Nichts ist in Stein gemeißelt – Yoga-Pionierin Anna Trökes

AnnaTrökes

Yoga war schon immer ein lebendiges System, weiß Anna Trökes. Seit über 40 Jahren ist sie in vielerlei Hinsicht als Pionierin in der Yogawelt bekannt. Viele Erfahrungen und 30 Bücher später erzählt sie YOGA JOURNAL, wie es dazu kam, dass die Praxis seit langem ihr Leben ist.

Eine Turnhalle, dicke Ledermatten und ein Inder, der wundersame Dinge tut. Es sind die 1960er-Jahre. Anna Trökes begleitet ihre Mutter zur Berliner Volkshochschule, die bereits etliche Yogakurse anbietet. Anna ist die jüngste Teilnehmerin, die älteste ist 80 plus. „Alle haben versucht, sich in den Lotussitz zu brezeln“, erinnert sie sich. Für sie als Kind gut machbar. Volkshochschulen und Universitäten sind damals in Deutschland die Vorreiter in Sachen Yoga. Bereits 1974 unterrichtet Anna selbst Yoga an der Technischen Universität.

Lange in Vergessenheit geraten

Aber bevor es dazu kommt, dass Anna Trökes sich für den Weg des Yoga entscheidet, ziehen noch Jahre ins Land. Die Mutter geht irgendwann nicht mehr in den Unterricht, und auch für Anna gerät das Ganze zunächst in Vergessenheit. Bis zu einem Unfall beim Training fürs Sportabitur. Die Wirbelsäule ist gebrochen und verheilt nur schlecht, Ärzte stellen ihr ein Leben im Rollstuhl in Aussicht. Im Verlauf der Reha fällt ihr Yoga wieder ein. Um sich zu erholen, fährt sie 1972 mit ihrer Mutter in den Club Med nach Mallorca. Dort übt sie jeden Tag mehrere Stunden Yoga und merkt wieder, wie gut es ihr tut.

Zufälligerweise findet dort gleichzeitig das Ausbildungscamp des französischen Yogalehrer-Verbandes statt. Sie lernt den Besitzer des Club Med kennen, Gérard Blitz, einen der großen Brückenbauer zwischen Indien und Europa und Schüler von Krishnamacharya. Der Funke ist entfacht. 1973 reist sie zum europäischen Yogakongress nach Zinal ins Wallis, ebenfalls von Gérard Blitz ins Leben gerufen. Durch Blitz lernt sie auch T. K. V. Desikachar kennen. Neben ihm prägen sie vor allem der französische Lehrer Patrick Tomatis, der in den späten 1970ern und Anfang der 80er in Deutschland sehr bekannt ist, sowie Anneliese Harfs und ihre allmorgendliche Yoga-Radiosendung im Südwestfunk. Auch die Lehren vom „Yoga der Energie“ nach Roger Clerc und Iyengars „Licht auf Yoga“ sind wichtige Einflüsse.

Bis sie ausschließlich von Yoga leben kann, ist es noch ein weiter Weg: Die für das Lehramt ausgebildete Pädagogin fährt in Berlin Taxi, übersetzt Bücher aus dem Französischen und unterrichtet Yoga an verschiedenen Orten. Heute kann sie schmunzelnd sagen: „Statt Deutsch und Geschichte habe ich eben Yoga unterrichtet.“ 1984 beauftragt sie der Berufsverband der Yogalehrenden (BDY), die Lehrerausbildung auf neue Füße zu stellen. Sie entwickelt ein Bausteinsystem und begleitet die Lehrergruppen über viele Jahre hinweg, so wächst sie immer mehr in die Arbeit des BDY hinein.

Yoga früher und heute

„Früher war Yoga langsam. Über die Jahre ist er schneller, sportlicher geworden.“ Vielleicht zu schnell? Anti-Stress Yoga heißt nicht umsonst eines der aktuellen Bücher von Anna Trökes. Ein dynamischer Flow habe zwar den Effekt, den Geist kurzfristig woanders hinzubringen, im Grunde bleibe das Nervensystem aber im Betriebstempo des Alltags, meint Trökes. Ihr Credo: „Es ist wichtig, Yoga zu einer Achtsamkeitspraxis werden zu lassen.

Die Motivation, Yoga zu üben, sieht sie damals wie heute in der Sehnsucht nach Entspannung.  Die umfassende Verbreitung findet sie positiv: „Wenn Menschen sich wirklich darauf einlassen, es ernst nehmen und umsetzten, kann sich einiges in der Welt verändern.“ In jedem Fall geändert hat sich nach Trökes Auffassung die Sorglosigkeit, mit der früher geübt wurde: „Mit vielen Asanas ist man sehr unbedarft umgegangen. Diese Zeit der Unschuld ist vorbei.“ In ihrer Anfangszeit hat Anna in ihren Stunden noch regelmäßig Schulterstand und Pflug angeleitet. Doch mit den Jahren stellte sie fest, dass das nicht mehr geht: „Fast alle haben heute eine belastete Halswirbelsäule, was Haltungen wie den Pflug ungünstig macht.“

Eine neue Achtsamkeit

Der Lotossitz gehört für sie zur Kategorie „Wenn es leicht fällt, gerne!“ Wenn nicht, sei er tendenziell fatal: „Wir haben das früher auf Teufel komm raus gemacht. Dann kam wirklich der Teufel raus. Der Meniskus sprang einem entgegen. Es hat wirklich viele Langzeitschäden gegeben.“ Auch übermäßig lange Atempausen in Pranayama würde sie heute nicht mehr empfehlen: „Gerade in den letzten Jahrzehnten haben die Menschen in der Atemmuskulatur an Anspannung zugelegt.“ Wenn ihr bewusst wird, dass etwas nicht (mehr) gut tut, macht sie es anders. Im Yoga sei, wie sie betont, nichts in Stein gemeißelt.

In der Lehrerausbildung beim BDY achtet sie darauf, medizinische Grundlagen als festen Bestandteil einzubinden. Yoga müsse vor allem sicher sein. Auffallend für sie ist der Machbarkeitswahn, der im modernen Yoga entstanden ist: „Viele scheinen zu denken, dass mit viel Anstrengung und genügend Hilfsmitteln jede Asana zu meistern sei.“ In der Überzeugung, dass nicht jede Asana für jeden Menschen gut ist, gibt sie ihren Schülern die aufmerksame Beobachtung des Atems als Indikator an die Hand. „Wenn sich der Atem nicht entfalten kann, ist die Asana nicht passend.“

Gemeinsam Yoga üben

Happy Yoga

Neben Workshops und Ausbildungen hat Anna Trökes allein in den letzten 10 Jahren 30 Bücher und zahlreiche DVDs veröffentlicht. Ein ungewöhnlich hoher Output. Während sie schreibe, kristallisiere sich schon das Thema für das nächste Werk heraus, erzählt die Erfolgsautorin. Bei „Neuro-Yoga“ wurde ihr klar, dass die Glückswissenschaft im Yoga noch wenig Raum habe. „Nach der Yogastunde geht es uns besser, aber warum eigentlich?“ Deshalb soll es im nächsten Buch um die „Neurobiologie des Glücks“ gehen, Arbeitstitel: „Happy Yoga“. Ebenfalls plante sie eine Arbeit über Yoga und Verbundenheit. „Obwohl Yoga einzeln auf der Matte praktiziert wird, können sich Menschen auf diese Weise begegnen. Die Praxis macht sie achtsam für das Zusammensein.“


Nach ihrem Mittagessen mit Anna Trökes ist unsere YJ-Redakteurin Stefanie erleichtert. Sie fühlt sich in ihrer eigenen Intuition bestätigt, dass sie sich nicht in den Lotossitz brezeln muss, wenn es ihr nicht gut tut.

Josh Summers: Yin-Yoga – Wirkung und Übungstipps

Josh Summers Yin-Yoga

Mehr Balance in deiner Yogapraxis und deinem Leben? Yin-Yoga könnte die Antwort sein. Warum das so ist und was es mit der chinesischen Lehre von Yin und Yang auf sich hat, erklärt hier Josh Summers, einer der international renommiertesten Yin-Yogalehrer.

Als ich vor über 20 Jahren mit Yoga begann, war ich auf Anhieb begeistert von der rigorosen Disziplin und Selbstkontrolle, die Iyengar-Yoga in mir weckte. Ich übte täglich mehrere Stunden die Sequenzen, die B.K.S. Iyengar in seinem Buch „Licht auf Yoga“ beschreibt. Eine vegane Rohkost-Ernährung sollte zusätzlich meinen Körper von Giften reinigen und meiner Seele Flügel verleihen. Ich war überzeugt: Mit der richtigen Einstellung, guten Lehrern und konsequentem Üben war die Befreiung greifbar nahe.Heute weiß ich: Ich war damals auf dem besten Weg, mich in einen neurotischen Freak zu verwandeln.

Die Betonung von Exaktheit, wie sie im Iyengar-Yoga typisch ist, hatte auf ungute Art meine Kontroll-Tendenz verstärkt – und langsam aber sicher bekam diese Kontrolliertheit mein gesamtes Leben in den Griff. Erst als ich wegen schlimmer Rückenschmerzen begann, mich mit Akupunktur zu befassen, dämmerte mir, dass mir meine ehrgeizigen Intentionen womöglich mehr schadeten als nutzten. Ich begann eine Ausbildung zum Akupunkteur und lernte die Yin-Yang-Theorie kennen. Mir wurde klar: Ich war völlig yang-dominiert geworden.

Yin und Yang

Die aus der chinesischen Philosophie stammende Lehre von Yin und Yang ist eine einfache, aber ungemein hilfreiche Art, Erfahrungen zu analysieren und zu verstehen. Yin steht dabei für Empfänglichkeit, Duldsamkeit, Toleranz, Reflektion und Passivität. Zu den Yang-Qualitäten gehören Tatkraft, Führung, Streben nach Verbesserung, Leistung und Kontrolle. Aus Sicht der chinesischen Philosophie sind beide Qualitäten essenziell, keine ist besser als die andere. Erst wenn wir das Verhältnis zwischen ihnen verstehen, können wir Gleichgewicht und Harmonie finden.

Ich erkannte, dass ich mit meinem von Yang geprägten Drang, Körper und Ernährung zu kontrollieren, eine übermäßige Härte in mir erzeugt hatte. Um wieder in die Balance zu finden, begann ich mit Yin-Yoga – und plötzlich veränderte sich alles: Der Zugang zur Meditation fiel mir viel leichter und mein Körper begann, tief sitzende Spannungen zu lösen. Ich spürte, wie dieses Lösen nicht nur die Schmerzen in Rücken und Knien verschwinden ließ, es brachte meine Bewegungen zum Fließen und schenkte mir mehr Flexibilität. Ich begann, eine innere Weichheit und eine tiefe Entspannung wahrzunehmen, die viel länger anhielten als der gewohnte „30-Minuten-Yoga-Bliss“. Das vielleicht Wichtigste aber war: Ich wurde mir zunehmend meiner energetischen Verfassung bewusst.

Als in der Akupunktur-Ausbildung von fließender oder blockierter Energie die Rede war, hörte sich das für mich anfangs so abgehoben an wie Aura-Sehen oder Erinnerung an frühere Leben. Doch in der Yin-Praxis begann ich tatsächlich zu spüren, wie feine Energieströme durch meinen Körper kribbelten – das war kein esoterischer Kram, man brauchte nur das Vergrößerungsglas der Achtsamkeit, um sie tatsächlich zu erfahren. Und genau das geschieht auf ganz natürliche Weise im Yin-Yoga.

Was ist Yin-Yoga?

Beim Yin-Yoga geht es darum, Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen und zu harmonisieren – und das im Zusammenspiel mit anderen, eher yang-dominierten Praktiken. Vereinfacht könnte man sagen, dass Yang-Stile wie Iyengar, Ashtanga oder Vinyasa dynamische, rhythmische Muskelkontraktionen betonen. Die typischen Bewegungsabfolgen stimulieren, dehnen und kräftigen die Muskeln und ihre Faszien. Yin-Yoga dagegen betont passive, statische Haltungen, in die man sich mehrere Minuten lang hineinsinken lässt und dabei die Muskeln entspannt. Das stimuliert das dichte Bindegewebe in und um die Muskeln und Gelenke, es wird gedehnt und dadurch gekräftigt. Auf diese Weise ergänzt Yin-Yoga die Yang-Praxis – es ist also nicht als für sich stehender Stil gedacht, sondern als der balancierende Gegenpol.

Yin Yoga und Restorative Yoga

Neulinge fragen sich beim Yin-Yoga oft: Wie kann etwas, das aussieht, als müsste es sich toll anfühlen, manchmal so unangenehm sein? Vor allem beim Auflösen einer Yin-Haltung spürt man häufig eine ungewohnte Fragilität in der angesprochenen Körperregion – nicht weich und offen, sondern eher steif, manchmal sogar so, als ob man um ein Jahrzehnt gealtert sei. Ich nenne diesen Effekt „momentanen Gewebe-Kater“: Jedes Training, das die Muskeln zum Glühen bringt, schwächt die beanspruchten Strukturen kurzzeitig. In der nachfolgenden Ruhephase antwortet der Körper darauf, indem er das betreffende Gewebe stärkt, es wird also kräftiger und gesünder. Genau dasselbe passiert auch im Yin-Yoga – und das ist der entscheidende Unterschied zu Restorative Yoga: Yin zielt auf einen spezifischen, milden Stress ab, der die Gewebe kräftigt, mit Flüssigkeit versorgt und flexibler macht. Dagegen wird im Restorative Yoga der Körper so gestützt, dass er ohne eine nennenswerte Beanspruchung in eine tiefe Entspannung findet – zwei verschiedene Ziele, zwei verschiedene Erfahrungen.

https://yogaworld.de/yin-yoga-video-session-schenke-dir-eine-pause/

Studien belegen die Wirkung von Yin Yoga

Inzwischen belegen etliche Studien die Wirkung von sanfter Dehnung auf die Faszien: Kraft, Vitalität, Hydration und Beweglichkeit. Die amerikanische Wissenschaftlerin Helene Langevin konnte beispielsweise zeigen, dass zweimal täglich 10 Minuten Dehnung Entzündungen im Bindegewebe senken und eine gesunde Mobilität fördern. Der deutsche Faszienforscher Robert Schleip hat unter anderem herausgefunden, dass Bindegewebe, das 15 Minuten lang gedehnt wird, 30 Minuten später besser mit Flüssigkeit versorgt ist als vor der Dehnung. Natürlich bleibt man nicht 15 Minuten lang in einer einzelnen Yin-Haltung. Doch innerhalb einer ausgewogenen Sequenz summiert sich die Dehnung in einer bestimmten Region leicht auf diese Zeit.

Yin-Yoga fördert den Energiefluss

Yin-Yoga wirkt aber nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern auch und ganz besonders – auf der energetischen. Helene Langevin entdeckte, dass sich genau da, wo man traditionell Akupunkturpunkte verortet, auch intermuskuläre Faszienverbindungen befinden. Bindegewebe sind überhaupt die Heimat der Meridiane, also der feinen Energiebahnen der chinesischen Medizin. Indem es die Bindegewebe anspricht, fördert Yin-Yoga also den subtilen Energiefluss. Im Zusammenspiel mit der Akupunktur ist es aus meiner Erfahrung sogar in der Lage, tiefe energetische Blockaden zu lösen, ganz besonders an den Gelenken. Kann die Energie ungehindert und leicht fließen, dann bewirkt das innere Ruhe und Zufriedenheit. Das Nervensystem aktiviert den Parasympathikus, es geht in den Ruhe- und Verdauungsmodus. Deswegen berichten viele Yin-Yogis, dass sie sich nach der Yin-Praxis lange anhaltend entspannt und ruhig fühlen.

So übst du Yin-Yoga

Häufig wird gegenüber Yin-Yoga die Sorge geäußert, das Bindegewebe könne überdehnt werden. Das eigentliche Ziel der Übungen ist aber nicht extreme Dehnung geschweige denn maximale Beweglichkeit. Vielmehr soll ein moderater, gut dosierter Stress auf die Gewebe und Gelenke ausgeübt werden, der Mechanismen der Heilung und Kräftigung auslöst. Wie in allen Yogastilen gilt auch hier: Achtsamkeit und Geduld sind der Schlüssel zu sicherem Üben. Die folgenden fünf Prinzipien helfen dir dabei:

  1. Absichtsvoll bewegen
    Beim Einnehmen einer Yin-Haltung sollte dir bewusst sein, auf welche Körperregionen sie abzielt. Der sanfte, positive Stress, den du herbeiführen willst, sollte sich dumpf bis leicht schmerzhaft anfühlen – nicht sehr intensiv, aber doch etwas jenseits deiner Komfort-Zone. Passe jede Haltung so an, dass du die Empfindungen gut wahrnehmen, aber auch aushalten und dabei ruhig atmen kannst.
  1. Grenzen wahren
    Wenn auf einer Skala 10 für starken Schmerz steht und 0 für keine Empfindung, dann bleibe in jeder Haltung zwischen 2 und 4. Stechende, brennende oder elektrische Empfindungen, Taubheit oder unangenehmes Kribbeln sind deutliche Anzeichen dafür, die Pose abzumildern oder ganz wegzulassen.
  1. Muskeln bewusst entspannen
    In der Haltung entspannst du die Muskeln der angesprochenen Körperregion, damit sich die Wirkung vom Muskelgewebe auf die Faszien in und um die Gelenke verlagern kann.
  1. Längere Zeit still halten
    Die Intensität von Yin-Yoga entsteht in erster Linie durch die Dauer. Sie beginnen mit 2 bis 4 Minuten pro Haltung und steigern sich mit der Zeit auf 5 und mehr. Dabei behält das 2. Prinzip (Grenzen wahren) aber die Oberhand: Sobald die Empfindungen zu intensiv werden, löse dich aus der Haltung.
  1. Haltungen sehr langsam auflösen
    Unmittelbar nach einer Beanspruchung ist Gewebe geschwächt. Deshalb solltest du dich äußerst langsam und vorsichtig aus den Haltungen lösen und dir 1 bis 2 Minuten Zeit nehmen, um dich wieder zu kalibrieren, bevor du die nächste Haltung einnimmst.

JOSH SUMMERS ist Akupunkteur, Yin-Yogalehrer und Meditations-Coach. Er leitet Workshops und Fortbildungen in seiner Heimat Boston und den gesamten USA, ist aber auch vielfach in Europa zu Gast. Seinen sehr lesenswerten Blog und alle Termine findest du unter: joshsummers.net

Aus yogischer Sicht: Was ist überhaupt Energie?

Yoga und Energie

Dass hinter dem Thema Energie sehr viel mehr steckt als Strom aus der Steckdose und Atomausstieg, erleben wir Tag für Tag: Wenn die Sonne aufgeht und auf einmal Licht und Wärme sind, wo vorher Dunkelheit war. Wenn das Wasser aus der Dusche kräftig auf die Haut prasselt. Wenn im Yoga die Bewegungen mit einem Mal mühelos und leicht fließen. Aber auch wenn wir in ein „Energieloch“ fallen. Sogar in „zündenden“ Ideen steckt Energie. Genau wie in Musik, in Stimmungen und Beziehungen, wo wir in Resonanz stehen mit dem, was uns umgibt. Wir erklären, was es aus yogischer Sicht damit auf sich hat.

Es stimmt, was Albert Einstein sagt: „Alles ist Energie.“ Yogis erkannten das schon vor vielen Tausend Jahren. Ihr Konzept vom feinstofflichen Körper, von der Lebensenergie Prana und der Urkraft Shakti ist die Basis, auf der unsere Praxis gründet. Während die westlichen Naturwissenschaften erst allmählich begreifen, dass selbst die solideste Materie im Innersten aus schwingenden Energieteilchen besteht, haben Inder und Chinesen Krankheiten schon vor Jahrtausenden als Störungen im Energiefluss begriffen. Energien auch in ihren subtilen Formen wahrzunehmen, ist ein wichtiges Ziel im Yoga. Sie zu lenken und spirituell zu nutzen – vor allem indem wir hinter der Vielfalt an energetischen Erscheinungen ihre innere Verbundenheit erkennen – das macht Yoga wirklich aus.

Inneres Wirken

Das Wort Energie“setzt sich zusammen aus dem altgriechischen „en“ (innen) und „ergon“ (wirken). In der Antike wurde der Begriff rein philosophisch als eine „lebendige Wirksamkeit“ verstanden. Erst im 19. Jahrhundert fand er Einzug in die Physik. Stark vereinfacht gesagt definiert man Energie dort als ein Maß für die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten.

Feinstofflichkeit

Aus yogischer Sicht besteht der Mensch aus fünf Hüllen, den Koshas. Während Anna­maya Kosha den physischen Körper bezeichnet, stellt Pranamaya Kosha den feinstofflichen Energiekörper dar. Die noch subtileren Hüllen sind Manomaya Kosha (Gedanken und Gefühle), Vijnanamaya Kosha (höhere Intelligenz und Weisheit) und Anandamaya Kosha (Glückseligkeit). Gemeinsam umschließen sie Purusha, das innere Licht, den göttlichen Funken. Die Verbindung dieser Hüllen beruht auf →Prana.

Lebenskraft

Medizinisch und psychologisch gesehen beschreibt der Begriff Energie sowohl das körperliche Arbeitsvermögen als auch den inneren Antrieb eines Menschen, seine Handlungs- und Leistungskraft. Ohne Energie ist kein Organismus lebensfähig, wir brauchen sie unter anderem für Wachstum, Bewegung, Nerven- und Gehirntätigkeit. Wir gewinnen Energie dadurch, dass wir im Stoffwechsel Nahrung umwandeln (Energieumsatz).

Prana

Der Sanskrit-Begriff Prana bezeichnet sowohl den konkreten Atem als auch den metaphysischen Lebenshauch, der ein totes Objekt von wachsender und vergehender Materie unterscheidet. Diese Lebensenergie fließt im Körper nach yogischer Vorstellung durch ein feines Netz an Kanälen (Nadis), sie verdichtet sich in wirbelförmigen Knotenpunkten (Chakras) und wirkt in verschiedenen „Winden“ oder Energiearten (Vayus). Gemeinsam bilden diese Elemente den Energiekörper (→ Feinstofflichkeit).

Unendlichkeit

Naturwissenschaftler definieren Energie als physikalische Größe und messen sie in Joule. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Energieformen – etwa elektrischer, chemischer, thermischer oder kinetischer (sich in Bewegung ausdrückender) Energie. Nach dem Energieerhaltungssatz geht Energie in geschlossenen Systemen weder verloren, noch kann sie erzeugt werden, sie verändert nur ihre Form – und ist somit unendlich.

Bewegung

Zum Wesen der Energie gehört es, dass sie nicht nur der Antrieb von Bewegung ist, sie ist auch selbst ständig in Bewegung: Sie fließt zwischen Polen (Plus und Minus, Atemfülle und Atemleere, Yin und Yang, Ha und Tha), sie schwingt und strahlt in verschiedensten Frequenzen – eine unaufhörliche, vielgestaltige Vibra­tion, die den gesamten Kosmos erfüllt und zum Klingen bringt, von der Ebene der Galaxien bis hin zu der von Atomen und Elementarteilchen.

Licht

Neben → Bewegung sind Licht und Wärme sicher die für den Menschen bedeutsamsten Formen von Energie, sie sind uns viel mehr als nur elektromagnetische Wellen oder Energiequanten. Die Sonne galt seit Anbeginn menschlicher Kultur als Leben spendende Kraft, ihre Energie verehren wir Yogis mit Surya Namaskar, dem Sonnengruß. Auch spirituell beschreiben wir Energie als „inneres Licht“ und sprechen von „Erleuchtung“.

Shakti

Wörtlich bedeutet Shakti Kraft oder Energie. In der indischen Mythologie ist sie der weibliche Gegenpart zum männlichen Gott Shiva. Sie gilt als die Urkraft des Universums und als Inbegriff der schöpferischen Dynamik, die alle Erscheinungen hervorbringt. Nach tantrischer Lehre ruht am unteren Ende der Wirbelsäule Kundalini, eine schlangenförmigen Energie, die durch verschiedene Praktiken geweckt und zum Aufsteigen gebracht werden soll.

Yin Yoga Session: Schenke dir eine Pause

Loslassen, mit der Schwerkraft arbeiten, völlig im Hier und Jetzt ankommen und die Ruhe spüren – Yin Yoga löst Blockaden und lässt deinen Chi-Fluss in Balance kommen. Mach mit bei dieser entspannenden Yin Yoga Session mit Tanja Seehofer.

In dieser Zeit, die uns eine Pause verschreibt, nimm Dir die Zeit zu reflektieren, zu atmen, zu träumen… So erlebst du wie kraftvoll diese Erfahrung sein kann. Tanja Seehofer hat eine Yin Yoga Session produziert, zu der wir dich einladen. Lass dich in dieser Pause begleiten! Übe mit diesem Yoga Video wann immer du dich entspannen möchtest, wann immer du nicht alleine sein möchtest, wann immer du deinem Kopf mal eine Pause schenken möchtest …

Tanja über Djaya: „Es ist ein Zustand des Friedens und der freien Begegnung mit dir selbst. Die Yin Yoga Masterclass mit Yann Kuhlmanns Live Musik in 432Hz, lässt die Meditation in den Asanas tief erleben und ermöglicht ein Vordringen in weitreichende Sphären des Seins. Die Yin Yoga Sessions bietet die Möglichkeit, in tiefere Ebenen des Yin Yoga einzutauchen. Einheit – Verbindung von Körper, Geist und Seele. 

Der Klang ist hier ein wichtiges Verbindungsglied.

Die Schwingungen der Töne durchdringen den Körper im tiefsten Inneren, berühren jede Zelle und ermöglichen so Transformation. Dies kann Nährboden sein für einen regenerativen Prozess. Die sanften, meditativen Yin Yoga Übungen verbinden die grobstofflichen Schichten des Körpers mit den tieferen Ebenen des Geistes, bis hin zu dem Gefühl eines frei schwingenden Körpers. Dieses Körpergefühl verankert sich im Unterbewusstsein, so dass Blockaden gelöst und Selbstheilungsprozesse in Gang gesetzt werden können.

Tanja Seehofer ist Bewusstseinsforscherin, Dipl. Mentalcoach und Humanenergetikerin. Sie unterrichtet Yogaklassen, Retreats, Workshops sowie Weiterbildungen im In- und Ausland und ist Autorin des Buches „Yin Yoga des Herzens“. Musik, Film und Schnitt: Yann Kuhlmann.

DJAYA Yoga & Soundhealing mit Tanja Seehofer & Yann. Mehr Info: www.tanjaseehofer.de

https://yogaworld.de/zum-anhoeren-gefuehrte-herzmeditation-von-tanja-seehofer/

Relax! Yoga-Übungen am Arbeitsplatz

Du bist am Arbeiten und hast nicht genügend Platz, Zeit oder Motivation für ein paar Yoga-Übungen? Trotzdem merkst du, dass dir Bewegung jetzt unheimlich guttun würde. Dann lass die Matte einfach eingerollt und probiere die Videos von Yoga@Work am Stuhl oder Schreibtisch aus.

Die Arbeitswelt verlangt uns einiges ab – ganz gleich ob durch langes Sitzen vor dem Computer oder viel Stehen und körperliche Beanspruchung. Leistungsdruck und stetige Beschleunigung haben uns vergessen lassen, wie wir richtig entspannen und unsere Batterien wieder aufzuladen. Yoga@Work hilft dir, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und zeigt dir ein Programm für den ganzen Körper, bei dem du die nötige Entspannung, Kräftigung und Dehnung bekommst. Hier gibt’s einen kleinen Vorgeschmack..

Sonnengruß am Stuhl

Den Sonnengruß auf der Matte kennst du wahrscheinlich. Wie ein Sonnengruß am Stuhl und in Arbeitskleidung aussehen soll? Probiere es aus:

Steife Handgelenke von der Maus und der Tastatur

Die natürliche Position der menschlichen Hand ist eine gebogene Zange oder Klammer. Leider hat der Erfinder der Computermaus dies ignoriert und zwingt so das Handgelenk zu einer unnatürlichen Drehung. Durch die sich immer wiederholenden monotonen Bewegungen beim Bedienen der Maus kann der Nerv in der Hand eingeklemmt werden und kann so Schmerzen verursachen. Diese Sequenz dehnt und kräftigt deine Handgelenke. Viele Übungen kannst du ganz unkompliziert in deinen Arbeitsalltag integrieren:

Über Govinda-Yoga

Für Florian Sprater ist Business Yoga eine Herzensangelegenheit: „Ich komme selbst aus der Wirtschaft und kenne die Beschwerden und Herausforderungen, die der Arbeitsalltag mit sich bringt, nur zu gut. Deshalb habe ich mit meiner langjährigen Erfahrung als Yogalehrer ein effektives digitales Kursprogramm entwickelt, das die zahlreichen Benefits von Yoga ganz leicht in jeden Arbeitstag integriert.“ Mehr Infos zu Florian findest du auf www.govinda-yoga.de oder auf Instagram und Facebook.

Mond und Yoga: Welche Verbindung besteht?

Mond und Yoga

Mond und Yoga: Die Meinungen einzelner Yogalehrer gehen in Sachen Mond und Yoga auseinander: Spielt der Mond nun eine Rolle beim Üben – oder nicht?

Die Kräfte des Mondes

Wer beginnt, regelmäßig Yoga zu üben, wird feststellen, dass zahlreiche Faktoren einen Einfluss auf die eigene Yoga-Praxis haben. Alkohol, Koffein, Stress, Müdigkeit – aber auch unterschiedliche Mondphasen können sich auf Körperwahrnehmung, Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirken. Der Mond ist unser nächster Erdtrabant und in den meisten Kulturkreisen dem weiblichen Prinzip zugeordnet. Ein Mondumlauf um die Erde dauert mit rund 29 Tagen ähnlich lange wie der weibliche Zyklus. Früh schon erkannten die Menschen die Bedeutung der Mondkräfte: Er beeinflusst die Gezeiten, das Wachstum in der Natur, Schlafvermögen, Essverhalten, Schmerzempfinden und vieles mehr. Nicht selten kommen Babys nicht am errechneten Geburtstermin, sondern kurz vor- oder nachher – bei Mondwechsel – zur Welt. Der Mensch, der zu rund 70 Prozent aus Flüssigkeit besteht, ist allem Anschein nach den Kräften des Mondes ausgesetzt. Wenn du dich also fragst, ob der Mond und Yoga im Zusammenhang stehen: Ja. Indem du die Mondphasen im positiven Sinne für dich nutzt, kannst du die eigene Yoga-Praxis nachhaltig beeinflussen und vertiefen.

Mond und Yoga: Üben oder Nicht-Üben?

Schon im klassischen Yoga hatten Mondtage Tradition. Die besonderen Anziehungs- und Abstoßungskräfte von Voll- und Neumond wurden genutzt, um den Stoffwechsel des Menschen zu harmonisieren. An Vollmond- und Neumondtagen sowie an Ekadasi, dem jeweils elften Tag nach Voll- und Neumond, sollen Yogis den Überlieferungen nach fasten, meditieren und schweigen. Im Ashtanga-Yoga rät man von Yoga an Voll- und Neumond gänzlich ab: Um die Verletzungsgefahr möglichst gering zu halten, sind diese Tage übungsfrei. Adelheid Ohlig, die Begründerin des Luna Yoga, handhabt die Yoga-Praxis weniger streng. So schreibt sie in ihrem Buch „Die bewegte Frau“: „Meditieren und entspannen fallen mir bei Neumond besonders leicht und führen mich tiefer als sonst. Nimmt der Mond zu, habe ich das Gefühl, stärker und mutiger zu sein. Vollmondzeiten locken mich zum Tanzen und Träumen, zum Bewegen und Singen. Der abnehmende Mond macht mir die Flüssigkeiten meines Körpers bewusst. Im Dehnen spüre ich, wie sich Muskeln und Bänder entfalten. Übungen, die das Lymphsystem anregen, tun mir dann besonders gut.“ Demzufolge scheint es ratsam, das eigene Wohlbefinden zu beobachten, in welcher Verfassung der eigene Körper ist und wonach er sich sehnt. Wem etwa Meditieren schwer fällt, stellt unter Umständen fest, dass die Energie des Neumondes ihm zur Stille verhilft. So können die Kräfte des Mondes auf wohltuende und unterstützende Weise für die eigene Yoga-Praxis genutzt werden.

Im Einklang mit den Sternzeichen

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt der Mondstand dar. Der Mond durchläuft bei seinem Umlauf um die Erde alle zwölf Sternzeichen in der immer selben Reihenfolge. Für die Yoga-Praxis ist es gut zu wissen, dass jede Körperzone von einem bestimmten Tierkreiszeichen regiert wird. Durchläuft der Mond beispielsweise das Tierkreiszeichen Stier, sind Ohren, Nacken und Hals sehr empfindlich, reagieren aber auch besonders gut auf wohltuende Übungen und Anwendungen. Im Zeichen des Steinbocks sind Gelenke, im speziellen die Knie, anfälliger als sonst. Hier gilt es, beim Üben achtsam zu sein und seine Grenzen nicht zu überschreiten. Im Tierkreiszeichen des Fisches freuen sich die Füße über Übungen, Zuwendungen und Massagen. Im Allgemeinen gilt die Regel: Alles, was man für das Wohlergehen jener Körperregion tut, die von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchschreitet, ist wirksamer als an anderen Tagen. Adelheid Ohlig hat mit ihrem Buch „Yoga mit den Mondphasen“ ein umfassendes Praxisbuch geschaffen. Es eignet sich gut für Anfänger, die sich bislang nicht mit dem Mond beschäftigt haben. Zudem enthält es spezielle Übungen für die unterschiedlichen Mondphasen und jeden Mondstand.

Auch in dieser Folge des YogaWorld Podcast geht es unter anderem um die Verbindung von Yoga und dem Mond…

Mitmach-Video: Atem-Meditation und Asanas für Kinder

Auch die Kleinsten können zur Ruhe kommen, wenn wir ihnen ein wenig dabei helfen. Yoga und Meditation für Kinder beruhigt kleine Wirbelwinde, schenkt ihnen Selbstvertrauen, öffnet neue Welten und macht vor allem richtig Spaß. Leila Oostendorp zeigt in zwei Videos, wie schön Meditation und Yoga für Kinder sind.

Leila Oostendorp ist Gründerin der KinderYoga-Welt sowie erfolgreiche Kinder Yoga und Hörbuch Autorin. Als Yogalehrerin hat sie sich mit ganzem Herzen auf den Unterricht mit Kindern und Jugendlichen spezialisiert und vermittelt ihr umfangreiches Wissen in Ausbildungskursen für Kinder & Teenies Yoga Lehrer/innen. Was ihr besonders wichtig ist: Die Kinder liebevoll, kreativ, dynamisch, und einfühlsam an das Thema Yoga heranzuführen und so die persönliche Entwicklung und Selbsterfahrung der jungen Teilnehmer zu unterstützen.

Yoga und Meditation für Kinder

Atem-Meditation für Kinder

Die Bauchatmung hilft dir wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Egal ob vor den Hausaufgaben, nach einem Streit oder beim Zubettgehen … Mit dieser einfachen Übung lernst du dich zu konzentrieren und ganz ruhig zu werden. Probiere es doch einfach mal aus. Übrigens: Mama und Papa dürfen gerne mitmachen.

Asanas für Kinder

Gemeinsam mit Leilas Kater Charlie kannst du einen kurzen Kinderyoga-Flow machen: „Alle meine Tiere“. Katze, Schnecke, Schlange und Hund machen dich stark und die Übungen zum Lied wirklich jede Menge Spaß! Lege einfach los, du kannst das Lied mit den Posen auch mehrmals hintereinander hören und mitmachen – und schon bist du wieder voller Energie.


Mehr Info zu Leila Oosterndorp:

Facebook: www.facebook.com/KinderYogaWelt/
Instagram: www.instagram.com/kinderyogawelt/

Alkoholfreier Genuss: Himbeer-Mojito-Mocktail Rezept

Foto: Eva Kolenko

Aromatisiert mit fruchtigen Himbeeren, schmeckt dieser frische Mojito-Mocktail auch ganz ohne Alkohol. Der perfekte Drink für deine Sommerparty. 

Moment mal – Mocktail? Nein, wir haben uns nicht verschrieben. Das englische „to mock“ bedeutet so viel wie „nachahmen, vortäuschen“. Die Wortschöpfung „Mocktail“ meint also die alkoholfreie Entsprechung eines  Cocktails und diese hier ist besonders lecker. 

Zutaten für 8 Personen (2 Liter)

¾ Tasse Zucker
5 Limetten
2 Tassen Himbeeren, halbiert
12 bis 14 frische Minzblätter, grob gehackt, zusätzlich ein paar Blätter für die Deko
1,5 Liter Mineralwasser
Eiswürfel

Zubereitung Himbeer-Mojito-Mocktail

1 Erhitze den Zucker mit einer ¾ Tasse Wasser bei mittlerer Temperatur in einem Topf und rühre so lange, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Lasse das Ganze abkühlen.

2 Presse den Saft von 4 Limetten aus. Vermenge in einer großen Schüssel 1½ Tassen Himbeeren, Minze und Limettensaft und gib den selbst gemachten Sirup dazu. Fülle zwei 1-Liter-Krüge mit Eiswürfeln, gieße den Sirupmix und das Mineralwasser dazu. Einmal ordentlich umrühren.

3 Schneide die übrige Limette in Scheiben und richteden Mojito kurz vor dem Servieren mit Limettenscheiben, ½ Tassen Himbeeren und Minzblättern in einzelnen Gläsern an.