In der Yogaphilosophie geht man vom Kreislauf der Wiedergeburten und Reinkarnationen (Samsara). Die Inkarnation bezeichnet in den Veden, den Geschichten über die hinduistischen Götter, eine konkrete Wiedergeburt. Jede Inkarnation einzigartig, denn jede Seele bewohnt nur ein einziges Mal ein und denselben Körper. Beispielsweise hat Krishna auch manchmal tierische Inkarnationen.
Liegende Haltungen (in Rücken-, Bauch-, oder Seitlage)
Liegende Haltungen in Rücken-, Bauch-, oder Seitlage sind besonders oft Teil von Yin-Yoga oder anderen abkühlenden und entspannenden Yogastilen. Sie werden meist mit Rückbeugen oder Twists kombiniert.
Lakshmi
Lakshmi ist die hinduistische Göttin der Liebe, Schönheit, Gesundheit, des Reichtums und der Fruchtbarkeit (ähnlich zu Venus/ Aphrodite). Ihr wird das 2. Chakra zugeordnet. Sinnbildlich steht sie mit ihrer Fülle an Attraktivität und Sexualität auch für die Welt, in der wir mit Überfluss an Essen, Trinken und anderen Ressourcen beschenkt sind.
Lach-Yoga
Lach-Yoga-Einheiten beginnen damit, dass grundlos gelacht wird. Über diesen motorischen Impuls soll dann echtes Lachen entstehen, welches die Lach-Yogi*nis in einen kindlich verspielten Zustand bringt. Das soll das allgemeine Wohlbefinden und sogar die körperliche Gesundheit steigern.
Kundalini-Yoga
Kundalini-Yoga wurde nicht von Yogi Bhajan begründet, er war jedoch der erste, der die Linie des Raja-Yoga an die Öffentlichkeit brachte. Wie schon am Namen ablesbar, ist das Ziel dieses Yogastils die Kundalini-Energie zu erwecken. Das soll mit dem Fokus auf das oberste Chakra und mit Hilfe besonderer Übungen, die das Nerven- und Drüsensystem beeinflussen, sowie Mantras erreicht werden. Lies noch mehr über Kundalini-Yoga im Stil-Guide.
Kumbhaka
Kumbhaka ist der Sanskrit-Name für die Pause zwischen Ein- und Ausatmung (Puraka und Rechaka). Der Begriff wird oft beim Anleiten von Pranayamas (Atemübungen) verwendet. Die Pause nach der Einatmung mit voller Lunge heißt Antara Kumbhaka; die nach der Ausatmung mit leerer Lunge Bahya Kumbhaka.
Kriya (Pl. Kriyas)
Kriyas sind im Hatha-Yoga verbreitete Reinigungsrituale, die dem Körper zu Reinheit (Satva) verhelfen und die Kundalini-Energie erwecken sollen. Die sechs wichtigsten Kriyas, die in der Hatha(yoga)pradipika erwähnt werden, sind: Trataka, Neti, Kapalabhati, Dhauti, Nauli, Basti.








