Energetischer Start in den Tag: „Mini Practice“

Energetischer Start gefällig? Morgenmuffel starten mit munter machenden Haltungen besser in den Tag. „Also sage ich meinen Schüler*innen immer, dass Yoga ein natürlicher Wachmacher ist.“ Das erzählt Lisa Black, Baptiste Power Vinyasa-Yoga-Lehrerin und Inhaberin der Yogastudios Shakti East und Shakti West im US-Bundesstaat Washington.

„Weil Yoga hilft, sich auf natürliche Weise richtig lebendig und wach zu fühlen.“ Denn eine kurze Yogapraxis gleich nach dem Aufstehen weckt die Wirbelsäule nach den vielen Stunden Liegen auf. Zudem aktivierst du die Atmung. Die Sequenz kurbelt zusätzlich die Blutzirkulation an und versorgt den Körper mit Sauerstoff. Übrigens übt man nach ayurvedischen Grundsätzen morgens am effektivsten bei Sonnenaufgang.

Ein weiterer ayurvedischer Tipp: Trinke morgens ein Glas Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft, um den Verdauungsapparat zu aktivieren. Nach der Praxis sollte man sich noch einige Augenblicke für eine Meditation gönnen. „So startet man ruhig und geerdet in den Tag“, sagt Black. Außerdem kann Yoga am Morgen nicht nur dem Körper gut tun, sondern auch die Laune für den ganzen Tag beeinflussen, fügt sie hinzu. Anstatt sich mit Müh und Not heraus zu quälen, kann man fröhlich und ausgeglichen dem entgegentreten, was der Tag bringen wird.

Energetischer Start mit deiner Mini-Praxis

Mit diesen 5 Haltungen weckt man morgens den ganzen Körper auf, weiß Yogalehrerin Lisa Black.

1. Zuerst übst du die Berghaltung mit nach oben gestreckten Armen streckt die gesamte Vorderseite. Übe sie einatmend.

2. Dann atmest aus. Dabei lässt die stehende Vorbeuge danach das Blut ins Gehirn fließen. Lass die Einatmung einfließen. Jetzt steigst du zurück.

3. Mit dem herabschauenden Hund bringt man alle Gliedmaßen und die Wirbelsäule in Schwung. Hier atmest du aus.

4. Nun atmest du ein. Dabei hebst du dein Bein. Zudem dehnt der „dreibeinige“ Hund die Hüfte.

5. Jetzt steigst du nach vorne. Zum Schluss öffnet der tiefe Ausfallschritt das Herz.

1. Urdhva Hastasana
1. Urdhva Hastasana
2. Uttanasana
2. Uttanasana
3. Adho Mukha Shvanasana
3. Adho Mukha Shvanasana
4. Adho Mukha Shvanasana, Variation
4. Adho Mukha Shvanasana, Variation
5. Anjaneyasana
5. Anjaneyasana

Dann wiederholst du die Sequenz dreimal und schließe diese mit einigen Sonnengrüßen ab. Dadurch gibt diese kurze Yogapraxis allen, die morgens nur schwer aufwachen und auf die der Begriff „Morgenmuffel“ zutrifft, den benötigten Energiekick für den Tag geben.


Foto von ROCKETMANN TEAM von Pexels

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