Bhakti-Yoga

Bhakti Yoga Bedeutung

Bhakti-Yoga ist das Yoga der Liebe und Hingabe an eine Gottheit und eines der vier Margas. Es geht darum, ganz selbstlos eins mit der Gottheit zu werden. Dies kann durch aktives Beten (Puja), Meditation oder Kirtan erreicht werden, aber auch durch absichtslose Dienste an der Gemeinschaft, wie etwa das Kümmern um eine bedürftige Person oder das Reinigen von Gemeinschaftsflächen.

Bhakti

Bhakti Bedeutung

 Bhakti bezeichnet auf Sanskrit die Hingabe an eine Gottheit.

Bhagavad Gita

Bhagavad Gita

Bhagavad Gita bedeutet übersetzt „die göttlichen Gesänge“. Sie sind Teil der Veden und werden oft in den Yogalehrer-Ausbildungen gelesen. Darin geht es um ein Zwiegespräch von Krishna, einer Inkarnation des Vishnu, mit seinem Schüler, dem Prinzen Arjuna. Am Rande des Schlachtfeldes um das Prinzen-Erbe erklärt der Gott seinem Schüler ethische Grundsätze der yogischen Lebensführung. Hier tauchen auch die vier Wege des Yoga, die Margas, auf.

Bhastrika

Bhastrika Bedeutung

Bhastrika ist eine klassische yogische Atemübung (Pranayama). Hierbei werden sowohl Ein- als auch Ausatmung verstärkt und schneller durchgeführt. Ähnlich wie bei einem Blasebalg hebt sich die Bauchdecke in einem regelmäßigen Takt.

Bauchatmung

Bauchatmung Yoga

Zum Yoga gehört auch die richtige Atmung: Du lenkst deine Atmung einfach ganz tief nach unten in den Bauch, anstatt wie im Alltag üblich, flach in den Brustraum zu atmen. Die Bauchatmung hat automatisch eine erdende und beruhigende Wirkung, aber lass sie dir hier auch von Dr. Ronald Steiner erklären.

Yoga Playlist mit einer Prise Gangster Rap

Hip Hop Yoga Playlist Foto:Jürgen Grünwald

Du hast schon jeden Yoga-Stil ausprobiert und denkst, du weißt bestens Bescheid? Dann müssen wir dich enttäuschen. Yoga ist so vielfältig wie die Menschen die es praktizieren. So findet jeder genau den Nutzen, den er gerade braucht. Der beste Beweis dafür ist Hip Hop Yoga und diese Playlist.

Gleiche Asanas. Andere Musik

Die Lieder hat uns Yogalehrerin Magdalena Wahlmüller zusammengestellt und somit zwei ihrer Leidenschaften kombiniert: Hip Hop und Yoga. So kannst du deinen gewöhnlichen Vinyasa Flow zu coolen Beats üben. Lasse dich von der Musik leiten, werde kreativ und beobachte, wie du an Yoga immer wieder etwas Neues entdecken kannst.

Lust auf mehr? Weitere Playlists für deine Yoga-Praxis findest du hier. Bei dieser Auswahl ist für jede Laune etwas dabei.

Playlist

Sinneswandel: Wie ich mein erstes Embodiment-Coaching erlebte

Embodiment Coaching

Yogaworld-Autorin Jenny Hansen berichtet, wie sehr ihr erstes Embodiment-Coaching sie berührt und verändert hat. //anzeige

Wusstet ihr, dass es neben den fünf bekannten Sinnen noch drei weitere gibt? Forscher bezeichnen den sechsten und siebten Sinn als Raum- bzw. Zeitwahrnehmung und den achten als Wahrnehmung von Bedeutung, der sogar vor einer Emotion entsteht. Außerdem spannend: Unser Gehirn sendet 20 Prozent des kognitiven Informationsflusses an unser Herz, doch andersherum sind es 80 Prozent, die das Herz an unser Gehirn sendet!

Online-Coaching-Programm our patterns

Mit diesen und anderen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen beschäftigen sich die Gründer*innen Jeanny und Teresa von our patterns, einem Online-Coaching-Programm aus Wien. Kurz vor meiner ersten Session mit Jeanny gaukeln mir meine Gedanken mal wieder ein Zukunftsszenario vor, das sich ziemlich sicher so nicht abspielen wird. Ihr kennt es bestimmt: „Warum meldet er/sie sich nicht? Habe ich vielleicht etwas Falsches gesagt? Was ist, wenn wir in einem Jahr noch immer keinen Schritt weiter sind?“

Jetzt schaltet sich der Verstand dazwischen: „Hallo? Byron Katies Buch schon vergessen? Glaube nicht alles, was du denkst!“ Und obwohl ich dachte, ich hätte diese irrgartenähnlichen Hirngespinste unter Kontrolle, tappe ich immer wieder in die Falle. Umso gespannter bin ich auf den Zoom-Call mit Jeanny …

Resonanz und Energie im Fluss

Nach einer Einführung in die Thematik (mehr dazu im Interview) steigen wir direkt in die Materie des Embodiment-Coachings ein. Als Thema wählen wir eine aktuelle Situation aus meinem Leben, zu der ich fünf Begriffe auf kleine Kärtchen schreibe und sie auf dem Boden linienförmig mit etwas Abstand ausbreite. Jeanny stellt die erste Frage, und schon überkommt mich eine Gänsehaut am ganzen Körper, gefolgt von Wärme und Kribbeln. Ich spüre, wie ich immer mehr mit dem Zustand und der Position in Resonanz gehe, eine Energie-Welle durch mich durch geht und mich in verschiedene Richtungen lenkt.

Nun stehe ich ganz vorne bei der „Gestaltung“ und werde ruhiger, das Kribbeln lässt etwas nach, ein Gefühl der Gelassenheit breitet sich aus. „Dreh dich nun mal um!“, sagt Jeanny. Hinter mir steht in Gedanken ein Herzensmensch, bei der Karte „Verantwortung“. Ich atme mehrmals tief in den Solarplexus hinein, bis ich plötzlich wie aus dem Nichts einen Schritt zurück gehe, als würde ein Magnet an mir ziehen. Jetzt stehen wir nebeneinander.

Der Knoten löst sich

Ich soll nach rechts schauen und blicke auf meine Büchersammlung von Paolo Coelho. Nun weiß ich, dass alles genauso wird, wie ich es mir gewünscht habe. Der Knoten in meinem Kopf löst sich, meine Gedanken bestimmen nicht mehr mein Handeln, denn mein Körper zeigt mir den Weg ins Vertrauen. Mein Fazit: Dieses Coaching hat mich absolut geflasht!


Mehr Infos dazu und einen kostenlosen Intuitions-Test findest du auf der Webseite intuition.ourpatterns.com. Für alle die Jeanny & Teresa persönlich erleben und auch Fragen stellen möchten, findet am 1.Juni 2021 von 19:30-20:30 ein kostenloses Webinar statt. HIER kannst du dich dafür anmelden. // Titelbild: Foto von Sarah Outeiro von Pexels

So verhelfen Probiotika und Präbiotika zu einem gesunden Darm

Probiotika und Präbiotika

Zugegeben: Beim Essen denkt man nicht unbedingt gerne an die Verdauung. Dabei können wir unserem Darm mit jeder Mahlzeit viel Gutes tun, und dabei richtig lecker essen. Hier erfährst du alles über die Geheimnisse von Probiotika und Präbiotika und die alte Kunst des Fermentierens.

Wenn bei dir regelmäßig Kefir, Joghurt, Kombucha oder Kimchi auf dem Speiseplan stehen, dann weißt du es wahrscheinlich schon: Diese Nahrungsmittel strotzen nur so vor „guten“ Bakterien, die die Gesundheit des Verdauungssystems unterstützen. Dabei können diese so genannten „Probiotika“ noch einiges mehr als nur den Darm glücklich machen…

Bakterien und ihre Rolle im Darm

Was Bakterien wie der berühmte Lactobacillus acidophilus eigentlich genau im Darm-Mikrobiom bewirken (also in der Gesamtheit der Mikroorganismen, besser bekannt als „Darmflora“), das wird seit einigen Jahren intensiv erforscht – und die Ergebnisse sind ziemlich erstaunlich: „Offenbar kommunizieren die Bakterien- der Darmflora direkt mit dem Immunsystem, dem Stoffwechsel und sogar mit dem zentralem Nervensystem bis hin zum Gehirn“, erklärt Erica Sonnenburg, die gemeinsam mit ihrem Mann das Buch „Der gute Darm“ geschrieben hat und an der renommierten Stanford University als Mikrobiologin und Immunforscherin arbeitet. Wie die Darmbakterien das machen, ist noch nicht so richtig klar, aber ein wichtiger Schritt bei dieser geheimnisvollen Kommunikation scheint es zu sein, dass sie Chemikalien ausschütten, die ins Blut übergehen und dann an Rezeptoren in verschiedenen Geweben andocken. Auf diese Weise wird die Aktivität der angesteuerten Zellen verändert. Außerdem nähren sie die Innenwände unseres Verdauungstraktes und gewährleisten so seine Funktion: Lebenswichtige Nährstoffe werden aufgenommen, während Giftstoffe zugleich daran gehindert werden, in andere Körperteile überzutreten.

Gute Bakterien, schlechte Bakterien

Aber natürlich haben die „guten“ Darmbakterien auch gefährliche Gegenspieler, etwa den berüchtigten Clostridium difficile. Kommen diese „bösen“ Bakterien in die Überzahl, dann sind gesundheitliche Probleme vorprogrammiert: Verdauungsprobleme, Entzündungen, Immunschwäche, Allergien, aber auch Depression, Diabetes, Darmkrebs und sogar Herzerkrankungen können von einem gestörten Gleichgewicht im Mikrobiom des Darms ausgehen. Leider ist die moderne Lebensweise nicht besonders gut geeignet, um diese Balance aufrecht zu erhalten: Pingeliger Wohnungsputz, der Einsatz von Desinfektionsmittel und Antibiotika töten Bakterien ab, ohne Rücksicht darauf, wer hier zu den „Guten“ und wer zu den „Bösen“ gehört. Dazu kommt häufig eine Ernährung mit viel industriell verarbeiteten Lebensmitteln, die gesundheitsfördernden Bakterien genau die natürlichen Nährstoffe vorenthält, die sie zum Leben brauchen.

Die Folge: Die Diversität des Mikrobioms nimmt seit Jahrzehnten kontinuierlich ab. Im Darm von heutigen Menschen leben deutlich weniger verschiedene Arten von Bakterien als noch zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern. Das ist bedenklich, denn „eine robuste Gesundheit hängt eng mit der Vielfalt an Darmbakterien zusammen – während umgekehrt Krankheiten aller Art in Relation zum Verlust dieser Vielfalt stehen“, sagt der Arzt und Buchautor Leo Galland.

Mit Yoga und der richtigen Ernährung den Körper entgiften? Hier erfährst du mehr…

Die Darmflora in nur einem Tag verbessern

Das Gute ist: Wir können diesen Trend mit ziemlich einfachen Mitteln umkehren. Eine 2013 an der Harvard University durchgeführte Studie zeigte, dass die Balance der Darmflora schon an einem einzigen Tag, an dem man die „richtigen“ Dinge isst und die „falschen“ meidet, deutlich verbessert werden kann. Gerade wenn man bedenkt, dass die Bakterienzellen im Darm gut die Hälfte aller im Körper vorhandenen Zellen ausmachen, ist es entscheidend, dass man diese Zellen gut füttert. Dieses Veggie Ramen Rezept von Mara King ist dafür ein guter Anfang. King setzt dabei besonders auf fermentierte Nahrungsmittel. Ihr Credo: „Vergiss deine Angst vor Bakterien und stelle dir lieber vor, dass du mit Ihrer Ernährung einen inneren Garten pflegst, der dich gesund und fit hält.“

In drei Schritten zu einem gesunden Darm

1. Mehr fermentierte Lebensmittel

Fermentation ist eine uralte Technik, Lebensmittel mit Hilfe von Bakterien oder Hefen zum Gären zu bringen und zu konservieren. Die bekanntesten heimischen Produkte sind Joghurt und Sauerkraut, aber auch asiatische Fermente wie Kombucha, Kimchi oder Miso sind längst bei uns bekannt. Fermentierte Lebensmittel enthalten nicht nur viele förderliche Mikroorganismen, während des Gärens werden die Ausgangsprodukte auch aufgebrochen. Das erleichtert die Verdauung und macht wertvolle Nährstoffe wie Vitamin B und C, Eisen und Antioxidantien besser verfügbar. Außerdem entziehen die bei der Fermentation wirkenden Bakterien schädlichen Keimen im Darm die Nahrung und bringen so das Mikrobiom ins Gleichgewicht. Dabei haben die verschiedenen Stämme der Probiotika jeweils spezifische Eigenschaften. So hält zum Beispiel der Lactobacillus reuteri DSM 17938 das Verdauungssystem in Schuss, kann aber im Gegensatz zu seinem Verwandten Lactobacillus salivarius LS01 keine Ekzeme lindern. Da diese Feinheiten und die genaue Zusammensetzung der verschiedenen Fermente noch nicht gut erforscht sind, gilt: Je größer die Bandbreite an Probiotika ist, desto besser. Außerdem wichtig: Selbst eingemachte Lebensmittel sind die erste Wahl, denn beim längeren Lagern verändern sich die Probiotika.

Lies hier: Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel?

2. „Gute“ Darmbakterien füttern

Die beste Nahrung für die erwünschten Darmbakterien sind so genannte Präbiotika, eine bestimmte Art von Kohlenhydraten, die der Körper nicht richtig aufspalten kann. Sie gehören zur Gruppe der löslichen Ballaststoffe. Ihre schlechte Verdaulichkeit führt dazu, dass sie in den Dickdarm wandern, wo die Bakterien sie zersetzen und sich dabei an ihnen nähren. Ein bedeutsames Nebenprodukt dieses Vorgangs sind die kurzkettigen Fettsäuren, ein wichtiger Nährstoff nicht nur für die Zellen im Inneren des Dickdarms, sondern auch für Darmflora allgemein. Präbiotika sind also so etwas wie ein Dünger, der den Verdauungstrakt gesund und im Gleichgewicht hält, doch leider spielen sie in der modernen Ernährung eine viel zu geringe Rolle. Man findet sie vor allem in Spargel, Fenchel, Knoblauch, Lauch, Linsen, Zwiebeln, Erbsen, Granatäpfeln, Nektarinen und Wassermelonen. Eine Sonderrolle unter den Präbiotika spielen die resistenten Stärken, die unter anderem in Bananen, Bohnen, Nudeln und Reis vorkommen.

Sie nähren nicht nur die „guten“ Darmbakterien, sondern erleichtern auch die Aufnahme von Kalzium, verbessern den Zuckerstoffwechsel und angeblich auch die Fettverbrennung. Interessanterweise variiert der Anteil an resistenten Stärken je nach Temperatur und Reifegrad. Besonders günstig sind zum Beispiel abgekühlte Nudeln und Kartoffeln und nicht allzu reife Bananen.

3. Schädliche Nahrungsmittel meiden

Zuguterletzt gilt es dann, bei der Ernährung alles zu meiden, was eine gesunde Darmflora stört: vor allem zu viel Zucker, raffinierte Kohlenhydrate und ungesunde, industriell verarbeitete Fette. Ihnen fehlen die Ballaststoffe, die „gute“ Darmbakterien zum Leben brauchen. Die Folge: Ihre Zahl und Diversität nimmt ab. Gleichzeitig füttern sie aber die problematischen Bakterien und bringen so die Darmflora vollends aus dem Gleichgewicht.


Text: Karen Ansel, Ernährungsberaterin und freie Autorin.