Vishnu ist eine der wichtigsten und bekanntesten Inkarnationen des männlichen Prinzips, Gott der Rituale und Säule des Universums. Den Legenden der Puranas nach machte er die Welt durch Maya für Gottheiten und Menschen bewohnbar und wird bis heute als Erhalter der Welt verehrt. Er zeigt sich je nach Anlass auch in verschiedenen tierischen Inkarnationen. Zudem ist er Teil des hinduistischen Trimurti.
Vipassana
Vipassana ist eine traditionelle Meditationsform, die angeblich auf Buddha selbst zurückgeht. Sie baut darauf auf, alle physischen und psychischen Schmerzen anzunehmen und sie dann gehen zu lassen. Für Anfänger wird ein Einsteigerkurs in einer der weltweit verbreiteten Seminarstätten empfohlen. Dort wird geschwiegen und meditiert. Männer und Frauen sind strikt getrennt, um möglichst wenig Ablenkung zu gewährleisten. Es wird empfohlen, die Technik anschließend täglich eine Stunde morgens und eine Stunde abends zu üben.
Vinyasa-Flow Yoga
Der Grundsatz des Yogastils Vinyasa-Flow ist: „Ein Atemzug, eine Bewegung.“ Durch das Synchronisieren von Atmung und Bewegung ist dieser Stil sehr dynamisch. Die Lehrer*innen setzen kreative Flows zusammen, die sich an einer Peak-Pose orientieren. Meistens ist der Grundaufbau eine Erweiterung und Variation des klassischen Sonnengrußes.
Vinyasa
Als Vinyasa wird es bezeichnet, wenn man vom herabschauenden Hund ins Brett fließt, sich dann dem Boden mit Knie-Brust-Kinn oder mit einem Chaturanga Dandasana nähert, danach in eine Rückbeuge – entweder Kobra oder den nach oben schauender Hund – kommt und sich abschließend im herabschauenden Hund befindet. Das Vinyasa ist ein fester Bestandteil des Sonnengrußes. Wörtlich übersetzt bedeutet Vinyasa „festgelegte Reihenfolge (von Übungen)“.
Veganismus
Veganismus ist der bewusste und meist freiwillige Verzicht auf alle Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände tierischen Ursprungs. Das kategorisiert Fleisch, Milchprodukte, Eier und Honig als nicht angemessene Nahrungsmittel. Auch Leder ist tabu. Viele Yogi*nis sind Veganer*innen, weil sie den yogisch-ethischen Grundsatz Ahimsa (Gewaltlosigkeit) auf Tiere übertragen. Lies mehr zum Thema: Müssen Yogi*nis vegan sein?
Veden
Die Veden sind die religiösen Kern-Texte des Hinduismus, welche ursprünglich mündlich überliefert und später niedergeschrieben wurden. Sie entstanden im Großraum des Himalaya und wurden von dort in strenger Tradition von Lehrern an ihre Schüler weitergegeben.
Upanishaden
Die Upanishaden sind eine Sammlung spät-vedischer, also philosophisch hinduistischer Texte (siehe Veden).
Vata
Vata ist eines der drei Doshas, setzt sich aus den ayurvedischen Elementen „Raum“ und „Luft“ zusammen und steht für das Prinzip der Bewegung. Vata-Persönlichkeiten gelten als sehr sensibel, aktiv und neugierig, aber auch als leicht gestresst und damit für Krankheiten anfällig. Sie streben besonders nach ihren eigenen Gegensätzen: Stabilität und Wärme (Kapha und Pitta).








