Yoga-Dance

Yoga-Dance

Bei Yoga-Dance handelt es sich um eine Mischung aus Tanz und Yoga. Diese Bewegungsform wird immer mit Musik ausgeübt und bindet yogische Asanas in eine Choreographie ein.

Yoga

Yoga

Yoga ist eine ungefähr 5000 Jahre alte Philosophie, die ihren Ursprung sowohl im Buddhismus als auch im Hinduismus hat. Yoga bedeutet in etwa „sich verbinden/ sich unterjochen“, was die Beziehung von Yogi*nis zum göttlichen Bewusstsein bezeichnet. Damit ist das Ziel von Yoga die Einswerdung mit dem Göttlichen und der Ausstieg aus dem Rad der Wiedergeburten. Yoga wird oft mit der rein körperlichen Asana-Praxis gleichgesetzt, doch eigentlich gehören viel mehr Aspekte dazu (siehe 8-gliedriger Pfad des Yoga). Ganz ursprünglich bestand Yoga wohl nur aus Meditation. Die körperlichen Aspekte kamen erst später hinzu, um den Geist vor der Meditation zur Ruhe zu bringen. Mit der Zeit haben sich sehr viele verschiedene Schulen und Yoga-Stile gebildet. Insgesamt gibt es vier Margas, also Hauptschulen der Yogaphilosophie.

Yin-Yoga

Yin-Yoga

Yin-Yoga ist ein sehr statischer und ruhiger Yogastil, bei dem Asanas ungefähr drei bis fünf Minuten lang gehalten werden. Dies ist sowohl psychisch als auch physisch herausfordernd und kann Yogi*nis an die persönlichen Grenzen bringen. Deshalb werden oft viele Hilfsmittel verwendet. Aufbauend auf der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind die Stunden oft nach der chinesischen Elementenlehre oder bestimmten Meridianen (Energiekanäle des Körpers nach der chinesischen Philosophie) aufgebaut. Lies mehr über Yin-Yoga im Stil-Guide.

Yin-Yang-Yoga

Yin-Yang-Yoga

Yin-Yang-Yoga ist eine Mischung aus dynamischem Vinyasa-Yoga und entspannendem Yin-Yoga. Zuerst wärmt man den Körper auf, praktiziert also nach dem YangPrinzip. Anschließend wird der Körper mit Yin abgekühlt, wobei man durch die vorherige Flexibilisierung sehr viel tiefer in die Übung gehen kann. Um wirklich von diesem Aufbau zu profitieren, sollte eine Yin-Yang-Yogapraxis mindestens eine Stunde lang sein.

Yin

Yin

Yin ist der chinesische Name für das energetische Prinzip der „weiblichen Qualitäten“, welches im Sanskrit Shakti heißt. Yin zeichnet sich durch Hingabe, Passivität, Ruhe, Fließen, Kreativität, Dunkelheit und vieles mehr aus. Das energetisch männliche Prinzip von Yang ist der Gegensatz dazu.

Yantras

Yantras

Yantras sind hinduistische, heilige Symbole, ähnlich zu stilisierten Mandalas. Sie haben spirituellen und rituell-symbolischen Inhalt – zum Beispiel gibt es für jedes Chakra ein Yantra.

Yang

Yang

Yang ist das urmännliche Prinzip der Energie, welche im Yoga als Shiva bezeichnet wird. Es steht für Stärke, Stabilität und Energie. Yin ist der Gegensatz dazu.

Yamas

Yamas

Yamas sind die Grundsätze sozialer Ethik, die als erster Schritt auf dem 8-gliedrigen Pfad des Yoga festgelegt wurden. Bevor Yogi*nis lernen, mit anderen Personen yogisch zusammenzuleben, müssen sie erst den respektvollen Umgang mit sich selbst lernen (wie es die Niyamas festschreiben). Die Yamas sind der Reihenfolge nach: Ahimsa, Satya, Asteya, Brahmacharya und Aparigraha.