Unsere Playlist des Monats kommt im Mai von Tristan Post, Yogalehrer und Gründer von Yoga Cat. Mit seinem Unternehmen ist er bestrebt, dir qualitativ hochwertige, ethische und nachhaltig hergestellte Yogaprodukte anzubieten. Wir lieben vor allem den Tiefenreiniger von Yoga Cat, den wir bereits für euch getestet haben.Seine abwechslungsreiche Playlist steht ebenso unter dem Motto „Keep it fresh!“ und lädt dich ein, deine Yogapraxis in ihrer gesamten Bandbreite zwischen Ruhe und Dynamiknoch erfüllender zu gestalten.
Hallo zusammen, ich bin Tristan, Yogalehrer und Gründer von Yoga Cat. Schon immer war Musik mein treuer Begleiter – nicht nur während meiner Yogapraxis, sondern auch im alltäglichen Leben. Deshalb freue ich mich sehr, euch meine persönlich zusammengestellte 90-minütige Yogaplaylist „Keep it fresh! – Yoga Cat Vibes“ vorzustellen.
Wie das Leben selbst, ist auch meine Playlist geprägt von wechselnden Rhythmen: Mal ruhig und entspannt, mal dynamisch und energiegeladen. Ich glaube fest daran, dass wir die Höhen des Lebens erst richtig schätzen können, wenn wir die ruhigeren und tieferen Momente durchlebt haben. Deswegen findet ihr in meiner Playlist einen bunten Blumenstrauß aus verschiedensten Genres, der Spaß und Freude an der Musik vermittelt.
In meinen Yogastunden spielt Musik eine wichtige Rolle. Ich beginne gerne mit sanften Klängen, um die Teilnehmer*innen auf die bevorstehende Stunde einzustimmen. Nach und nach steigere ich die Energie mit kraftvollen und dynamischen Melodien, um schließlich die Stunde mit besinnlichen Tönen ausklingen zu lassen.
So kam es zur Yoga Cat Playlist
Auch bei Yoga Cat hat Musik von Anfang an eine bedeutende Rolle gespielt. Als wir damals mit unserem Projekt starteten, erstellten wir eine Playlist, die wir mit all jenen teilten, die an unserer Reise beteiligt waren. Nun möchte ich einen kleinen Ausschnitt dieser Playlist mit euch teilen, zugeschnitten auf 90 Minuten, der eure Yogapraxis bereichern wird.
Ich wünsche euch viel Freude beim Entdecken der vielfältigen Klänge! Lasst euch von dieser Playlist inspirieren, um eure Yogapraxis noch intensiver und erfüllender zu gestalten. Keep it fresh!
Erfahre in diesem Artikel mehr über Tristan und wie es zu Yoga Cat kam:
Deshalb solltest du im Alltag unbedingt auch mal künstlich lachen
Lachen – ein ganz wunderbares Thema, das für alle Menschen weltweit, unabhängig von Aussehen, Alter, Kultur und Herkunft gleichermaßen wichtig ist. Jeder kennt das Sprichwort „Lachen ist gesund“ und trotzdem werden sich die wenigsten über das wahre Potential des Lachens im Klaren sein. Lachen hilft beispielsweise bei chronischen Schmerzen, Diabetes, Depression und stärkt die Immunabwehr, erklärt Lachyoga-Trainerin und Entspannungspädagogin Gisela Dombrowsky im Gespräch mit Susanne.
Gisela erzählt zunächst, was Lachyoga eigentlich ist und wer es erfunden hat. Dann geht sie auf die Verbindung von Lachen und Yoga ein und erläutert, was an dieser Kombination so besonders ist. Dabei beschreibt Gisela die positiven Wirkungen von Lachyoga. So kann es im Alltag bei der Gefühlsregulation helfen, bei regelmäßiger Praxis unsere Gesundheit fördern und immens zur Heilung von Krankheiten beitragen. Außerdem lüftet Gisela das Geheimnis, wieso auch und gerade künstliches Lachen echte Heiterkeit und Lebensfreude hervorruft. Mag sein, dass diese Technik etwas befremdlich daherkommt, nach dieser Folge könntest du allerdings versucht sein, dem Ganzen eine Chance zu geben.
Handstand am Sandstrand, Baum vor Palmen, Sonnengruß bei Sonnenaufgang – wenn man sich die Yogafotos auf Social Media anschaut, dann sieht es ganz so aus, als würde Yoga generell im Freien stattfinden. Dabei wissen wir doch alle, dass das zwar wunderschöne Motive sind, aber nur selten die Realität: Die Praxis findet meistens drinnen statt – im Studio, im Wohnzimmer oder am Bildschirm. Doch der Sommer drängt uns ins Freie – denn die Natur gibt uns Kraft und lehrt uns Verbundenheit. Wir wollen durchatmen und mit jedem Atemzug das Leben spüren. Wir wollen uns in einem Raum bewegen, der von keinen Mauern und Dächern begrenzt ist, sondern weit und offen … Wir haben 5 Tipps für dein Yoga im Freien.
Text: Stephanie Schauenburg / Bilder: Anete Lusina via Pexels
Wie Natur auf Menschen wirkt
Dieses Draußen, in das es uns zieht, das ist die Natur. „Wir fühlen uns am lebendigsten, wenn wir alle unsere Sinne nutzen und mit unserer Umwelt in Verbindung treten„, schrieb der Zeit-Autor Fritz Habekuß vor einiger Zeit in seinem Artikel „Der Mensch will raus“. Dass diese Lebendigkeit im Kontakt zur Natur nicht bloß angenehm, sondern auch unglaublich heilsam ist, belegt er mit einer Viel zahl wissenschaftlicher Untersuchungen. Demnach haben Menschen, die naturnah aufwachsen, ein geringeres Risiko, psychisch krank zu werden als Stadtkinder. Zeit im Grünen senkt außerdem den Spiegel des Stresshormons Cortisol und erhöht die Anzahl der Immunzellen im Blut. Sind wir umgeben von Natur, kurieren wir Krankheiten schneller, haben mehr positive Gedanken und leiden seltener an chronischen Schmerzen, Migräne und Diabetes.
„Aham Brahmasmi – Ich bin Brahman“. Im Kern geht es uns immer um ein lebendiges, verbundenes In-der-Welt-Sein.
Woran das liegt, kann die moderne Wissenschaft nicht so genau erklären. Aber spüren können wir es alle: Was wir in der Natur so deutlich wahrnehmen, das ist nach yogischer Vorstellung Prana, Lebenskraft. Wir erleben die Verbundenheit mit dem Leben in all seinen Facetten. Um diese bewusste Anbindung dreht sich in der Yogapraxis eigentlich alles: Auf physischer Ebene kultivieren wir die Verbundenheit mit dem eigenen Körper und über den Körper mit der Welt um uns herum. Auf emotionaler Ebene wollen wir unser Herz öffnen und uns liebevoll mit allen Lebewesen verbunden fühlen. Und auf geistiger Ebene rufen wir uns in Erinnerung, dass wir von Geburt an Teil von etwas sind, das weit über uns hinausgeht und allem Leben zugrunde liegt: „Aham Brahmasmi – Ich bin Brahman„. Im Kern geht es uns immer um ein lebendiges, verbundenes In-der-Welt-Sein. Diese innere Ausrichtung nehmen wir mit, wenn wir im Sommer draußen üben.
5 Tipps für Yoga im Freien
Insekten, Vögel, ein spitzer Stein … Sich unter freiem Himmel ähnlich gut zu fokussieren und zu sammeln wie beim Üben in geschlossenen Räumen, ist die vielleicht größte Herausforderung
Am richtigen Platz: Ruhig, eben, windgeschützt und mit tollem Ausblick – der ideale Yogaplatz ist in der Natur gar nicht so leicht zu finden. Andersherum geht es meistens besser: Lasse dich von einem Ort inspirieren, zu dem es dich hingezogen hat und der sich einfach „richtig“ für dich anfühlt. Dort findest du dann zu einer Praxis, die sowohl zu den Gegebenheiten als auch zu deiner Stimmung passt – und sei es nur ein schön geerdetes Tadasana (Berghaltung).
Alles mit einbeziehen: So ungestört wie zu Hause verläuft das Üben im Freien selten: Über die Beine krabbelnde Insekten, eine plötzliche Windböe, ein Schmetterling, ein Stein, der sich durch die Matte bohrt – vieles erregt im Freien unsere Aufmerksamkeit, und nicht alles ist angenehm. Die Herausforderung besteht darin, das Angenehme nicht als willkommene Ablenkung und das Unangenehme nicht als Störquelle zu empfinden: Alles, was jetzt da ist, ist ein lebendiger Bestandteil deiner durch und durch lebendigen Erfahrung. Diese offene, wertfreie Präsenz nennen wir Achtsamkeit.
Die Energie halten: Sich unter freiem Himmel ähnlich gut zu fokussieren und zu sammeln wie beim Üben in geschlossenen Räumen, ist die vielleicht größte Herausforderung. Während sich drinnen die Energie beim Üben immer mehr zu verdichten scheint, hat man draußen eher das Gefühl, sie würde sich verflüchtigen. Hier hilft nur völlige Offenheit gegenüber der Erfahrung, so wie sie ist: Das Üben im Freien ist erst mal sehr anders – und diese Andersartigkeit gilt es zu entdecken und zu schätzen.
Mit allen Sinnen: Statt Rückzug der Sinne (Pratyahara) versuchen wir beim Üben im Freien zunächst das genaue Gegenteil: Wir nutzen alle Sinne, um mit unserer Umgebung in Verbindung zu treten. Wir spüren die Erde unter den Füßen und den Lufthauch auf unserer Haut. Wir riechen den Waldboden, schmecken die Meeresbrise. Wir hören die nahen und fernen Geräusche und sehen die Sonnenstrahlen zwischen den Zweigen hindurchblinzeln. All das darf uns berühren und zum Mitschwingen bringen – genau wie umgekehrt auch unsere Praxis in diese Umwelt hineinwirkt.
Außen und Innen verschmelzen lassen: Die eigentliche Idee dieser Praxis ist wie generell im Yoga eine tiefere Verbindung: Wir gehen nach draußen und bewegen uns zugleich nach innen. Und anders herum: Wir spüren von unserem Inneren aus und verbinden uns dabei mit dem Außen. Dabei nehmen wir wahr: Die Natur um uns ist zugleich in uns, wir sind mit jeder Faser ein Teil von ihr.
Als Kind lernte Jessina durch ihre Mutter Yoga zu praktizieren. Früh hat sie für sich entdeckt, dass dieses Ritual weit tiefgreifender ist als die rein körperliche Praxis. Verbundenheit zu empfinden und innere Ruhe zuzulassen, ist das, was möglich wird.
Jessina unterrichtet einen dynamischen und fließenden Yogastil und baut gerne herausfordernde Übungen und restorative Haltungen ein. Neben dieser Praxis sind Musik und Klänge wichtige Bestandteile ihrer Klassen. Sie setzt die musikalische Ebene ein, um die Abläufe zu vertiefen und die Erfahrung dadurch greifbarer und kraftvoller zu machen. In erster Linie sieht sich Jessina jedoch als Schülerin, die lediglich das weiter gibt, was sie selbst lernen durfte, ohne Filter, aus eigener Erfahrung. Sie ist dankbar für ihre Lehrer*innen, die ihr täglich neue Impulse geben und sie dazu inspirieren, tiefer einzutauchen und trotzdem die Leichtigkeit nicht zu vergessen.
Offener Workshop, Samstag, 14. Oktober 15.15-16.00 Uhr
Finding Balance // Jivamukti & Restore
Im ersten Teil der Stunde liegt der Fokus auf Vinyasa, Konzentration und Kraft. Im Anschluss üben wir passive, totale Entspannung. Der Körper soll durch das lange Verweilen in den Positionen loslassen und sich erholen.
Jessina O’Connell auf der YogaWorld 2023 in München:
Die Yogamatte ist für uns Yogi*nis die treueste Begleiterin. Doch um unsere Praxis bestmöglich zu unterstützen, sollte sie einige Grundvoraussetzungen erfüllen: allen voran soll sie rutschfest sein – sowohl für Hände und Füße, als auch auf dem Boden selbst. Wenn sie noch dazu hübsch aussieht, aus nachhaltigem Material besteht und keinen chemischen Geruch ausströmt, ist das der Jackpot. All das und obendrauf ein unglaubliches Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Kork-Yogamatte von BEfabelim®. Diese kommt im Set mit fünf Fitnessbändern samt Aufbewahrungsbeutel, einem Tragegurt und einem E-Book. Ich durfte die Produkte in den letzten Wochen testen – meinen Erfahrungsbericht liest du hier. //anzeige
BEfabelim® ist ein junges Startup, das von Yogaliebhaber*innen gegründet wurde. Ihr größtes Augenmerk gilt der Qualität und der Nachhaltigkeit ihrer Produkte. Und genau das ist letztendlich uns Yogapraktizierenden auch am Allerwichtigsten, oder? In meinen mehr als zehn Jahren Yogapraxis hatte ich schon allerlei Yogamatten aus den unterschiedlichsten Materialien unter mir, doch tatsächlich noch nie eine eigene Korkmatte. Ich durfte mir lediglich einmal die Korkmatte meines Lehrers in Indien kurz ausleihen, doch die war schon dermaßen „heruntergerockt“, sodass man nicht einmal mehr die Herstellerfirma erkennen konnte.
„Sthira Sukham“ mit der Kork-Yogamatte von BEfabelim
Ich hatte diese Erinnerung beinahe schon wieder vergessen, bis ich die Korkmatte von BEfabelim® wieder unter meinen Händen gespürt habe. Ich mag, wie weich und irgendwie „erdig“ sich das Korkmaterial anfühlt, ähnlich wie bei Kork-Blöcken. Da wir uns im Yoga schließlich immer wieder über unsere Unterlage mit dem Element Erde verbinden, finde ich das extrem passend. Unter der wärmedämmenden Korkschicht befindet sich eine dicke Schicht aus pflaumenfarbenem recycelbarem TPE, die die Matte rutschfest macht und abdämpft. Trotzdem sinkt man durch die stabile Korkoberfläche nicht in der 6 mm hohen Matte ein. Die Matte verkörpert im wahrsten Sinne das bekannte Prinzip „Sthira Sukham Asanam“ von Patanjali: sie ist stabil – aber dennoch bequem. Also wenn das nicht die perfekte Grundlage ist…
Was mir außerdem an der Matte gefällt, sind die verschiedenen Hilfslinien und Kreise, die das Alignment unterstützen sollen. Gerade für Yoganeulinge oder ausrichtungsfokussierte Stile wie zum Beispiel Hatha oder Iyengar Yoga eignet sich das wunderbar. Mit im Lieferumfang ist ein Tragegurt aus 100 % Baumwolle, der mit seiner Länge von 1,60 m auch hervorragend als Yogagurt eingesetzt werden kann. Da hat jemand mitgedacht!
Für mich das Wichtigste an einer Yogamatte ist, dass ich darauf nicht abrutsche. Es gibt für mich nichts Nervigeres als im herabschauenden Hund ständig meine Hände und Füße wieder einzusammeln, wenn sie auf einer rutschigen Matte wegschlittern. Auf der Verpackung der BEfabelim® Korkmatte lese ich den Tipp, man solle die Hände anfeuchten, um ein Abrutschen zu vermeiden. Etwas skeptisch gehe ich also direkt und mit trockenen Händen in meinen ersten Hund und: Sie halten. Ich fühle mich stabil – genauso wie es sein soll. Großer Pluspunkt!
Fitnessbänder von BEfabelim®
In dem kleinen Aufbewahrungsbeutel mit Gummizug befinden sich fünf Loop-Bänder in unterschiedlichen Stärken. Sie sind 5 cm breit und haben einen Umfang von 60 cm. Auf den ersten Blick ist es vielleicht etwas ungewöhnlich, diese in einem Yogaset zu finden, aber nach zweiter Überlegung macht das absolut Sinn:
In den Yoga Asanas arbeiten wir ausschließlich mit unserem Eigengewicht. Es ist beeindruckend, was man damit alles anstellen kann und ich trainiere auch abseits vom Yoga gerne mit dem eigenen Körpergewicht (Bodyweight Training). Doch wer an einem noch intensiveren Kraftaufbau interessiert ist, sollte Geräte und Fitness Equipment wie die Fitnessbänder in Betracht ziehen. Am besten beginnt man mit der niedrigsten Stufe, das ist das grüne Band im BEfabelim®-Set und tastet sich von hier Stück für Stück an die stärkeren Widerstandsstufen heran. Inspiration, wie die Loops verwendet werden können, findest du in dem im Set enthaltenen E-Book von BEfabelim®.
Auch wichtig anzumerken an der Stelle: Wenn du hypermobile Gelenke hast, solltest du auf jeden Fall deine Asana-Praxis mit klassischen Workouts ergänzen und ausreichend Stabilität aufbauen, um deine flexiblen Gelenke langfristig zu schonen. Denn wenn du hypermobil bist und dein einzige Bewegungspraxis Yoga ist, schadest du deinem Körper mehr als du ihm Gutes tust. Wie wir wissen, gibt es durchaus kräftigende Yogahaltungen, doch diese reichen leider nicht aus, um eine Hypermobilität auszugleichen – da spreche ich aus eigener Erfahrung.
Die Loop-Bänder von BEfabelim® fühlen sich sehr robust und langlebig an und liegen angenehm auf der Haut. Sie bestehen aus 100 % Naturlatex, dennoch verströmen sie nicht den typisch-beißenden Latex-Geruch. Das empfinde ich als sehr angenehm. Übrigens: auch die Yogamatte hat nach dem ersten Auslüften keinerlei künstlichen Geruch mehr.
In puncto Nachhaltigkeit
Bei dem gesamten Set von BEfabelim® liegt ein Augenmerk auf Nachhaltigkeit. Kork sowie Naturlatex sind wiederverwertbare und nachwachsende Naturprodukte. Das TPE (Thermoplastische Elastomere) an der Mattenunterseite lässt sich erstklassig recyceln. Alle Produkte haben das REACH-Zertifikat nach der EU-Chemikalienverordnung und wurden auf Schadstoffe geprüft. Die Verpackung ist komplett plastikfrei, weder die Matte noch die einzelnen Fitnessbänder wurden in Plastik verpackt. Daumen hoch!
BEfabelim® E-Book mit Yogaübungen
Das E-Book „Mit Yoga zum neuen Körpergefühl“ gibt es gratis zum Set dazu. Es enthält sowohl Yogahaltungen, als auch Übungen mit den Fitnessbändern, die sich für Anfänger*innen als auch Fortgeschrittene eignen. Das Team von BEfabelim® plant, noch mehr Produkte einzuführen und wird das E-Book mit jedem neuen Produkt entsprechend erweitern.
Mein Fazit
Ich bin wirklich positiv von den Produkten überrascht und kann gar nicht fassen, wie günstig und trotzdem qualitativ hochwertig das Set von BEfabelim®ist. Vor allem für Yoganeulinge eignet sich das Set super, die rutschfeste Matte mit den Hilfslinien bietet alles, was man braucht, einen 2-in-1 Yoga- und Tragegurt gibt es gleich mit dazu und das E-Book erleichtert den Einstieg. Doch auch für alle Profis eignet sich das Set wunderbar. Nicht essentiell, aber ein großes Plus: Mit der pflaumenfarbenen Unterseite und dem hübschen Mond-Design finde ich die Matte optisch sehr ansprechend!
Deshalb ist der Alpha-Zustand so wertvoll für unser Leben
In dieser Folge „YogaWorld Podcast“ geht es um Yoga Nidra. Das ist eine Meditationstechnik aus der tantrischen Tradition. Durch eine tiefe Entspannung und eine Art bewussten Schlaf soll Zugang zu verschiedenen Bewusstseinsschichten ermöglicht werden. Deshalb wird Yoga Nidra auch oft „Yoga-Schlaf“ genannt. Warum diese Bezeichnung der Sache aber nicht ganz gerecht wird, erklärt Yogalehrer und Yoga Nidra-Experte Marc Fenner im Gespräch mit Susanne.
Marc spricht zunächst über die Wortbedeutung von Yoga Nidra und erzählt, wie er zum Yoga und dann auch zum Yoga Nidra kam. Er beschreibt den Aufbau einer Yoga Nidra-Einheit und verrät, warum es sich wirklich lohnt regelmäßig Yoga Nidra zu üben. Dann geht er auf den sogenannten Alpha-Zustand, der beim Yoga Nidra erreicht werden soll, ein und erläutert, warum dieser Zustand so wertvoll für uns ist. Außerdem erklärt Marc, was das Sankalpa ist, wie du es findest und weshalb du davon profitieren kannst. Zuletzt teilt Marc noch die Geschichte, wie er in Indien Maha Samadhi, den Tod von Swami Satyananda, dem Entwickler des Yoga Nidra, hautnah miterlebte.
Vastu, das indische Feng-Shui, kann helfen, aus deinem Zuhause eine heilsame Zuflucht zu machen, in der die Energien harmonisch fließen.
Text: Amanda Tust, Titelbild: Mart Productions via Pexels
Bestimmt kennst du dieses befreiende Gefühl, wenn du in einen sauberen, schön geordneten Raum kommst. Die Möbel erfüllen ihren Zweck, aber es gibt auch genügend freien Platz. Vielleicht zieht ein schönes Bild oder eine üppige Pflanze deinen Blick an, während sanftes Sonnenlicht durch ein Fenster hineinströmt. Wenn sich alles einfach „richtig“ anfühlt, dann entspricht dieser Raum vermutlich den Prinzipien eines alten indischen Systems für Architektur und Design: Vastu. Genauso wie die Yogapraxis Prana (Lebenskraft) in unserem Inneren, also in Körper und Geist, kultiviert, kann Vastu einen guten Energiefluss im Außen bewirken.
Dahinter stecken Richtlinien, anhand derer man in Indien seit jeher Tempel, Geschäfts- und Wohnhäuser errichtet, aber auch Möbel und dekorative Objekte entwirft und sie im Raum arrangiert – immer mit dem Ziel einer möglichst positiv schwingenden Energie. Der Grundgedanke dabei: Alle Strukturen sollten sich möglichst harmonisch in die Natur einfügen. Dazu ist es wichtig, dass man sowohl die vier Himmelsrichtungen als auch die fünf Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther) in ihrer jeweiligen Charakteristik und ihrem Zusammenspiel berücksichtigt. Die Idee, auf diese Weise Energien im Raum zu lenken und positiv zu beeinflussen, ähnelt sehr dem, was du vielleicht aus dem chinesischen Feng Shui kennst. Auch da geht es darum, Qi (universelle Energie) so zu kultivieren, dass mehr Harmonie zwischen Menschen und ihrer Umgebung entstehen kann. Manchen Schätzungen zufolge könnte Vastu als Schwester von Yoga, Ayurveda und der vedischen Astrologie Jyoti aber noch etliche Tausend Jahre älter sein als Feng Shui. Spuren davon finden sich schon in den über 3000 Jahre alten Texten der Veden. Natürlich liest man dort keine praktischen Einrichtungstipps, aber man kann die grundlegenden Prinzipien des Vastu im Kleinen wie im Großen auf die konkreten Gegebenheiten übertragen.
Die Veränderungen, die das auf energetischer Ebene bewirken kann, sind oftmals sofort und ganz deutlich spürbar. Manchmal genügt es schon, das Bett umzustellen oder auf Bio-Reiniger umzustellen, um einem Raum eine andere Qualität zu geben, um erholsamer zu schlafen oder sich ganz einfach besser in ihm zu fühlen.
Was zählt, ist die Intention: Ein Design auf der Basis von Vastu versucht immer, eine heilsame, gesunde Umgebung zu schaffen, in der du zur Ruhe kommen und auftanken kannst. Also kein schicker Showroom und keine auf die Grundfunktionen reduzierte Wohneinheit, sondern ein Zuhause, das dir hilft, inneren Frieden und Erfüllung zu finden. Einen Raum, der durch seine positive Schwingung dein eigenes Energiefeld verbessert – und dich dabei unterstützt, in Harmonie mit der Natur, deiner Umgebung und dir selbst zu leben.
Gut aufgestellt
Vastu Purusha Mandala ist das traditionelle geometrische Grundraster der Vastu-Lehre. Es besteht aus drei mal drei Quadraten, die jeweils weiter unterteilt sind, und symbolisiert samt der ihm eingeschriebenen menschlichen Figur den Kosmos. Wichtigster Bezugspunkt sind dabei die Himmelsrichtungen und die Energien der Elemente, die in diesem Raster diagonal in den Ecken angeordnet sind:
Nordost – Wasser: beruhigende Qualität, gut für die Meditation Südwest – Erde: stabilisierend, gut zum Ausruhen und Schlafen Südost – Feuer: der traditionelle Platz für Küche und Essplatz Nordwest – Luft: anregend, ideal für den Austausch von Ideen Zentrum – Äther: der heilige Raum in der Mitte, in dem alle Energien zusammenfließen
Egal wie die Dimensionen und Proportionen aussehen: Ein Vastu-Design ordnet die Räume mitsamt ihrer Einrichtung immer nach diesem Bauplan an. Indem es so die Ordnung des Kosmos nachahmt, soll Vastu einen positiven Energiefluss fördern. Man könnte es auch so formulieren: Die Geometrie wirkt wie eine Stimmgabel, die ein Gebäude auf die Schwingungen von Erde und Kosmos einstimmt, damit sich die Kräfte der Elemente möglichst gut entfalten können.
„Ein Design auf der Basis von Vastu versucht immer, eine heilsame, gesunde Umgebung zu schaffen.“
Nach Vastu-Prinzipien erbaute Häuser öffnen sich nach Norden und Osten und lassen dadurch ein sanftes Sonnenlicht herein. Durchgehende Sichtachsen erlauben es dem Licht und der kosmischenEnergie, frei zu fließen. Diesen Fluss kannst du noch erhöhen, indem du dich bei den dekorativen Elementen auf einige wenige, größere Stücke beschränkst, die gut in den Raum passen und seine Weite und Offenheit erhalten.
Damit es sich möglichst harmonisch ins natürliche Energieraster der Erde einfügt, zeigen die Außenwände eines Vastu-Hauses in die vier Himmelsrichtungen. Darauf hat man oft keinen Einfluss, doch auch bei der Inneneinrichtung kann man sich noch an den Himmelsrichtungen und den Elementen ausrichten und so ihre Schwingungseinflüsse positiv nutzen. So sollte zum Beispiel dein Betthaupt nach Osten (Bewusstsein) oder Süden (Heilung) zeigen, damit du erholsam schläfst. Zum Arbeiten und Lernen richtet man sich dagegen am besten nach Nordosten aus, das schärft und klärt angeblich den Geist und fördert Konzentration und Kreativität.
Im Südosten dominiert das Feuerelement – der traditionelle Platz für die Küche. Dabei zeigen Herd und Arbeitsplatten in Vastu-Häusern nach Osten, das erhöht die feurige, nähren- de Qualität noch zusätzlich. Vorsicht ist dagegen bei den Farben geboten: Leuchtendes Rot und Orange können etwas zu viel Hitze erzeugen. Besser ist ein dunkles Weinrot.
Eine minimalistische skandinavische Einrichtung wie diese ist sicher nicht jedermanns Sache. Aber ganz egal, welcher Stil dir liegt: Achte beim Anordnen der Möbel auf deinen Instinkt, auf deine Atmung und deine intuitiven Reaktionen. Die meisten Menschen spüren genau, welche Einrichtung stimmig und harmonisch ist – und ihnen guttut.
Synthetische Materialien dampfen oft Giftstoffe aus. Dagegen schaffen Holzmöbel, Woll- oder Seidenteppiche und leichte Baumwoll-Stores eine harmonische Atmosphäre, Pflanzen reinigen zusätzlich die Luft. Auch Baumaterialien wie Ziegel, Backstein, Lehm oder ökologisches Linoleum helfen, dein Zuhause mit der Natur in Einklang zu bringen.
INSTANT-TIPPS
1. Die Mitte heiligen: Das geometrische Zentrum heißt im Vastu Brahmasthana („Ganzheit herstellen“). Dort laufen alle Energielinien zusammen und wieder auseinander. Deshalb sollte diese kraftvollste Zone möglichst offen bleiben. Stelle hier keine Möbel hin, entferne Kabel und lade bewusst den Fluss von Prana (Lebensenergie) ein.
2. Eine Ruhezone schaffen: Die Nordostecke der Wohnung steht unter dem Einfluss des Wasser-Elements. Hier ist der ideale Ort für deinen Yoga- und Meditationsplatz. Vielleicht stellst du dort einen kleinen Altar mit Bildern und Gegenständen auf, die dir heilig sind. Lass außerdem möglichst viel Tageslicht herein.
3. Ausmisten: Weniger ist mehr. Zu viele Dinge binden nicht nur Energie, sie können sogar einen negativen Sog entwickeln, Stress erzeugen oder auf die Stimmung drücken. Auf freien, sauberen Oberflächen dagegen kann die positive Energie fließen.
4. Sanfte Farben: Gedeckte, erdige Töne wirken beruhigend und unterstützen die Anbindung an die Natur. Weiche, matte Oberflächen kaschieren dabei nicht nur kleine Macken und Flecken, sie verbreiten auch eine sanfte Stimmung.
Über die Autorin
Ayurveda, Selfcare, Mutterschaft, Mitgefühl – AMANDA TUST die Expertin, wenn es um ein gutes Leben geht. Ihre Lieblingspraxis? Restorative Yoga – na klar!
So findest du trotz Bewegungseinschränkung zu einer erfüllten Yogapraxis
Mal wieder beschäftigt Susanne die Frage, ob der in der Yogaszene gern genutzte Ausdruck „Yoga für alle“ nur eine leere Floskel ist, oder ob wirklich jeder Yoga machen kann. Zur Ergründung dieser Frage sind Yogalehrerin Lisa Hoerz-Weber und Yogalehrer Martin Hoerz-Weber zu Gast im „Yogaworld Podcast“. Martin sitzt seit einem Motorradunglück 2020 im Rollstuhl. Seitdem beschäftigen sich die beiden mit Yoga für Menschen mit Einschränkungen des Bewegungsapparates und haben einen barrierefreien Yogahof aufgebaut.
Martin teilt seine berührende Geschichte, wie es nach sexuellem Missbrauch in jüngeren Jahren und daraus resultierenden Depressionen zu dem Unglück kam, das ihn in den Rollstuhl brachte. Dann erzählt er, wie er mit Yoga Stück für Stück ins Leben zurückgefunden hat und verrät, wie es ihm gelang, aus dem Widerstand zu kommen und den Rollstuhl als Chance für spirituelles Wachstum zu sehen. Martin gibt wertvolle Tipps, wie eine spezifische Asanapraxis aussehen kann und wie Yoga den Alltag bei Bewegungseinschränkungen erleichtern kann. Dabei betont er, dass es wichtig ist, sich zu trauen, neue Dinge auszuprobieren und erklärt, warum er empfiehlt, auch mit Rollstuhl offene Yogastunden zu besuchen.
Stets an seiner Seite ist Ehefrau Lisa, die Martins Ausführungen klug und wortgewandt ergänzt. So beschreibt sie zum Beispiel, was man unbedingt beachten sollte, wenn man Menschen mit eingeschränkter Bewegung unterrichten möchte. Außerdem betont Lisa, dass Martins Rollstuhl zwar sichtbar ist, jedoch jeder Mensch einen unsichtbaren Rollstuhl oder eine Form der Beschränkung in sich trägt, von der wir uns befreien dürfen, wenn wir Yoga üben.
In diesem ehrlichen, berührenden und inspirierenden Gespräch wird wieder einmal mehr klar, dass es beim Yoga nicht auf die Beweglichkeit einzelner Körperteile, sondern auf die innere Einstellung ankommt.