Die Hatha(yoga)pradipika ist eine klassische yogische Schrift und wurde von Svatmarama verfasst. Sie stammt ungefähr aus dem 14. Jahrhundert. Die Abhandlung erzählt nicht nur von yogischer Philosophie: Hier werden zum ersten Mal auch Asanas, Mudras, Pranayamas und Samadhi genannt, also vier Glieder des 8-gliedrigen Pfad des Yoga. Zudem gibt es ausführliche Informationen über die Ernährungsvorschriften von Yogi*nis (siehe Gunas) und Reinigungsrituale (Kriyas).
Hatha-Yoga
Hatha-Yoga ist eine traditionelle Form der Asanapraxis, aus der sich später viele verschiedene Yogastile entwickelten. Übersetzt stehen die beiden Wortteile „Ha“ und „tha“ für die energetischen Prinzipien von Sonne und Mond (männliche und weibliche Energie/Shiva und Shakti/Yin und Yang). Der Yogastil vereint Anstrengung und Dynamik mit Dehnung und Entspannung. Im Hatha-Yoga werden die Asanas anatomisch sehr präzise ausgerichtet und mindestens fünf tiefe Atemzüge lang gehalten.
Hatha-Flow-Yoga
Hatha-Flow-Yoga verbindet die traditionelle Lehre des Hatha Yoga mit fließenden Übergängen. Hier verschwimmen die Grenzen zu Vinyasa-Flow Yoga.
Hasta Bandha
Bei Hasta Bandha handelt es sich um einen Handverschluss, bei dem die Energie in der Hand und im Arm hin zum Herzen gelenkt wird (siehe auch: Bandhas).
Gurt
Der Gurt ist ein Hilfsmittel im Yoga, welches vor allem als „Armverlängerung“ verwendet wird. So kann man wohltuende Dehnungen trotz kurzer Arme oder unflexibler Wirbelsäule durchführen.
Gunas
Die Gunas sind laut Yogaphilosophie die menschlichen Grundeigenschaften, die in jeder/m vertreten, aber unterschiedlich ausgeprägt sind. Purusha (unser Bewusstsein) manifestiert sich nämlich auf drei verschiedene Arten: Sattva, Rajas und Tamas. Durch die Yogapraxis und richtige Ernährung sollen wir diese drei Tendenzen in uns ausgleichen.
Gong-Meditation
Die Gong-Meditation ist eine spezielle und besonders geschichtsträchtige Form des Sound-Healing. Hier wird die Meditation nur mit einem Gong als Instrument durchgeführt. Die Klänge wirken als Energie auf unseren eigenen Energiekörper. Sie können Gefühle an die Oberfläche bringen und den Geist durch die Lautstärke und Intensität verstummen lassen. Der Schlüssel ist, wie bei jeder Meditation, die Hingabe an die Methode und das Verweilen im Hier und Jetzt. Vielleicht testest du auch die Gong-Meditation.








