Vedische Astrologie: Wie Jupiters Power dir hilft

Vedische Astrologie Jupiter

Das Leben lässig leben, gechillt und unkonventionell, immer bereit für einen guten Deal? Könnte klappen, aber nur wenn Jupiter in deinem Horoskop keine tragende Rolle spielt …

Diese tragende Rolle bekommt Jupiter, wenn er mit dem Aszendenten oder Mond in deinem Horoskop direkt in Verbindung steht. Auch wenn dann dem vermeintlich coolen Lebenswandel ein paar Steine im Weg liegen, kannst du dich dennoch glücklich schätzen, denn Jupiter ist der große Wohltäter unter den Planeten.

Jupiters warme Dusche für Coolness

In Jyotisha, der vedischen Astrologie, teilen wir die Grahas (Planeten) in zwei Gruppen auf. Dabei stehen die Wohltäter in der einen Gruppe den Übeltätern in der anderen gegenüber. Diese Einteilung ermöglicht dir das zugrundeliegende Naturell der Grahas zu verstehen. Während die Wohltäter mehr altruistisch unterwegs sind und die Themen des Lebens verträglicher gestalten, sind die Übeltäter mehr egoistisch gepolt und bringen eine gewisse Härte ins Spiel.

Mit einem coolen Lebensstil begeben wir uns in den Bereich der Selbstdarstellung. Die Aufmerksamkeit ruht dabei auf unserer persönlichen Einstellung und unserem lässigen Verhalten. Ein oder zwei wohlplatzierte Übeltäter, wie Saturn oder Mars, die mit dem Aszendenten oder Mond konfiguriert sind, helfen dabei ungemein. Die Eigenschaften des jeweiligen Grahas (Planeten) bestimmen dabei die Art der Coolness. Mars gibt den Draufgänger, Saturn den eiskalten Strategen und wenn Rāhu und Ketu noch mit von der Partie sind wird’s richtig unkonventionell.

Jupiter hingegen ist die warme Dusche für Coolness. Wird unser Aszendent oder Mond im Horoskop von einem starken Jupiter beeinflusst, dann stehen andere Werte im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns. Zwei der Bezeichnungen für Jupiters aus dem Sanskrit verdeutlichen seine Agenda: Brihaspati und Guru.

Brihaspati und Guru

Brihaspati können wir mit „Meister der Größe“ übersetzen und tatsächlich ist Jupiter riesengroß. Bei weitem der größte Planet in unserem Sonnensystem. Brihaspati ist aber auch eine mythische Gestalt und dient als solche den Göttern als Lehrer. Dieser Job bedarf – wie wir uns vorstellen können – einer guten Portion Weisheit. Im Horoskop steht Jupiter für beides, für Größe und für Weisheit. Die Weisheit gibt ihm Freude an Wissen, Lernen und Lehren, sowie eine positive Ausrichtung. Die Größe findet sich wieder in Großzügigkeit, aber auch in persönlicher oder körperlicher Größe.

Guru ist als Wort der indische Exportschlager schlechthin. Wohl kaum jemand, die oder der beim Klang dieses Wortes nicht sofort eine exotische Lehrergestalt vor Augen hat. Guru heißt aber auch „schwer“. Wieder gibt es dazu eine astronomisch passende Norm, denn Jupiter ist als Planet, auf Grund seiner materiellen Dichte, schwerer als alle anderen Grahas (Planeten) zusammen. Ohne Zweifel werden wir mit Guru als Lehrerfigur erneut mit der Nase auf Lernen und Lehren gestupst. Ein traditioneller Lehrer (Guru) lehrt nicht irgendwas, sondern lehrt das tiefe Verständnis für das Leben. Als guter Lehrer lebt er, was er lehrt und ist damit Vorbild für seine Schüler. Wahrheitsliebe, Ehrlichkeit, noble Werte und Fürsorge bekommen dabei Bedeutung.

Lesetipp: Mit Vastu mentale Ausgeglichenheit erreichen

Jupiters Power: soziale Werte und ethisches Verhalten

Was also bleibt für dich übrig, wenn Jupiter deinen Aszendenten oder deinen Mond direkt und kraftvoll dominiert? Naja, Coolness nicht, dafür aber Qualitäten, die dein Leben sinnvoll unterstützen und das Potenzial tugendhaft zu leben. Jupiter verwöhnt dich mit Fülle, Größe, Großzügigkeit, Optimismus, Freude am Lernen und Lehren, hohe Werten, Idealismus, aber auch mit der Tendenz für zu viel Gewicht.

Jupiter ist der Graha (Planet) in Jyotisha (Vedische Astrologie), der die menschliche Intelligenz auf soziale Werte und ethisches Verhalten lenkt. Das klingt und wirkt zwar nicht sehr sexy, ist aber der Inbegriff von menschlich wertvoll. Jupiters Power kommt allerdings nicht allein daher. In jedem Horoskop sind auch alle anderen Grahas (Planeten) präsent und lassen ihre Muskeln spielen.

Was also passiert, wenn ein kraftvoller Jupiter den Aszendenten und Mond im Horoskop dominiert, während er selbst unter dem Einfluss von Mars und Rāhu steht? Diese Kombination hat dann doch wiederum doch das Zeug dazu die vorbildliche Lehrerfigur hervorzubringen, die zum Inbegriff einer „coolen Socke“ wird.

Cheers Guru-jī!


Bernd Rößler Vedische Astrologie

Bernd Rößler widmet sich seit 2004 den vedischen Lehren, mit Schwerpunkt Astrologie (Jyotisha). Seit 2009 ist Bernd Rößler hauptberuflicher Astrologe. Neben seiner regen astrologischen Beratungspraxis für Menschen und Unternehmen quer durch die Gesellschaft, hält er Vorträge und gibt Workshops und Seminare in diversen Städten im In- und Ausland.
www.bernd-roessler.com

Titelbild: Bild von ParallelVision auf Pixabay 

https://yogaworld.de/vedisches-handlesen-welcher-typ-sind-sie/

Aktion kleine Helden: Ein richtig guter Tag!

Aktion kleine Helden

Die „Aktion Kleine Helden“ von Yoga Journal und Yoga for Cancer am 13. Februar 2021 war ein voller Erfolg. Fast 6000 Euro konnten für krebskranke Kinder gesammelt werden.

So viele Menschen wie möglich auf die Yogamatte bringen – für die Kinder: Das war das Motto der „Aktion Kleine Helden“, die am Samstag, den 13. Februar 2021, vom Yoga Journal und der Berliner Charity-Organisation Yoga for Cancer im Rahmen der internationalen Kinderkrebstags veranstaltet wurde. Das Event fand live auf Zoom statt. Und fast 400 Yoginis und Yogis waren am Start. Das Ergebnis am Ende eines traumhaften Yogatages: 5903,84 Euro, die an die Syltklinik der Deutschen Kinderkrebsstiftung gespendet werden.

Von Yin Yoga bis Kinderyoga – ein wunderbar buntes Yogaprogramm

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Aktion Kleine Helden“ bekamen einiges geboten.
Insgesamt sieben Yogaklassen, die einzeln oder als Tagespass gebucht werden konnten, standen auf dem Programm. In den hellen Räumen der Eventlocation Boque auf Croque traten nacheinander Münchens bekannteste Yogalehrer für den guten Zweck vor die Kamera und gaben eine exklusive Stunde: Jivamukti-Legende Gabriela Bozic, Faszien-Expertin Amiena Zylla von Amienas Werkstatt, Powergirl Sinah Diepold von Kale & Cake, das Djaya-Duo Tanja Seehofer und Yann Kuhlmann, Leila Kadri Oostendorp vom Kinderyogaweltinstitut, Gina Weber und Terry Brackmann von Popup-Yoga München und Yin-Spezialistin Ranja Weis. Das Programm reichte von Vinyasa Flow über Faszienyoga bis hin zu Yin, Yoga Nidra und Live-Soundhealing. Besonderes Highlight für die Kleinen: die kostenfreie Kinderyogastunde am Nachmittag.

Yogastunden bald auf Youtube

Alle Yogaklassen des Tages wurden aufgezeichnet und stehen bald auf dem Youtube-Kanal von Yoga for Cancer zur Verfügung. Besonderer Dank geht an Boque auf Croque für die tolle Location, an den Onlineshop Westwing für die schöne Ausstattung, an die Filmproduktion Lang & Lenner für den professionellen Videosupport. Und an alle Yoginis und Yogis, die an der „Aktion Kleine Helden“ teilgenommen und zu ihrem Erfolg beigetragen haben. Fortsetzung folgt!

Mehr Infos unter yogaforcancer.de

5 Tipps für eine achtsame Yogapraxis

Achtsamkeit Yoga Praxis
Achtsamkeit Yoga Praxis

Die Konzentration auf diese Punkte hilft dir, bei deiner Yoga-Einheit präsent zu bleiben und deine Asana-Praxis zur Achtsamkeitspraxis zu vertiefen.

Nicht bei jeder Form von Meditation musst du still sitzen. Auch indem du deine Aufmerksamkeit bewusst nach innen richtest und genau beobachtest, wie dein Atem fließt, wie dein Körper sich bewegt und sich in den verschiedenen Haltungen anfühlt, kannst du in einen Zustand tiefer Achtsamkeit finden. So erlebst du vieles von dem, was auch die Meditation verspricht: erhöhte Konzentration, ausgeglichene Energie und ein Gefühl von Erdung und Gelöstheit.

1. Angemessen üben
Achtsam praktizieren heißt vor allem, dich nicht zu überfordern. Wähle einfachere Varianten, verwende Hilfsmittel (z.B. die Stütze einer Wand) oder kürze die Dauer ab, wann immer eine Asana eine zu große Herausforderung darstellt. Ob das der Fall ist, erkennst du unter anderem daran, wie gut du die folgenden vier Punkte umsetzen kannst.

Lesetipp: Hilfsmittel im Yoga

2. Wirbelsäule aufrichten
Frage dich in jeder Haltung: Was genau macht meine Wirbelsäule? Die Antwort sollte immer lauten: Sie dehnt sich aus. Versuche, mit Hilfe der stützenden Kraft der Bauch- und Rückenmuskeln, Raum zwischen den einzelnen Wirbeln zu erzeugen.

3. Erdung spüren
Nimm wahr, welche Körperteile gerade Kontakt zum Boden haben. Betone diesen Kontakt und verwurzele dich nach unten – teils indem du dich sinken lässt, teils indem du dich vom Boden aus in die Aufrichtung abstößt.

Lies auch: Selbstmassage für Erdung und Zentrierung

4. Übergänge wahrnehmen
Nimm ganz bewusst die Bewegungen wahr, die dich von einer Haltung in die nächste bringen – und das sowohl auf der Ebene der Muskeln und des Gewebes als auch am Skelett und in deinen mentalen Regungen.

5. Atem beobachten
Beobachte während der gesamten Praxis deinen Atem. Wie ist sein Rhythmus, kann er weich und tief fließen? Wenn es dir leicht fällt, kannst du Ujjayi Pranayama (Meeresrauschen oder siegreicher Atem) einsetzen.

Du willst noch mehr über den siegreichen Atem erfahren? Hier geht’s zu Ujjayi Pranayama.


Foto: Foto von Mikhail Nilov von Pexels

Mini-Practice: Yogapause im Home Office

Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, findet oft nicht genügend Zeit für Bewegung und Entspannung. Das macht sich auf Dauer in Rückenleiden, Nackenschmerzen und Stress bemerkbar. Mit ein paar einfachen Yogaübungen fürs Home Office beugst du Beschwerden vor und schenkst dir eine kleine Auszeit.

Die Redaktion der YOGA WORLD hat dafür die richtigen Yogaübungen zusammengestellt. Alles, was du dazu brauchst, ist dein Schreibtisch, ein Stuhl und etwa 15 Minuten Zeit. Perfekt, um in der Mittagspause frische Energie für Körper und Geist zu tanken! Starte deine Yogapause indem du dir eine klar definierte Auszeit nimmst. Diese 15 Minuten sind für dich, deinen Körper und deinen Atem reserviert. Damit du möglichst regelmäßig ans Üben denkst, setze dir einen Termin. So ist die Yogapause als fester Bestandteil in den Alltag integriert.

1: Berghaltung – Tadasana

Home Office
Wirkung
  • aktiviert und belebt Beine, Füße und Arme.
  • fördert als Gleichgewichtshaltung die Konzentrationsfähigkeit.
  • entlastet die Bandscheiben durch die Streckung der Wirbelsäule.
  • mobilisiert die Schultern.
  • vertieft die Atmung.
Vorbereitung

Stehe jetzt bewusst hüftbreit, das Gewicht ist dabei gleichmäßig auf beiden Füßen verteilt. Der Stand soll stabil und zugleich leicht sein. Mache dir deine Atmung bewusst. Der Atem fließt sanft und gleichmäßig durch die Nase ein und durch die Nase wieder aus.

Übungsanleitung

Hebe jetzt mit jeder Einatmung die Arme. Dabei zeigen die Handflächen über dem Kopf zueinander. Dabei bleiben die Schultern gesenkt und möglichst locker. Gleichzeitig hebst du die Fersen und verlagerst das Gewicht auf Ballen und Zehen. Dan streckst du dich in die Länge und konzentrierst dich auf die Aufrichtung deiner Wirbelsäule. Mit der Ausatmung senkst du die Arme wieder neben den Körper und setzt die Fersen am Boden ab. Am besten wirkt diese Übung, wenn du die Bewegung an deinen natürlichen Atemrhythmus anpassen. Und nicht umgekehrt. Wiederhole diese Yogaübung ca. 5 Mal im Fluss deiner Atmung.

2: Vorbeuge zum Tisch – Ardha Uttanasana

Wirkung
  • Streckung der Wirbelsäule.
  • Entlastung der Lendenwirbelsäule.
  • Vorbeuge wirkt entspannend auf das Herz-Kreislauf-System.
Übungsanleitung
  1. Vorbereitung: Beginne mit der Ausgangsposition im Stehen (siehe oben).
  2. Hebe die Arme mit der Einatmung über vorne nach oben, so dass die Handflächen parallel zueinander sind, die Arme sind gestreckt. Die Schultern sinken dabei nach unten. So richtest du deine Wirbelsäule wieder bewusst auf.
  3. Ausatmend beugst du die Knie und bringst deinen Oberkörper mit gestreckten Armen in die Vorbeuge parallel zum Boden, so dass die Handflächen auf der Tischfläche zum Liegen kommen. Strecke dabei bewusst die höchste Stelle des Kopfes nach vorne, die Sitzbeinhöcker ziehen nach hinten. Bleibe für einen Atemzug. Dann richtest du dich mit der Einatmung wieder mit gestecktem Oberkörper und gestreckten Armen zum Stehen auf. Wiederhole die Übung 3 Mal und verweile jeweils einen Atemzug länger in der Vorbeuge.

3: Drehsitz – Bharadvajasana

Wirkung
  • Lockerung der Muskulatur entlang der Wirbelsäule durch Drehbewegung.
  • sanfte Massage der Bauchorgane.
  • Vertiefung der Atmung.
Vorbereitung

Komme zum Sitzen möglichst weit vorne auf deinen Bürostuhl. Fixiere den Stuhl, wenn er Rollen hat. Evtl. rollst du dazu den Stuhl an die Wand oder verwenden einen Keil. Sitzt du mit beiden Füßen auf dem Boden. Spüre dann dein Gewicht auf beiden Sitzbeinhöcker auf der Sitzfläche des Stuhls.

Übungsanleitung

Hebe mit der Einatmung deine Arme und strecke die Wirbelsäule in die Länge. Auch hier achtest du darauf, die Schultern nicht unnötig anzuspannen. Mit einer Ausatmung drehst du dich erst zur rechten Seite. Bringe dabei beide Hände an die rechte Stuhllehne. Schaue dabei locker über deine rechte Schulter nach hinten-unten. Hebe mit der Einatmung die Arme und drehe dich wieder aufgerichtet in die Mitte.

Wiederhole im Anschluss mit einer Ausatmung die Drehung zur anderen Seite und komme mit einer Einatmung wieder in die Mitte. Wiederhole die Drehung mit der Ausatmung je Seite 3 weitere Male. Lass mit jeder Ausatmung den Bauch weiter nach innen sinken und richte dich mit jeder Einatmung die Brustwirbelsäule weiter auf.

4: Variante Kopf-zu-Knie-Haltung – Janu-Shirshasana

Wirkung
  • Dehnung und Öffnung der Hüfte.
  • Dehnung der Lendenwirbelsäule.
  • vertiefte Atmung hat beruhigende Wirkung.
Übungsanleitung

Beginne mit der Ausgangsposition im Sitzen. Richte deinen Oberkörper auf und spüre deine Sitzbeinhöcker. Überschlage das rechte Bein so, dass der Knöchel auf dem linken Knie abliegt und das rechte Knie nach außen sinkt. Hebe einatmend die Arme wieder über vorne nach oben an und entspanne die Schultern nach unten. Richte die Brustwirbelsäule auf und senke den geraden Oberkörper schräg nach vorne. So ist der Blick nach unten gerichtet und dein Nacken in Verlängerung der Wirbelsäule ausgerichtet ist. Richte dich einatmend wieder nach oben zum aufrechten Sitz auf und senke ausatmend die Arme. Wiederhole die Übung noch 4 bis 5 Mal und lass dich dabei mit jeder Ausatmung noch tiefer in die Vorwärtsbeuge sinken. Spüre in deine Hüften und genieße die sanfte Dehnung. Wiederhole die Übung ebenso zur anderen Seite. Verweile jeweils 2 bis 3 Atemzüge in der Haltung.

5: Augen-Yoga

Wirkung
  • Entlastung der Augen- und Gesichtsmuskulatur.
Übungsanleitung

Setze vor Übungsbeginn deine Brille ab. Öffne und schließe die Augen ein paar Mal intensiv, so dass die Gesichtsmuskeln um die Augen herum aktiviert werden. Setze dich gerade hin und öffne die Augen. Schaue nach oben links, den Kopf hältst du geradeaus gerichtet, der Nacken ist in Verlängerung der Wirbelsäule. Die höchste Stelle des Kopfes strebt zur Decke. Wende nur den Blick nach oben rechts, dann nach unten rechts und unten links. Atme dabei tief und gleichmäßig ein und aus. Wiederhole die Übung, indem du deine Augen sanft 3 Mal in jede Richtung kreisen lässt. Komme dann wieder mit dem Blick in die Mitte. Schließe sanft deine Augen und beende die Übung.

6. Atemübung – Pranayama

Wirkung
  • Beruhigt das Herz-Kreislauf-System.
  • bringt den Geist auch im Home Office zur Ruhe.
  • fördert die Konzentrationsfähigkeit.
Übungsanleitung

Zum Abschluss deiner Yoga-Übungsstrecke im Home Office setze dich noch einmal bewusst aufrecht auf deinen Stuhl. Aber lehne dich nicht an. Bringe die Aufmerksamkeit auf deinen Atem und nimm 5 tiefe Atemzüge. Dabei zählst du jeden Atemzug. Ein Atemzug beinhaltet die Einatmung, einen kurzen Moment der Atemfülle und den Impuls zur Ausatmung. Aber auch die vollständige Länge der Ausatmung sowie eine kurze Atemleere. Wenn deine Gedanken abdriften, Zähle die Atemzüge. Lass dann den Atem ganz natürlich fließen und verabschiede dich von deiner Yogapraxis.

Veganer Naturjoghurt selbstgemacht

Veganen Joghurt selber machen
Veganen Joghurt selber machen

Veganer Joghurt? Na klar! Der ist sogar richtig lecker und vielseitig einsetzbar. Wir verraten dir, wie du aus Cashewnüssen, Wasser, Irisch Moss und Joghurtferment einen leckeren Naturjoghurt herstellen kannst.

Zutaten
200 g Cashewnüsse
800 ml reines Wasser (lauwarm)
40 g Irisch Moos (Nassgewicht)
1 Beutel Joghurtferment

Noch mehr Lust auf Cashew? Rezept für Cashew Cream Cheese

Und so bereitest du den veganen Joghurt zu

Das Irisch Moos ca. 3-6 Stunden vor der Zubereitung in Wasser einweichen. Danach mehrfach mit klarem Wasser spülen und mit den Händen kneten, bis alle Salz- & Sandreste vollständig entfernt sind. Die Cashewnüsse und das Wasser im Mixer bei höchster Stufe ca. 1 Minute zu einer homogenen „Cashew­milch“ verbarbeiten. Dann das Irisch Moos mit der Hälfte der Flüssigkeit in einen Hochgeschwindigkeitsmixer geben und ca. 1,5 – 2 Minuten auf höchster Stufe mixen, so dass das Irisch Moos vollständig aufgelöst ist.

Anschließend die restliche Flüssigkeit und einen Beutel Joghurtferment hinzugeben und nochmal ganz kurz zusammenmixen. Nun die Joghurtflüssigkeit in einen Joghurtmaker geben. Nach Gebrauchsanweisung befüllen und 16-18 Stunden lang ruhig stehen und mit der Wärme arbeiten lassen. Wenn die Zeit um ist, den Joghurt erneut in den Mixer geben. Es wird sich wahrscheinlich eine etwas festere Schicht und ein wenig Flüssigkeit aufgetrennt haben. Noch mal ganz kurz alles miteinander vermischen – und fertig ist der Joghurt. Besonders lecker schmeckt der Joghurt mit knusprigem Granola, selbstgemachter Marmelade oder frischen Früchten.

Probiere doch auch mal diesen leckeren Cashew-Chia-Joghurt:

Lust auf noch mehr leckere Gaumenfreuden? Dann schau am besten gleich in unserer Rezepte-Sammlung vorbei.

Spüre deinen Klang: Meditation mit Valerie June

Valerie June Meditation Playlist
Valerie June Meditation Playlist

Die US-amerikanische Sängerin und Multiinstrumentalistin Valerie June zeigt in dieser Meditation, wie alle Lebewesen durch den Klang des Atems und einen universellen Sound miteinander verbunden sind.

Musik ist immer und überall – in jedem Moment unseres Lebens. Du hörst sie im Flug einer Hummel, im Gesang der Vögel aber auch in deinem eigenen Atem. Durch diesen universalen Sound bist du mit allen Lebewesen verbunden.

In dieser wunderbaren 20-Minuten Meditation nimmt dich Künstlerin Valerie June mit auf eine Reise ins Innere deines eigenen Klangs. Du wirst die Geräusche um dich herum wahrnehmen und in dir aufnehmen: Spüre die Resonanz deines Atems, deines Pulses, deines Herzschlag. Fühle deinen ganz eigenen Rhythmus. Werde über den universellen Klang und die Vibration zu einer Einheit mit allen Lebewesen.

Meditation: Spüre deinen Klang

https://vimeo.com/510601455
Atemklang-Meditation mit Valerie June

Yoga und Sound: Orte der Begegnung

Die Verbindung von Yoga und Sound ist für Valerie June eindeutig und unumgänglich. Genauso wie alles Leben durch Klang miteinander verbunden ist, so ist auch ihre Yoga- und Meditationspraxis ohne Sound nicht denkbar: „Yoga ist für mich das innerste Gefühl, das alles Lebendige verbindet und eint. Es ist die Praxis, alle Seelen als meine Seele und meine Seele als alle Seelen zu sehen; als Einheit der Menschheit und Einheit mit der Natur. Wenn ich tief in die Yogapraxis eintauche, existiert sie jenseits von Raum und Zeit. Musik ist ein göttliches Gesetz des Universums. In allem, egal, wie leise es sein mag, gibt es immer ein Summen. Überall, wo Energie existiert, werden auch Töne zu finden sein, denn Energie vibriert. Sogar schwarze Löcher erzeugen Klang! Auch in der Stille sind wir von Tönen umgeben. Zusammen sind Yoga und Musik die perfekte Harmonisierung der physischen Welt mit dem Ätherischen. Sie sind der Ort der Begegnung, an dem Träume geboren werden und bereits wahr geworden sind.“

Ihre aktuelle Lieblingsmusik in Sachen Yoga und Meditation hat Valerie uns in einer Playlist zusammengestellt. Unbedingt reinhören, ein echtes Sounderlebnis.

Vibrierende Energie auf dem neuen Album

Auch wenn sich Valerie für Meditation und Yoga täglich bewusst Zeit nimmt: Ihre große Leidenschaft ist ihre Musik und genau wie diese Meditation, entfacht der Sound der Musikerin positive Energie in uns. Ihre Musik ist vibrierend, mitreißend. Das gilt auch für ihr neues Album, das am 12.März erscheint. „The Moon and Stars: Prescriptions for Dreamers“ (Concord) ist ein gelungenes Beispiel ihrer Mischung aus Folk, Blues, Gospel und Soul. Einen kleinen Vorgeschmack auf den Sound aus ihrem neuen Album gibt’s in ihrem aktuellen Musikvideo von „Call Me A Fool [feat. Carla Thomas]“.

Valerie June – Call Me A Fool [feat. Carla Thomas] (Official Music Video)

Mehr über Valerie June auf valeriejune.com und @thevaleriejune. Fotocredit Titel: Renata Raksha

Yoga-Mythbuster: Muss man die Yogaklasse mit dem Wort „Namasté“ beenden?

Namasté

Im heutigen Mythbuster-Beitrag geht Yogalehrerin Eva der Frage nach, was es mit dem Namasté-Gruß so auf sich hat und ob man eine Yogastunde damit beenden muss.

Erstmals möchte ich heute ein Thema ergebnisoffen erörtern. Mein Ziel ist es, meinungsfreie Denkanstöße zu geben, und zwar für LehrerInnen sowie für TeilnehmerInnen gleichermaßen. Viele SchülerInnen haben sich sicher ohnehin schon diese Frage gestellt oder (nach meiner Klasse) etwas vermisst: Glückliche, aber verwirrte Gesichter nach dem Savasana – „Wo war Evas ‚Namasté‘??“ Bist Du auch förmlich auf dieses Wort konditioniert worden? Fehlt Dir etwas, wenn Du es am Ende der Stunde nicht hörst?

Namasté Bitches?

Vielleicht möchtet Ihr mit mir diese Sache beleuchten, die für Lehrer und Schüler scheinbar ritualisiert zu jeder Yogastunde gehört, auch wenn man sich über die wahren Gründe vielleicht noch nie Gedanken gemacht hat. Was bedeutet das Wort? Und wenn Du YogalehrerIn bist – vielleicht möchtest Du vor dem Weiterlesen noch kurz inne halten und Dir selbst die Frage beantworten: Warum sagst Du es, was ist Dein Grund?

Im deutschsprachigen Raum wurde dieses Thema bisher wenig auf den Tisch gebracht. Insbesondere in den USA und (wegen der traurigen Vergangenheit) in Großbritannien ist die Diskussion allerdings lebhaft. Auslöser war spätestens die „Verstümmelung“ des Ausdrucks für Werbezwecke, was auch wohl der ewig falschen Aussprache [ steɪ ] (wie das Englische „-stay“) der letzten Silbe geschuldet ist. Shirts, Wasserflaschen und andere Artikel werden bedruckt mit Begriffen, die für mich Fremdschäm-Faktor haben: Nama-stay in bed // Namasté Bitches // Nama-Slay usw.

Namasté oder sogar Namovaha?

Vorab ein paar Worte zur Etymologie: Sanskrit wird als eine der ältesten Sprachen angesehen und hat z B. Latein beeinflusst und sogar ins Englische hineingefärbt. Christopher Wallis ist Meditationslehrer und hat einen Doktortitel in Sanskrit. Von ihm habe ich gelernt, dass „Namasté“ grammatikalisch der Singular ist, also man es benutzt, wenn man eine Einzelperson adressiert. Der korrekte Plural, zum Beispiel für eine Yogagruppe, müsste „Namovaha“ lauten. 

Im alltäglichen Sprachgebrauch der Hindus ist „Namasté“ eine Begrüßung, und zwar eine eher förmliche, die man Älteren oder Respektspersonen zuteilwerden lässt. Der indische Comedian Akaash Singh beschreibt das Dilemma für indische Ohren in einem kurzen Clip auf YouTube sehr drastisch-treffend („Welche höhere Bewusstseinsstufe glaubst Du zu erlangen, wenn Du am Ende Deiner Yogastunde Deine Hände faltest und die Worte ‚Guten Tag‘ falsch aussprichst?“).

Lies hier: Was bedeutet Namasté denn überhaupt?

Kulturelle Aneignung

Romatisch verklärt klingt die wörliche Übersetzung: „Das Göttliche in mir grüßt / verneigt sich vor dem Göttlichen in Dir“ – dennoch ist mir in der Recherche immer klarer geworden, dass Namasté in seinem Ursprungsland für eine ganze Nation, für Billionen Menschen, etwas ganz anderes bedeutet. Und wäre dies nicht der Fall, würde der folgende Vorwurf nicht immer wieder aufkommen.

Insbesondere aufgrund der großen Anti-Diskriminierungsdiskussion sehe ich es – schon lange – als meine Pflicht an, der Kritik der Menschen anderer Kulturen zuzuhören. Menschen aus Indien berichten sehr häufig, dass die Verwendung von Namasté durch (zumeist weiße) YogalehrerInnen im Westen verletzend für sie ist. Kritisiert wird die sogenannte „Kulturelle Aneignung“ (cultural appropriation) einer Kultur, der man selbst eben nicht entstammt. Auch geht es hier immer um ein Machtgefälle, also um geschichtliche Verbindungen und Machtdynamiken aus Richtung des aneignenden Landes.

Es gibt noch unzählige weitere Fälle kultureller Aneignung: Indianischer (Haar-)Schmuck, Rastazöpfe, Bindis auf der Stirn, Henna-Tatoos,… oder eben das Namasté!? Es ist eine heikle und unbequeme Gewissensfrage wenn es ums Tragen oder Sagen der genannten Dinge geht, die man sich vielleicht noch nie gestellt hat; eigentlich wollte man doch nur Trends und Mode folgen und hat es gar nicht böse gemeint oder schlichtweg nicht gewusst. Und doch gibt mir persönlich die starke Reaktion indischer Menschen zu denken, dass hier ein Wort ganz spezifisch und tief mit einer Kultur verwoben ist, welches nicht für einen leeren Slogan oder modischen Aufdruck auf einem Shirt herhalten sollte.

Lese-Tipp: Die beliebtesten Yoga Symbole und ihre Bedeutung

Mehr Authentizität und Respekt

Noch prekärer ist der Blick in ein Land wie Großbritannien, das in Indien eine Kolonialvergangenheit hat (oder hast Du den Linksverkehr in Indien für einen lustigen Zufall gehalten?). Während der Kolonialherrschaft wurden Yoga und hinduistische Praktiken und Kulturgüter weitgehend verboten. Wie müssen sich Inder heutzutage fühlen, die vielleicht sogar in Großbritannien leben, und sich in der Yogawelt kaum repräsentiert finden? Inklusive der oben beschriebenen Vergangenheit?

Wie ich eingangs schon erwähnt habe, soll dieser Artikel ergebnisoffen sein und es ist mein Ziel, das Denken anzuregen. Die Schlüsselworte, die ich ans Ende des Artikels stelle, sollen Authentizität und Respekt lauten. Ich kenne einige YogalehrerInnen, die sich umfassend mit Sanskrit, der tantrischen Philosophie, Mantra, Gottheiten oder Gebeten befassen. Die ein tiefes Verständnis für die indische Kultur besitzen (das weiter reicht als Restaurantbesuche beim Inder oder den einen Trip nach Goa). Es gibt einen Menschen in meinem Umfeld, der eine familiär geprägte, ganz besonders persönliche Verbindung zu einem Symbol bzw. zu Sanskrit hat. Es gab im Vorfeld dieses Artikels aber auch LehrerInnen, die mutig und offen von sich sagten, dass das Namasté kritiklos aus der Yoga-Ausbildung „übriggeblieben“ ist.

Dieser Artikel ist nicht dazu da, um Kollegen und Schüler zu verunglimpfen, die nach dem Lesen immernoch „Namasté“ sagen möchten. Im Gegenteil, vielleicht habe ich Dich ja nochmals bestärkt. Es ist eine Einladung, Deine Entscheidung zu evaluieren und Dein starkes „Warum“ zu finden – denn ich bin der Meinung, dass unsere Schüler mehr verdienen als unreflektierte Yogastunden nach dem Schema F!

Lies auch diesen Yoga-Mythbuster: Detox im Yoga

Du interessierst dich für das Thema und würdest gerne mehr darüber erfahren? Hier ist ein erster Anreiz:

https://www.youtube.com/watch?v=AEBjeD3S7JM

Unsere Mythbuster-Kolumnistin und Yogalehrerin Eva kommt ursprünglich aus dem Leistungssport. Aufgrund einer gesunden Neugier liebt sie es, sich mit anatomischen Fragen auseinanderzusetzen und so den eigenen Körper besser zu verstehen. Zusätzlich nutzt sie ihr Wissen, um die Yogawelt immer inklusiver zu machen. Mehr Infos auf Instagram: @yogacycle_by_eva. Porträtbild: Sonja Netzlaf www.sonjanetzlaf.com

Wie du mit Strydal noch mehr Yogi*nis online erreichst

Strydal Online Yoga
Athletic female fitness blogger in sportswear recording video of training on mobile phone during workout at home

Strydal, die Plattform, die Yogalehrer*innen dabei unterstützt, ihre Leidenschaft fürs Unterrichten in ein blühendes digital Business zu verwandeln, hat spannende News zum Teilen! Mit „cohort based Programs“ bringst du deine Online Kurse auf ein neues Level.

Yogi*nis sind flexibel! Das haben sie in den vergangenen Monaten mehr denn je unter Beweis gestellt. Auch wenn es für viele nicht einfach ist, auf die Praxis in den Lieblingsstudios zu verzichten – seit diese wegen Corona schließen mussten, wird eben Online Yoga geübt. Das liegt vor allem daran, dass viele Yogalehrer*innen sich schnell auf die neue Situation eingestellt haben und ihre Kurse seitdem online anbieten. Live und On Demand.

Doch leider wird es immer schwieriger die eigenen Kurse zu vermarkten und neue Kunden zu gewinnen. Der Grund: Es gibt mittlerweile ein unglaublich großes Angebot in Sachen Online Yoga. Den Yogalehrer*innen fällt es schwer sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Für Yogi*nis, wird es unüberschaubar. Viele tun sich nicht leicht mit einer Entscheidung für einen bestimmten Kurs oder Lehrer. Die „Kohorten basierten Programme“ von Strydal können hier helfen, denn sie bringen die klassischen On-Demand Online Kurse auf ein neues Level.

Was sind „Kohorten basierte Programme“?

Im Prinzip geht es darum, deine Schüler*innen noch stärker mit einzubeziehen und dein Programm exklusiver zu machen: Eine fixe Gruppe an Teilnehmern (die „Kohorte“) durchläuft das Programm gemeinsam und zur gleichen Zeit. Sie teilen ihre Erlebnisse untereinander und unterstützen sich gegenseitig, während sie die Live Klassen, Videos, Audio Meditationen oder ihr Journaling absolvieren. Du bist Yogalehrer*in, Moderator, Impulsgeber und offenes Ohr für deine Schüler – näher dran kannst du bei Online kaum sein. Statt offener Live-Einheiten bietest du deinen Teilnehmern also exklusive und private Online Kurse an. Dieses Format ist übrigens auch ideal geeignet um Online Workshops, Teacher Trainings und Retreats anzubieten.

Die Vorteile liegen auf der Hand, denn mit „Kohorten basierten Programmen“ erweiterst du dein Online Angebot um drei wichtige Faktoren:

  • Deine Kurse sind gut strukturiert und haben ein klares Ziel: bspw. „Lerne einen Handstand in 4 Wochen“.
  • Deine Kurse sind exklusiv und zeitspezifisch, sie haben also ein bestimmtes Start – und Enddatum und sind nicht jederzeit für jeden verfügbar.
  • Deine Kurse sind Community zentriert: Du hast eine fixe Gruppe an Teilnehmern, die das Programm gemeinsam durchlaufen und sich dabei gegenseitig motivieren.

Biete jetzt dein Online Programm an

Das klingt spannend? Dann melde dich jetzt bei Strydal, denn die Warteliste wird täglich länger. Die Programme der ersten Yogalehrer*innen werden in den nächsten Wochen gelauncht – mit dabei unter anderem „Learn a Handstand in 4 weeks“, „30 days: Increase your mobility“ oder „Yogatherapie für den unteren Rücken“. Sei dabei und vergrößere deine Online Community!