Kundalini-Yoga wurde nicht von Yogi Bhajan begründet, er war jedoch der erste, der die Linie des Raja-Yoga an die Öffentlichkeit brachte. Wie schon am Namen ablesbar, ist das Ziel dieses Yogastils die Kundalini-Energie zu erwecken. Das soll mit dem Fokus auf das oberste Chakra und mit Hilfe besonderer Übungen, die das Nerven- und Drüsensystem beeinflussen, sowie Mantras erreicht werden. Lies noch mehr über Kundalini-Yoga im Stil-Guide.
Kumbhaka
Kumbhaka ist der Sanskrit-Name für die Pause zwischen Ein- und Ausatmung (Puraka und Rechaka). Der Begriff wird oft beim Anleiten von Pranayamas (Atemübungen) verwendet. Die Pause nach der Einatmung mit voller Lunge heißt Antara Kumbhaka; die nach der Ausatmung mit leerer Lunge Bahya Kumbhaka.
Kriya (Pl. Kriyas)
Kriyas sind im Hatha-Yoga verbreitete Reinigungsrituale, die dem Körper zu Reinheit (Satva) verhelfen und die Kundalini-Energie erwecken sollen. Die sechs wichtigsten Kriyas, die in der Hatha(yoga)pradipika erwähnt werden, sind: Trataka, Neti, Kapalabhati, Dhauti, Nauli, Basti.
Kronen-Chakra
Das Kronen-Chakra liegt am obersten Scheitelpunkt. Es verbindet uns mit dem göttlichen Bewusstsein und dem Universum. Es wird vor allem durch Meditation und die Endentspannung (Savasana)trainiert und stimuliert. Die zugeordnete Gottheit ist Brahma und die symbolischen Farben entweder Lila oder Weiß.
Kristalle
Nach dem Prinzip der Energie besteht alles aus schwingenden und vibrierenden Teilchen. Da sich die eigenen Schwingungen der Umwelt anpassen, kann man das eigene System mit hochschwingenden Gegenständen und Personen umgeben, um selbst auf eine höhere Ebene zu kommen. Kristallen wird eine hohe Schwingung zugesagt. Diese kann den menschlichen Körper und seine Aura durch Berührung, Anreicherung von Wasser oder nur die Anwesenheit positiv beeinflussen. Nach der Lehre der Mineralogie werden verschiedenen Kristallen auch verschiedene Eigenschaften zugeschrieben, die alle bei unterschiedlichen Herausforderungen und Krankheiten helfen sollen. Lies mehr über Kristalle und ihre Verwendung.
Krishna
Krishna ist eine weitere äußerst bekannte Inkarnation des Gottes Vishnu und bedeutet wortwörtlich „der Dunkle“. Er ist dem Herz-Chakra zugeordnet und verkörpert mit seiner Flöte die spielerische Leichtigkeit der Liebe. Deshalb ist Krishna auch der Wächter des Herz-Chakras. Seine Anhänger*innen huldigen ihm mit Hingabe beim Bhakti und berufen sich in Bezug auf seine Geschichte auf das vedische Epos der Bhagavad Gita.
Krama
Krama bedeutet auf Sanskrit „festgelegte Abfolge“ oder „Reihenfolge“. Das Prinzip besagt, dass du nicht alle Schritte des 8-gliedrigen Pfad des Yoga auf einmal gehen, sondern dass du Schritt für Schritt in Richtung deines Ziels voranschreiten solltest.








