Jivamukti-Yoga

Jivamukti-Yoga

Dieser dynamische, zur Musik fließende und moderne Vinyasa-Yogastil wurde von Sharon Gannon und David Life in den 1980ern in New York gegründet. Es handelt sich eigentlich um mehr als einen Yogastil. Jivamukti-Yoga bezeichnet fast eine ganze Lebensweise, die mit bestimmten ethischen Aspekten, wie der Interpretation von Ahimsa als Veganismus und der Bekämpfung des Klimawandels als spirituellem Aktivismus einhergeht. Auch die Aspekte von Bhakti, Nadam, Shastra und Dhyana spielen eine große Rolle. Mehr darüber in unserem Stil-Guide.

Jalandhara Bandha

Jalandhara Bandha

Jalandhara Bandha ist der Kehlkopfverschluss, der durch das leichte zur-Brust-ziehen des Kinns erzeugt wird (siehe Bandhas).

Ida

Ida Nadi

Ida ist ein Energiekanal (=Nadi), der auf der linken Seite des Körpers verläuft und für das weibliche Prinzip (Yin/ Shakti) steht.

Hot-Yoga

Hot Yoga

Bei Hot-Yoga handelt es sich um eine körperlich und geistig sehr herausfordernde Art der Praxis, da in einem ca. 35-40 Grad aufgeheizten Raum trainiert wird. Hot-Yoga besteht aus einer vorgegebenen Reihenfolge von 26 Asanas, die 90 Minuten dauert. Mehr dazu findest du im Hot-Yoga-Stil-Guide. Hot-Yoga wurde unter dem Namen „Bikram-Yoga“ bekannt – ein Begriff, der allerdings nur noch ungerne verwendet wird, da dem namensgebenden Gründer sexualisierte Übergriffe vorgeworfen werden.

Hormon-Yoga

Hormon Yoga

Hormon-Yoga ist ein von Dinah Rodrigues entwickelter Yogastil. Hierbei wird das weibliche Hormonsystem mit speziellen Yogaübungen positiv beeinflusst. Deshalb handelt es sich auch um Alternativmedizin. Es soll vor allem bei Endometriose, verstärkten Schmerzen bei der Periode und bei Wechseljahrbeschwerden helfen.

Hinduismus

Hinduismus

Der Hinduismus ist für seine vielen bunten Gottheiten bekannt und entstammt dem indischen Indus-Tal. Obwohl Yoga viele Elemente, wie die Gottheiten und die Veden, aus dem Hinduismus übernommen hat, sind Yogi*nis nicht unbedingt Hinduist*innen. Manche Aspekte der Religion, etwa das Kastenwesen, widersprechen sogar der modernen Interpretation der yogischen Ethik (Yamas und Niyamas).

Hilfsmittel

Yoga Hilfsmittel

Im Yoga werden je nach Yogastil und Fortgeschrittenheit der Schüler*innen verschiedene Hilfsmittel genutzt, um die Asanas noch zu vertiefen. Die gängigsten Hilfsmittel sind: Blöcke, Bolster, (gefaltete) Decken, Gurt, Kopfstandhocker und Augenkissen. Mach dir selbst ein Bild, ob Hilfsmittel für dich nötig sind.

Hier und Jetzt

Hier und Jetzt im Yoga

Vielleicht ist es für neue Yogi*nis etwas befremdlich und unklar, wieso in den Yogastunden immer vom „Hier und Jetzt“ gesprochen wird. Natürlich halten wir uns mit unserem Körper ganz automatisch im „Hier und Jetzt“ auf. Allerdings bezieht sich das Konzept auf den Zustand des Geistes, da wir dazu tendieren, in die Zukunft oder in die Vergangenheit abzuschweifen. Durch Yoga kommen wir mit unserem Geist immer mehr ins Hier und Jetzt und nähern uns auf diese Weise der Erleuchtung.