Yin-Yoga ist ein sehr statischer und ruhiger Yogastil, bei dem Asanas ungefähr drei bis fünf Minuten lang gehalten werden. Dies ist sowohl psychisch als auch physisch herausfordernd und kann Yogi*nis an die persönlichen Grenzen bringen. Deshalb werden oft viele Hilfsmittel verwendet. Aufbauend auf der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind die Stunden oft nach der chinesischen Elementenlehre oder bestimmten Meridianen (Energiekanäle des Körpers nach der chinesischen Philosophie) aufgebaut. Lies mehr über Yin-Yoga im Stil-Guide.
Yin-Yang-Yoga
Yin-Yang-Yoga ist eine Mischung aus dynamischem Vinyasa-Yoga und entspannendem Yin-Yoga. Zuerst wärmt man den Körper auf, praktiziert also nach dem Yang–Prinzip. Anschließend wird der Körper mit Yin abgekühlt, wobei man durch die vorherige Flexibilisierung sehr viel tiefer in die Übung gehen kann. Um wirklich von diesem Aufbau zu profitieren, sollte eine Yin-Yang-Yogapraxis mindestens eine Stunde lang sein.
Yantras
Yantras sind hinduistische, heilige Symbole, ähnlich zu stilisierten Mandalas. Sie haben spirituellen und rituell-symbolischen Inhalt – zum Beispiel gibt es für jedes Chakra ein Yantra.
Yamas
Yamas sind die Grundsätze sozialer Ethik, die als erster Schritt auf dem 8-gliedrigen Pfad des Yoga festgelegt wurden. Bevor Yogi*nis lernen, mit anderen Personen yogisch zusammenzuleben, müssen sie erst den respektvollen Umgang mit sich selbst lernen (wie es die Niyamas festschreiben). Die Yamas sind der Reihenfolge nach: Ahimsa, Satya, Asteya, Brahmacharya und Aparigraha.
Women-Circle
Was ist ein Frauenkreis? Im Women-Circle kommt eine Gruppe an Personen zusammen, die sich als nicht-männlich identifiziert und tauscht in diesem sicheren Raum ihre geteilten Erfahrungen aus. Obwohl Frauenkreise meistens einen Workshop-Charakter haben, sind sie individuell unterschiedlich aufgebaut: mit Yoga, Meditation, Kakao-Zeremonien, Tanzen und vielem mehr.
Vikriti
Vikriti ist im Ayurveda das Gegenteil von Prakriti. Es handelt sich also nicht um die angeborene ideale Konstitution (Prakriti) eines Menschen, sondern um das aktuelle Befinden. Dieses wird durch den aktuellen Lebenswandel, die Umwelt und Ungleichgewichte (wie etwa Stress) beeinflusst. Wir leben meist nicht im Einklang mit unserem Prakriti, sondern sind Produkt unserer Umwelt. Durch Yoga und Ayurveda wollen wir in unseren eigenen ursprünglichen Zustand zurückkehren.








