Ayurvedisches Rezept: Rüblitorte-Pfannkuchen mit Labné-Guss

Ein physisch und mental gesundes und ausbalanciertes Leben verspricht eine hohe Lebensqualität. In der traditionellen indischen Gesundheitslehre Ayurveda ist dieser Grundsatz fest verankert. Claire Ragozzino verbindet in ihrem Buch Living Ayurveda uralte ayurvedische Weisheiten mit unserem modernen Alltag. Für Claire ist Ayurveda ein Lebensstil, der es über Ernährung und Yogapraxis ermöglicht, sich selbst genau kennenzulernen und sich für neue Wege zu öffnen.

In der Ayurveda-Lehre sind der Verlauf der Jahreszeiten und die damit verbundenen vorwiegenden Doshas von zentraler Bedeutung. Im Herbst und Frühwinter führt trockenes und kaltes Wetter zu vermehrtem Vata. Im Spätwinter verstärkt feuchtkaltes Wetter Kapha. Achte genau darauf, wie sich deine Umgebung verändert und wie diese dich beeinflusst. Neben wärmenden, erdenden und reichhaltigen Lebensmitteln empfiehlt der Ayurveda im Frühwinter auch Wurzelgemüse und hochwertige Milchprodukte (falls erwünscht), um ausgeglichen zu bleiben. Beides findest du in Form von Karotten und Labné in diesem leckeren Rezept.

Hier findest du noch mehr ayurvedische Rezepte mit Wurzelgemüse.

Labné ist probiotischer Joghurt mit leicht saurem Geschmack – eine großartige gesunde Alternative zu einem Guss aus Frischkäse. Falls du kein Labné bekommst, kannst du auch Quark oder, als vegane Alternative, einen dicken Kokos-Joghurt nehmen.

Claire Ragozzino Rüblitorte Pfannkuchen Labné
So lecker sehen die Rüblitorte-Pfannkuchen aus. Foto: © C. Ragozzino, C. Ballard, E. Baygulov, T. S. Ballje

Claire: „Wie der Name schon sagt, schmecken diese Pfannkuchen wie Rüblitorte und sind eine besondere Frühstücksleckerei, die ich gern an den Winterfeiertagen auftische. Frische geraspelte Karotten verleihen dieser Mischung Textur und Nährstoffe, während die
verdauungsfördernden Gewürze die Pfannkuchen köstlich schmecken lassen.“

Zutaten für die Rüblitorte-Pfannkuchen mit Labné-Topping

Für 4 Portionen Pfannkuchen:

2 Tassen Bio-Pfannkuchenmehl-Mischung nach Wahl
1 TL Zimtpulver
½ TL gemahlene Muskatnuss
½ TL gemahlener Ingwer
¼ TL Salz
1 Tasse geraspelte Karotte (etwa 1 große Karotte)
½ Tasse ungesüßte Rosinen
1 ½ Tassen Mandelmilch
1 Ei oder Ei weglassen, stattdessen 2 EL gemahlene Leinsamen in ¼ Tasse Wasser einweichen
2 EL Ahornsirup und mehr zum Servieren
2 EL Orangensaft
1 EL Orangenschale
2–3 TL Ghee oder Kokosöl, zum Braten
2 EL grob gehackte Pistazien

Für den Labné-Guss:

½ Tasse Bio-Labné oder frischer Quark oder Kokos-Joghurt
1 EL Ahornsirup
1 TL geriebene Orangenschale
Optional: 1 TL Orangenblütenwasser

Zubereitung

Pfannkuchenmehl-Mischung, Gewürze und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Die geraspelten Karotten und Rosinen
zur trockenen Mischung geben.

In einer anderen Schüssel Milch, Ei, Ahornsirup, Orangensaft und Orangenschale mixen. Die feuchte Mischung mit der trockenen verrühren, bis alles eine gleichmäßige Konsistenz hat. Den Ofen auf 95 °C vorheizen, um die Pfannkuchen warm zu halten.

Zum Garen eine Grillplatte oder Pfanne anfangs auf mittlerer Flamme erhitzen; wenn sie heiß ist, auf mittlere bis kleine Stufe herunterschalten. Einen Klecks Ghee oder Kokosöl schmelzen, dann etwa ¼ Tasse Teig für jeden Pfannkuchen in die Pfanne geben. Bei niedriger Hitze langsam backen, bis der Pfannkuchen auf einer Seite goldgelb ist, dann wenden und auf der anderen Seite anbräunen. Den fertigen Pfannkuchen auf einem Backblech im Ofen warmhalten, während der Rest zubereitet wird. So weitermachen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

Für den Guss: Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren. Abschmecken und nach Wunsch nachwürzen. Man bereitet ihn
am besten frisch zu. Dann werden die Pfannkuchen mit einem Löffel Labné-Guss, einigen gehackten Pistazien und etwas warmem Ahornsirup heiß serviert.

Dosha-Hinweise:

Pitta: Ingwerpulver weglassen.
Kapha: Ei weglassen, stattdessen 2 EL gemahlene Leinsamen in ¼ Tasse Wasser verwenden.

Kennst du deinen Konstitutions-Typ? Mach den Test und finde es heraus…

Dauer:

Vorbereiten: 15 Minuten | Zubereiten: 30 Minuten


Über die Autorin: Claire Ragozzino

Claire Ragozzino
Foto: © Claire Ragozzino

Claire Ragozzino ist ausgebildete Yogalehrerin und Ayurveda-Beraterin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Zusammenführung von Yoga, Ayurveda und einer ganzheitlichen und natürlichen Ernährung mit einem modernen Lebensstil. Sie ist Autorin der beliebten Website Vidya Living und schreibt und fotografiert für Online- und Printpublikationen zu Themen wie Essen, Kultur und unserem Verhältnis zur Natur. Mehr über ihre Arbeit erfährst du auf www.vidyaliving.com.

Living Ayurveda Claire Ragozzino

Claire Ragozzino verbindet in ihrem Buch Living Ayurveda (Unimedica im Narayana Verlag) uralte ayurvedische Weisheiten mit unserem modernen Alltag.

Mit Yoga, Atemübungen, Ritualen und Praktiken sowie über 80 vegetarischen Rezepten führt sie durch die verschiedenen Jahreszeiten. Eine harmonische Kombination aus Kochbuch und Lifestyle-Handbuch, dass unser körperliches und seelisches Wohlbefinden verbessert und Balance und Energie zurück in den oft hektischen Alltag bringt.

Titelbild: © C. Ragozzino, C. Ballard, E. Baygulov, T. S. Ballje


Du möchtest mehr über Ayurveda erfahren? Dann empfehlen wir dir diese Podcast-Folge:

Oder klick dich durch unsere Auswahl an spannenden Artikeln zum Thema Ayurveda.

#22 Yogastile: Budokon Yoga

Fia Sonora über die Verbindung von Krieger*in und Yogi*ni

In dieser Folge „YogaWorld Podcast“ geht’s um Budokon Yoga. Das ist ein moderner Yogastil, der Elemente aus dem Kampfsport mit traditionellem Hatha Yoga verbindet. Dabei werden die Stellungen nicht gehalten, sondern dynamisch im Flow geübt. Susanne hat Budokon Yoga auf der letzten YogaWorld Messe in der Stunde von Fia Sonora kennengelernt. Fia hat „Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets“ studiert, wodurch sie ihre besondere Liebe zum Yoga und zum Sanskrit entdeckt hat.

Im Podcast erzählt Fia von ihrem Yogaweg und warum gerade Budokon Yoga ihr Leben verändert hat. Sie erklärt die verschiedenen Elemente des Budokon wie Martial Arts oder Tierbewegungen. Dann legt sie dar, wodurch sich in ihren Augen Budokon Yoga auch in seiner Wirkung von anderen Yogastilen abhebt. Fia verrät, was es mit dem inneren Krieger, der inneren Kriegerin auf sich hat und wie man diese/n durch Budokon mit der inneren Yogini, dem inneren Yogi verbinden kann.

Hummus aus Rote Bete und Granatapfel

Leuchtend rote Granatapfelkerne und intensive Rote Bete geben diesem Rezept seine unvergleichliche Farbe. Mach es dir daheim gemütlich und genieße diesen leckeren Rote Bete und Granatapfel-Hummus. Frisch, bunt, würzig und super gesund.

Der knallbonbonfarbene Aufstrich passt perfekt zu orientalischen Gerichten und knusprigem Fladenbrot. Alternativ kannst du auch einfach selbst backen und deine Küche mit dem Duft nach frischem Brot erfüllen – und vor allem selbst bestimmten, welche guten Zutaten du in dein Brot packst. Worauf du dabei achten musst, warum das so gesund ist und wie einfach ein „Thymian-Pfeffer-Brot“ zu machen ist, kannst du hier nachlesen: Brot backen – gesund, lecker, nachhaltig.

Zutaten für Rote Bete- und Granatapfel-Hummus

  • 1 Pfund Rote Bete, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 1 EL plus 1 TL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Naturjoghurt
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 5 EL Tahini
  • 2 EL Grenadine (Granatapfelsirup)
  • 2 EL Granatapfelkerne, gekühlt
  • 2 EL zerpflückte Minzeblätter
Bild via Canva

Zubereitung

  1. Heize den Ofen auf 250 Grad vor. Vermenge die Rote-Bete-Scheiben mit 1 EL Öl, Salz und Pfeffer und brate sie etwa 40 Minuten auf einem Blech, bis sie gar sind.
  2. Püriere den Knoblauch im Mixer. Dann gebe die abgekühlte Rote Bete, Joghurt und Zitronensaft dazu und püriere alles zu einer glatten Masse. Zum Schluss mische Tahini und Grenadine unter.
  3. Fülle den Hummus in eine Schüssel. Träufle 1 TL Öl darüber und streue Granatapfelkerne und Minze darüber.

Hier gibt’s ein weiteres leckeres Rezept:

Yoga next level mit dem Sensoboard

„Komm in deine Balance!“ Wie oft habe ich den Satz schon gehört … Balance spielt auf und abseits der Matte eine große Rolle im Yoga und mit dem Sensoboard der hessischen Manufaktur Sensosports hebst du deine Praxis diesbezüglich auf ein neues Level. Ich durfte das Balance Board testen und war überrascht, wie sehr es mein Yoga bereichert hat. //anzeige

Balance Boards sind ja an sich nichts Neues, was kann das Sensoboard also, was andere nicht können? Diese Frage hab ich mir schon beim Auspacken der Teile gestellt. Mein erster Gedanke: Sie sehen richtig gut aus – und sind ganz schön schwer. Doch genau das macht sie auch extrem stabil und das lerne ich später noch zu schätzen. Haptik und Optik sind richtig hochwertig und somit stört mich das Gerät auch überhaupt nicht in meinem Wohnzimmer. Im Gegenteil, es wird direkt zum Hingucker und sowohl Kinder als auch jeglicher Besuch steigt direkt auf und will nicht mehr runter. Genau so geht es mir auch.

Asanas auf dem Sensoboard: Instinktive Bewegung

Selbst ohne eine bestimmte Übung auszuführen macht das Brett einfach richtig Spaß. Ich beginne sofort, mich instinktiv zu bewegen, in die Hocke zu gehen, auf einem Bein zu stehen, die Balance zu finden. Dabei merke ich direkt, wie mein kompletter Körper in Bewegung ist, Muskeln sich automatisch anspannen. Dabei entsteht meine Lieblingsübung: Tadasana – die Berghaltung auf dem Brett. Natürlich kommt mit dem Sensoboard ein wenig Unruhe in die Asanas, aber genau das gefällt mir, weil es neue Impulse in meine Praxis bringt. Meine Aufmerksamkeit geht komplett in meinen Körper, ich muss unglaublich ruhig und fokussiert werden, damit ich die Asana auf dem Sensoboard halten kann. Auch Hund und Cobra fühlen sich komplett neu an. Die Arme sind auf dem Board und sofort spüre ich jeden Core-Muskel. Zu Beginn kann ich die Stellung kaum halten, weil die Belastung der Arme so ungewohnt ist.

Mittlerweile habe ich mich nicht nur daran gewöhnt, meine Muskulatur hat sich gestärkt – für mich ein super Fortschritt, weil genau das mein Schwachpunkt ist. Richtig gut gefällt mir auch die Variation der Brücke mit dem Board – und das will was heißen, denn ansonsten versuche ich genau diese Asana eher zu meiden. Auch ohne Yoga nutze ich das Board liebend gerne, weil es mich direkt in die Bewegung bringt. Und nicht nur ich, auch meine Kinder lieben es, instinktiv darauf herumzuturnen. Sie denken gar nicht lange nach, sondern bringen sich automatisch in verschiedenste Positionen und genießen „das Wackeln“ wie sie es nennen.

Sensoboard essential Eva vs. Surf & SUP Eva

Wen ich von DEM Board schreibe, habe ich verschwiegen, dass es 2 Boards sind. Das kleinere essential EVA und das große Surf & Sup Eva. Besser gesagt: Die Basis bleibt gleich, es sind 2 unterschiedliche Trägerplatten – aber dazu später mehr. Welche Variation sich nun besser für Yoga eignet? Meiner Meinung nach kleinere essential EVA. Ich finde bei dieser Version während den Asanas besser in die Balance und kann die kleinere Trägerplatte auch ganz am Rand greifen, was mir gerade bei den Armhaltungen den Einstieg leichter macht. Ganz missen möchte ich mein großes Board aber auch nicht mehr. Ganz unyogisch liebe ich es, beim Filme gucken auf dem Surf & SUP zu balancieren, egal ob sitzend oder stehend. Mir gefällt die durchgehende Bewegung und Beanspruchung meiner Muskeln (Übrigens: Unten im Artikel siehst du im Video, wie Übungen auf dem Sensoboard aussehen können).

Anders als normale Balance Boards: patentiertes System

Entwickelt wurde das Sensoboard von Moritz Martin, Sportwissenschaftler und unter anderem mehrmaliger Deutscher Meister in der olympischen Windsurfklasse und im Stand Up Paddling – der Mann kennt sich aus in Sachen Balance. Gemeinsam mit seinem Bruder und einem Kommunikationsdesigner haben sie das patentierte System entwickelt, welches das Board so besonders macht: Das obere Brett ruht auf einem Kugellager und ist durch Expander mit der Basis verbunden. Dieser Aufbau ermöglicht sehr schnelle Bewegungen und unvorhersehbare Richtungswechsel. Anders wie bei einem regulären Balanceboard mit Rolle bewegt sich das Sensoboard in alle Richtungen und genau das macht das Training so effektiv und vielseitig. Cooles Plus: Durch die einfach einstellbaren Expander kann ich Stabilität an Körpergewicht und Können anpassen. Außerdem lassen sich die Deckplatten austauschen, so dass du mit einer Basis mehrere Möglichkeiten hast – vom kleinen, kurzen Standard, bis hin zum XXL Surfboard – der Favorit meines Mannes. Neben Design und Funktionalität legen die Macher großen Wert auf eine nachhaltige Produktion: Die Boards bestehen hauptsächlich aus Holz und werden in der hessischen Manufaktur endmontiert. Die gesamte Wertschöpfungskette findet in Deutschland statt.

Yoga auf dem Sensoboard: So geht’s!


Mehr Infos: sensosports.de und @sensosports

Fitte Faszien mit Amiena Zylla: Der verdrehte Hund

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Bewegung ist eine absolute Notwendigkeit – nicht nur für die Faszien. Warum das so ist, erklärt unsere Faszienexpertin Amiena in dieser Folge ihrer Kolumne – und sie zeigt auch gleich eine Übung, mit der du deinen gesamten Körper spielerisch beleben und massieren kannst.

Bewegungsmangel, Schonhaltungen, Operationen oder auch psychischer Stress und die damit verbundene ständige Anspannung im Körper – all das verklebt und verfilzt unsere Faszie. Sogar Traumata können sich in diesem komplexen Netz aus Bindegeweben festsetzen. Ist die Faszie erst einmal verklebt, verhärtet oder verkürzt, nehmen ihre elastischen (also dehnbaren) Anteile ab und sie werden starr und unbeweglich. Die Folge: Der Bewegungsspielraum von Muskulatur und Gelenken wird eingeschränkt und damit nimmt die Gesamtbeweglichkeit des Körpers immer weiter ab, denn selbst wenn die Muskeln die nötige Kraft und Beweglichkeit hätten, kämen sie nicht in die entsprechenden Positionen.

Aber nicht nur die Beweglichkeit, auch Kraft und Verletzungsanfälligkeit hängen vom Zustand unserer Faszie ab: Ein gesundes Bindegewebe ist fest und elastisch zugleich, es garantiert eine Belastbarkeit von Sehnen und Bändern, vermeidet schmerzhafte Reibereien an den knorpeligen und knöchernen Elementen und schützt die Muskulatur vor Verletzungen.

Verklebte Faszien sind oft die Ursache für Schmerzen

Seit einiger Zeit weiß man, dass der Großteil der Rückenschmerzen, aber auch Schulter- und Nackenbeschwerden und sogar viele Sportverletzungen und der altersbedingte Verschleiß von Gelenken ihre Ursache häufig nicht in der Muskulatur haben, sondern zu einem wesentlichen Teil mit verfilzten, verklebten und damit unflexiblen Faszien in Zusammenhang stehen.

Ein besonders eindrückliches Beispiel dafür sind Rückenschmerzen: Durch das häufige und lange Sitzen und die damit verbundenen einseitigen Belastungen werden die Strukturen an der Körpervorderseite zum einen schlecht mit Nährstoffen versorgt, zum anderen verkürzen sie. Andererseits kann auch eine verklebte Wadenfaszie über die rückseitige Beinmuskulatur einen schmerzhaften Einfluss auf den unteren Rücken oder sogar auf die Schultern ausüben. Genau aus diesem Grund ist vielseitige und ganzheitliche Bewegung mit einem guten Augenmerk auf die Faszien so wichtig: Man kommt durch sie schneller an die wahre Ursache von Beschwerden heran.

Bewegung ist die Lösung für gesunde Faszien

Unsere Faszie ist demnach das Abbild davon, wie wir uns und unseren Körper bewegen und belasten. Sie passt sich den unterschiedlichen Belastungen an und ist somit maßgeblich für unser Erscheinungsbild verantwortlich. Bewegung ist also der Schlüssel und wir können nur gesund sein, wenn wir uns regelmäßig und so vollständig wie möglich in alle Winkel unseres Körpers bewegen und strecken. Nur dann bleibt die Faszie locker und flexibel.

Übung: Der verdrehte Hund

Amiena Zylla der verdrehte Hund Susanne Schramke Faszienyoga
Amiena zeigt dir, wie der verdrehte Hund geht. Foto: Susanne Schramke

1. Du beginnst im Vierfüßlerstand: Richte die Knie unter den Hüften und die Handgelenke unter den Schultern aus. Stelle deine Zehen auf und aktiviere Hände und Schultern.

2. Aus dieser Aktivität heraus hebst du die Knie und schiebst das Becken nach hinten, oben in den herabschauenden Hund.

3. Für die eigentliche Übung löst du nun den linken Fuß von der Matte und schiebst ihn vor dem rechten Bein nach rechts und so weit nach zur Seite wie möglich. Lege die linke Fußaußenkante auf dem Boden.

4. Der rechte Fuß dreht leicht mit, auch Arme und Rumpf dürfen spielerisch mitgehen, wenn du nun deinen Kopf mal nach rechts, mal nach links wendest.

5. Wiederhole die Übung, indem du das rechte Bein über vorne mit dem linken überkreuzt.

Tipp: Sei spielerisch beim Faszienyoga

Wie immer sollst du im Faszienyoga wirklich spielen – ohne Bedenken zu haben, ob du die Übung nun richtig machst oder nicht. Verabschiede dich von der Idee von Perfektion und stürze dich stattdessen ins Vergnügen an Bewegung. Verändere und variiere die Positionen von Armen, Beinen, Oberkörper und Kopf. Geh mit deiner Intuition, also damit,
worauf du Lust hast.

Wirkungen des verdrehten Hundes:

  • Massiert den ganzen Körper
  • Macht den Kopf frei
  • Löst Verspannungen
  • Reduziert Stress
  • Stimuliert die Bildung von Glückshormonen

Mehr Tipps und Anregungen gibt es hier: youtube.com/amienazylla & auf Insta @amienazylla

Faszienyoga für ein strafferes Bindegewebe…

Amiena war auch im „YogaWorld Podcast“ zu Gast und hat dort über ihr Lieblingsthema gesprochen:

#21 Yogische Ernährung

Ralf Müller-Amenitsch spricht über Yogaethik und karmische Grundlast

In dieser Folge „YogaWorld Podcast“ geht‘s um ein Thema, das wirklich jeden auf der Welt betrifft: Wir sprechen über Ernährung. Hier bei YogaWorld interessiert uns in diesem Zusammenhang natürlich die Ernährung nach yogischen Grundsätzen. In weiten Teilen der Yogaszene hat sich eine vegetarische Ernährung mit Tendenz zum Veganismus durchgesetzt. Warum das so ist, weiß Rechtsanwalt und Peta-Tierrechtsaktivist, Ralf Müller-Amenitsch.

Ralf praktiziert seit seinem 16. Lebensjahr Yoga, unter anderem als Yogalehrer und unter persönlicher Anleitung von bekannten Lehrern wie Swami Vishnu Devananda oder B.K.S. Iyengar. Er erklärt, warum die ethischen Grundsätze des Yoga nicht mit dem Konsum tierischer Produkte zusammenpassen und teilt persönliche Erlebnisse aus seiner Arbeit für PETA. Dabei adressiert er unverblümt die desolaten Lebensverhältnisse der Tiere in der Lebensmittelproduktion. Seine Argumente untermauert er logisch mit Interpretationen der alten Yoga-Schriften. Denkst du, die alten Yogis waren auch schon Vegetarier oder Veganer?

Gastein: Ein ganzes Jahr voller Yogaerlebnisse

Seit Jahren ist das Gasteinertal der Yoga Hotspot in den Alpen, um Asanas in der eindrucksvollen Bergwelt der Hohen Tauern zu praktizieren. Im Zuge der Yogatage im Frühling und Herbst haben sich nun viele weitere Veranstaltungen in den Kalender eingetragen, sodass mittlerweile das ganze Jahr über und zu allen vier Jahreszeiten ein tolles Yogaprogramm geboten wird. Nicht zuletzt wegen der vielen Yoga-Partnerhotels in der Region. //anzeige

Start zum Yogaherbst 2022

In wenigen Tagen beginnt der Yogaherbst in Gastein. Die Einheiten finden von 13. bis 23. Oktober in der einzigartigen Natur des Nationalparks Hohe Tauern, in verschiedenen Veranstaltungssälen oder direkt in einem der exklusiven Partnerhotels statt. Der Fokus liegt im Herbst auf sanfteren Yogaeinheiten und innerer Einkehr. Die Highlights sind:

  • ein zweitägiger Intensiv-Workshop „Budokon Yoga“ mit Kancho Cameron Shayne und Melayne Shayne am 15. & 16.10
  • ein Konzert mit gemeinsamem Mantren-Singen mit Satyaa & Pari am 22.10.
  • Kristallklangschalen-Meditation im Gasteiner Heilstollen Mi, 19.10.
  • ein Workshop Ayurvedische Ernährung & Lebensweise im Alltag mit Rashmi Zimburg inkl. Gewürze und Kräuter Verkostung
  • sowie Yoga am Berg, Hot Yoga in der Felsentherme, Talks & Vorträge, Yoga Marketplace, u.v.m.

Weitere Informationen und das Programm finden Interessierte hier. Für Yogi*nis werden Kurse in deutscher und englischer Sprache angeboten. Pauschalangebote und Ticketinformationen findest du hier. Weitere Informationen unter gastein.com oder unter Tel.: +43 6432 3393 0

Yoga im Winter

Yoga gehört zum Gasteinertal wie die Berge, die weitläufigen Pisten und die Thermen. Deshalb ist es nur konsequent, Yoga auch im Winter anzubieten. Jeden Mittwochnachmittag (15 bis 17 Uhr, von 14.12. bis 15.3.) kann man sich beim Winterwaldbaden in den verschneiten Gasteiner Wäldern in Achtsamkeit üben. Bei gemeinsamen Bewegungs- und Atemmeditationen öffnen sich die Sinne für ein Naturerlebnis der besonderen Art. Waldbaden bzw. „Shinrin Yoku“ kommt ursprünglich aus Japan und hilft Stress abzubauen, indem man die Natur bewusst und aktiv in all ihrer Vielfalt wahrnimmt. Am Donnerstagabend (16:30 bis 17 Uhr, von 5.1. bis 6.4.) geht es nach dem Skifahren oder vor der Therme zum After-Ski Yoga. Weitere Informationen findest du im Winter Aktiv Programm.

Wer denkt, dass Yoga nur im Sommer unter freiem Himmel stattfinden kann, der wird in Gastein eines Besseren belehrt. Yoga on Snow bietet am Freitagvormittag (von 23.12. bis 14.4.) die Möglichkeit, zwischen herrlichen Pistenabfahrten Sonnengrüße am Fulseck oder Meditation an diverse Kraftplätzen zu genießen. Weitere Informationen findest du hier. Einem aktiven Urlaub mit zahlreichen Möglichkeiten, Yoga zu praktizieren, steht auch im Winter nichts im Wege.

Yogafrühling

Von 19. bis 28. Mai heißt es beim Yogafrühling wieder tief einatmen, den Körper stärken und das Herz öffnen. Mit 350 Yogaeinheiten, 50 Yogalehrenden und unzähligen Yogastilen wird das gesamte Tal zwei Mal im Jahr Schauplatz der größten Veranstaltung dieser Art in Europa. Nach einem kalten Winter werden Lebensgeister aktiviert. Die Region Gastein überzeugt zusätzlich mit wohltuenden Thermalbädern, beeindruckenden Naturlandschaften und vier Sommergondelbahnen, die zu ausgiebigen Erkundungstouren in die umliegende Bergwelt einladen. Weitere Informationen und Ticketbuchung findest du hier.

Yoga im Sommer an Kraftplätzen und beim yunion Yoga Festival

Yunion Yoga Festival

Im Sommer ist Gastein ebenso der perfekte Ort, um bei Yogaübungen ins Gleichgewicht zu kommen und die Lebensgeister im Thermalwasser aufleben zu lassen. Bei wöchentlichen Yogaveranstaltungen unter freiem Himmel wie „Yoga im Kurpark“ oder „Yoga am Wasserfall“ sowie in den zahlreichen Hotels des Tales findet man viele weitere Möglichkeiten für stärkende Asanas vor eindrucksvoller Bergkulisse. Das yunion Yoga Festival in Bad Hofgastein von 28. August bis 3. September bietet mit seinem einwöchigen Programm über 100 Workshops und Seminare mit über 20 Lehrer*innen. Werde Teil der Community und bewege dich zu Inside Flow, atme zu Yin Yoga oder bringe deine Wahrnehmung auf eine feinere Ebene. Abends geht das Programm für die Energiegeladenen weiter. Weitere Informationen findest du hier.


Mehr Info:
Gasteinertal Tourismus GmbH
Gasteiner Bundesstraße 367, 5630 Bad Hofgastein
Tel: +43 6432 3393 0, info@gastein.com, www.gastein.com

Fotos: Gasteinertal Tourismus GmbH, Klaus Listl – Freezing Motions WEB // Gasteinertal Tourismus GmbH, Christoph Oberschneider // Gasteinertal Tourismus, Creatina // Gasteinertal Tourismus GmbH, Marktl Photography //  migaandmike.com

Die Redaktion testet Veda Naturals: Ayurveda für Zuhause

Veda Naturals

Bei Veda Naturals findest du pure Öle und pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel – alles 100% natürlich und authentisch. Produkte, die Ayurveda pur und ganzheitliche Selbstpflege für zuhause versprechen? Halten Pflege-Essentials den hohen Erwartungen stand? Ich durfte ein paar der Produkte testen und war absolut überrascht. //anzeige

Mein Selfcare-Moment beginnt am Abend, wenn die Kids im Bett sind und Ruhe bei uns einkehrt. Dann ist meine Zeit: Ich gehe ins Bad, dimme das Licht, mache Musik (und ja, auch mal eine Serie) an und kümmere mich nur um mich. Gesichtsyoga darf dabei nie fehlen, dann beginnt mein Pflegeritual. Bei den Produkten bin ich mittlerweile vorsichtig geworden, denn mit 42 Jahren hat meine Haut ganz andere Ansprüche – wir sind gemeinsam wählerischer geworden, glaube ich. Deswegen habe ich mich auch gut eingelesen: Veda Naturals verwendet ausschließlich naturreine Produkte, die Öle sind unparfümiert und fühlen sich schon auf der Fingerspitze extrem pflegend an.

Rizinusöl macht meine Haut ganz weich

Da meine Gesichtshaut eher fettig ist, verwende ich das dickflüssige und reichhaltige Rizinusöl für meinen Hals. Eine ausgeprägte Lebensspur überzieht dort meine Haut (gefühlt von einem Ohr bis zum anderen) und diese tiefe Falte bekommt jetzt eine Extraportion Pflege. Bereits nach wenigen Anwendungen wird meine Haut hier sehr viel weicher. Na klar sieht man die Falte noch, aber tatsächlich deutlich weniger. Dabei ist das Öl kein „Anti Age“-Produkt, aber die Haut wird so gut gepflegt, dass nichts mehr spannt und es einfach schöner und weniger „faltig“ aussieht. Weil mich das wirklich erstaunt, lese ich nach und siehe da: „Rizinusöl stimuliert das Kollagen, reduziert Narben, schlaffe Haut, Falten und Dehnungsstreifen.“ Ja, kann ich genau so unterschreiben.

Mein Mann klaut mir das Arganöl

Super praktisch sind die verschiedenen Wechsel-Aufsätze: Das Rizinusöl kommt mit Pipette, Pumpspender und Wimpernbürstchen – je nachdem, wofür ich es verwenden will. Kurz vor dem Zubettgehen bekommen Wimpern und Augenbrauen so auch noch eine Pflegepackung und ich kann bestätigen, dass sie nach zwei bis drei Wochen deutlich länger und robuster sind. Okay, ich bin offiziell beeindruckt. Also teste ich weiter: reines natives Arganöl. Die Konsistenz ist samtig, aber weniger dickflüssig und ich probiere es auf den Lippen und in den Haaren. Die Lippen fühlen sich toll an und meine Haarspitzen sehen trotz Heizungsluft und Mütze weich und gepflegt aus. Auch meine Kopfhaut spannt weniger, wenn ich es einmal pro Woche vor dem Haarewaschen einmassiere. Weiter komme ich mit dem Testen leider nicht, denn das Fläschchen ist plötzlich verschwunden. Mein Vollbart tragender Ehemann erklärt es zu seinem Eigentum, weil er schon lange nach einer so guten Bartpflege gesucht hat – seine Worte! Okay, ich gönne es ihm.

Reine Produkte mit toller Wirkung

Auch mit in meinem Test-Paket: Pfefferminzöl, Ashwaganda-Pulver-Extrakt und Kurkuma-Pulver-Extrakt. Das hochkonzentrierte Pfefferminzöl reibe ich (verdünnt mit Kokosöl) bei Kopfweh auf meine Schläfen und der Geruch ist einfach umwerfend frisch und minzig. Bei Erkältung ein paar Tropfen ins Badewasser … love it! Ashwaganda und Kurkuma mische ich fast täglich irgendwo unter. Der intensive Geruch und die kräftige Farbe erinnern mich an Mutter Erde und fühlen sich gut an. Ich habe das Gefühl, mir damit etwas richtig Gutes zu tun, ohne Schnickschnack drum herum. Klar ist natürlich auch: Jeder Körper reagiert anders. Ich für mich kann aus Überzeugung sagen, dass Rizinusöl, reines natives Arganöl, Pfefferminzöl, Ashwaganda-Pulver-Extrakt und Kurkuma-Pulver-Extrakt mich in ihrer Wirkung wirklich positiv überrascht haben und ab jetzt definitiv zu meinem Selfcare-Ritual gehören.

Wie gut ist Veda Naturals?

Für mich gibt es hier zwei Daumen nach oben. Von der Verpackung bis zur Nutzung durch den Verbraucher ist alles gut durchdacht. Wirklich begeistert bin ich von den verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten durch die unterschiedlichen Aufsätze. Die Produkte sind naturrein, reichhaltig, bio, fair produziert. Sie werden streng getestet und frei von Chemikalien oder Zusatzstoffen in Indien handgefertigt. Die Zutaten werden vor Ort angebaut und in kleinen Chargen nach altbewährten Techniken hergestellt. Alle Produkte sind frei von Parabenen, synthetischen Duftstoffen, Farbstoffen, Füllstoffen oder künstlichen Konservierungsmitteln und durch Eurofins geprüft. Veda Naturals hat es sich zum Ziel gesetzt, die natürliche Verbindung zwischen Mensch und Natur mit bewährten Kräutern für eine nährende Geist-Körper-Balance wiederzubeleben. Von unserer Seite auf jeden Fall eine Empfehlung wert.


Mehr Info zu Veda Naturals auf: vedanaturals.de und auf @veda.naturals