Dr. Alex Kleiner und Nina Lacher

Dr. Alex Kleiner bringt ihre Expertise in den Bereichen Beratung, Coaching, Meditation und Psychologie mit. Darüber hinaus verfügt Alex über fundierte Erfahrung aus ihrem Rechts-, Management- und Finanzierungshintergrund. Nina Lacher teilt ihre langjährige Erfahrung und ihr Wissen rund um das Thema Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmarketing und -coaching.

Vortrag „Create your Happiness – oder wie wir unser Glück selbst in die Hand nehmen können“, Sonntag 15. Oktober, 13.30-14.15 Uhr

Manche Menschen haben eine besondere Gabe: Sie können andere in Krisenzeiten auffangen, ihnen Halt und Hilfestellung geben. Doch es ist nochmal ein ganz anderer Schritt diese Gabe zum Beruf zu machen. Wie genau das geht, erklären Dr. Alex Kleiner und Nina Lacher in „Body, Mind & Heart Coaching“. Hier erfährst du unter anderem, wie weit du mit einer tiefen, persönlichen Beratung gehen kannst und wo du Grenzen setzt. Die Referentinnen erklären, wie du ein umfangreiches Grundwissen im Bereich Coaching bekommst und wie du dieses Wissen richtig einsetzt. Sie geben einen fundierten Einblick in ihre 100-Stunden-Grundlagen-Coaching-Ausbildung, die sich an Praktizierenden aus verschieden Berufsgruppen richtet ( z.B. Heilpraktiker*innen, Therapeut*innen, Yogalehrer*innen, etc. ).

Alex und Nina helfen dir auch, dich selbst und damit auch andere ein klein wenig besser zu verstehen, Werte authentisch zu definieren, zu kommunizieren, zu motivieren und Ziele zu erreichen, die über anfängliche einschränkende Überzeugungen hinausgehen – alles basierend auf dem sogenannten Selbstbeherrschungssystem. Außerdem erfährst du mehr über Themen wie Kommunikations-, Präsentations-, und Beziehungsfähigkeit aber auch was es braucht, um es wirklich als finanziell unabhängiger Coach zu schaffen.


Dr. Alex Kleiner und Nina Lacher auf der YogaWorld 2023 in München:

Sonntag 15. Oktober // 13:30 – 14:15 Uhr // Create your Happiness – oder wie wir unser Glück selbst in die Hand nehmen können // Yamuna Vortragsraum


Noch mehr Infos zu Nina Lacher und Dr. Alex Kleiner findest du in diesem Artikel:

Kurz erklärt: Was sind Patanjali und der 8-gliedrige Pfad des Yoga?

Patanjali

Einer der am häufigsten genannten Namen, wenn es um Yogaphilosophie geht, ist Patanjali. Allerdings erfahren viele erst in der Yogalehrerausbildung mehr über den Philosophen. Schade, findet unsere Autorin Kerstin. Denn sein Werk bildet die Grundlage für viele Aspekte des Yoga. Wir geben einen kurzen Überblick

Als ich mit Yoga begonnen habe, war Patanjali für mich lange nicht greifbar. Sein Name bedeutet übersetzt „meisterhafte (pat) Verneigung (anajali)“ und er gilt als Vater des Yoga. Klar, dass er oft im Philosophie-Teil der Yogastunden erwähnt wird. Allerdings nicht mit einer persönlichen Lebensgeschichte, wie das bei anderen Gurus der Fall ist. Das liegt auch daran, dass man bis heute sehr wenig über seine Person weiß.

Die sagenumwobene Gestalt Patanjalis

Wahrscheinlich hat Patanjali zwischen dem zweiten bis vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung gelebt. Der Legende nach ist er der Sohn der Eremitin Gonika. Angeblich wünschte sie sich einen Schüler und erhielt vom Sonnengott Surya eine Schlange. Diese verwandelte sich später in einen Jungen, weswegen Patanjali bis heute auf Bildern oft mit dem Unterkörper einer Schlange dargestellt ist. Andere Erzählungen sehen ihn als Sohn eines Sanskrit-Grammatikers namens Panini.

B.K.S. Iyengar fasste die Legenden zusammen. So schrieb er Patanjali das Verfassen der Grammatik, des Ayurveda und des Yoga zu. Unklar ist, ob Patanjali Buddha beeinflusste oder umgekehrt Buddha ihn. Jedenfalls weist Patanjali starke Parallelen zu Aspekten des Buddhismus auf. Und deshalb gilt Yoga bis heute als Mischung aus buddhistischer und hinduistischer Lehre.

Es kann allerdings auch sein, dass es einen Patanjali gar nicht gab. Vielleicht wurden unter diesem Namen mündlich überlieferte Texte und mehrerer Autoren zusammengetragen.

Die Yogasutras

So wenig auch von seinem Leben bekannt ist; sein Werk wirkt bis heute nach. Denn Patanjali gilt als der Verfasser der Yogasutras. Einer der wichtigsten Texte für die Lehre und Praxis des Yoga bis heute. Sutra bedeutet Lehrsätze. Und genau das steckt auch hinter Patanjalis Yogasutras: einzelne bedeutungsschwere Sätze auf Sanskrit. Deshalb braucht es zum Verstehen auch eine gute Übersetzung und Einordnung in den Kontext, wie beispielsweise bei Patanjalis 10 Geboten in Hörbuchfassung. Eine klassische und besonders ausführliche Übersetzung bietet auch Ralph Skuban. Zudem kann ich persönlich die Fassung „Von der Erkenntnis zur Befreiung“ sehr empfehlen; mit ihr habe ich meine eigene Yogalehrerausbildung bestritten und lese immer noch gerne darin.

Das Buch behandelt das Ziel der Yogapraxis: die Verschmelzung mit dem Göttlichen. Patanjalis zweites Kapitel ist dabei am wichtigsten. Es beschreibt den Weg zu genau diesem Ziel über den 8-gliedrigen Pfad des Yoga. Die acht wichtigsten Aspekte des Yoga werden hier in der Reihenfolge festgehalten, in der sie erlernt werden sollen:

Der achtgliedrige Pfad des Yoga
  1. Niyamas – ethische Richtlinien für den Umgang mit sich selbst
  2. Yamas – ethische Richtlinien für den Umgang mit der Umwelt und Anderen
  3. Asana – Körperübungen
  4. Pranayama – Atemübungen
  5. Pratyahara – Zurückziehen der Sinne nach innen
  6. Dharana – Konzentration auf einen Gegenstand
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – Erleuchtung

Lies auch: Die Bedeutung von Yamas und Niyamas

Dabei bleibt die Erleuchtung zu Lebzeiten jedoch ein unerreichbares Ziel, dem man durch Yoga immer näher kommt. Denn die Auflösung allen Karmas, was die Erleuchtung bedeutet, ist eigentlich erst nach dem Tod möglich. Dann steigt die Seele aus dem Kreislauf der Wiedergeburten aus und verschmilzt mit dem Göttlichen.

Der achtblättrige Lotus

Übrigens: Du kennst doch bestimmt eines der beliebtesten Yogasymbole, die Lotus-Blume. Sie wird oft mit acht Blättern dargestellt, da diese die 8 Aspekte des 8-gliedrigen Yogapfades symbolisieren. All das zeigt, dass Asanas nur ein kleiner Bestandteil des großen Yogabegriffs sind. Damit ist Yoga eben nicht nur eine Praxis auf der Matte. Yogi*nis sollten Yoga also immer im Alltag abseits der Yogamatte üben. Beispielsweise kannst dafür sorgen, dass nicht nur dein eigenes Innenleben im Frieden ist, sondern auch auf der Straße Deeskalation betreiben und für andere einstehen. So schützt du nicht nur dich selbst, sondern auch deine Mitmenschen. Dieses Prinzip kann man auch auf den Umweltschutz anwenden, indem du dich vor dem Shoppen fragst, ob du diese Sache wirklich braucht.

Lies noch mehr über Yogaphilosophie und eines der Yamas: Was bedeute Ahimsa?


Quelle: YogaWiki| Foto von Jon Li von Pexels | Text von Kerstin Thost

Im Test: Aufblasbares Yogakissen BOLST’air

! Aufblasbares Yogakissen BOLST´air von tronature

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – in diesem Fall besser: besondere Produkte. Deswegen hat sich das Chiemgauer Start-up tronature etwas ganz Besonderes überlegt: BOLST’air. Ein aufblasbares Yogakissen, das weit mehr als ein Yogahilfsmittel sein will. Wir haben uns das neue Bolster mal genauer angesehen. //anzeige

Ich gebe es zu: Ich mag knallige Farben und Drucke und genau damit haben mich die Entwickler des BOLSt’airs auf den ersten Blick schon mal überzeugt. Animal-Print, Hawaii-Motive … genau meins. Nun ist ja eine gute Optik zwar nice to have, für Daumen hoch oder runter ist aber einzig und allein die Nutzbarkeit entscheidend. Und da muss ich sagen …

Innovativ und individuell anpassbar

Auch in Sachen Usability überzeugt mich das BOLST’air. Mann merkt, dass sich das junge Team von tronature wirklich Gedanken gemacht hat und ein innovatives Produkt auf den Markt bringen wollte, das sehr vielfältig nutzbar ist.

Während sich die großen Bolster nicht mal eben so an den See oder auf die Wiese mitnehmen lassen, ist dieses Produkt ein echter To Go-Held: klein, leicht und mit einem integrierten und völlig neuartigen Aufblasmechanismus. Warum aufblasbar? „Dieser Mechanismus und die Blasenform des Kissens bieten den Vorteil, dass es durch die individuell gewählte Härte an die spezifischen Bedürfnisse und Probleme des Bewegungsapparates jeder Person angepasst werden kann und dadurch ein optimales Training gewährleistet wird,“ erklärt Constantin Feichtinger von tronature.

Praktisch, fair und nachhaltig

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Yoga immer und überall, ohne auf Hilfsmittel verzichten zu müssen. Das Kissen wiegt 250 Gramm, ist wasserdicht und passt mit seinen Maßen (20x15x3 cm) locker in meinen Rucksack. Der Aufblasmechanismus ist erstmal ungewöhnlich, ich habe es aber schnell verstanden und er funktioniert bei mir ohne Probleme. Was mir richtig gut gefällt: Ich kann das Kissen an mein individuelles Bedürfnis anpassen, je nachdem wieviel oder wenig Luft ich nutze. Ein wenig wackelig am Anfang, aber dann bin ich happy. Denn durch die leichte Wölbung passt sich das BOLST’air schön an meinen Rücken an, die instabile Unterlage trainiert meine Tiefenmuskulatur. Außerdem mag ich, wie der Stoff sich anfühlt. Weich, aber nicht rutschig. Die recycelten Stoffe sind fair produziert und die Blase im Inneren ist laut Hersteller biologisch abbaubar. Die Bezüge können getauscht werden. Alles in Allem: Praktisch, funktional und schick: für mich also definitiv Daumen hoch für das neue Bolster!

Vorwärtsbeuge, Rückenbeuge & Co. – Übungen mit dem BOLST’air

Klingt ja alles schön und gut, aber du willst dir lieber selbst erstmal ein Bild machen? Dann klick doch mal kurz in die beiden Videos rein und lass dir von Yogalehrerin Daniela zeigen, wie du das aufblasbare Yogakissen anwenden kannst.

https://vimeo.com/552747317
Rückenbeuge mit Bolst’air
https://vimeo.com/552746914

Wenn du neugierig geworden bist, kannst du dich auf der Produktseite des BOLST’air genauer darüber informieren.. Mit einer Crowdfunding-Kampagne ab Juni 2021 will das Start-up das Yogakissen auf dem Markt etablieren. tronature.de

Durga

Durga

Durga ist die populärste Inkarnation der Mahadevi. Ihr wird keine männliche Gottheit als Gegenpart zugeordnet und sie steht für Vollkommenheit, Kraft und Weisheit.

Dosha (Pl. Doshas)

Dosha (Pl. Doshas)

Die Doshas sind die drei ayurvedischen Grundkonstitutionen, denen sich alle Menschen zuordnen lassen. Die angeborene Grundkonstitution heißt Prakriti. Demgegenüber steht die aktuelle Konstitution eines Menschen, die durch Ungleichgewichte und die Umwelt entstanden ist (Vikriti). Mach unseren Dosha-Test: Welche Ayurveda-Konstitution bist du? Die meisten Menschen sind allerdings Mischtypen aus den drei Konstitutionen Pitta, Vata und Kapha. Die Doshas gehen auf die Yogatexte über die Gunas zurück.

Drittes Auge

Drittes Auge

Beim fünften Chakra geht es darum, die Selbsterkenntnisse, die man während der Beschäftigung mit den ersten vier Chakren gefasst hat, mutig nach außen zu tragen. Es regt an, die eigene Wahrheit mit der Kraft der eigenen Stimme zu sprechen! Ist der Hals gesundheitlich oft angeschlagen? Dann deutet es darauf hin, dass man an diesem Thema noch etwas arbeiten sollte. Hilfreiche Wegbereiter und Symbole: die Farbe Türkis und die Göttin Sarasvati.

Drishti

Drishti

Drishti bedeutet übersetzt „Fokuspunkt“. Auf ihn wird oft in Balancepositionen hingewiesen. Hier braucht man einen bewegungslosen Punkt, um nicht umzufallen. Aber auch das traditionelle Setzen einer Intention vor der Yogapraxis ist eine Form dieses Fokus.

Drehhaltungen

Drehhaltungen

Drehhaltungen sind Asanas, in denen die Wirbelsäule sich im Verhältnis zu den Armen oder Beinen mit- oder entgegen dreht. Beim Gegendrehen spricht man von „geschlossenen Twists“, sonst von einer offenen Drehung. Twists regen die Verdauung an und haben eine stark entgiftende Wirkung. Während einer  Schwangerschaft sind sie aber eher zu vermeiden.