Zurück zur inneren Balance – Dank Ayurveda

Mit Ashwagandha, Weihrauch und Brahmi zu mehr Gelassenheit

Mit Ashwagandha, Weihrauch und Brahmi zu mehr Gelassenheit. Wir zeigen euch, mit welchen Kräutern der indischen Heilkunst ihr zu mehr Ruhe kommen könnt. // anzeige

Die letzten zwei Jahre haben uns sehr viel abverlangt – Pandemie, Homeoffice, Kurzarbeit, Homeschooling und nicht zuletzt die politische Lage. Turbulente Zeiten. Wir sind viel im Außen. Aber nicht nur die letzten zwei Jahre waren sehr unruhig, auch unser modernes Leben fordert viel von uns. Hektik, Stress und Druck sind Faktoren mit denen fast jeder täglich zu tun hat. Umso wichtiger ist es, sich im Alltag selbst zuzuwenden. Die indische jahrtausendalte Heilkunst Ayurveda kann dabei ein wertvoller Helfer und Wegbegleiter sein.

Ayurveda ist die Wissenschaft vom Leben und hat seinen Ursprung in Indien. Man nennt sie auch gerne die Mutter der Medizin. Das „Wissen vom Leben“ ist ein ganzheitliches Gesundheitssystem das Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet. Ayurveda möchte den Menschen wieder in sein persönliches Gleichgewicht bringen, um sich so wieder verbunden mit sich selbst zu fühlen.

Rein und natürlich

Das Mainzer Start-Up Nature Basics stellt 100% natürliche Nahrungsergänzungsmittel her und hat die erste umfangreiche Ayurvedische Nahrungsergänzungsmittel Reihe nach deutschen Standards entwickelt. Das Ziel ist es, einen wertvollen Ausgleich zu schaffen. Ausgangspunkt der Entwicklung war die Zusammenarbeit mit einer Expertin auf dem Feld: Prabha Burkhard, einer promovierten Ärztin auf dem Fachgebiet der ayurvedischen Medizin. Frau Burkhard besitzt in München ihre eigene Praxis für Coaching und Ayurveda, wobei die Ernährung und speziell Nahrungsergänzungsmittel eine wichtige Rolle spielen.

Prahba Burkhard
Prabha Burkhard

Frau Prabha Burkhard empfiehlt die Nature Basics Produkte und berichtet über Ayurveda: „Die Ayurveda Pflanzenheilkunde ist ein wichtiger Teil innerhalb der ayurvedischen Medizin. Pflanzliche Nahrungsergänzung und bestimmte Gewürze werden aufgrund verschiedener sogenannter Dosha-Typen empfohlen. Auch (heilende) Pflanzen und Kräuter sind immer noch von großer Bedeutung und nehmen nicht nur in der Ayurveda-Sichtweise, sondern in der gesamten alternativen Medizin eine wichtige Rolle ein. Die Grundprinzipien von Ayurveda, die Doshas und das natürliche Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele, überzeugen heute noch. So wird die jahrtausendealte Heilkunde gerne auch im hier und heute unterstützend eingesetzt – zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten sowie als allgemein gesunde Lebensweise.“

Entspannen mit Ashwaghanda

Entspannen mit Ashwaghanda

Zu den von Frau Burkhard empfohlenen Produkten gehört vor allem Ashwagandha – sie hat über dieses Produkt gesagt: „Ashwagandha wörtlich bedeutet ‚die nach Pferd riecht‘.  Es ist Hirn- und Nerventonisch. Verstärkt die geistigen Kräfte, Verstand, Auffassungsgabe, Ausdrucksfähigkeit und Gedächtnis. Die Wirkung ist nährend, Vitalität vermehrend und abwehrsteigern. Es ist blutreinigend, entzündungshemmend und im Atemweg schleim reduzierend.“ Ashwagandha könnte daher als ein natürliches Adaptogen betrachtet werden – das bedeutet, dass sie sich in ihrer Wirkungsweise individuell an die Bedürfnisse des Konsumenten anpassen kann. Besonders soll sie uns helfen, mit Stresssituationen besser umzugehen.  

Erhole dich mit Brahmi

Erhole dich mit Brahmi

Zu guter Letzt rät Frau Burkhard zu Brahmi: „Der Name „Brahmi“ bezeichnet die personifizierte Energie des Gottes Brahma. In der ayurvedischen Medizin wird die Brahmi Pflanze vor allem zur Stärkung des Gehirns und der Nerven eingesetzt. Brahmi wird auch gerne bei Nervosität, Konzentrationsschwäche, Stress und Anspannung eingenommen.“ Darüber hinaus sind in Brahmi viele wertvolle Nährstoffe enthalten. Es ist reich an den Vitaminen A, B, E und K. Außerdem an Magnesium, Natrium, Kalium, Mangan, Kupfer und Zink. Somit ist auch Brahmi eine sehr wertvolle Heilpflanze, die unterstützend wirken kann.

Im Alltag gelingt es uns nicht immer auf unsere eigenen Bedürfnisse zu achten und uns von dem Trubel im Außen abzugrenzen. Die wohltuenden ayurvedischen Kräuter und Pflanzen können hier eine Hilfe sein und unsere Resilienz stärken.

Einige Produkte sind auch als Nachfüllbeutel mit doppelter Kapselmenge erhältlich, die zu 100 Prozent aus kompostierbaren Materialien bestehen und die Wiederverwendung von Dosen ermöglichen.
 

Alle Produkte von Nature Basics sind

  • 100% vegan
  • hergestellt und labortechnisch geprüft in Deutschland
  • beinhalten nur natürliche Quellen
  • keine komplexen Inhaltsstoffe, Trennmittel oder Füllstoffe
  • Pro verkauftem Produkt wird ein Baum in Madagaskar gepflanzt
  • plastikminimiert verpackt
  • zusätzliche CO2 Kompensation durch Climate Partners

Entdecke jetzt die umfangreiche ayurvedische Reihe und viele weitere wertvolle Nahrungsergänzungsmittel im Nature Basics Shop. Und für mehr Tipps, Rezepte und Einblicke in die Arbeit von Nature Basics folgen gerne dem Nature Basics Instagram Account oder besuche den Nature Basics Blog.

Yoga Journal Nr. 82 – das neue Heft ist da!

Das neue Yoga Journal ist ab sofort im Handel und als Online-Ausgabe erhältlich. Ganz einfach, ohne Papier, ohne langes Warten und ohne VersandkostenDiese Themen erwarten euch im neuen Heft…

Titelthema „Mein Körper“

Jivana Heyman im neuen Heft zum Thema „Yoga für alle“.

Dass man seinen Körper so völlig vergessen kann und mit ihm die Welt, die ihn umgibt, ist vielleicht genauso irritierend wie umgekehrt der Kult, der vielfach um den Körper, seine Gesundheit, seine Schönheit getrieben wird. Auch deswegen brauchen wir so dringend immer wieder Pausen: Damit wir unseren Körper spüren, seine Lebendigkeit, seine Besonderheit, seine Bedürfnisse, unser Verhältnis zu ihm und unsere Verbundenheit mit der Welt ringsum. Yoga üben heißt, genau dieses Bewusstsein zu stärken (und gerade nicht, den Körper zu formen und den Geist zu optimieren). Dazu müssen wir innehalten, Pause machen, ankommen bei uns selbst.

Außerdem

Yogalehrerin: Sybille May Fung Scherer / Foto: Jasmin Breidenbach

– Allzu achtsam? Warum Meditation manchmal auch schädlich sein kann
– Sommer, Sonne Grashüpfer: Eine fließende Sequenz mit Nela König
– Sanfte Mitte: Bring deine innere Sonne zum Leuchten!
– Interview: „Babylon Berlin“-Star Liv Lisa Fries über Balance, Loslassen und Selbstreflexion
– Summer Bowls von Helen Ergeç: abwechslungsreich, gesund und einfach köstlich

… und vieles mehr!


So geht Yoga (fast) immer – eine Yoga-Sequenz, die du sogar im Bett üben kannst.

Die Yoga Journal Online Ausgabe

Das neue Yoga Journal gibt es auch als Online Ausgabe. Ganz einfach, ohne Papier, ohne langes Warten und ohne Versandkosten, direkt in unserem Online Shop. Lade dir einfach und bequem deine Wunsch-Ausgabe herunter – egal ob alt oder neu:


Das könnte dich auch interessieren…

Neumondwünschen – die Kraft des Mondes nutzen

Der Neumond ist die perfekte Zeit, um zu reflektieren und um neue Intentionen zu setzen, auch Neumondwünschen genannt. Die Phase des Neumondes, der leere Mond funktioniert wie eine leere Seite im Buch deines Lebens. Es ist ein wunderbarer Zeitpunkt, um neue Projekte, Ziele und Ideen einzuladen.

Neumondwünschen – so geht’s

Intention setzen

Was möchtest du im kommenden Monat erreichen? Nimm dir einen Moment Zeit, um dir darüber klar zu werden, was deine Intention sein kann. Was sind deine Ziele für die nächsten 29 Tage? Hier gibt es keine falschen Antworten – es könnte sein, dass du mitfühlender sein willst oder dich mehr bewegen möchtest. Was auch immer es ist, es sollte bei deiner Intention nur um deine persönlichen Ziele gehen und niemanden außer dich betreffen. Sobald du dir deiner Absichten im Klaren bist, schreibe sie auf.

Visualisieren

Frage dich beim Lesen deiner Intention: Wen oder was willst du in dein Leben bringen oder willkommen heißen? Öffne dich deinem Herzenswunsch und spüre in deinen Körper. Du weißt, ob es für dich richtig ist, wenn du vom Denken ins Spüren kommst: Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen, Entspannung  oder Erleichterung sind klar im Körper wahrzunehmen.

Manifestieren

Bleibe bei deiner Vision: nun geht es darum sich alles konkret vorzustellen und auszumalen, wie du in diese neue Zukunftsvision hineinpasst. Manifestiere die Gefühle und setze dich bewusst in eine Situation hinein, die Realität wäre, wenn du deine Intention ins Leben bringst. Wie fühlt sich das Ganze an? 

Räuchern

Sobald du mit deinen Intentionen fertig bist, ist es wichtig, dich selbst und deinen Raum zu reinigen, indem du ein Räucherstäbchen oder klärendes Räucherwerk anzündest. Ich bevorzuge Palo Santo oder weißen Salbei. Der Raum sollte danach gelüftet werden. Ich räuchere auch meinen Körper – vom Kopf bis zu den Füßen. Während du dich reinigst, kannst du das folgende Gebet zum Räuchern sprechen:

Meditation

Schließe die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. Gleiche die Länge der Ein- der Länge der Ausatmung an. Wiederhole deine Intentionen im Geiste.

Nimm wahr, wie es sich in deinem Körper anfühlt. Stelle dir vor, wie es sich anfühlen wird, wenn das, was du in die Welt hinausgeschickt hast, zu dir zurückkommt. Nach ein paar Minuten öffne langsam die Augen.

Werde dir bewusst, dass der einfache Akt, Klarheit über deine Absichten zu erlangen, Raum zu schaffen, um sie zu ehren und sie ins Universum zu senden, ausreicht und löse dich vom Ergebnis.

Nachspüren

In der kommenden Zeit kannst du dir täglich deine Intentionen ansehen, um dich daran zu erinnern, worauf du hinarbeitest. Wenn Dinge auftauchen, die diese Absicht nicht unterstützen, erkennen sie an, und konzentriere dich wieder auf deine Ziele. Der Fokus auf deine Absicht reicht, um deine Wünsche in dein Leben zu holen. Die Energie des Neumondes ist dabei ein großartiger Verstärker. 

Nimm dir jeden Monat die Zeit, den Neumond zu ehren, indem du deine Absichten notierst und beobachtest, wie sich die Dinge entwickeln. Bald wird es zur Gewohnheit werden und mit der Zeit wirst du eine Veränderung in deinem Körper bemerken, da du immer mehr mit den Zyklen der Natur in Einklang kommst.

Titelbild: Anastasia Shuraeva via Canva


Den Neumondkalender 2023 findest du hier…

 

Dr. Ronald Steiner: Alignment Cues für Navasana

Kraftvoll und leicht zugleich: So soll nicht nur ein schnelles Boot sein, sondern auch die gleichnamige Yogahaltung. Bei dieser Balanceposition auf dem spitz gestellten Becken bilden Beine und Oberkörper gemeinsam die Form eines Bootskiels nach – und du kräftigst dabei deinen Rumpf.

Wirkung

Richtig ausgeführt schafft die Bootshaltung Stabilität im gesamten Rumpf: Der Hüftbeuger (M. Iliopsoas) hebt die Beine, während die diagonalen Bauchmuskeln (M. Obliquus Abdominis Internus et Externus) den Rumpf umhüllen und ihm Festigkeit und Länge verleihen. So erfährt das Zwerchfell eine Stütze von unten und kann bei der Atmung die Flanken seitlich anheben. Auch der Beckenboden ist beteiligt und hält die inneren Organe von unten.

So geht’s

Step 1: Du beginnst im Sitzen und stellst deine Füße vor dir auf, während du dich hinter dem Körper auf deine Hände stützt. Verwurzle die Sitzknochen am Boden und richte die Wirbelsäule lang auf.

Step 2: Hebe nun einatmend zuerst die Arme und strecke sie parallel zum Boden nach vorne aus. Dann hebst du erst einen, dann den anderen Fuß langsam vom Boden ab. Zum Schluss streckst du beide Beine kraftvoll nach oben.

Alignment-Tipps

Becken innenrotiert! Kippe bereits in der Ausgangshaltung (Step 1) dein Becken. Stell dir dabei vor, du wolltest die Beine vom Becken beginnend etwas nach innen drehen. So kommst du auf den Sitzhöckern zur Balance.

Aktive Helix! Bevor du die Beine anhebst, aktivierst du bewusst die helikalen Muskel-Faszienzüge des Rumpfes (siehe Kasten unten). Dafür baust du zum einen unterhalb des Bauchnabels von den Leisten her schräg nach innen und oben Zug auf. In der gegenläufigen Richtung ziehst du mit den Rippenbögen schräg nach unten und innen.

Beine dicht am Rumpf, aktive Adduktoren! Während du in Step 2 dein Füße hebst, ziehst du die Oberschenkel zunächst dicht zum Rumpf. Baue von hier zwischen deinen Oberschenkeln eine Spannung nach innen auf. Das aktiviert die Adduktoren. Erst danach streckst du langsam die Beine. Dabei achtest du darauf, dass sich die Oberschenkel nicht vom Oberkörper entfernen. Voraussetzung dafür ist eine gewisse Flexibilität, aber das Heben der Beine wird dir auf diese Weise überraschend leicht fallen.

Schultern lang, Herz weit! Nimm deine Schulterblätter mit in die Streckung der Arme nach vorne. So stellt sich die Gelenkpfanne am Schulterblatt hinter den Oberarm. Gleichzeitig schiebst du aber deinen Herzraum nach vorne und oben. Das erzeugt eine gegenläufige Spannung zwischen Brustwirbelsäule und Schulterblättern und dein Schultergürtel erfährt Stabilität.

Alternative Formen

Entscheidend bei dieser Haltung ist die durch die helikalen Muskel-Faszienzüge aufgebaute Spannung rund um den Rumpf. Geht sie verloren, so zieht der Hüftbeuger (M. Iliopsoas) die Lendenwirbelsäule nach vorne. Das kann zu Überlastung führen und nimmt dir in jedem Fall die innere Stabilität.

* Halte daher die Oberschenkel im Zweifelsfall noch etwas dichter am Körper. Je näher die Beine am Rumpf sind, desto geringer ist ihre Hebelkraft. So kannst du die gegenläufig helikale Spannung leichter etablieren.

* Dann streckst du die Beine nur so weit, wie es dir in dieser Ausrichtung möglich ist. Beispielsweise bis die Unterschenkel wie auf dem Bild waagerecht stehen.

Exkurs – helikale Faszienzüge

Deine innere fasziale Körperumhüllung ist wie der Rüssel eines Elefanten aufgebaut: Gegenläufige spiralförmige (helikale) Muskel-Faszienzüge wickeln sich um den gesamten Rumpf. Auch Beine und Arme sind auf diese Weise umhüllt. Sind diese Faszienzüge auf Spannung, dann bekommt dein Körper, ähnlich wie der Elefantenrüssel, von innen heraus Stabilität und wird lang. Aus dieser Stabilität entwickelst du nicht nur Kraft für verschiedene, auch fordernde Körperhaltungen, sie ist auch für deine Gesundheit wichtig: Durch sie entsteht Länge in der Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke werden entlastet.


Podcast-Folge mit Dr. Ronald Steiner anhören…

Dr Ronald Steiner

Dr. Ronald Steiner ist Arzt für Sportmedizin und zählt zu den bekanntesten Praktikern des Ashtanga Yoga. Die von ihm begründete AYInnovation®-Methode baut eine Brücke zwischen der Tradition und progressiver Wissenschaft, zwischen präziser Technik und praktischer Erfahrung. www.AshtangaYoga.info

Text: Dr. Ronald Steiner / Fotos: Richard Plinick


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#5 Was ist Karma?

Susanne spricht mit Gabriela Bozic


Diese Woche geht’s bei “How to Yoga” um Karma. Das kann eine ziemlich verwirrende Angelegenheit sein, weil Karma in verschiedenen Philosophie-Systemen und Religionen sehr unterschiedlich verstanden wird. Deshalb begrenzen Susanne und Expertin Gabriela Bozic ihre Diskussion auf Karma im yogischen Sinne. Gabriela erklärt, wo die Berührpunkte des Konzeptes von Karma und unserem täglichen Leben liegen. Sie schlägt eine Brücke zu konkreten Handlungsempfehlungen aus der Yogalehre und veranschaulicht dies humorvoll mit Beispielen aus ihrem eigenen Leben.

432 Hz Soundhealing: 60 Minuten Klang & Yin Yoga

Begib dich mit Tanja Seehofer und Yann Kuhlmann auf eine spannende Reise: Während der einstündigen Yin Yoga-Praxis mit Live-Musik dringst du tief in dein Inneres vor.

Tanja Seehofers Yin-Yoga-Masterclass mit Yann Kuhlmanns Live-Musik lässt dich die Meditation in den Asanas tief erleben. Alle Instrumente sind in der heilenden Erdton-Stimmung 432 Hertz gestimmt. Diese wirkt besonders harmonisierend und entspannend auf den Körper: Die heilenden Klänge von Sitar, Hang, Klangschalen, Gong und Gitarre verstärken die meditativen Aspekte des Yin Yoga.

Lesetipp: Yin Yoga Styleguide

Yin Yoga und Soundhealing

Wenn du Hilfsmittel wie Bolster oder Klötze nutzen möchtest, kannst du diese gerne vor der Praxis bereit legen. Alle Übungen sind aber auch ohne Hilfsmittel problemlos machbar. Wichtig sind eine Matte, bequeme Kleidung und der achtsame Umgang mit dir selbst. Oder wie Yann sagt: „Der Yogalehrer hat nicht Recht, sondern euer Körper. Achte auf dich, wenn eine Haltung zu anstrengend wird, dann gerne aus ihr herausgehen.“

Tanja ist Mentalcoach und eine der renommiertesten Yin-Yoga-Lehrerinnen im deutschsprachigen Raum. Yann ist Komponist, Produzent, Texter und Multiinstrumentalist. Mehr über die beiden erfährst du hier: www.djayayoga.de und www.tanjaseehofer.de.

Dieses Video ist eine Live-Aufzeichnung anlässlich unseres Yoga-Charity-Events “Aktion Kleine Helden” am 13. Februar 2021 in München, das wir gemeinsam mit Yoga for Cancer zugunsten der Syltklinik der Deutschen Kinderkrebsstiftung veranstaltet haben.

Alle Aufzeichnungen der Live-Stunden mit Lehrern wie Gabriela Bozic, Amiena Zylla, Sinah Diepold & Co. findest du auf dem Yoga for Cancer Youtube-Channel.


Noch mehr von DJAYA und Tanja Seehofer im YogaWorld Podcast:

Sommer-Flow mit Grasshopper von Nela König

Ein Summer-Flow zum Dahinschmelzen: Die fließenden, energetisierenden Bewegungen mobilisieren deine Hüften und machen richtig gute Laune.

Im aktuellen Yoga Journal (ab 30. Juni am Kiosk) findest du diese wunderschöne Sommer-Sequenz der Berliner Yogalehrerin Nela König, Step-by-Step abgebildet und beschrieben. Da wir aber nicht genug von dem wundervollen Flow bekommen können und dir zeigen wollen, wie die Sequenz am Ende aussieht, hat Nela die gesamte Abfolge im Hyperlapse für uns gedreht. Starkes Highlight: Die Peak-Pose, der kraftvoll aufgespannte Grasshopper (Parshva Bhuja Dandasana).


Als erfahrene Yogalehrerin und Fotografin vereint NELA KÖNIG so ziemlich alle Fähigkeiten, die man für eine tolle Asana-Fotostrecke oder ein Yoga-Flow-Video braucht. Aber viel wichtiger als das, ist ihre unbedingte Leidenschaft für Yoga. Mehr Infos unter nelakoenig.com oder folge Nela auf Instagram.


Noch ein Highlight aus dem Yoga Journal 04/2022

So geht Yoga (fast) immer

Egal ob deine Mobilität eingeschränkt ist, du dich unwohl fühlst oder einfach nur k.o. bist: Ein paar sanfte Bewegungen im Liegen und die Anbindung an deinen bewussten Atem werden dir sicher gut tun. Du kannst diese Sequenz sogar im Bett üben. Sie ist wunderbar zum Aufwachen – oder direkt vor dem Einschlafen.

Text und Sequenz: Jivana Heyman Fotos: Ian Spanier

Bevor du beginnst

Beginne und beende die Sequenz mit einigen Minuten Shavasana: Richte dir dazu die Rückenlage mit Kissen und Bolstern möglichst gut ein. Nimm deine Körperrückseite am Boden wahr und spüre den Halt der Erde. Mach dir bewusst, dass du vollständig getragen wirst und loslassen kannst. (Falls du im Bett übst, lege am besten eine Yogamatte auf die Matratze, damit dein Körper nicht zu stark einsinkt.) Dann konzentriere dich eine Weile auf deinen Atem.

Du brauchst 1-2 Bolster oder dicke Kissen eine gefaltete Decke

1. Nackenrollen

Mach deinen Nacken mit einer Einatmung lang. Mit der Ausatmung rollst du den Kopf langsam nach rechts, bis du eine leichte Dehnung spürst. Einatmend bewegst du ihn zurück zur Mitte und mit der nächsten Ausatmung nach links. Wiederhole dieses sanfte Drehen im Atemrhythmus noch mehrere Male und beende es mit der neutralen Haltung in der Mitte. Dann beginnst du, einatmend dein Kinn zu heben und es ausatmend zum Hals hin zu ziehen. Dabei dehnst du Vorder- und Rückseite des Halses. Der Hinterkopf bleibt am Boden, Gesicht und Kehle sind entspannt.

2. Garundasana – Variation der Adler-Haltung

Stelle deine Füße flach auf den Boden, dann schlägst du das linke Bein locker über das rechte. Strecke mit einer Einatmung beide Arme aus den Schultern heraus in die Länge, dabei zeigen die Handflächen Richtung Decke. Dann hebst du die Arme mit der Ausatmung etwas und legst den linken vor den rechten. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du legst die Hände über Kreuz an die Schultern, als würdest du dich selbst umarmen. Oder du schlingst die Arme umeinander, so dass sich Handrücken oder Handflächen berühren. Schieb den rechten Fuß gegen die Unterlage und ziehe einatmend die Wirbelsäule lang. Auch hier bleiben Nacken, Gesicht und Kehle entspannt. Nach einer Weile löst du die Haltung behutsam und wiederholst sie seitenverkehrt.

3. Jathara Parivartanasana – Krokodil, Bauchdrehung

Stelle wieder beide Füße an und versetze dein Becken etwas nach links. Ziehe die Knie behutsam zur Brust, bevor du sie nach rechts sinken lässt und locker ablegst. Atme bewusst ein, lass deine Wirbelsäule lang werden und breite ausatmend den linken Arm zur Seite aus, der Kopf darf dieser Bewegung folgen. Mit der nächsten Einatmung hebst du den linkenArm locker Richtung Decke, ausatmend öffnest du ihn erneut nach links und folgst der Bewegung mit dem Kopf. Nach mehreren Wiederholungen dieser dynamischen Bewegung stellst die Füße wieder auf und richtest Kopf, Rumpf und Becken mittig aus. Dann wiederholst du das Gleiche seitenverkehrt.

4. Viparita Karani – Beine-an-die-Wand, Variation

Leg dich so, dass du deine Füße an die Wand oder das Kopfteil deines Bettes legen kannst. Dann hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du legst ein Kissen oder Bolster unter das Kreuzbein oder mehrere Kissen unter die Unterschenkel. Unter dem Kopf sollte nur eine gefaltete Decke oder ein flaches Kissen liegen. Bleibe einige Minuten in dieser sanften Umkehrhaltung und konzentrieren dich auf deinen Atem und die Körperempfindungen. Dann legst du dich wieder flach in Shavasana.

5. Liegender Handstand

Leg dich so, dass du die Hände mit einer Einatmung an die Wand oder das Kopfteil des Bettes legen kannst. Eventuell musst du den Abstand noch etwas korrigieren, so dass du die Arme bequem strecken kannst. Baue etwas Druck und Körperspannung auf: Arme, Schultern und oberer Rücken sind aktiv. Gleichzeitig streckst du auch die Beine und ziehst die Zehen an. Achte darauf, dass du weiterhin ruhig atmest und Gesicht und Nacken entspannt hältst. Bleibe einige Atemzüge lang in der Haltung, dann kehrst du zurück in Shavasana.

6. Salamba Matsyasana – Unterstützer Fisch

Falte deine Decke zu einem länglichen, schmalen Paket und lege sie längs unter Kopf und oberen Rücken. Nimm dir Zeit, diese passive Rückbeuge sorgfältig so einzurichten, dass du eine angenehme Ausdehnung in Brust und Kehle spürst, ohne den Nacken zu überstrecken oder den unteren Rücken zu stauchen. Eventuell brauchst du noch ein flaches Kissen für den Kopf oder du stellst die Füße lieber an. Breite deine Arme locker zu den Seiten aus und lasse dich so lange du möchtest in deinen Atem einsinken. Um die Haltung aufzulösen, rollst du dich vorsichtig zur Seite. Wenn du magst, ziehst du die Knie einen Moment zur Brust, dann legst du dich wieder flach auf den Rücken.

7. Shavasana mit Yoga Nidra Tiefenentspannung

Richte dir mit Bolstern, Kissen und Decken eine wirklich bequeme Rückenlage ein. Dunkle nach Möglichkeit den Raum ab oder verwende ein Augenkissen. Dann beginnst du, nach und nach deinen Körper zu „scannen“ und jeden Teil ganz aufmerksam zu spüren, von den Füßen – rechts und links – über die Beine, Hüften, Becken, Bauch bis zur Brust, dann Hände, Arme, Wirbelsäule, Nacken, Kehle, Kiefer, Mund, Zunge, Gesicht und Kopf. Nimm alle Körperempfindungen wahr, ohne sie zu bewerten. Lass dir dafür mehrere Minuten lang Zeit. Anschließend bleibst du noch eine Weile liegen und spürst nach.


Für Jivana Heyman, den Mitbegründer der Accessible Yoga Association, ist „Yoga für alle“ kein billiger Wohlfühl-Slogan für Social Media, sondern eine lebenslange Mission. Mehr über ihn und seine Arbeit liest du im Portrait im YOGA JOURNAL, Heft 4/22, ab 30. Juni im Handel.