Geistig üben mit Patanjali – innere Klarheit schaffen

Patanjali

Der Philosophie-Dozent Eckard Wolz-Gottwald hat sich intensiv mit dem Yoga-Sutra von Patanajali auseinandergesetzt. Er gibt Tipps: so kannst du geistig üben. Yoga-Philosophie ist genauso wenig kompliziert wie Asanas keine Akrobatik verlangen. Es ist weder nötig, sich mit dem Denken noch mit dem Körper akrobatisch zu „verbrezeln“. Der ursprüngliche Sinn des Yoga ist ganz wo anders zu suchen.

Innere Klarheit statt äußerer Schliff

Anschaulich vergleicht Patanjali den Menschen mit einem getrübten Kristall. Dieser Kristall kann an seiner Oberfläche sehr komplex geschliffen sein. Dieser äußere Schliff entspricht den komplizierten Theorien der Yoga-Philosophie. Aber darauf kommt es im Yoga nicht an. Wer versucht, den äußeren Schliff seines Kristalls zu verfeinern, arbeitet an der falschen Stelle. Den Weg des Yoga zu gehen, heißt, die inneren Trübungen des Kristalls aufzulösen. Die Steifheit, die Verspannungen und die Dumpfheit in Körper und Geist. Yoga wirkt aus einer inneren Kraft, wenn der Kristall klar wird und von innen zu leuchten beginnt.

Wenn man Yoga-Philosophie in diesem Sinn nicht nur verstehen, sondern sie auch anwenden will, muss man einen Schritt weiter gehen. Man muss die Theorie zur philosophischen Praxis weiterführen. Erst wenn Philosophie zur Übungspraxis wird, wird sie helfen, uns zu verändern und zu transformieren. Wir wachsen, um tiefe Achtsamkeit in Körper und Geist zu entwickeln. In der philosophischen Übung geht es nicht mehr nur darum, die Yoga-Sutras des Patanjali zu verstehen.

Übung macht mal wieder den Meister

Jedes Üben beginnt mit Anstrengung. Zuerst muss man Fernsehcouch samt Chipstüte verlassen, um aktiv zu werden, und sich auf die Yogamatte oder das Meditationskissen begeben. Zu Beginn ist sogar meist eine ganze Menge Anstrengung notwendig. Man will ja nicht schlechter dastehen als die Übenden auf den Nachbarmatten. Anstrengung kann mit dem Anklopfen an eine innere Türe verglichen werden. Nur durch die Anstrengung des Anklopfens wird die Türe jedoch nicht aufgehen, egal ob man sie nur sanft berührt oder mit aller Kraft auf sie einschlägt. Selbst wenn die Übung perfekt wie im Lehrbuch gelingt, würde man sich alleine mit der aufgebrachten Anstrengung doch immer noch am Anfang des Yogaweges befinden.

Wichtig wird das zweite Prinzip, das Loslassen von allem Machen und Tun. Es geht um Loslassen, sich in der Übung hinzugeben. Nichts zu machen, nichts zu denken, einfach um ein gesammeltes Fließenlassen. Man entdeckt, dass die innere Türe gar nicht verschlossen war, dass man loslassen muss, damit sie wie von alleine aufgeht. Wenn wir auf dem Yogaweg weiter fortschreiten, bricht wie von selbst ein Gleichgewicht von Anstrengung und Loslösung auf. Äußerlich sehen wir weiterhin ein Dehnen, Strecken, Drehen oder Halten in ungewöhnlichen Stellungen. Innerlich hat sich die Türe des Yoga geöffnet, in der die Kraft in der Leichtigkeit aus der Erfahrung innerer Balance zu leben beginnt.

Yoga als Erfahrungsweg

Durch die von Patanjali genannten Prinzipien können wir uns bewusst werden, wo wir mit unserer Praxis stehen. Es gilt sich darüber klar zu werden, ob und wo wir noch zu sehr auf Anstrengung ausgerichtet sind und so in der Gefahr stehen, zu verkrampfen. Es ist aber auch möglich, dass wir zu sehr die Loslösung betonen und uns treiben lassen. Durch die philosophische Praxis lernen wir, uns auf den Weg des Gleichgewichts zwischen Anstrengung und Loslösung zu bringen. Die Wirkung des Yoga kann sich immer intensiver entfalten. Wir sind dann nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch nach einer gelungenen Übungsstunde von neuer Kraft und Energie erfüllt.

Yoga-Philosophie vor allem mit den 10 Geboten von Patanjali im ursprünglichen Sinn wird zum Erfahrungsweg. Sie wird zu einem Weg, auf dem wir die Wahrheit über uns selbst kennen lernen. Wir erfahren unsere Unbewusstheiten und Getriebenheiten, aber auch Möglichkeiten, sie zu lösen, um so klarer und bewusster zu werden. Wie eine Orange nicht nur aus Schale, sondern auch aus Fruchtfleisch besteht, ist es für ein wirkliches Durchdringen der Yoga-Sutras wichtig, dass wir die Schale der Theorien durchstoßen. Wir können zu „Fruchtfleisch­yogis“ werden, so dass die zunächst kompliziert erscheinenden Yoga-Sutras zu schmecken beginnen.


Eckard Wolz-Gottwald lehrt Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster. Zusammen mit Angelika Beßler gründete er die BDY-Ausbildungsschule‚ Yoga-Akademie Münster-Osnabrück. Als Übungsbuch zur philosophischen Praxis der Yoga-Sutras erschien von ihm: Die Yoga-Sutras im Alltag leben. Die philosophische Praxis des Patañjali, Verlag Via Nova, 2014. Es wurde vom BDY zum Yogabuch 2014 gewählt. 

Kirill Serov – Yoga Vidya

Kirill Serov

Yoga Vidya

Eine echte Yoga-Institution: Yoga Vidya ist nicht nur ein Yoga-Seminarhaus, sondern internationaler Treffpunkt für Yogabegeisterte weltweit. Kurse mit namhaften Forschern, erfahrenen Praktizierenden geben tiefe Einblick in Vedanta und andere yogische Schriften auf akademischem Niveau und für alle zugänglich.

Der bei Yoga Vidya praktizierte Yoga ist der „Integrale Yoga“ nach den Lehren von Swami Sivananda, mit der Betonung auf einer ganzheitlichen Entwicklung des Menschen. Wir freuen uns, dass Yoga Vidya auf der YogaWorld 2023 in Stuttgart wieder mit mehreren Workshops dabei ist.

Kirill Serov

Kirill lebt seit mittlerweile über 6 Jahren im Allgäuer Yoga Vidya Ashram auf Basis des integralen Yoga nach Sivananda, unterrichtet dort mit großer Freude und Hingabe Yogastunden, leitet regelmäßig Seminare und engagiert sich zudem im Vorstand des gemeinnützigen Vereins Yoga Vidya. Außerdem betreibt Kirill einen erfolgreichen Tiktok-Kanal, der auf spielerische und unterhaltsame Art und Weise yogische Inhalte präsentiert.

Mehr zu Kirill auf www.yoga-vidya.de und auf seinem TikTok-Kanal

Vortrag: „Finde dein Glück“

Erhalte einen Einblick in die Perspektive des Yoga auf das Glück. Erfahre, warum es sinnlos ist, das Glück im Außen zu suchen und lerne Techniken kennen, die das dir innewohnende Glück zur Entfaltung bringen können.

Workshop: „Playful Yoga“

Spielerische und kreative Elemente fließen in die Yoga Vidya Grundreihe mit ein. Variationen innerhalb der klassischen Hatha Yoga Asanas. Lerne auf diese Weise Körper und Geist neu kennen.


Kirill Serov von Yoga Vidya auf der YogaWorld 2023 in München:

Vortrag: Sonntag, 15. Oktober // 11:30 – 12.15 Uhr // Finde dein Glück // Yamuna Vortragsraum

Workshop: Sonntag, 15. Oktober // 17:15 – 18:00 Uhr // Playful Yoga // Vishnu Yogaspace

Jetzt Ticket für die YogaWorld 2023 in München sichern!

Mudra Ulrike Wurm

Die Heilpraktikerin, Shiatsulehrerin und Reikimeisterin unterrichtet und behandelt seit 33 Jahren mit Reiki und Shiatsu in München und wo sie eingeladen wird. 2005 hat sie das bundesweite Netzwerk für mobile Massage „ShiatsuMobil“ gegründet, das inzwischen mehr als 90.000 ShiatsuMobil-Massagen bundesweit in Firmen, auf Messen und Events gegeben hat.

Mehr Infos unter www.shiatsu-zentrum-muenchen.de

Vortrag „Shiatsu Lebensenergie in Fluss“, Sonntag 26. Juni 14.30-15.15 Uhr

Shiatsu ist ausgleichende Energiearbeit. Es werden dabei mit Druck, Dehnung und Rotation der Gelenke die Energielaufbahnen des Körpers aktiviert. Deshalb fühlt man sich nach einer Shiatsu-Behandlung wohlig ausgeglichen und in entspannter Balance. Shiatsu ist eine Methode, die vor 100 Jahren in Japan kreiert und seither ständig weiterentwickelt wurde. Shiatsu beruht auf den Grundlagen der traditionellen Chinesischen Medizin, der japanischen Anma Methode und verbindet dieses östliche Wissen mit westlichen, manuellen Techniken und den anatomischen Grundlagen. Shiatsu ist vielseitig und kann in jeder Lebenslage angewendet werden.


Mudra Ulrike Wurm auf der YogaWorld 2022 in München:

Sonntag, 26. Juni // 14:30 – 15:15 Uhr // Shiatsu Lebensenergie im Fluss // Yamuna Vortragsraum


Jetzt Ticket für die YogaWorld 2022 in München sichern!


Highlights, Tickets und Programm-Übersicht…

Dr. Joseph Pattathu

Dr. Joseph Pattathu ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Meditation hat seit vielen Jahren eine zentrale Bedeutung in seinem Leben. Sein besonderes Interesse gilt den positiven Auswirkungen der Meditation auch auf gesundheitliche Aspekte.

Vortrag „Meditation – nur die Stille zwischen zwei Gedanken“, Samstag 25. Juni, 14.30-15.15 Uhr

Gedanken haben einen großen Einfluss auf den Körper und dessen Gesundheit. Ob negativ oder positiv, sie scheinen immer da zu sein. Mit der Meditation haben wir die Möglichkeit den Gedankenstrom zu unterbinden. Zunächst nur für eine Weile. Mit regelmässiger Meditationspraxis, dann auch länger. Eine Integration der Meditation in unseren Alltag hat enorme Auswirkungen auf unser Leben, leise und nahezu unmerklich macht sich das Positive breit und reflektiert sich auch in gesundheitlichen Aspekten. Im ersten Teil des Vortrags soll auf diese gesundheitlichen Aspekte eingegangen werden und im zweiten Teil besteht die Möglichkeit an einer geführten Meditation teilzunehmen.

Mehr Infos unter www.meditationmuenchen.org

Workshop „Meditation mit Musiktherapeutischem Hintergrund“, Sonntag 26. Juni 13.45-14.30 Uhr

Musikworkshop mit Meditation, Mantra-Singen und kurzer Einführung in die indische Musik, die lehrt dass bestimmte „Ragas“, in speziellen Tonfolgen jeweils spezifische Energiezentren (Chakren) ansprechen und dort sogar Energieblockaden lösen können. So kann man im Alltag durch Spüren des eigenen Zustands diese Musik wie eine Art Medizin zu sich nehmen, die mit vermehrter Sensibilisierung einen immer stärkeren heilsamen Effekt auf die eigene Psyche und auch den physischen Bereich des Körpers bewirkt. Durch die damit verbundene Erweckung der Evolutionskraft „Kundalini“ werden immer tiefere und stärkere Zustände der Meditation ermöglicht bis hin zur Selbstverwirklichung, wodurch Gedankenstille und Erhabenheit über die Gegensätze der Materie erreicht werden kann.


Dr. Joseph Pattathu von Sahaja Yoga auf der YogaWorld München 2022:

Vortrag: Samstag, 25. Juni // 14:30 – 15:15 Uhr // Meditation – nur die Stille zwischen zwei Gedanken // Yamuna Vortragsraum

Workshop: Sonntag, 26. Juni // 13:45 – 14:30 Uhr // Meditation mit Musiktherapeutischem Hintergrund // Ganesha Yogaspace


Jetzt Ticket für die YogaWorld München 2022 sichern!


Ralf Müller-Amenitsch

Der Peta-Tierrechtsaktivist, Sach- und Fachbuchautor und Lehrbeauftragte für Tierrechte und pflanzenbasiertes Lebensmittel- und Verbraucherrecht, Ralf Müller-Amenitsch beleuchtet das Thema „Yoga und Veganismus“ anhand traditioneller Yogatexte im zeitgenössischen Kontext.

Ralf Müller-Amenitsch, geboren 1963, verheiratet. Nach dem Studium in Bonn und Lausanne arbeitet er seit 1993 als selbständiger Rechtsanwalt in Berlin mit den Schwerpunkten Arbeits-, Sozial- und Familienrecht. Seit seiner Auseinandersetzung mit der säkularen Ethik hat er sich als intellektueller Aktivist juristischer Mittel bedient, um die Gesellschaft außerparlamentarisch zu beeinflussen. Er organisiert internationale juristische Symposien zu Tierrechts- und Nahrungsrechtsthemen. Er setzt sich aktiv als PETA-Experte durch Musterklagen, Vorträge und Kampagnen für die Rechte veganer Menschen ein.

Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Fachbücher im In- und Ausland. Er ist Lehrbeauftragter für pflanzenbasiertes Verbraucherrecht und Tierrechte an der Fachhochschule des Mittelstandes und stellvertretender Obmann der DIN Kommission (DIN NA057-08-03AA „vegane und vegetarische Lebensmittel“, sowie internationaler Experte der ISO Kommission (ISO WD 23662) zur Definition der Begriffe „vegan und vegetarisch“ in einem weltweiten Industriestandard und Experte in der ISO-kommisssion ISO/TC 34/WG 26 „Plant-based foods“Sowie in der Din Kommission DIN-NAL NA 057-02-01-32 AK „Tiergesundheit“.

Vortrag: „Yoga und Veganismus“

Würden sich die Begründer des Yogas heute vegan ernähren? Zu Zeiten von Goraknath, Agasthiar und Patanjali gab es noch keine Massen- und Intensivtierhaltung. Der Peta-Tierrechtsaktivist und Lehrbeauftragte für Tierrechte und pflanzenbasiertes Lebensmittel- und Verbraucherrecht Ralf Müller-Amenitsch beleuchtet das Thema anhand traditioneller Yogatexte im zeitgenössischen Kontext. Seit seinem 16. Lebensjahr praktiziert er Yoga unter anderem als Yogalehrer unter persönlicher Anleitung von bekannten Lehrern wie Vishnu Devananda, B.K.S. Iyengar, Rajinder Singh.


Ralf Müller-Amenitsch auf der Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart:

Samstag, 15. April // 12:30 – 13:15 Uhr // Yamuna Vortragsraum

Jetzt Ticket für die Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart sichern!


Ralf Müller-Amenitsch zu Gast im YogaWorld Podcast:

Für deine Weiblichkeit: „Green feminine Salad“

Green feminine Salad

Yogaworld-Leserin Nina hat uns ihr liebstes Sommer-Soulfood verraten: ein schneller „Green feminine Salad“, der satt macht aber nicht schwer im Magen liegt und den du im Handumdrehen an deine jeweilige Zyklushälfte anpassen kannst. Damit du deinen Körper genau mit den Nährstoffen versorgst, die er gerade braucht.

Nina hat bei unserem Newsletter-Gewinnspiel mitgemacht und uns mit ihrem Salat für die Weiblichkeit überzeugt. Sie hat nicht nur ein Jahres-Abo des Yoga Journal gewonnen, sondern darf ihr Rezept auch mit der ganzen Yoga-Community teilen. Wenn du auch Lust hast, deine Food-Kreation auf Yogaworld.de zu sehen, dann schicke uns dein Rezept mit Bild an redaktion@yogaworld.de. Da sich Nina privat viel mit Zyklusachtsamkeit beschäftigt, hat sie noch einen Tipp für dich, wie du den Salat genau an die Bedürfnisse deines Körpers anpassen kannst.

Zutaten für den „Green feminine Salad“

Genaue Mengenangaben gibt es nicht, du kannst die Mengen je nach Geschmack und Hunger für dich, Familie und Gäste variieren.

Reis nach deiner Wahl (am besten für dich ist Vollkornreis)
Quinoa oder Nudeln
frischer knackiger Salat
Fenchel
grüne Oliven
Radieschen
Kürbiskerne
geschrotete Leinsamen
Zitrone
Apfelessig
Olivenöl
Rosmarin
Salbei
ein paar Wildkräuter wie Löwenzahn (Blätter und Blüten) oder Gänseblümchen

So bereitest du deinen Salat zu

Zuerst kochst du Reis, Quinoa oder Nudeln gar. Diese Zutaten bilden deine Basis. Anschließend abseihen und abkühlen lassen, dann alles in eine Schüssel geben. Veggies waschen, schnippeln und auf der Basis anordnen. Jetzt ein Dressing aus Zitrone, Apfelessig und Olivenöl mischen und über den Salat tröpfeln. Kerne, Samen und Kräuter mit viel Liebe dekorieren.

Ninas Tipp: Wirkung nach Zyklus

Leinsamen und Kürbiskerne sind reich an Omega-3, Antioxidantien und Zink, welche dir als Frau besonders in der 1. Zyklushälfte helfen, Stress zu reduzieren. Zudem begünstigen sie die Reifung der Follikel für eine gesunde Menstruation. Fenchel, Gurke und Oliven sind Östrogen fördernd und damit auch optimal in der 1. Zyklushälfte. So viel Gutes für dich! Tausche für die 2. Zyklushälfte die genannten Zutaten einfach mit Sesam- und Sonnenblumenkernen, Tomate, Paprika und Karotte aus.

Sesam- und Sonnenblumenkerne sind laut Nina nämlich durch das enthaltene Omega-6 Progesteron fördernd, reich an Antioxidantien, unterstützen die Leber bei der Entgiftung und sind Hormon stabilisierend. Fenchel, Gurke und Oliven (Östrogen fördernd) in der 2. Zyklushälfte mit Tomate, Karotte (beide Progesteron fördernd) sowie Paprika (enthält Antioxidantien und Eisen) ersetzen. Das schafft Abwechslung, bringt andere Farben und damit andere Vitamine ins Spiel. Generell gilt: Werde kreativ und greife zu dem auf was du Lust hast. Guten Appetit!

Mehr zu Nina erfahrt ihr auf ihrem Insta-Profil.

Marie Holtmann – Jivamukti

Marie wuchs in Prag auf und tanzt seit gut 15 Jahren durch die Welt. Ihre Begeisterung für Yoga führte sie 1992 nach Süd-Indien, wo sie ihre erste Yogalehrer-Ausbildung im Sivananda Ashram abschloss. Das Jivamukti Yoga hat sie 1999 in München bei Patrick Broome kennen und lieben gelernt. Die Mischung aus fliessenden, tänzerischen Bewegungen, koordiniert mit dem Atem haben ihre eine intensive Körpererfahrung vermittelt, die sie bisher so nicht kannte.

Durch konzentrierte Beobachtung von Atem und Körper beginnen wir zu verstehen, dass wir nicht beobachten und gleichzeitig das sein können, was wir da beobachten. Marie erlebte, dass wir nicht der Körper und der Verstand sind, auch wenn wir einen Körper und einen Verstand haben. Diese Erfahrung möchte sie jetzt weitergeben und dankt Sharon und David, den Gründern von Jivamukti Yoga, für ihre Wärme und Liebe, mit der sie ihre Weisheit teilen.

Workshop „Auf der Matte deine Kraft finden“, Samstag 25. Juni 16.15-17.00 Uhr

Viveka bedeutet UnterscheidungsKRAFT. Durch Atemübungen können wir bewusster unseren Atem wahrnehmen, durch Yoga-Asanapraxis unsere Gefühle und durch Meditation unsere Gedanken. Mit einer wachsenden Bewusstheit können wir Zusammenhänge besser erkennen und unsere Identifikation bewusst ausrichten. All Levels! Assistieren wird Theresa Stoiber.


Marie Holtmann auf der YogaWorld 2022 in München:

Samstag, 25. Juni  // 16:15 – 17:00 Uhr // Jivamukti Yoga “Auf der Matte deine Kraft finden” // Vishnu Yogaspace


Jetzt Ticket für die YogaWorld 2022 in München sichern!


Hightlights, Tickets und Prgrammübersicht…

Anu Visuri – Yogalife

Anu Visuri

Für Anu ist Yoga eine Reise zur Selbsterfahrung. Nach ihrer allerersten Yogastunde Ende der 90er Jahre verstand sie, dass sie sich selbst gar nicht richtig kennt, dass es mehr gibt. In ihren Klassen wird intensiv mit dem Körper gearbeitet, da der Körper den Zugang zu dem inneren Kern des Menschen ermöglicht. Ihr Unterricht wird von der Yogaphilosophie begleitet, ist kraftvoll sowie humorvoll und von detaillierten anatomischen Ansagen geprägt.

Der Schwerpunkt liegt auf der optimalen Ausrichtung des Körpers, die dem Übenden die Gelegenheit gibt, bei sich selbst zu verharren, sich tiefer zu erfahren und zu evolvieren. Nach ihrer ersten Ausbildung als Sivananda Yogalehrerin hat sich Anu sehr bald der lebensbejahenden Philosophie des Anusara® Yoga zugewandt und mit zahlreichen Fortbildungen und 300 Stunden YOGAMAZÉ-Lehrerausbildung vertieft.

Mehr zu Anu und Yogalife unter www.yogalife.de

Workshop „Die Welt ist in Deinem Herzen“, Sonntag, 26. Juni 14:15 – 15:00 Uhr

Die Kraft hinter der yogischen Praxis liegt in ihrer Absicht oder Sankalpa. Indem wir unsere Intention für unsere Praxis aus der höchsten Perspektive bestimmen, fragen wir nicht nur „welche Qualität möchte ich für mich heute?“ – z.B. Mut, Zufriedenheit, Liebe – sondern „was wünsche ich heute für die Welt? Möge es so in mir sein und so wird es in der Welt sein.“ Ein Leitfaden aus dem tantrischen Text Shivasutra lautet „yathaa tatra tathaanyatra“ – ins Deutsche übersetzt so viel wie „wie es hier ist, ist es auch anderswo“ oder „die Welt ist in Deinem Herzen.“ Yoga wird ein Gebet und ein Segen für die Welt, wenn wir vollständig würdigen, dass der Frieden, den wir uns vornehmen und in unserem Herzen offenbaren, sich durch die Kraft unserer Praxis tatsächlich in der Welt offenbart. Dazu wirst du in dieser Yogaklasse deine individuelle innere Absicht für die Yogapraxis entdecken, deine Körpermitte stärken und Körperrückseite aktivieren, um damit den oberen Rücken sowie die Körpervorderseite öffnen und Rückbeugen mit Sicherheit, Liebe und Freude zu üben.


Anu Visuri von Yogalife auf der YogaWorld 2022 in München:

Sonntag, 26. Juni  // 14:15 – 15:00 Uhr // “Die Welt ist in Deinem Herzen” // Vishnu Yogaspace


Jetzt Ticket für die YogaWorld 2022 in München sichern!


Highlights, Tickets und Programmübersicht…