Das Wurzel-Chakra liegt am untersten Punkt der Wirbelsäule und verbindet einen Menschen wortwörtlich mit seinen Wurzeln – denen der eigenen Familie und der Heimat, die das Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper schenken. Ist man mit diesen Themen im Reinen, kann man seine Chakra-Reise nach oben fortführen. Das 1. Chakra bildet somit die Grundlage. Dem Muladhara-Chakra zugeordnet sind: ein dunkles Rot und die Gottheit Ganesha, die über das erste Chakra wacht. Du möchtest dich tiefer damit verbinden? Dann höre unbedingt in unsere Wurzelchakra-Playlist rein!
Vorwärtsbeugen
Bei Vorwärtsbeugen wird der Rücken von der Hüfte an in Richtung Boden oder Beine gekippt. Das Gegenteil von Vorbeugen und die besten Ausgleichshaltungen nach einer Vorbeuge sind die Rückbeugen.
Vishuddha-Chakra
Beim fünften Chakra geht es darum, die Selbsterkenntnisse, die man während der Beschäftigung mit den ersten vier Chakren gefasst hat, mutig nach außen zu tragen. Es regt an, die eigene Wahrheit mit der Kraft der eigenen Stimme zu sprechen! Ist der Hals gesundheitlich oft angeschlagen? Dann deutet es darauf hin, dass man an diesem Thema noch etwas arbeiten sollte. Hilfreiche Wegbereiter und Symbole: die Farbe Türkis und die Göttin Sarasvati.
Vishnu
Vishnu ist eine der wichtigsten und bekanntesten Inkarnationen des männlichen Prinzips, Gott der Rituale und Säule des Universums. Den Legenden der Puranas nach machte er die Welt durch Maya für Gottheiten und Menschen bewohnbar und wird bis heute als Erhalter der Welt verehrt. Er zeigt sich je nach Anlass auch in verschiedenen tierischen Inkarnationen. Zudem ist er Teil des hinduistischen Trimurti.
Vipassana
Vipassana ist eine traditionelle Meditationsform, die angeblich auf Buddha selbst zurückgeht. Sie baut darauf auf, alle physischen und psychischen Schmerzen anzunehmen und sie dann gehen zu lassen. Für Anfänger wird ein Einsteigerkurs in einer der weltweit verbreiteten Seminarstätten empfohlen. Dort wird geschwiegen und meditiert. Männer und Frauen sind strikt getrennt, um möglichst wenig Ablenkung zu gewährleisten. Es wird empfohlen, die Technik anschließend täglich eine Stunde morgens und eine Stunde abends zu üben.
Vinyasa-Flow Yoga
Der Grundsatz des Yogastils Vinyasa-Flow ist: „Ein Atemzug, eine Bewegung.“ Durch das Synchronisieren von Atmung und Bewegung ist dieser Stil sehr dynamisch. Die Lehrer*innen setzen kreative Flows zusammen, die sich an einer Peak-Pose orientieren. Meistens ist der Grundaufbau eine Erweiterung und Variation des klassischen Sonnengrußes.
Vinyasa
Als Vinyasa wird es bezeichnet, wenn man vom herabschauenden Hund ins Brett fließt, sich dann dem Boden mit Knie-Brust-Kinn oder mit einem Chaturanga Dandasana nähert, danach in eine Rückbeuge – entweder Kobra oder den nach oben schauender Hund – kommt und sich abschließend im herabschauenden Hund befindet. Das Vinyasa ist ein fester Bestandteil des Sonnengrußes. Wörtlich übersetzt bedeutet Vinyasa „festgelegte Reihenfolge (von Übungen)“.
Veganismus
Veganismus ist der bewusste und meist freiwillige Verzicht auf alle Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände tierischen Ursprungs. Das kategorisiert Fleisch, Milchprodukte, Eier und Honig als nicht angemessene Nahrungsmittel. Auch Leder ist tabu. Viele Yogi*nis sind Veganer*innen, weil sie den yogisch-ethischen Grundsatz Ahimsa (Gewaltlosigkeit) auf Tiere übertragen. Lies mehr zum Thema: Müssen Yogi*nis vegan sein?








