Lu Jong ist tibetisches Heilyoga. Es wurde neben dem traditionell indischen Yoga auch in der Himalaya-Region praktiziert und wird bis heute von buddhistischen Mönchen weitergegeben. Tulku Lobsang war der Erste, der einen kleinen Ausschnitt der vielen heilsamen Körperübungen der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Seitdem verbreitet sich die tibetische Form des Yoga auf der ganzen Welt. Wir haben tibetisches Yoga getestet.
Lotus
Die Lotus-Blume ist von besonderer spiritueller und symbolischer Bedeutung. Aufgrund ihrer überwältigenden Schönheit vermutet man sie nicht im schlammigen Untergrund, wo sie aber gedeiht. Das Erwachsen aus dem Schlamm steht symbolisch für die Schichten, durch die sich ein Mensch vor der Erleuchtung wühlen muss. So symbolisiert sie sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus den Pfad des Menschen zur Erleuchtung. Wenn sie mit acht Blättern dargestellt ist, steht sie in der Regel für den 8-gliedrigen Pfad des Yoga. Außerdem ist sie Attribut mehrerer Gottheiten, wie etwa Lakshmi, Ganesha oder Vishnu. Auch Buddha wird oft in der Lotusblüte sitzend dargestellt.
Lokah Samastah Sukhino Bhavantu
Das Mantra Lokah Samastah Sukhino Bhavantu bedeutet übersetzt etwa: „Mögen alle Lebewesen frei und glücklich sein und möge ich mit meinen Gedanken, Worten und Handlungen auf bestmögliche Weise dazu beitragen.“ Es ist eines der bekanntesten Mantras und wird oft zu Beginn oder zum Abschluss der Yogastunde rezitiert.
Inkarnation
In der Yogaphilosophie geht man vom Kreislauf der Wiedergeburten und Reinkarnationen (Samsara). Die Inkarnation bezeichnet in den Veden, den Geschichten über die hinduistischen Götter, eine konkrete Wiedergeburt. Jede Inkarnation einzigartig, denn jede Seele bewohnt nur ein einziges Mal ein und denselben Körper. Beispielsweise hat Krishna auch manchmal tierische Inkarnationen.
Liegende Haltungen (in Rücken-, Bauch-, oder Seitlage)
Liegende Haltungen in Rücken-, Bauch-, oder Seitlage sind besonders oft Teil von Yin-Yoga oder anderen abkühlenden und entspannenden Yogastilen. Sie werden meist mit Rückbeugen oder Twists kombiniert.
Lakshmi
Lakshmi ist die hinduistische Göttin der Liebe, Schönheit, Gesundheit, des Reichtums und der Fruchtbarkeit (ähnlich zu Venus/ Aphrodite). Ihr wird das 2. Chakra zugeordnet. Sinnbildlich steht sie mit ihrer Fülle an Attraktivität und Sexualität auch für die Welt, in der wir mit Überfluss an Essen, Trinken und anderen Ressourcen beschenkt sind.
Lach-Yoga
Lach-Yoga-Einheiten beginnen damit, dass grundlos gelacht wird. Über diesen motorischen Impuls soll dann echtes Lachen entstehen, welches die Lach-Yogi*nis in einen kindlich verspielten Zustand bringt. Das soll das allgemeine Wohlbefinden und sogar die körperliche Gesundheit steigern.








