Als Vinyasa wird es bezeichnet, wenn man vom herabschauenden Hund ins Brett fließt, sich dann dem Boden mit Knie-Brust-Kinn oder mit einem Chaturanga Dandasana nähert, danach in eine Rückbeuge – entweder Kobra oder den nach oben schauender Hund – kommt und sich abschließend im herabschauenden Hund befindet. Das Vinyasa ist ein fester Bestandteil des Sonnengrußes. Wörtlich übersetzt bedeutet Vinyasa „festgelegte Reihenfolge (von Übungen)“.
Veganismus
Veganismus ist der bewusste und meist freiwillige Verzicht auf alle Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände tierischen Ursprungs. Das kategorisiert Fleisch, Milchprodukte, Eier und Honig als nicht angemessene Nahrungsmittel. Auch Leder ist tabu. Viele Yogi*nis sind Veganer*innen, weil sie den yogisch-ethischen Grundsatz Ahimsa (Gewaltlosigkeit) auf Tiere übertragen. Lies mehr zum Thema: Müssen Yogi*nis vegan sein?
Veden
Die Veden sind die religiösen Kern-Texte des Hinduismus, welche ursprünglich mündlich überliefert und später niedergeschrieben wurden. Sie entstanden im Großraum des Himalaya und wurden von dort in strenger Tradition von Lehrern an ihre Schüler weitergegeben.
Upanishaden
Die Upanishaden sind eine Sammlung spät-vedischer, also philosophisch hinduistischer Texte (siehe Veden).
Vata
Vata ist eines der drei Doshas, setzt sich aus den ayurvedischen Elementen „Raum“ und „Luft“ zusammen und steht für das Prinzip der Bewegung. Vata-Persönlichkeiten gelten als sehr sensibel, aktiv und neugierig, aber auch als leicht gestresst und damit für Krankheiten anfällig. Sie streben besonders nach ihren eigenen Gegensätzen: Stabilität und Wärme (Kapha und Pitta).
Ujjayi-Atmung
Die Ujjayi-Atmung ist eine Atemübung (Pranayama), die alleine und im Sitzen durchgeführt werden kann, oder mit einem Vinyasa Flow verbunden wird. Um von ihrer reinigenden Wirkung zu profitieren, muss die Stimmritze verengt werden, sodass bei jeder Ausatmung (Rechaka) ein kehliger Laut entsteht. So kommst du Schritt für Schritt in die Ujjayi-Atmung.
Umkehrhaltungen
Umkehrhaltungen sind Asanas, bei denen das Becken höher ausgerichtet ist als der Kopf. Beispielsweise zählen der Handstand und der Schulterstand dazu, aber auch der herabschauende Hund. Ihnen wird eine anregende Wirkung auf den Fluss der Lebensenergie Prana nachgesagt, weil in der Umkehrhaltung das Blut in Richtung Kopf strömt.
Uddiyana Bandha
Uddiyana Bandha ist der Zwerchfellverschluss, der durch das Anspannen der Bauchmuskulatur gesetzt wird (siehe auch: Bandhas).








