Shastra ist das Studium yogischer Schriften (z.B. Bhagavad Gita, Hatha(yoga)pradipika, Yoga-Sutras von Patanjali) und ein Grundsatz von Jivamukti-Yoga.
Shakti
Shakti ist die urweibliche Energie, die wir alle in uns tragen, aber auch die personifizierte Gottheit dieser Energie. Shiva, das männliche Energieprinzip – ist der Gegensatz dazu. Shakti steht für Kreativität und Schöpferinnenkraft. Der Legende nach war die Göttin Shakti Shiva verfallen. Im Gegensatz zu ihren Nebenbuhlerinnen strebte sie während seiner Meditation, nicht nach seiner Aufmerksamkeit sondern begab sich selbst in die spirituelle Praxis. Das macht die beiden zu einem gleichwertigen Paar. Lies mehr über die Shakti-Kraft – warum sie dich stark macht.
Schamanismus
Schamanismus ist eine sehr spezielle und traditionelle Form des Coachings. Über die gesamte Menschheitsgeschichte hinweg findet man auf der ganzen Welt Zeugnisse von Schaman*innen. Sie sind verantwortlich für das spirituelle und psychische Wohlergehen ihrer Gemeinschaft. Fällt die Seele aus der Balance, wird das im Schamanismus als Seelenverlust bezeichnet. Dann müssen die Schaman*innen mit Hilfe eines durch trommeln unterstützten Trancezustands auf die Seelenebene reisen, um die Seele wieder in Einklang zu bringen. Diese meditative und transformative Technik nennt man „Seelenreisen“. Abgesehen von den Jahrtausende alten schamanischen Traditionen (unter anderem in Sibirien und in Südamerika) gibt es auch immer mehr neue Schaman*innen in Europa.
Sattva
Sattva ist neben Rajas und Tamas eines der drei Gunas (der drei menschlichen Grundeigenschaften). Sattva ist die reine Güte, Reinheit und Hingabe – wird also in der Lehre des Yoga als der wünschenswerte Zustand angesehen. Der sattvische Mensch ist vollkommen in sich ruhend und befindet sich sozusagen in einem Zustand gelebter Meditation.
Saucha
Saucha bedeutet die Reinheit von Körper, Seele und Sprache und ist eines der Niyamas. Saucha zufolge sollen Yogi*nis frei von negativen und bösen Gedanken und Emotionen (wie Wut, Neid oder Stolz) und dadurch frei von negativen Worten sein. Der Grundsatz bezieht sich auch darauf, sich gesund, leicht und sauber zu ernähren. Zudem soll durch Yoga und Pranayama der Körper als Tempel rein gehalten werden.
Savasana
Savasana ist die Endentspannung nach jeder Asana-Praxis. Übersetzt bedeutet Savasana „die Totenstellung”. In dieser liegen Yogi*nis am Ende einer Yogastunde auf der Matte, um die Praxis nachwirken zu lassen. Als grober Richtwert, für die Dauer der Endentspannung im Vergleich zur Yogapraxis, kann man für 10 Minuten Asanapraxis etwa eine Minute Savasana ansetzen. Lies mehr über die 6 Schritte für dein tiefes Savasana.
Satya
Satya bedeutet Wahrhaftigkeit. Es handelt sich um das zweite der Yamas. Doch hinter dem ethischen Grundsatz, keine Lügen zu verbreiten, steckt noch viel mehr: Satya bedeutet auch, dass wir unsere Gedanken und Gefühle als flüchtig und als Illusion (Maya) wahrnehmen. Die eigentliche Wahrheit steckt in unserer göttlichen Natur (Atman), die sich auf alles bezieht, was existiert.








