dieser anhaltende, oft unterschwellige Stress schädigt den Organismus. Kein Wunder also, dass Entspannungsmethoden boomen und der Parasympathikus verstärkt in den Fokus rückt. Auch sein wichtigster Mitspieler, der Vagus-Nerv ist in den letzten Jahren immer berühmter geworden. Eine große Frauenzeitschrift nannte ihn kürzlich „das neue It-Peace unter den Körperteilen“. Warum das so ist, liegt auf der Hand: Wir wollen besser verstehen, was uns heraushilft aus dem Hamsterrad und hinein in die heilsame Balance.

Ein Vagus oder mehrere

Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang eine neuere Sichtweise des autonomen Nervensystems: die Polyvagal-Theorie. Ihr Urheber, der Arzt Stephen Porges, ist der Auffassung, dass es sich bei den beiden Hauptästen des Vagus-Nervs eigentlich um voneinander getrennte Nerven handelt, die im Zusammenspiel mit anderen Nerven jeweils eigene Kreisläufe bilden. Statt dem binären Yin und Yang der Gegenspieler Parasympathikus und Sympathikus beschreibt die Polyvagal-Theorie drei Kreisläufe: Neben dem aktivieren- den Kampf- oder-Flucht-Mechanismus des Sympathikus gibt es demnach den stark verlangsamenden Kreislauf des hinteren (dorsalen) Vagus-Astes, der Rückzug und Passivität, im Extremfall sogar Schock und ein völliges Abschalten bewirkt.

Illustration: Vanessa Schöne

Dagegen fördert die Aktivität des vorderen (ventralen) Vagus-Astes im Zusammenspiel mit anderen Hirnnerven einen wachen Entspannungszustand. Mehr noch: Aus einem Gefühl von Sicherheit heraus ermöglicht dieser Nervenkreislauf Kommunikation, Zugewandtheit und Verbindung. In seinem Buch „Der Selbstheilungsnerv“ beschreibt der Körpertherapeut Stanley Rosenberg den vorderen Vagus-Ast als unser wichtigstes Regulativ für Entspannung und Gesundheit. Darin hebt er auch hervor, dass in diesem Verständnis eine wichtige, bislang nicht berücksichtigte Dimension dazukommt: Das autonome Nervensystem reguliert demnach „nicht nur die Funktion der inneren Organe, diese drei Kreisläufe hängen auch eng mit unseren emotionalen Zuständen zusammen, die wiederum unser Verhalten steuern.“

So arbeitet der Vagus im Parasympathischen Nervensystem

Auf der körperlichen Ebene

  • ist er beteiligt an Kauen, Schlucken und Speichelfluss
  • verlangsamt Atmung und Herzschlag
  • stimuliert die Verdauung in Magen, Leber, Galle und Darm
  • und hemmt die Produktion von Stresshormonen in der Nebenniere

Auf der ganzheitlichen Ebene

  • ermöglicht er Erholung und Regeneration
  • lindert die Auswirkung von Stress
  • fördert Konzentration und Kommunikation
  • und weckt Gefühle von Zufriedenheit und Verbundenheit

Und immer wieder Yoga!

Ist dir etwas aufgefallen? Die drei in der Polyvagal-Theorie beschriebenen Zustände decken sich ziemlich genau mit den drei Gunas, also den energetischen Grundeigenschaften, die die traditionelle indische Weisheitslehre schon vor Jahrtausenden umrissen hat: Die spannungsgeladene Aktivität des Sympathikus entspricht dabei dem feurigen Rajas. Wenn der hintere Vagus-Kreislauf dagegen Blutdruck und Muskeltonus senkt, die Psyche zum Rückzug und bei anhaltender Aktivität womöglich in die Depression bringt, dann sehen wir das träge, schwere Tamas am Werk. Und in der wachen, aufmerksamen Ruhe, der empathischen Zugewandtheit und dem „Genau-Richtig“ eines gut balancierten Organismus erkennen wir Sattva.

Eine weitere Parallele: Genau wie die Lehre von den Gunas geht auch die Polyvagal-Theorie davon aus, dass die drei Kreisläufe nicht scharf voneinander getrennt wirken, sondern ineinandergreifen und hybride Zustände hervorrufen: Immer dann, wenn der Mensch das Grundgefühl von Sicherheit hat und der vordere Vagus-Ast, also Sattva, mit am Werk ist, kommt es zu einem eher harmonischen, positiven Zustand. Rosenberg nennt den Hybrid-Kreislauf aus Sympathikus und vorderem Vagus „Mobilisierung ohne Angst“: Wir sind so aktiv, dabei aber zugewandt, wie zum Beispiel bei einem freundschaftlichen Tennis-Match, einer angeregten Diskussion oder beim Sex. Vertrautes Kuscheln oder ein tief entspanntes Savasana wäre dagegen Ausdruck einer „Immobilisierung ohne Angst“, bei der vorderer und hinterer Vagus-Kreislauf zusammenwirken.

Apropos Ängste – folge dem Link und erfahre, mehr zu „Yoga gegen Ängste“.

Das Ziel des Organismus ist immer eine gesunde, also lebenserhaltende Selbstregulierung auf einen möglichst ausgeglichener Zustand hin. Die ganzheitliche Medizin nennt diesen Zustand „Homöostase“. Damit wir im ständigen Auf und Ab des Lebens immer wieder in diese Balance finden und unsere Gesundheit lange erhalten können, sind zwei Dinge besonders wichtig: Eigenwahrnehmung und Selbstfürsorge. Das betrifft nicht nur den Körper, seine energetischen Zustände und Bedürfnisse, sondern auch die subtileren Ebenen der Gedanken und Emotionen. All das scheinen die alten Yogis schon gewusst zu haben, als sie die Praxis entwickelten, die wir bis heute pflegen: Sie enthält eigentlich alles, was den Vagus-Nerv freut – auch wenn die alten Yogaschriften kein Wort über ihn verloren haben.

Faszienyoga Katzenbuckel Amiena Zylla
Amiena Zylla macht eine Katzenbuckel-Variante für die Faszien – die ganze Übung findest du hier.

Praxis: So stimulierst du den vorderen Vagus-Ast

  1. Atmung
    Der Atem ist unsere wichtigste Hintertür ins autonome Nervensystem, denn diese eigentlich vegetative Körperfunktion können wir auch willentlich ansteuern. In- dem du die Ausatmung betonst und sanft verlängerst, aktivierst du den Parasympathikus. Im Pranayama üben wir das u.a. bei Ujjayi (Meeresrauschen-Atmung). Wegen der beim Ausatmen sanft geschlossenen Stimmritze stimuliert diese Technik zugleich den mit dem Vagus verbundenen Rachenraum.
  2. Yoga
    Jede Art von Bewegung unterstützt die Regulationsmechanismen des vegetativen Nervensystems, erst recht wenn dabei die achtsame Selbstwahrnehmung fördern. Besonders wohltuend für den vorderen Vagus-Ast sind Yogaübungen, die Schultern und Wirbelsäule mobilisieren (z.B. Katze-Kuh), und solche, die Kehle und Herzgegend weiten (z.B. passive Rückbeuge). Es geht also um Herz- und Kehl-Chakra.
  3. Lächeln
    Schon mal probiert? Auch ein künstlich aufgesetztes Lächeln hebt nachweislich die Stimmung und macht uns offener für unsere Umgebung. Allerdings: Damit ist kein krampfig-starres Dauergrinsen gemeint! Entspanne zunächst bewusst Augen und Gesicht und lasse dann nur ein sanftes Lächeln entstehen. Auf physiologischer Ebene stimulierst du damit die mit den Gesichtsmuskeln verbundenen Nervenenden des vorderen Vagus.
  4. Singen, Summen, Brummen
    Im Rachen- und Brustraum ist der vordere Vagus-Ast besonders präsent. Immer dann, wenn wir hier atmende Töne erzeugen, wird er durch die Vibrationen gestreichelt. Unser Tipp neben Mantra-Chanten und Tönen: Brahmari Pranayama (Bienenatmung) mit sanft summender Ausatmung. Und natürlich: Oooomm!
  5. Ruhe und Bewusstheit
    Klingt am selbstverständlichsten, ist aber häufig am schwierigsten – und dabei der eigentliche Kern der Yogapraxis. Besonders empfehlenswert im Zusammenhang mit dem vorderen Vagus-Ast ist die herzöffnende Metta-Meditation. Außerdem gut: das tief entspannende Yoga Nidra. Eine einfache Anleitung zu „Yoga Nidra in 10 Schritten“ findest du hier.

Yogasequenz zum Podcast #72 Yin Yoga für einen guten Schlaf – mit Helga Baumgartner

Jeden zweiten Sonntag im Monat gibt es bei uns im YogaWorld Podcast die Praxisreihe, in der ausgewählte Yogalehrende dich durch eine Asana-, Meditations- oder Pranayama-Praxis führen. In Folge #72 hatten wir die großartige Helga Baumgartner zu Gast. Sie führt dich durch eine sehr ruhige und sanfte Yin-Yogapraxis, die speziell darauf abzielt, am Abend zu einem guten Schlaf zu verhelfen. Denn wir kennen es alle: Je voller der Tag, je länger die To-Do-Listen und je mehr private und berufliche Verpflichtungen wir zu erfüllen haben, desto schwerer fällt es uns, das Gedankenkarussell am Abend zur Ruhe zu bringen. Wir wünschen dir viel Freude bei der Praxis und vor allem: einen erholsamen und tiefen Schlaf!

Hier geht’s direkt zur Podcast-Folge.

Dieser Artikel ersetzt natürlich nicht das Hören des Podcasts. Aber hier zeigen wir dir zur Veranschaulichung Helgas Yin-Yogasequenz in Bildern:

Reclined Butterfly (liegender Schmetterling)

© Christine Schneider Photography

Mermaid (Wassernixe)

© Christine Schneider Photography

Twisted Deer (gedrehtes Reh)

© Christine Schneider Photography

Butterfly (Schmetterling)

© Christine Schneider Photography

Dragonfly (Libelle)

© Christine Schneider Photography

Golden Gate (goldenes Tor)

© Christine Schneider Photography

Seagrass (Seegras; Viparita Karani)

© Christine Schneider Photography

Helga Baumgartner zählt zu den wenigen Yogalehrenden weltweit, die bei Paul Grilley in Kalifornien mehr als 750 Ausbildungsstunden im Yin Yoga absolviert haben. Seit 2011 studiert sie mit ihrer indischen Lehrerin Swamini Pramananda die Advaita Vedanta-Philosophie. Sie unterrichtet seit 2007 Yogaklassen, mit Fokus auf Yin Yoga, Anatomie und Traumasensiblem Yoga, aber auch Taoist Yoga und Hatha Yoga. Seit 2014 bildet Helga Yogalehrer*innen mit Schwerpunkt Yin Yoga aus, sowie seit 2021 mit Schwerpunkt Traumasensibilität. Die Autorin ist eine gefragte Yogadozentin auf Konferenzen, Festivals und Messen. Für die Yoga Alliance ist sie eine Expertin E-RYT-500 für ein fortführendes Yogastudium YACEP, und bildet sich selbst laufend in Yoga, Anatomie, Faszienforschung, Meditation und Philosophie (Vedanta und tibetischer Buddhismus) fort.

Ihr Fokus und ihre große Hingabe gelten der Praxis und der Lehre von Yin Yoga, ein Yoga, der für sie eine tief wirkende und therapeutisch heilende Magie hat, die sie gerne an andere herantragen möchte.

Mehr zu Helga Baumgartner und ihrer Arbeit findest du unter www.yinplusyoga.de oder auf Instagram @mindfulyinplusyoga oder @helgabaumgartneryinyoga

Yoga in der DDR

DDR Yoga Yogaworld

In der DDR gab es eine hohe Nachfrage nach Yogakursen, die allerdings unter erschwerten Bedingungen abliefen. Dhanya aus Chemnitz war eine der ersten Yogalehrerinnen, die Yoga in der DDR offiziell unterrichtete – und für ihren ersten Kurs 5000 Anmeldungen erhielt.

Wenn man einen Yogakurs im Dhananjaya-Zentrum in Chemnitz besucht, unterscheidet sich die Szenerie nicht wesentlich von anderen deutschen Yogastudios. In einem Saal mit Parkettfußboden sind Yogamatten ausgebreitet, in einer Ecke steht ein von hinten beleuchteter Buddha, Blumen schmücken den Raum. Wie überall gibt es Accessoires wie Sitzkissen, Klötze und Bänder, um die Übungen zu unterstützen. Vom iPad rieselt leise Entspannungsmusik, und die vorwiegend weiblichen Yogaschüler bereiten sich auf die Haltungen der Kobra, der Katze und des Sonnengrußes vor. Das Ambiente ist warm, liebevoller vielleicht als in manch anderem Studio.

Ihr spiritueller Name bedeutet „Die mit Glückseligkeit Gesegnete“: Yogapionierin Dhanya aus Chemnitz

Dhanya, 61 Jahre, leitet die Stunde. Der Name kommt aus dem Indischen und bedeutet so viel wie „Die mit Glückseligkeit Gesegnete“. Was heute so selbstverständlich scheint, war vor über 30 Jahren in der DDR eine kleine Revolution.

Denn noch mehr als in der alten Bundesrepublik war Yoga in der DDR etwas Exotisches und von der Staatsführung nur unter „Yoganastik“ als eine Art Gesundheitssport zugelassen. „Es war im Jahr 1981, ich war schwanger, arbeitete am Theater und gab Gymnastikurse für die Mädchen“, erzählt Dhanya. Chemnitz hieß damals noch Karl-Marx-Stadt, eingekauft wurde im Zentrum-Warenhaus und gearbeitet in den Kombinaten Haushaltsgeräte oder im Textima.

Schlimmer Mystizismus?

Das Titelblatt der ersten DDR-Veröffentlichung über Yoga bleibt betont nüchtern. Das Sonderheft der Zeitschrift „Deine Gesundheit“ erschien 1986.

Aufgrund der Schwangerschaft konnte Dhanya die Gymnastik nicht mehr unterrichten und suchte etwas Leichteres. „Da lag bei einer Freundin ein Yogabuch aus Westdeutschland auf dem Couchtisch“, erzählt die Lehrerin. Es handelte sich um „Yoga für jeden“ von Kareen Zebroff, und Dhanya lieh es sich aus. Sie fand es interessant, es war „wie von Gottes Hand“ dort hingelegt, wie sie es ausdrückt. Innerhalb einer Woche schrieb sie das ganze Buch von Hand ab und verinnerlichte es. „Es war, als ob ein Tor aufging und sich mir dieses Jahrtausende alte Wissen auf einmal erschloss„, erinnert sie sich. Bis zur Geburt praktizierte sie die Übungen zu Hause. Nur vereinzelt war in Zeitschriften damals etwas über Yoga zu lesen, unter anderem in dem Magazinen „Deine Gesundheit“.

Es war die Zeit, in der man Yoga in der DDR für eine Art gefährliche Krankheit hielt. Im Jahr 1979 verhängte der Deutsche Turn- und Sportbund DTSB sogar ein Yogaverbot für alle seine Veranstaltungen. Offiziell begründete man das mit dem schlimmen Mystizismus, den die „Sportart aus dem fernen Osten“ verkörpere. Dahinter stand wohl auch der Gedanke, dass die sehr individuelle „Sportart“ sich der Kontrolle der DDR-Oberen entziehen würde – was bei Mannschaftssportarten, die die DDR breit förderte, definitiv nicht der Fall war. Yoga war genau das Gegenteil von der Linie des Wettkampfes und des Leistungssports, die die DDR propagierte: Es war hoch individuell und in keinster Weise für Wettbewerbe zu gebrauchen.

Geächtet, geduldet, gefördert

Im Jahr 1986 durfte das erste Yogabuch in der DDR erscheinen, natürlich aus streng medizinischer Sicht. Der Bedarf war da, denn durch das westdeutsche Fernsehen waren die DDR-Bürger neugierig auf die fernöstliche Lehre. Das Buch trug den Titel „Die physiologischen Aspekte des Yoga und der Meditation“, verfasst hatte es der Mediziner Dr. Dietrich Ebert. Ebenfalls 1986 erschien dann auch eine Broschüre mit dem Titel „Yoga“, die die Übungen illustrierte. Der Preis betrug 3,20 DDR-Mark, die Auflage von 250.000 Exemplaren war im Nu vergriffen.

Erst vor ein paar Jahren hat der Yogalehrer Mathias Tietke die Geschichte des Yoga in der DDR in seinem spannenden Buch „Geächtet, geduldet, gefördert“ eingehend beschrieben. Natürlich wurde auch die Stasi in Sachen Yoga aktiv, wie Tietke in dem Kapitel „Ausschluss aus der SED wegen Yogalehre“ schrieb. Ein anderes Kapitel widmet sich dem Flug über die Berliner Mauer, die Swami Vishnu-Devananda im September 1983 unternahm. Die Stasi protokollierte wegen „Luftraumverletzung“ natürlich mit – in der MfS-Akte „Devananda“. Nicht weniger interessant ist das Kapitel über den „deutschen Ghandi“ Herbert Fischer, der als DDR-Diplomat in Indien auch Yoga praktizierte.

Inmitten dieser filmreifen Episoden musste Dhanya, wie es damals in der DDR üblich war, als junge Mutter bald wieder arbeiten. Neben der Theaterarbeit wollte sie allerdings etwas Neues beginnen und reagierte auf eine Anzeige in der Chemnitzer Freien Presse. Eine Lehrerin für „Pop-Gymnastik“ im städtischen Hallenbad wurde gesucht, und Dhanya stellte sich vor. Sie war die einzige Bewerberin und wurde sofort genommen.

Impro-Yoga

„Mehr Vitalität, Schaffenskraft und Lebensfreude“: Die Lokalpresse auf den Spuren des Yoga.

Statt der Pop-Gymnastik bot Dhanya dann natürlich Yoga an – „Yoganastik“, wie es offiziell hieß. Ihr Angebot schlug in Chemnitz ein wie der Blitz. „Ich bekam in Postsäcken 5000 Anmeldungen für den Kurs und wusste erst einmal gar nicht, wie ich das organisieren soll.“ In den folgenden vier Jahren wurde jede einzelne Anmeldung abgearbeitet, indem jede Teilnehmerin – es waren vorwiegend Frauen – einen Kurs über acht Wochen belegen durfte. „Ich war mit meinen 27 Jahren als jüngste Yogalehrerin der DDR bekannt“, erzählt Dhanya gut gelaunt.

Viele Frauen wollten jedoch mehr als nur 8 Wochen Yoga und fragten Dhanya, ob sie sie irgendwie „wieder einschleusen“ könne. „So fand ich eine Turnhalle – Miete mussten wir in der DDR ja damals nicht bezahlen –, die ich am Montagabend nutzen konnte, und hatte eine zusätzliche Yogastunde mit rund 40 Personen.“ Den „Nebenjob“ wollte Dhanya beim Finanzamt registrieren. „Doch dort sagte man mir, dass es für private Yogastunden kein Gesetz gäbe und darüber nichts in den Büchern stehe“. Dhanya bekam die offizielle Erlaubnis der DDR-Führung von den Teilnehmern 2,50 DDR-Mark steuerfrei zu kassieren. Es gab zu dieser Zeit weder Yogamatten noch Hilfsmittel. Jede Teilnehmerin brachte einen kleinen Teppich oder einen Bettvorleger mit. Wie überall in der DDR wurde improvisiert.

Studiogründung nach der Wende

Obwohl die Yogaausbildung in der DDR Medizinern vorbehalten war, schaffte es Dhanya, sich in einem offiziellen Kurs in Leipzig zu qualifizieren. Schnell war die gesamte Woche voll mit Yogakursen, ihre Arbeit am Theater stand immer mehr hintenan. Nach der Wende baute Dhanya im Jahr 1993 schließlich das erste Yogazentrum der Stadt auf.

Während dieser Zeit machte sie Bekanntschaft mit Osho, der sie in seinen Bann zog und ihre Meditationspraxis prägte. Er gab ihr den Namen Ma Anand Dhanya, die frühere Beate Rößger trat fortan in den Hintergrund. Heute gibt es im Dhananjaya-Zentrum jede Woche Oshos Dynamische Meditation. Dabei ist die Location in der alten Schönherr-Fabrik schon lange nicht mehr die einzige Yogaschule in Chemnitz. Vor allem ehemalige Schülerinnen von Dhanya haben heute eigene Studios eröffnet. Und zu „exotisch“ ist inzwischen nichts mehr: Neben Yoga gibt es auch Kurse in Reiki, Familienaufstellung und Meditation.

Rezept: Die beste Golden Milk – vegan

Golden Milk vegan

Sie ist ein echter Seelenwärmer und dabei ein Immunbooster – die Golden Milk. Dieses Rezept ist mein ständiger Begleiter an kühlen Herbsttagen. Was sie so gesund macht und das ultimative vegane Rezept für die beste Golden Milk gibt’s hier…

Was ist Golden Milk

Golden Milk kommt aus der Ayurveda Küche und ist in Indien als „haldi doodh“ bekannt. Im Grunde genommen ist es eine warme Milch mit geriebener Kurkumawurzel und Gewürzen. In der Ayurveda-Lehre wird sie bei Erkältungen, Verdauungsproblemen und sogar bei Gelenksbeschwerden verschrieben.

Auch wenn der Fokus bei der Golden Milk auf der farbgebenden Kurkumawurzel liegt, andere Gewürze, wie Ingwer, Zimt, Kardamon und Pfeffer unterstützen die antioxidante Wirkung der beliebten Wurzel. Ich bevorzuge die vegane Version mit Kokosmilch.

Zubereitung und Rezept für vegane Golden Milk

Zutaten für zwei Tassen

  • 1 Dose Kokosnussmilch
  • 1 Messerspitze Kokosfett
  • 2 TL Kurkuma am besten frischgerieben (sonst gestrichene TL Kurkumapulver)
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamon oder 4 Kardamon Kapseln
  • 1 TL Ingwer – am besten frisch gerieben
  • 1 Prise Schwarzen Pfeffer
  • Optional: die Kokosnussmilch ist eigentlich schon süß genug. Wenn du lieber Hafer- oder Mandelmilch nimmst, dann würde ich einen TL Dattelsirup dazugeben.

Zubereitung in 5 Minuten

Tipp: Wenn du die Golden Milk extra creamy magst, dann lohnt es sich vor dem Trinken die Golden Milk durch ein Sieb zu gießen, damit die Ingwer- und Kurkuma-Stückchen und der Kardamon nicht in der Tasse landen. Bild: Ayaneshu Bhardwaj via Unsplash
  1. Falls du getrocknete Kardamon Kapseln verwendest, zerdrücke diese mit einem Messer, so dass die Samen hervortreten. Lege die geöffneten Kardamon Kapseln mit ein bisschen Kokosfett zuerst in den Topf für 1 Minute, damit sich das Aroma entfaltet.
  2. Alle restlichen Zutaten in den Topf geben und lass die Kokosmilch bei mittlerer Hitze warm werden – nicht kochen! Die ganze Zeit mit einem Schneebesen die Golden Milk verrühren und nach ca. 4 Minuten vom Herd nehmen.
  3. Erstmal abschmecken, ob dir die Golden Milk süß genug ist. Wahlweise mit Ahornsirup oder Dattelsirup (mein persönlicher Favorit) abschmecken.
  4. Die Golden Milk durch einen Sieb gießen, damit die Ingwer- und Kurkuma-Stückchen und der Kardamon nicht in der Tasse landen. In zwei Tassen aufteilen und trinken.

Titelbild: Osha Key via Unsplash

Playlist des Monats Oktober

Unsere Yoga-Playlist des Monats kommt von Yogalehrerin Denise Klier aus München. Ihre Playlist für den Oktober hat es uns besonders angetan. Der bunte Musik-Mix passt wunderbar, um mit einem guten Groove erfrischt in den Herbst zu starten.

Denise Klier – verbindet Yoga und Pilates

In ihren dynamischen Flow-Stunden integriert sie gerne Pilates-Elemente und Yoga Conditioning. Dafür hat sie auch immer den perfekten Soundtrack parat.

Diese Playlist läuft beim Unterrichten, aber auch wenn sie selbst praktiziert. Die Musik eignet sich super für dynamische Flow Stunden. Song-Perlen von Kruder & Dorfmeister oder Billie Eilish mischen sich unter Filmmusik von Michael Abels. Ein wirklich interessanter Mix. Lasst euch inspirieren…

Denise findet ihr auf Instagram unter @diebienenkönigin. Dort teilt sie ihr tägliches Leben, Reisen, Yoga, Tipps und Tricks für deine Praxis und vieles mehr!

Denise Flow für den Oktober


Übrigens: Vielleicht willst du uns auch mal deine Lieblings-Playlist zusammenstellen? Dann melde dich unter redaktion@yogajournal.de, auf Facebook oder Instagram bei uns. Wir freuen uns von dir zu hören. Mehr Playlists findest du hier.

Die Redaktion testet: Die neuen Philips Kopfhörer für Yoga und Meditation

Im Yogastudio abzuschalten fällt manchen leichter als zuhause – vor allem in Zeiten von Corona, wenn von Home Office bis zur Kindersportstunde alles in den eigenen vier Wänden stattfindet und eine Geräuschkulisse herrscht, bei der selbst Geübte Schwierigkeiten mit der Meditation haben. Um Abzuschalten und ganz nach Innen zu gehen gibt es nun Verstärkung: Die neuen Philips A7306 Sportkopfhörer. Wir haben sie getestet…

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Der smarte Yoga-Buddy für die Home Practice

Nach nur wenigen Tagen des Ausprobierens gehören beide fest zusammen: meine Yogamatte und die neuen True Wireless In-Ear Kopfhörer von Philips. Ohne Kabel sind sie so gestaltet, dass sie zuverlässig und bequem in meinem Ohr sitzen. Dazu verleihen sie den Tracks aus meiner Lieblings-Yogaplaylist einen angenehmen Klang und sorgen mit ihrer passiven Geräuschisolierung dafür, dass alles andere komplett ausgeblendet wird und ich direkt in den Zen-Zustand komme. Wer hierbei seine sportliche Leistung überwachen möchte, kann sogar den eingebauten Herzfrequenzmesser einschalten und bekommt eine präzise Erfassung geliefert.

Praktisch und individuell anpassbar

Das elegante Design des kompakten Case in mattem Schwarz passt super in jede Yogatasche. Was ich mit meinen neuen Headphones außerdem gerne mache: Geh-Meditationen. Hier kann ich super abschalten und, egal wo ich gerade bin, alle Hintergrundgeräusche ausblenden. Für die erhöhte Sicherheit kann durch kurzes Antippen des Hörers jedoch auch der Awareness-Modus aktiviert werden, der Umgebungsgeräusche ungestört durchlässt.

Nach Lust und Laune kann der Look mit den drei Wing-Tips sowie drei abnehmbaren Ear-Hooks in verschiedenen Farben an das Yoga-Outfit angepasst werden. Da das Modell staubdicht und schweißgeschützt ist, halten die Headphones auch bei herausfordernden Stilen wie Ashtanga oder einem flotten Vinyasa Flow im Ohr. An die Hygiene wurde ebenfalls gedacht: Mithilfe der eingebauten UV-Licht-Reinigung im Case werden die Kopfhörer nach jedem Training von Bakterien befreit und somit desinfiziert. Außerdem sind sie bis zu 1 Meter wasserdicht und haben eine Spielzeit von bis zu 6 Stunden mit einer einzigen Akku-Ladung plus weitere 18 Stunden mit Ladehülle.

Auf einen Blick
A7306 True Wireless In-Ear Kopfhörer
– kombinieren erstaunlichen Klang, Stil und Komfort
– passive Geräuschisolierung
– drei Wing-Tips in unterschiedlichen Farben
– integrierter Herzfrequenzmesser
– im Case integrierte UV-Licht-Reinigung
– Situation Awareness Mode
– 6 Stunden Spielzeit, plus 18 Stunden mit Ladehülle
– Kompatibel mit Google Assistant und Apples Siri
– Preis: 179,99 Euro
– weitere Infos auf philips.de/sound

Auberginengemüse ayurvedisch zubereitet

Auberginengemüse

Die Aubergine steht in Indien schon seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan.  Das Gemüse hat heilende Kräfte, denn es senkt den Blutfettspiegel und Flavonoide, die der Aubergine die typisch violette Farbe geben, haben auch entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Das Rezept für dieses Auberginengemüse kannst du im Buch von Kerstin Rosenberg „Mein Ayurveda-Wohlfühlprogramm“ nachlesen.

Zutaten für das Auberginengemüse

  • 2 Auberginen
  • 1 TL Ghee
  • 1 TL Senfkörner
  • 1/4 TL Cumin-Samen
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Thymian
  • 1 MS Chili, rot, gemahlen
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150 ml Ingwerwasser
  • 1/4 TL Garam masala
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Zuerst musst du die Aubergine in Würfel schneiden und 10 Minuten in Salzwasser einlegen. Dannn kannst du diese abtropfen lassen und auf einem Backblech für 15 Minuten bei 175 Grad im Backofen vorbacken. Die Auberginen sind dabei nun leicht gebräunt und weich.
  2. Anschließend das Ghee in einem Topf erhitzen, die Senf- und Cumin-Samen zufügen und aufspringen lassen.
  3. Nun die gehackte Zwiebel anbraten, feingeschnittenen Knoblauch, Chili, Kurkuma und Thymian zufügen.
  4. Das Tomatenmark dem Gewürzsud untermischen, kurz aufkochen lassen und etwas Salz zufügen.
  5. Die vorgebackenen Auberginen jetzt dazu geben und das Ingwerwasser aufgießen. Nochmals für 10 Minuten köcheln lassen.
  6. Dann mit Garam Masala, frischem Ingwer, Pfeffer und Salz abschmecken.

Serviervorschlag

Du kannst das herrliche Auberginengemüse als leichte Mahlzeit pur genießen oder aber gekonnt kombinieren. Als Ergänzung können der gesunde Wildreis oder Getreidesorten wie Bulgur oder der mineralstoffreiche Quinoa dienen. Oder du backst ein leckeres Brot dazu. Denn auch abgekühlt ist das Auberginengemüse als Aufstrich sehr zu empfehlen.

Ayurveda-Tipp

  • Zum Ausgleich von Vata das Gericht am Ende noch mit 1 Esslöffel Tomatenmark und frischem Koriandergrün verfeinern.
  • Zum Ausgleich von Pitta das Gericht ohne Tomaten zubereiten und stattdessen eine rote Paprikaschote im Backofen mitschmoren und diese pürieren. Dem Gewürzsud noch 2 Nelken sowie etwas mehr Koriandersamen beigegeben werden.
  • Zum Ausgleich von Kapha alles ein bisschen weniger ölig und schärfer machen.

Wie isst du dieses Gericht am liebsten? Erzähl es uns in den Kommentaren. Du interessierst dich für mehr Wissen über Ayurveda? Dann lies hier unsere Ayurvedischen Ernährungstipps.