Allzu achtsam? – Wenn Meditation die Angst verstärkt

Ein Leben in Achtsamkeit reduziert erwiesenermaßen Stress und fördert ruhige Gelassenheit – nur leider nicht immer. Neuere Studien zeigen: Vor allem eine intensive Meditationspraxis kann psychische Probleme verursachen oder verstärken. Hier liest du, was dahinter steckt und wie du die richtige Balance findest.

Text: Jennifer Chen & Stephanie Schauenburg / Titelbild: Cup of Couple via Pexels

„Ich denke, es ist die Meditation, die deine Ängste befeuert.“ Wie bitte? Hatte ich meine Therapeutin da richtig verstanden? Seit einem Jahr meditierte ich täglich mindestens 10 Minuten, ich ging einmal im Monat zu Klangbad-Meditationen und hatte mich sogar für einen wöchentlich stattfindenden Kurs angemeldet – all das, weil ich unruhige und angstvolle Gedanken dämpfen und besser mit meiner posttraumatischen Belastungsstörung umgehen lernen wollte.

Dennoch schlief ich keine Nacht durch und Wut war meine stärkste Gefühlsregung. Kaum ein Tag verging, an dem ich nicht jemanden anbrüllte, den Autofahrer vor mir, die Hotline-Mitarbeiterin, meine fünfjährigen Zwillinge, meinen Mann. Ich war das Gegenteil der gelassenen Person, die ich glaubte, dank Meditation werden zu können. „Manchmal kann das stille Sitzen auch aufwühlende Gedanken hochkochen“, erklärte mir meine Therapeutin. Daher schlug sie vor, ich solle meine sitzende Meditationspraxis eintauschen gegen Aktivitäten wie Joggen, Schwimmen oder Tagebuchschreiben.

Die neuere Forschung zeigt: Sie hat mit ihrer Vermutung einen wichtigen Punkt getroffen. In mehreren Studien, darunter einer der Society for Psychotherapy Research, beschreiben Teilnehmende im Zusammenhang mit intensiver Meditation eine erhöhte emotionale Empfindlichkeit, Ängste und das Wiederaufleben von traumatischen Erinnerungen. In einer Untersuchung aus dem Jahr 2019 gab ein Viertel der Personen an, mit nachteiligen Effekten bis hin zu Panikattacken und Angstzuständen zu tun zu haben. Zudem gibt es Berichte, dass sich die Symptome bei bestehenden psychischen Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen verschlimmern können. Das Problem ist mittlerweile so geläufig, dass die US-amerikanische Brown University ein eigenes Institut zur Unterstützung von Menschen gegründet hat, die negative Erfahrungen mit Meditation gemacht haben: Cheetah House. Könnte es also sein, dass auch mir meine Praxis eher schadete als nutzte?

Der Siegeszug der Achtsamkeit

Meditation
Foto: Asia Images Group via Canva

Ich bin mit Sicherheit nicht die einzige, die sich Achtsamkeitspraktiken gezielt zugewandt hat, um sich ruhiger und wohler zu fühlen. Die Zahl der Menschen, die sich mit Meditation beschäftigen, hat sich in den USA zwischen 2012 und 2017 verdreifacht: von 4 auf 14 Prozent der Bevölkerung. Der Essener Psychologe und Forschungsleiter Dr. Holger Cramer hat für Deutschland im Jahr 2019 sogar etwas über 15 Prozent ermittelt. Allein im Monat April 2020 brachten es die zehn beliebtesten englischsprachigen Apps zusammen auf 4 Millionen Downloads, 17 Prozent mehr als im Januar desselben Jahres. Eigentlich nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, was in diesem Monat los war: der Beginn der Pandemie.

Das zeigt aber auch, wie weit verbreitet das Wissen ist, dass Meditation und Achtsamkeit Ängste und Depressionen mildern können. „Wir wissen, dass diese Techniken unmittelbar auf das Nervensystem Einfluss nehmen können“, erklärt die Psychologin Ann Bortz, die selbst traumasensibles Yoga unterrichtet. Die Forschungslage dazu ist eindeutig und die Wirkungen sind nicht nur im direkten Zusammenhang mit der Praxis nachweisbar, es gibt auch längerfristige Effekte. So können bei Meditierenden jene Hirnregionen anwachsen, die die Emotionen regulieren und zum Beispiel Mitgefühl fördern.

Die Praxis hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit, sie verbessert den Schlaf, reduziert Schmerzen und hilft bei der Therapie von Suchtverhalten. Diese und andere wissenschaftlich untersuchte Nutzen werden seit längerer Zeit angepriesen – vielleicht allzu sehr. „Meditation wird als eine Art Allheilmittel dargestellt, sie soll uns dazu verhelfen, gute Eltern zu sein, Glück zu finden, Depressionen und Ängste abzustellen, unser Essverhalten ins Lot zu bringen und so weiter und so fort,“ sagt die Ärztin und Psychotherapeutin Juli Fraga. Aber ganz so einfach ist es eben leider nicht.

Achtsamkeit und Meditation

Achtsamkeit
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Zunächst einmal ist es wichtig zu unterscheiden: Achtsamkeitspraxis und Meditation sind nicht identisch, auch wenn die Begriffe häufig fast synonym verwendet werden. Unter Meditation versteht man eine formale Praxis: Wir sitzen zum Beispiel still und trainieren unsere Konzentration. Die Wurzeln dieser Praxis liegen in den spirituellen Traditionen von Judentum, Christentum, Hinduismus und Buddhismus, aber womöglich reichen sie noch viel tiefer – Menschen auf der ganzen Welt meditieren seit Tausenden von Jahren. Entsprechend viele Schulen, Traditionen und Techniken gibt es: von klassischem Zen bis zur Transzendentalen Meditation und von geführter Visualisierung über Atemgewahrsein bis zur Mantra- oder Chakra-Meditation.

Achtsamkeit (englisch: Mindfulness) ist ein aus dem im Buddhismus stammendes Konzept des Gewahrseins der gegenwärtigen Erfahrung, dort spricht man von Sati. Achtsamkeitspraxis hat zum Ziel, im Moment präsent zu sein und sich seiner Empfindungen, Gedanken und Handlungen möglichst vollständig bewusst zu sein, ohne sie zu bewerten. Das kann man auf alles anwenden: Man kann achtsam essen, gehen, kommunizieren und seine Kinder aufziehen. Die Achtsamkeitsmeditation schließlich ist eine besondere Form der Meditation: Während des stillen Sitzens beobachtet man seine körperlichen Empfindungen, Gedanken und Emotionen mit dem Ziel, sie ganz aus dem gegenwärtigen Moment heraus wahrzunehmen, in einer Art nicht-wertendem Bewusstsein. Manche Übenden verwenden dazu das Bild der vorüberziehenden Wolken.

Diese spezielle Art der Meditation wurde seit den 1980er-Jahren vor allem von Jon Kabat-Zinn bekannt gemacht. 1979 gründete der Medizin-Professor der University of Massachusetts sein Institut für Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion – englisch: Mindfulness Based Stress Reduction, oder kurz MBSR. Daraus entwickelte sich ein äußerst erfolgreicher 8-wöchiger MBSR-Kurs, der an unzähligen Schulen, in Krankenhäusern, Therapiezentren und sogar Gefängnissen eingesetzt wird. Entsprechend zahlreich sind vor allem in der westlichen Welt die Praktizierenden – und genauso umfangreich sind die Forschungen, weswegen ein großer Teil der aktuellen Untersuchungen zur Meditation eigentlich die Achtsamkeitsmeditation im Fokus haben.

Meditation: Mehr als nur Entspannung?

Im selben Maß, in dem Achtsamkeitspraktiken und vor allem die Meditation als ein Gegenmittel zu unserem hektischen, mehr und mehr im Virtuellen stattfindenden Lebensstil angepriesen und mit großem Erfolg kommerzialisiert wurden, gerieten ihre Schattenseiten aus dem Blick. Teilweise wurden sie sogar heruntergespielt oder verharmlost. Dabei kennt man sie nicht nur aus den spirituellen Traditionen, sondern mittlerweile auch aus der Forschung. In einer kürzlich erschienenen amerikanischen Studie gaben 87 Prozent der Teilnehmenden an, schon mindestens einmal unerwünschte Effekte während der Meditation erlebt zu haben, in den meisten Fällen angstvolle Momente. Ein Viertel von ihnen berichtet, dass diese Effekte auch noch Tage nach der Praxis anhielten.

Die Forscher des Cheetah House an der Brown University listen 59 Typen von bedrückenden Erfahrungen, darunter emotionale Dissoziation, Unruhe, Depression, Panik, Paranoia und Wahnvorstellungen. Zu den körperlichen Symptomen zählen unregelmäßiger Herzschlag, Schwindel, Kopfschmerzen und Atembeschwerden. Längerfristig kann es zu Glaubenskrisen, Veränderungen der Weltsicht und gar einem Verlust des Selbstgefühls kommen.

Der führende deutsche Forscher auf diesem Gebiet ist Dr. Ulrich Ott vom Bender Institute of Neuroimaging in Gießen. Er hat mit seinem Team erfahrene Meditierende befragt und dabei auch untersucht, ob die beschriebenen Effekte während der Meditation zum ersten Mal auftraten, und wenn nicht, ob sie sich durch sie eher verstärkt oder vielleicht sogar abgeschwächt haben. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn nicht jeder Effekt, der im Zusammenhang mit Meditation beobachtet wird, ist auch von ihr verursacht. Dennoch ist Otts Fazit deutlich: „Was Menschen in der Meditation erleben, ist entgegen dem weit verbreiteten Bild nicht nur Entspannung, es kann auch eine sehr starke Aktivierung sein. Wir sehen nicht nur Stressreduktion, sondern auch Angstzustände, Gefühle von Bedrohung und Kontrollverlust.“

Letzteres, das Gefühl von Kontrollverlust, haben laut Otts Studie 20 Prozent der befragten Meditierenden schon erlebt. 21 Prozent von ihnen kannten dieses Gefühl zuvor nicht und bei weiteren 34 Prozent war es im Vergleich stärker als zuvor – die intensive Meditationspraxis kann diesbezüglich also offenbar ein Katalysator sein. Ott folgert: „Hier ist das Bild von Meditation also ein anderes: Statt durchweg und für jede und jeden gut zu sein, muss man schon aufpassen: Vor allem wer vorbelastet ist, kann durch Meditation zumindest eine Erstverschlimmerung erleben.“

Wie man schwierige Erfahrungen richtig einordnet

Allerdings ist es wichtig, hier zu unterscheiden: Dass während der Meditation auch mal Tränen fließen, dass wir uns bisweilen gereizt oder unwohl fühlen, ist völlig normal. 60 Prozent der Teilnehmenden in Otts Studie berichteten beispielsweise vom Auftauchen belastender Erinnerungen und Gefühle. Der Forscher erklärt: „Ich würde sagen, dass das keine unerwünschte Nebenwirkung ist, sondern eigentlich das Ziel der Meditation: Wir wollen Klärungsprozesse induzieren. Sie dürfen nur nicht überlastend oder überwältigend werden.“

Es gibt also eine feine Grenze zwischen dem Wahrnehmen von Emotionen und dem Übermanntwerden von ihnen. „Sobald wir uns unseren inneren Erfahrungen mit uneingeschränkter Achtsamkeit zuwenden“, erklärt die Psychologin Ann Bortz, „besteht auch die Möglichkeit, dass wir in Kontakt kommen zu sehr viel Schmerz. Möglicherweise werden traumatische Erlebnisse wieder wachgerufen.“ Manchmal stoßen wir dabei auch auf Probleme, von denen wir bisher meinten, sie gar nicht zu haben. Wenn es nicht gelingt, diese schwierigen Emotionen zu verarbeiten, kann das im schlimmsten Fall in eine handfeste Krise führen.

Wenn es zu viel wird

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, selbst in solch eine Krise hineinzurutschen? Es gibt mehrere Umstände, die das Risiko für nachteilige Reaktionen auf die Meditation erhöhen. So können Frauen, die eine gravierende Wochenbettdepression durchgemacht haben, oder Menschen, die ein unverarbeitetes Trauma im Gepäck haben, während der Praxis Flashbacks oder eine Retraumatisierung erleben. Auch chronischer Schlafmangel kann ein Risiko darstellen. Die eingangs erwähnte Studie der Society for Psychotherapy Research zeigte, dass jüngere Menschen und vor allem solche aus marginalisierten Bevölkerungsgruppen – People of Color, solche mit geringerer Bildung und weniger Einkommen – überdurchschnittlich oft betroffen sind.

Das hängt sicher damit zusammen, dass für sie auch die Wahrscheinlichkeit schmerzhafter Erfahrungen in der Biografie höher ist als in anderen Gruppen. Dennoch ist es schwierig, festzumachen, wann genau die Meditationspraxis ungut endet. Die Forschung deutet darauf hin, dass unerfahrene Praktizierende häufiger betroffen sind, aber auch langjährige Meditierende sind nicht immun gegen solche Erlebnisse. Der seit vielen Jahren in der Meditation erfahrene Achtsamkeitslehrer Dan Lawton hat während eines 14-tägigen Retreats einen Zusammenbruch erlebt und darüber geschrieben. Er beschreibt Krämpfe, Kurzatmigkeit, Panikgefühle und Paranoia.

Als die akute Episode endete, fühlte er sich weniger erleichtert als vielmehr von sich selbst und dem Leben abgetrennt. Nachdem diese Symptome auch nach Wochen noch anhielten, diagnostizierte ein Psychiater eine posttraumatische Belastung, ausgelöst sehr wahrscheinlich durch die Meditation selbst. Dennoch würde keine*r der Forscher*innen, die sich mit dieser Problematik beschäftigen, so weit gehen, generell von Meditation abzuraten. In den allermeisten Fällen überwiegen die großen, nachweislichen Nutzen.

Doch Meditationslehrer*innen, Therapeut*innen und auch Menschen, die Meditations-Apps und -Kurse entwickeln, sind aufgerufen, sich dieser möglichen Gefahren bewusst zu sein – und sie auch offen zu kommunizieren. Mittlerweile gibt es traumasensitive Ansätze in der Achtsamkeits- und Meditationspraxis und spezielle Schulungen für Anbieter*innen.

Probleme erkennen

Was kann ich selbst tun, um mich zu schützen? Normalerweise bleibt der Atem während der Meditation regelmäßig, du fühlst dich ruhig und gehst mit einem Gefühl von Klarheit und Entspannung aus der Praxis heraus. Verspannte Gliedmaßen, schneller Atem und Gefühle von Erregung, Angst oder Wut können dagegen eine emotionale Reaktion anzeigen, die Psycholog*innen Dysregulation nennen.

Warnzeichen

Wenn du diese Symptome während oder nach Meditation und anderen Achtsamkeitspraktiken wahrnimmst, könnte es besser sein, eine Weile nicht zu üben:

– nervöses Flattern im Bauch
– Appetitlosigkeit
– Schwierigkeiten, einzuschlafen oder wach zu bleiben
– nächtliches Aufwachen, Schlaflosigkeit
– selbstkritische Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen
– Flashbacks

Es kann auch die Form einer Freeze-Reaktion annehmen, also einem inneren Erstarren, bei dem die Energie sehr niedrig ist, das Denken schwer fällt und die Atmung kaum noch wahrnehmbar ist. Die bereits zitierte Psychologin und Yogalehrerin Ann Bortz findet es wichtig, all diese Empfindungen während und nach der Meditation zu erkennen und mit ihnen umzugehen: „Wir ermutigen alle dazu, die eigene Erfahrung zu überprüfen und wahrzunehmen, wo man in Bezug auf Erregung, Regulation oder Dysregulation eigentlich steht“, erklärt sie. Sie schlägt vor, dass Meditierende genau beobachten, was eine bestimmte Meditationsform bei ihnen bewirkt – währenddessen, aber auch danach und längerfristig – und die Praxis gegebenenfalls anzupassen.

Alternativen finden

So kann es hilfreich sein, kürzer zu meditieren, beispielsweise eher 10 Minuten als eine Stunde. Laut einer aktuellen Befragung von MBSR-Lehrenden liegen die negativen Erfahrungen bei solchen kurzen Meditationseinheiten kaum höher als in der Kontrollgruppe. Außerdem sollten sich gerade Anfänger*innen und solche, die zu Ängsten neigen, von einem erfahrenen Lehrer oder einer Lehrerin anleiten lassen, anstatt ganz auf sich gestellt mit dem Sitzen zu beginnen oder eine App zu nutzen.

Und natürlich muss Achtsamkeitspraxis auch nicht zwangsläufig heißen, sitzend zu meditieren. „Es gibt eine ganze Reihe von Praktiken, die ähnliche Effekte haben und unter Umständen besser toleriert werden“, erklärt Bortz: Yoga Asana, Atemarbeit, Tai Chi und beispielsweise Waldbaden sind allesamt an Achtsamkeit gebunden, sie verbessern messbar Kognition und Gedächtnis, reduzieren Stress und Sorgen und erhöhen laut einer Übersichtsstudie der American Psychological Association sogar die Zufriedenheit in Beziehungen.

Journaling
Foto: Eliza Alves / corelens via Canva

Achtsame Alternativen

Wenn du in deiner gewohnten Meditations- oder Achtsamkeitspraxis pausieren solltest, können folgende Aktivitäten hilfreich sein:

Journaling
Das Schreiben von Tagebüchern oder auch Geschichten kann dir helfen, tief sitzende Emotionen aufzuspüren und zu verarbeiten.

Gehen
Achtsame Spaziergänge holen dich raus aus den Schleifen im Kopf und verbinden dich mit deinem Körper. Je häufiger du gehst, desto besser sind die stressreduzierenden Effekte.

Musik
Singen und Musizieren helfen dir, Stress in den Griff zu bekommen, deine Gefühle auszudrücken, das Gedächtnis zu verbessern und sogar körperliche Schmerzen zu lindern.

Tai Chi und Qi Gong
Die langsamen, fließenden und sehr konzentriert ausgeführten Bewegungen dieser uralten Praktiken lindern erwiesenermaßen Stress und verbessern die kognitiven Fähigkeiten.

Joggen
Wie bei anderen körperlichen Aktivitäten werden auch hier Endorphine und Serotonin ausgeschüttet. Das hebt die Stimmung und kann auch das Gedächtnis verbessern.

Yoga Asana
Last but not least! Achtsame Bewegung, eine gewisse körperliche Anstrengung und der Fokus auf den Atem sind eine perfekte Achtsamkeitspraxis. Selbst wenn du die Meditation lieber auslässt, sind die psychischen Effekte von Yoga nachweisbar: vor allem Stressreduktion und das Mildern von Ängsten und Depressionen.

Lieber ganz aufhören?

Es mag in unserer von Achtsamkeit geradezu besessenen Kultur nach einem seltsamen Vorschlag klingen, aber wenn eine veränderte Praxis immer noch nicht dazu fühlt, dass du dich besser mit ihr fühlst, dann ist es unter Umständen tatsächlich besser, es ganz sein zu lassen. „Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen“, unterstreicht Ann Bortz: „Wenn Meditation dir nicht guttut, dann hör ganz einfach wieder auf damit!“ Es hat also nichts mit Versagen zu tun, wenn die Praxis deine Bedürfnisse nicht erfüllt – du brauchst einfach etwas anderes. Wo Traumata bearbeitet werden müssen, können Medikamente und Therapie notwendig und wichtig sein.

Aber auch bei vielen anderen Menschen kann es richtig sein, eine langjährige und liebgewonnene Praxis erst mal ruhen zu lassen. So musste auch Dan Lawton einsehen, dass es nach seinem Zusammenbruch wichtig für seine Heilung war, das Meditieren aufzugeben. Dieser Schritt muss kein endgültiger sein. Meditation ist wie eine lebenslange Beziehung: Es gibt Zeiten, wo man besser auseinandergeht, aber oft genug kommt man irgendwann auch wieder zusammen. Dazu muss man sich manchmal auf eine neue Form einlassen oder zwischen verschiedenen Praktiken hin und herwechseln.

Für mich war es zunächst beängstigend, die Praxis aufzugeben, aber ich folgte dem Rat meiner Therapeutin und konzentrierte mich stattdessen eine Zeit lang auf meine Sitzungen mit ihr, um meine posttraumatische Belastungsstörung zu bearbeiten. Die Kombination aus Therapie, Antidepressiva, Sport, Journaling und freundschaftlichen Gesprächen half mir, aus dem Dunkel von Wut und Depression herauszufinden. Einige Monate später, als ich merkte, ich kann wieder still sitzen und mich mir selbst, meinen Schwächen und Schwierigkeiten aussetzen, habe ich mich der Meditation erneut zugewandt. Seither praktiziere ich Metta, liebende Güte gegenüber mir selbst.


Jennifer Chen hat als Journalistin und Autorin für die New York Times, Oprah Daily und viele andere Publikationen gearbeitet. Sie lebt mit ihrer Familie in Los Angeles.


Auch dir ist die Stille der Meditation zu viel? Diese traumasensible Sequenz von Hala Khouri kann dir ein Gefühl von Sicherheit und Zentrierung schenken:

Julia Jäger

julia jäger

Julia Jäger (Yoga 500+, Thai Yoga Massage, Heilpraktiker Ausbildung, Ayurveda Sutra, DeGYT Mitglied) wurde in der Nähe von Hamburg geboren und wuchs am Alpenrand auf, zwei Landschaften, die ihre tiefe Verbindung zur Natur bis heute prägen. In ihrem eigenen Yogastudio unterrichtet sie seit vielen Jahren und bildet dort auch angehende Yogalehrende aus.

Ihre Praxis ist stark naturorientiert – Yoga im Garten, im Wald oder auf Wiesen gehört für sie ebenso dazu wie ein bewusst gestalteter, gesunder Lebensstil. Julia verbindet präzise anatomische Kenntnisse mit einem feinen Gespür für individuelle Bedürfnisse. Ihr Unterricht lädt dazu ein, Körper, Atem und Natur wieder als Einheit zu erleben.

Mehr auf www.yogazirkus.eu und auf Insta @yogazirkus

Vortrag: „Yoga Zirkus“

Willkommen in der faszinierenden Welt, in der Zirkuskunst und Yoga aufeinandertreffen! Die beiden Yogabücher nehmen dich mit auf eine inspirierende Reise durch die Elemente des Lebens – Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum – und zeigen, wie sie in Körper, Geist und Seele wirken. Mit liebevollen Erinnerungen an die eigene Zirkusfamilie und eine lebenslange Yogapraxis entfaltet die Autorin einen kreativen Leitfaden für mehr Balance, Lebensfreude und innere Harmonie.

In diesem Vortrag stelle ich dir die Bücher vor. Mit praktischen Tipps, Übungen und Wissensvermittlung über Doshas, Asanas, Mudras und Rituale zeigen sie Wege zu mehr Balance und Wohlbefinden. Das Kreativbuch bietet Inspirationen für den Alltag, während das Wissensbuch Hintergrundinformationen zur Yogaphilosophie liefert und dabei hilft, die Übungen gezielt zu vertiefen.


Julia Jäger auf der YogaWorld 2026 in Stuttgart:

Samstag, 11. April // 13:15 -13:35 Uhr // Yoga Zirkus // Focus Stage

Teresa Kronlachner

teresa kronlachner beckenboden

Teresa Kronlachner ist Physiotherapeutin und leitet seit vielen Jahren Kurse in den Bereichen Rückbildung, Beckenbodentraining, Rückenschule und Pilates. Zudem hat sie auf Kur- und Reha-Basis gearbeitet und bringt viel praktische Erfahrung in der ganzheitlichen Körperarbeit mit.

Aktuell entwickelt Teresa gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Mann eine innovative Trainingsmatte, die Bewegung und Training noch effektiver und alltagstauglicher machen soll.

Mehr Info auf Instagram @stiro.official und TikTok

Workshop: „Beckenboden- und Rumpftraining“

In diesem Workshop steht die gezielte Kräftigung des Beckenbodens und der Rumpfmuskulatur im Mittelpunkt. Durch physiotherapeutisch fundierte Übungen werden die tief liegenden Muskeln aktiviert, die für Stabilität, Haltung und Bewegungsqualität entscheidend sind. Der Workshop ist für alle geeignet, die ihre Körpermitte stärken und Beschwerden vorbeugen möchten.


Teresa Kronlachner auf der YogaWorld 2026 in Stuttgart:

Samstag, 11. April // 10:15 – 11:00 Uhr // Beckenboden- und Rumpftraining // Ganesha Yogaspace 

Wie Yoga dich für deine Intuition öffnet

Einer der Gründe, warum eine regelmäßige eigene Asana-Praxis so wichtig ist: Hier hast du Raum, dich deiner inneren Führung zu überlassen. Yoga ist nicht gebunden an einen Kanon festgeschriebener Haltungen und Abfolgen. Jede Haltung, jede Bewegung kann Yoga sein, wenn du sie in dieser feinen Achtsamkeit ausführst.

Text: Stephanie Schauenburg, Titelbild: Tabitha Turner via Unsplash

Die Stimme der Verbundenheit

Im Hinduismus gilt Saraswati „die Fließende“ nicht nur als Göttin der Künste und der Gelehrsamkeit, sie wacht auch über unsere Inspiration. Als Inbegriff der Weisheit hilft sie uns, Vertrauen in unsere Intuition zu fassen und zugleich genau zu unterscheiden zwischen der Stimme des höheren Selbst und den Täuschungen des Ego. Das Saraswati geweihte Mantra unterstützt dich auf diesem Weg und verbindet dich mit dieser Kraft:

Om shrim hrim sarasvatyahe namaha

Stelle dir folgende Fragen für intuitives Üben: Wo zieht es dich hin? Welche Bewegung wünscht sich dein Körper jetzt? Wie lange willst du in der Haltung bleiben? Was folgt als nächstes? Welche Empfindungen löst eine bestimmte Haltung aus: im Körper, im Atem, im Geist? Wie wird eine Asana zum Ausdruck deiner Befindlichkeit, deiner Körperlichkeit, deiner Lebendigkeit?

Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.

Albert Einstein

1. Raum schaffen

Intuition kommt aus dem Inneren – ohne Zeit für dich selbst, ohne einen Raum für Stille und Innerlichkeit in deinem Leben kannst du ihre Botschaften kaum hören. Mit Yoga tust du genau das: Du gibst dir Gelegenheit für tiefe Entspannung, du erhöhst deine Achtsamkeit und schulst deine Wahrnehmung. So kannst du die Vorgänge in deinem Körper und deinem Geist immer feiner und bewusster beobachten und ihre Signale erkennen.

→ Deswegen ist eine regelmäßige Yogapraxis schon per se ein guter Weg, um dich für deine Intuition zu öffnen. Nimm dir genügend Zeit für deine individuelle Praxis, für die Körperwahrnehmung, aber auch für Stille. Besonders die Meditation eröffnet dir Zugang zu einem nach innen gerichteten Gewahrsein. Nicht umsonst gilt sie als die wichtigste Technik zur Förderung der Intuition.

2. Verbindung herstellen

Yoga ist in seiner Essenz ein Weg zu mehr Verbundenheit: In der Asana-Praxis verbinden wir uns mit unserem Körper, unserem Atem. Wir beobachten unsere körperlichen Empfindungen, aber auch unsere emotionalen Reaktionen, unsere Widerstände und Denkmuster. So schaffen wir über den Körper mehr Verbindung nach innen und durchdringen die verschiedenen Schichten (Koshas), die unser wahres Selbst umgeben. Zugleich wird uns auf diesem Weg auch unser Angebundensein an ein größeres Ganzes immer bewusster: Wir sind Teil des unendlichen, alles durchdringenden Geflechtes des Lebens, wir sind im ständigen Austausch und wir schöpfen aus dieser Quelle. Intuition ist zugleich ein Ausdruck dieser Anbindung als auch ein Mittel, sich ihrer bewusst zu werden.

→ Im Yoga kultivieren wir Intuition gezielt mit Techniken wie der Meditation, mit der Konzentration auf das dritte Auge (Ajna Chakra), aber auch mit bestimmten Mantras und Mudras. Dabei ist es wichtig, anzuerkennen, dass die Sprache der Intuition individuell sehr verschieden sein kann: Bei manchen ist sie eher visuell geprägt, bei anderen zeigt sie sich in Körperempfindungen, einige haben einen starken Zugang zu Synchronizität, andere hören die Botschaften ihrer inneren Stimme in Worten. Wie immer im Yoga tun wir auch hier gut daran, diese Individualität zu erkennen und zu würdigen.

3. Vertrauen finden

Yoga hilft dir, dich mit der Zeit immer besser kennenzulernen. Je verbundener du mit dir selbst bist, je feiner du die Hinweise deines Körpers und die Muster deines Geistes wahrnehmen kannst, desto leichter wird es dir fallen, die Sprache deiner Intuition zu erkennen und Vertrauen in ihre Botschaften zu fassen. Dabei ist es wichtig, genau zu unterscheiden: Was kommt wirklich aus dieser überbewussten Quelle und was ist eher Projektion des Ego, Ausdruck deiner Wünsche, Ängste und Muster?* Swami Kriyananda nennt drei Merkmale für intuitives Wissen: Ruhe, Klarheit und Freude.

→ Wie generell im Yoga kannst du auch bezogen auf deine Intuition ganz pragmatisch vorgehen: indem du übst, beobachtest, forschst und es immer wieder neu ausprobierst. So wirst du mit der Zeit ganz natürlich ins Vertrauen finden und dich deiner inneren Führung nach und nach besser überlassen können.


*Ist es wirklich deine Intuition, die zu dir spricht, oder bildest du dir das nur ein? Die Unterscheidung zwischen wichtiger Botschaft und Hirngespinst fällt nicht immer leicht. Aber es gibt hilfreiche Hinweise. Im YogaWorld Journal 01/2025 erklärt Isabelle Fontaine, wie du lernen kannst, dich deiner inneren Stimme anzuvertrauen. Hier kannst du dir das Heft bestellen:

https://yogaworld.de/produkt/yogaworld-journal-nr-97-01-25-print-ausgabe/

Zurück zu mir: Wie 2025 mein Jahr der Selbstfürsorge wird

AG1 Supplement

Ich glaube, ich habe mich ein wenig vernachlässigt. Die letzten Jahre war ich vor allem eines: Mama. Und so sehr ich diese Rolle liebe, habe ich dabei verlernt, auf mich selbst zu achten. Damit ist jetzt Schluss! 2025 wird mein Jahr – das Jahr, in dem ich mich selbst wieder mehr in den Mittelpunkt stelle. Und mir wieder etwas gönne – wie z.B. meine tägliche Portion AG1. //anzeige

Selbstfürsorge: Warum ich wieder mehr auf mich achte

Mir ist klar geworden, dass ich dringend etwas ändern muss. Ich möchte wieder mehr auf das hören, was ich brauche, auf meine Wünsche, meine Grenzen und vor allem auf meine Gesundheit achten. Das bedeutet für mich: regelmäßige Bewegung, frische Luft, ausreichend Schlaf und eine gesunde und bewusstere Ernährung. Aber es heißt auch, mir regelmäßig kleine Auszeiten zu gönnen. Mal einen Abend allein in der Therme verbringen, mal etwas Neues zum Anziehen kaufen – all diese Dinge helfen mir, mich besser zu fühlen und wieder bei mir selbst anzukommen.

Meine neue Morgenroutine: Struktur für einen entspannten Start

Damit ich meine Ziele wirklich umsetzen kann, habe ich mir eine neue Morgenroutine aufgebaut. Morgens sehr früh aufzustehen gibt mir die Möglichkeit, in Ruhe in den Tag zu starten. Mein erster Kaffee ist dabei ein heiliger Moment, während dem ich langsam wach werde. Danach schmiere ich die Pausenbrote, helfe den Kids beim Suchen dieser einen frechen Socke, kümmere mich um erste Sorgen. Sobald die beiden aus dem Haus sind, gönne ich mir eine ruhige Auszeit am Küchentisch. Dort trinke ich mein AG1 – mein ganz persönliches Ritual, das ich richtig zu schätzen gelernt habe.

Früher hätte ich an dieser Stelle wohl meinen zweiten Kaffee getrunken, um mich für den Rest des durchgetakteten Tages zu wappnen. Jetzt genieße ich stattdessen mein Glas AG1 und überlege, was heute Priorität hat, was im Job so ansteht und ob wir vielleicht irgendein Highlight in den Tag integrieren können. Es fühlt sich an wie erstes kurzes Durchatmen und AG1 ist dabei mein leckeres Mini-Frühstück, das mir Energie für den Tag gibt. Besonders mag ich, dass es so einfach und schnell zubereitet ist.

Was sich verändert hat, seit ich AG1 trinke

Seitdem ich AG1 in meinen Alltag integriert habe, merke ich, dass meine Nägel und Haare widerstandsfähig sind. Ich vermute, das liegt an den Inhaltsstoffen wie Biotin, Zink und Selen. Klar, diese Stoffe gibt es auch in anderen Nahrungsergänzungsmitteln, aber bei AG1 bekomme ich Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Bakterienkulturen, Pflanzenstoffe und hochwertige Pilze gebündelt in einer Portion. Besonders gut finde ich, dass ein Vitamin-B-Komplex, Vitamin C, Phosphor und Mangan enthalten sind. Diese Mischung gibt mir das Gefühl, gut versorgt zu sein und den Energiekick, den ich für meine vollen Tage brauche. Dickes Pro: Die Wirkung ist mittlerweile sogar durch eine klinische Studie bestätigt. (Schaut mal hier vorbei.)

Mein „weil ich es mir wert bin“- Moment

Anfangs habe ich überlegt, ob ich das Geld wirklich dafür ausgeben möchte. Aber heute sehe ich es als kleine Investition in mich selbst. AG1 ist für mich nicht nur irgendein Produkt – es ist zu einem festen Bestandteil meiner Morgenroutine geworden und erinnert mich jeden Tag daran, wie wichtig es ist, auch mal an mich zu denken. Es fühlt sich gut an, mir das zu gönnen und dabei zu wissen, dass ich meinem Körper etwas Gutes tue.

2025: Mein Jahr der Selbstfürsorge

Dieses Jahr steht für mich unter einem ganz besonderen Stern: Ich möchte mich wieder auf mich selbst besinnen und lernen, besser auf meine Bedürfnisse zu achten. Es tut einfach gut, bewusste Entscheidungen zu treffen, die mir helfen, mehr Balance und Struktur in meinen Alltag zu bringen und seit einigen Wochen gehört AG1 da definitiv dazu. Schritt für Schritt fühle ich mich wieder mehr wie ich selbst – und ich freue mich darauf, diesen Weg konsequent weiterzugehen. 2025 wird mein Jahr – mein persönlicher Neuanfang! Du willst AG1 testen, bist aber noch unsicher? AG1 hat eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Probiere es einfach mal aus!

Das solltest du über AG1 wissen

AG1 ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das unterstützend wirkt. Das grüne Pulver wird in Wasser aufgelöst getrunken. Darin enthalten sind Vitamine, Mineralstoffe, Botanicals, Bakterienkulturen, Enzyme und ein Pilzkomplex. AG1 enthält Zutaten aus echten Nahrungsmitteln, die in bio-identischen Verbindungen vorliegen. Das bedeutet: Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe finden sich in einer für den Körper gut verwertbaren Form im Produkt. Was ich positiv finde: AG1 ist auch bei einigen Unverträglichkeiten (z.B. Laktose, Gluten) geeignet. AG1 wird seit mittlerweile zehn Jahren vertrieben und konstant weiterentwickelt. Die Entwickler*innen setzen seit Beginn auf die Synergieeffekte der Inhaltsstoffe und auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Was kostet AG1?

Zugegeben, der Preis ist mit 87 Euro im Monat erstmal abschreckend. Dafür wurde aber jeder der über 70 Inhaltsstoffe in AG1 von Hand ausgewählt und so zusammengestellt, dass er die am besten bioverfügbaren Nährstoffe auf eine Weise liefert, bei der jeder Inhaltsstoff mit der gesamten Formel zusammenwirkt und gleichzeitig seine eigene Funktion optimiert. Und wie ich bereits geschrieben habe, ich bin mir den Preis mittlerweile absolut wert. Das Gute: Du kannst AG1 bequem als Abonnement bestellen, sodass du immer zur richtigen Zeit Nachschub bekommst. Der Abschluss eines Abos macht Sinn, weil AG1 langfristig die Gesundheit unterstützen soll und es meist auch einige Zeit benötigt, bis dein Körper Veränderungen zeigt. Mit dem Abo bekommst du dein Paket direkt nach Hause geliefert – unverbindlich und ohne Vertragslaufzeit. Abbestellen oder pausieren ist jederzeit möglich.

Tolles Extra für YogaWorld-Leser*innen:

Bist du neugierig geworden und möchtest AG1 selbst einmal testen? Über drinkag1.com/yogaworldblog erhalten YogaWorld-Leser*innen auf ihre erste Bestellung:

+ einen kostenlose Flasche Vitamin D3 & K2 – unterstützt Immunsystem, Knochen, Zähne und Muskeln – eine tolle Ergänzung zu AG1.
+ 5 Gratis Tagesrationen AG1 in Form der praktischen Travel Packs für unterwegs.
+ Zu jeder ersten Abo-Bestellung erhalten Neukund*innen außerdem ein Starter Kit inkl. schicker Dose, damit das Pulver im Kühlschrank schön frisch bleibt, und einen praktischen Shaker.

Mehr Info: drinkag1.com


Fest und freudvoll in Sitzhaltungen: 3 Sitze, 3 Variationen

Jessina-O'Connell: Sitzhaltungen

Sitzhaltungen sind das Kernstück der Yogapraxis, egal ob beim Üben von Asanas, bei Atemübungen oder in der Meditation. Die Münchner Yogalehrerin Jessina O’Connell zeigt dir anhand dreier klassischer Sitze und jeweils drei Variationen, worauf es ankommt – damit du dich mühelos in der Gegenwart verankern und gelöst in die Zukunft blicken kannst.

Text und Sequenz: Jessina O’Connell / Fotos: Christian Boehm / Outfit: OGNX

Sthira bedeutet im Sanskrit „fest“, „stabil“, „beständig“, ist aber auch ein Name für die Pflanze Shalaparni (Wandelklee). Mit ihrer langen Pfeilwurzel steht sie fest und stabil in der Erde und wirkt auch als ayurvedisches Heilmittel stabilisierend: Sie kräftigt und beruhigt und kann so helfen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen. Mit diesem inneren Bild wenden wir uns unserer Yogapraxis zu. Auch sie kann die Energien in Körper und Geist ausgleichen, wenn sie fest, stabil und beständig ist. Entsprechend schreibt Patanjali in Yoga Sutra 2.46, Asanas sollten sthira sein, gleichzeitig aber auch sukha: freudvoll, glücklich, leicht. Wie beim Wandelklee kann nämlich aus Kraft und Stabilität eine Leichtigkeit erblühen und uns Freude machen.

In seinem Ursprung bezeichnet das Wort Asana allerdings nicht alle Körperhaltungen, es bezieht sich zunächst auf as, den Sitz. Gemeint war damit vermutlich ursprünglich die Meditation. Aber auch hier gilt ja: Durch eine feste Verwurzelung können wir ganz in der Gegenwart ankommen und davon ausgehend nach unten (unsere Vergangenheit) und oben (unsere Zukunft) wachsen. Der stabile, aufrechte Sitz dient dazu, in der Gegenwart Festigkeit und Sicherheit zu erfahren, die Möglichkeit zu haben die Vergangenheit loszulassen und sich für die Zukunft zu öffnen. Wie der Wandelklee fest mit seinen Wurzeln im Boden verankert ist und aus der Erde Kraft für das Wachsen in den Himmel schöpft, so schöpfen auch wir aus einem stabilen Sitz Kraft für Neues. Die Wurzeln unseres Sitzes halten uns aufrecht, damit wir mühelos nach oben streben und unsere Gedanken loslassen können. Wie die Blüten des Klees lassen auch wir die Wolken unserer Gedanken am blauen Himmel des Geistes vorüberziehen und wachsen weiter in Richtung Licht.

Die folgende Sequenz kann als Vorbereitung für die Meditation dienen, sie ist aber auch eine eigene Praxis, die dir hilft, dich zu erden und die Aufmerksamkeit von außen nach innen zu richten. Wir üben drei klassische Sitzhaltungen in jeweils drei Variationen: Die aufrechte Variante verbindet uns mit dem Hier und Jetzt. In der Vorwärtsbeuge dehnen wir die Körperrückseite, die für alles steht, was hinter uns liegt. So gehen wir in den Kontakt mit unserer eigenen Vergangenheit und machen uns zugleich von ihr frei. Umgekehrt bereiten uns die Rückbeugen auf die Zukunft vor und auf alles, was wir nicht kontrollieren können, denn wir weiten unsere Vorderseite und unser Herz. So üben wir uns in Akzeptanz und Vertrauen für alles was ist, war und sein wird.

Bevor du beginnst:

Um dich aufzuwärmen und den Kreislauf in Gang zu bringen, kannst du mehrere Runden Sonnengrüße üben.

Die Fotos zeigen die klassischen Positionen, aber wie immer im Yoga geht es nie darum,
dieses äußere Bild zu erfüllen: Nähere dich jeder Haltung behutsam und arbeite gegebenenfalls wie im Text beschrieben mit Hilfsmitteln.

Lass dir Zeit, um die unterschiedlichen Wirkungen der Varianten wahrzunehmen, jeweils etwa 15 Atemzüge.

Die Praxis ist intensiv, vor allem für Hüften, Leisten und Knie. Übe daher mit sanfter Achtsamkeit für deinen Atem und mit Respekt vor deinen Grenzen. Höre auf deinen Körper und vermeide vor allem jegliche Spannung.

Baddha Konasana – gebundene Winkelhaltung

1. Aufrechter Sitz

Strecke die Beine im Sitzen zunächst nach vorne in Dandasana (Stabhaltung) aus. Dann legst du die Fußsohlen aneinander, ziehst sie zu dir und lässt die Knie nach außen sinken. Schiebe die Fersen gegeneinander und aktiviere sanft die Beine. Die Hände greifen zu den Füßen, die Brust hebt sich und die Wirbelsäule streckt sich lang. Du atmest ruhig und bewusst. Dabei spürst du den Boden unter dir, deine Erdung, deinen Halt und nimmst wahr, wie du dich aus dieser stabilen Basis kraftvoll nach oben aufrichten kannst.

Mögliche Hilfen: Setze dich erhöht auf ein Kissen oder die Kante von einer oder mehreren gefalteten Decken. / Ziehe die Füße nicht so dicht heran. / Lege Blöcke unter deine Oberschenkel.

2. Vorwärtsbeuge

Sitzhaltungen-Jessina-O'Connell

Sitze aufrecht und aktiviere die Beine, indem du die Fußsohlen noch mal deutlich gegeneinander schiebst. Wenn möglich, ziehst du deine Fußsohlen nach oben, als würdest du ein Buch öffnen. Entspanne deine Schultern, bevor du dich mit langer Körpervorderseite nach vorne beugst. Versuche dabei, dich nicht in die Haltung zu schieben, stattdessen atmest du ruhig und bewusst, entspannst die Leisten und lässt dich nach und nach tiefer sinken. Spüre die Dehnung und die Atembewegungen an deiner Rückseite, nicht nur in der Mitte des Rückens, sondern auch am Kreuzbein und an deinem Hinterkopf. Jede Einatmung hilft dir, die Länge im Oberkörper zu betonen, jede Ausatmung erlaubt dir, dich sinken zu lassen.

Mögliche Hilfen: Schiebe die Füße weiter von dir weg. / Stelle einen Hocker vor dich und lege die Arme und eventuell die Stirn darauf ab.

3. Rückbeuge

Jessina-O'Connell: Sitzhaltungen

Ausgehend von der aufgerichteten Variante legst du dich achtsam zurück. Dabei stützt du dich zunächst auf die Hände, dann auf die Unterarme, bis dein Rücken flach und entspannt am Boden liegt. Die Arme kannst du längs des Körpers oder leicht diagonal am Boden ausbreiten. Spüre den Kontakt zum Boden, wie er dich trägt und hält. Dann nimm Verbindung auf zu deiner Körpervorderseite und zu ihrem Kontakt mit dem Raum, der dich umgibt. Atme ruhig und entspannt.

Mögliche Hilfen: Lege eine gerollte Decke oder ein Bolster unter die Wirbelsäule. / Eine gefaltete Decke oder ein flaches Kissen stützt deinen Kopf, falls dein Nacken zu stark nach hinten abknickt.

Vajrasana – Fersensitz

1. Aufrechter Sitz

Sitzhaltung: Vajrasana

Setze dich aus dem Kniestand kommend mit möglichst geschlossenen Knien und Füßen auf deine Fersen. Dabei zeigen deine Füße gerade nach hinten. Halte Beine und Füße dabei aktiv und richte dich von dieser Basis aus lang nach oben auf. Lege deine Hände entspannt in den Schoß und nimm den Druck aus deinen Schultern und dem Gesicht. Spüre deinen Atem und die Wirkung dieser Haltung – stabile Wurzeln unten, Freude und Leichtigkeit in der Entfaltung nach oben.

Mögliche Hilfen: Lege eine gefaltete Decke auf deine Matte. / Öffne Knie und Füße etwas weiter, achte dabei darauf, dass sie weiterhin parallel sind. / Setze dich erhöht auf einen oder zwei Blöcke oder lege eine gefaltete oder gerollte Decke in deine Kniekehlen. / Um Druck von den Fußrücken zu nehmen, schiebst du je ein Paar zusammengerollte Socken unter die Fußgelenke.

2. Vorwärtsbeuge

Sitzhaltungen:Jessina-O'Connell

Lege aus dem aufrechten Fersensitz die Stirn am Boden ab. Die Hände kannst du in einer entspannten Haltung vor dir auf dem Boden platzieren oder du greifst wie auf dem Foto hinter dem Rücken mit einer Hand das andere Handgelenk und legst dort Zeigefinger und Daumen in Chin-Mudra aneinander. Nimm dir auch in dieser Vorwärtsbeuge Zeit für die Dehnung und für ein vertieftes Bewusstsein von Atmung und Körperrückseite. Lass los.

Mögliche Hilfen: Lass deine Stirn auf einer gefalteten Decke oder einem Kissen ankommen. / Wenn sich der Po in der Haltung von den Fersen löst, legst du eine Decke dazwischen.

3. Rückbeuge

Sitzhaltungen-Jessina-O'Connell

Um dich Schritt für Schritt in die Rückbeuge zu begeben, stellst du zunächst im aufrechten Sitz die Fingerspitzen knapp hinter deinen Hüften auf, hebst die Brust und lehnst dich behutsam nach hinten. Vielleicht genügt das schon. Ansonsten versetzt du die Hände noch ein Stück zurück und setzt sie flach auf. Lasse die Großzehballen dabei möglichst dicht aneinander.

Bei der nächsten möglichen Position stützt du dich auf den Unterarmen auf. Wenn sich dabei die Knie etwas öffnen, ist das in Ordnung, versuche aber, die Körpervorderseite aktiv zu halten und ziehe dazu deine Rippenbögen nach innen. Hebe behutsam dein Kinn und bewege den Kopf nach hinten, wenn möglich, legst du deinen Scheitel am Boden ab.

Nur wenn du ganz entspannt in dieser intensiven Rückbeuge bleiben kannst, führst du zum Schluss noch die Arme über dem Kopf nach hinten und legst die Hände aneinander. Das ist aber nicht das Ziel! In allen Stadien kannst du spüren, worum es in dieser Haltung geht: um die Dehnung deiner Vorderseite und die vertrauensvolle Weite des Herzraums.

Mögliche Hilfen: Stütze die Hände hinter dem Körper auf Blöcken auf. (Vorsicht: Falls du eine Decke untergelegt hast, könnten die Blöcke rutschen, also die Decke besser einschlagen.)

Padmasana – Lotussitz

1. Aufrechter Sitz

Sitzhaltung: Padmasana

Padmasana solltest du nur üben, wenn deine Hüftgelenke entsprechend flexibel sind, die Verletzungsgefahr für die Knie ist ansonsten hoch. Ziehe dazu zunächst aus dem aufrechten Langsitz (Dandasana) den linken Fuß auf deinen rechten Oberschenkel und lege ihn möglichst dicht an die Leiste. Nur wenn das linke Knie dabei mühelos und ohne Spannungsgefühl den Boden berührt, ziehst du auch das rechte Fußgelenk zu dir heran und legst den Fuß nahe der Leiste auf den linken Oberschenkel. Alternativ bleibst du beim halben Lotossitz, bei dem der rechte Fuß unter den linken Oberschenkel gezogen wird. Halte Füße, Beine und Sitzfläche aktiv und richte dich aus dieser Kraft heraus locker auf. Spüre deinen Atem.

Mögliche Hilfen: Der volle und der halbe Lotossitz wird durch Hilfsmittel nicht wesentlich erleichtert. Alternativ übst du Siddhasana, den Sitz mit überkreuzten Füßen. Hier kannst du die Sitzfläche mit Decke oder Kissen erhöhen und die Knie mit Blöcken abstützen.

2. Vorwärtsbeuge

Sitzhaltung-Jessina O'Connell

Wenn du entspannt im halben oder vollen Lotos sitzt, beginnst du, dich Schritt für Schritt an die Vorwärtsbeuge anzunähern. Dazu bewegst du dich aus den Hüftgelenken nach vorn und stützt dich auf beiden Händen auf. Halte deine Körpervorderseite lang, atme dabei aber auch bewusst und ruhig in deine Rückseite. Lass dir Zeit, Atemzug für Atemzug kannst du ein bisschen mehr loslassen. Zu schnell zu weit führt dich nicht zu einer tieferen Erfahrung der Haltung sondern nur weg davon. Solltest du irgendwann die Stirn am Boden ablegen, kannst du die Hände wie beim Fersensitz hinter dem Rücken verschränken.

Mögliche Hilfen: Lass die Stirn auf einem Hocker oder einem Bolster ankommen.

3. Rückbeuge

Jessina-O'Connell: Sitzhaltungen

Ausgehend vom aufrechten halben oder oder vollen Lotos stützt du deine Hände knapp hinter den Hüften auf, hebst die Brust und lehnst dich behutsam zurück. Setze einen Unterarm nach dem anderen auf den Boden und lege dich von dort aus langsam auf den Rücken. Greife die großen Zehen beider Füße mit den ersten beiden Fingern und Daumen und lass innerlich los. Atme ruhig und entspannt, spüre den Boden unter dir und den Raum über dir.

Mögliche Hilfen: Wie bei Baddha Konasana kannst du eine gerollte Decke oder ein Bolster unter deinen Rücken legen. / Möglicherweise liegt dein Nacken entspannter, wenn du ein flaches Kissen unter den Kopf legst.

Anschließend übst du den Lotos beziehungsweise Siddhasana noch einmal in allen drei Varianten mit anders herum gekreuzten Beinen.

Abschluss

Entlaste deine Beine, indem du sie in Rückenlage locker nach oben streckst und bewegst. Anschließend kannst du die Praxis mit einer Meditation weiterführen oder dich zur Endentspannung in Shavasana legen.


Jessina O’Connell hat schon als Kind mit ihrer Mutter Yoga geübt. Entsprechend leicht fiel ihr der Weg als Jivamukti- und Yin-Yogalehrerin. Vom „Küken“ unter den Münchner Lehrerinnen wurde sie rasch zu einer der gefragtesten Lehrerinnen im „Studio am Engel„. Mehr Eindrücke von Jessina bekommst du auf ihrem Instagram-Account @jessinaoconnell.

Tipp: Jessina hat uns vor einiger Zeit eine schöne „Yin & Yang“ Yoga-Playlist erstellt. Hör‘ gleich mal rein!


Daran anschließend eignet sich unsere Yogapraxis zum Wurzeln und Wachsen:

Sarah Rißmann

sarah rissmann needle and soul

Meine eigene Yogapraxis begann als körperlicher Ausgleich und wurde mit der Zeit zu einem inneren Weg. Je regelmäßiger ich praktizierte, desto stärker spürte ich, dass Yoga weit über Bewegung hinausgeht. Der Einstieg in die Yogaphilosophie brachte Veränderung, Klarheit und eine neue Verbindung zu mir selbst.

Auf dieser Suche begegnete mir das traditionell tantrische Hatha Yoga – eine Praxis, die mich von Anfang an tief berührt hat. Die Langsamkeit, die bewusste Ausrichtung und das Arbeiten mit innerer Wahrnehmung eröffneten mir einen Raum, in dem Erdung, Stabilität und Vertrauen entstehen dürfen, bevor Aktivität und Ausdruck folgen.

Ich verstehe Yoga als einen Weg, der uns in der heutigen, oft schnellen und fordernden Zeit dabei unterstützt, wieder bei uns selbst anzukommen. Yoga darf uns lehren, zu lauschen statt zu funktionieren, zu spüren statt zu bewerten und ein stabiles inneres Fundament aufzubauen.

Yoga endet für mich nicht auf der Matte. Es wirkt im Alltag, in unseren Entscheidungen und in der Art, wie wir mit uns selbst und anderen in Beziehung treten. Meine Stunden laden dazu ein, Yoga als gelebte Praxis zu erfahren – ruhig, ehrlich und verbunden.

Du findest Sarah mit ihrem Stand „Needle & Soul“ in unserem Yogi Bazar. Mehr Info auf needleandsoul.eu oder auf Insta @needleandsoul.fairyogawear und @sarahrissmannn

Workshop: „Moon before Sun – eine traditionell tantrische Hatha Yoga Praxis“

sarah rissmann yoga

Die Mond-Praxis im traditionell tantrischen Hatha Yoga wirkt ausgleichend, sammelnd und stabilisierend. Sie lädt dazu ein, nach innen zu lauschen, das Nervensystem zu beruhigen und wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper zu kommen. Langsame, bewusst aufgebaute Haltungen, Atem und innere Ausrichtung schaffen Raum für Erdung und ein Gefühl von Getragen-Sein.

Bevor wir uns aktivieren und nach außen gehen, dürfen wir in der Mond-Praxis ein Fundament aus Urvertrauen, Stabilität und innerer Ruhe aufbauen. Die Praxis wirkt kraftvoll und klar – nicht aus Druck, sondern aus innerer Fülle.


Sarah Rißmann auf der YogaWorld 2026 in Stuttgart:

Freitag, 10. April // 13:15 – 14:00 Uhr // Moon before Sun – eine traditionell tantrische Hatha Yoga Praxis // Ganesha Yogaspace

Eva-Maria & Paul – PAVA FUMA

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PAVA FUMA – von Baumharz, Herz und Haltung

PAVA FUMA ist ein junges Start-up aus Ulm, gegründet von Eva-Maria und Paul. Wir entwickeln hochwertige Räucherwaren und ausgewählte Pflegeprodukte mit Kraft aus Baumharz – handgemacht, pur formuliert und klar in der Wirkung.

Unsere Wurzeln liegen im echten Leben: im Aufwachsen mit Pflanzen, Harzen und Ritualen, die selbstverständlich waren, nicht inszeniert. Dieses Wissen übersetzen wir heute in zeitgemäße Produkte für bewusste Menschen, die Qualität, Ästhetik und Tiefe schätzen.

Paul bringt seine künstlerische Handschrift und sein Gespür für Duft, Material und Atmosphäre ein. Eva-Maria verbindet strategisches Denken, E-Commerce-Erfahrung und fundiertes Pflanzenwissen. Gemeinsam holen wir eine uralte Praxis in die Gegenwart, reduziert, ehrlich und mit Substanz.

PAVA FUMA steht für Rituale, die tragen. Für Düfte, die Räume verändern. Und für Qualität, die man spürt – im Raum und auf der Haut.

Mehr auf pavafuma.com und Instagram @pavafuma

Team Pava Fuma

Workshop: „Die Kraft des Weihrauchs – Raum klären, Atem begleiten, Rituale vertiefen“

Rauch, Harze und Düfte werden seit Jahrtausenden genutzt, um Räume zu klären und meditative Praxis zu begleiten. Weihrauch nimmt dabei eine besondere Rolle ein: nicht als Duft, sondern als bewusst eingesetztes Harz mit Herkunft, Geschichte und klar unterscheidbarer Qualität.

In diesem 45-minütigen Workshop geben wir Einblick in echten Weihrauch – naturrein, hochwertig und aus den traditionell bedeutendsten Herkunftsregionen der Welt. Du lernst, woran sich Qualitätsunterschiede erkennen lassen, wie unterschiedliche Duftnoten entstehen und warum Herkunft, Ernte und Verarbeitung einen spürbaren Einfluss auf Wirkung und Wahrnehmung haben.

Gemeinsam erleben wir eine geführte Räucherung, schärfen den Blick für feinen Rauch, klare Düfte und den richtigen Einsatz von Weihrauch als Ritual vor oder nach der Yogapraxis. Ergänzend zeigen wir, wie Weihrauch auch in der äußeren Pflege – etwa nach Bewegung oder zur Regeneration – bewusst eingesetzt werden kann, ohne ihn zu mystifizieren oder überhöhte Versprechen zu machen.

Der Workshop richtet sich an alle, die echten Weihrauch verstehen möchten: seine Geschichte, seine Anwendungsmöglichkeiten und seinen sinnvollen Einsatz als Ergänzung rund um Yoga, Meditation und achtsame Rituale.


Eva-Maria und Paul von PAVA FUMA auf der YogaWorld 2026 in Stuttgart:

Freitag, 10. April // 17:15 – 18:00 Uhr // Die Kraft des Weihrauchs – Raum klären, Atem begleiten, Rituale vertiefen // Ganesha Yogaspace