Mudra Ulrike Wurm

Die Heilpraktikerin, Shiatsulehrerin und Reikimeisterin unterrichtet und behandelt seit 33 Jahren mit Reiki und Shiatsu in München und wo sie eingeladen wird. 2005 hat sie das bundesweite Netzwerk für mobile Massage „ShiatsuMobil“ gegründet, das inzwischen mehr als 90.000 ShiatsuMobil-Massagen bundesweit in Firmen, auf Messen und Events gegeben hat.

Mehr Infos unter www.shiatsu-zentrum-muenchen.de

Vortrag „Shiatsu Lebensenergie in Fluss“, Sonntag 26. Juni 14.30-15.15 Uhr

Shiatsu ist ausgleichende Energiearbeit. Es werden dabei mit Druck, Dehnung und Rotation der Gelenke die Energielaufbahnen des Körpers aktiviert. Deshalb fühlt man sich nach einer Shiatsu-Behandlung wohlig ausgeglichen und in entspannter Balance. Shiatsu ist eine Methode, die vor 100 Jahren in Japan kreiert und seither ständig weiterentwickelt wurde. Shiatsu beruht auf den Grundlagen der traditionellen Chinesischen Medizin, der japanischen Anma Methode und verbindet dieses östliche Wissen mit westlichen, manuellen Techniken und den anatomischen Grundlagen. Shiatsu ist vielseitig und kann in jeder Lebenslage angewendet werden.


Mudra Ulrike Wurm auf der YogaWorld 2022 in München:

Sonntag, 26. Juni // 14:30 – 15:15 Uhr // Shiatsu Lebensenergie im Fluss // Yamuna Vortragsraum


Jetzt Ticket für die YogaWorld 2022 in München sichern!


Highlights, Tickets und Programm-Übersicht…

Dr. Joseph Pattathu

Dr. Joseph Pattathu ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Meditation hat seit vielen Jahren eine zentrale Bedeutung in seinem Leben. Sein besonderes Interesse gilt den positiven Auswirkungen der Meditation auch auf gesundheitliche Aspekte.

Vortrag „Meditation – nur die Stille zwischen zwei Gedanken“, Samstag 25. Juni, 14.30-15.15 Uhr

Gedanken haben einen großen Einfluss auf den Körper und dessen Gesundheit. Ob negativ oder positiv, sie scheinen immer da zu sein. Mit der Meditation haben wir die Möglichkeit den Gedankenstrom zu unterbinden. Zunächst nur für eine Weile. Mit regelmässiger Meditationspraxis, dann auch länger. Eine Integration der Meditation in unseren Alltag hat enorme Auswirkungen auf unser Leben, leise und nahezu unmerklich macht sich das Positive breit und reflektiert sich auch in gesundheitlichen Aspekten. Im ersten Teil des Vortrags soll auf diese gesundheitlichen Aspekte eingegangen werden und im zweiten Teil besteht die Möglichkeit an einer geführten Meditation teilzunehmen.

Mehr Infos unter www.meditationmuenchen.org

Workshop „Meditation mit Musiktherapeutischem Hintergrund“, Sonntag 26. Juni 13.45-14.30 Uhr

Musikworkshop mit Meditation, Mantra-Singen und kurzer Einführung in die indische Musik, die lehrt dass bestimmte „Ragas“, in speziellen Tonfolgen jeweils spezifische Energiezentren (Chakren) ansprechen und dort sogar Energieblockaden lösen können. So kann man im Alltag durch Spüren des eigenen Zustands diese Musik wie eine Art Medizin zu sich nehmen, die mit vermehrter Sensibilisierung einen immer stärkeren heilsamen Effekt auf die eigene Psyche und auch den physischen Bereich des Körpers bewirkt. Durch die damit verbundene Erweckung der Evolutionskraft „Kundalini“ werden immer tiefere und stärkere Zustände der Meditation ermöglicht bis hin zur Selbstverwirklichung, wodurch Gedankenstille und Erhabenheit über die Gegensätze der Materie erreicht werden kann.


Dr. Joseph Pattathu von Sahaja Yoga auf der YogaWorld München 2022:

Vortrag: Samstag, 25. Juni // 14:30 – 15:15 Uhr // Meditation – nur die Stille zwischen zwei Gedanken // Yamuna Vortragsraum

Workshop: Sonntag, 26. Juni // 13:45 – 14:30 Uhr // Meditation mit Musiktherapeutischem Hintergrund // Ganesha Yogaspace


Jetzt Ticket für die YogaWorld München 2022 sichern!


Ralf Müller-Amenitsch

Der Peta-Tierrechtsaktivist, Sach- und Fachbuchautor und Lehrbeauftragte für Tierrechte und pflanzenbasiertes Lebensmittel- und Verbraucherrecht, Ralf Müller-Amenitsch beleuchtet das Thema „Yoga und Veganismus“ anhand traditioneller Yogatexte im zeitgenössischen Kontext.

Ralf Müller-Amenitsch, geboren 1963, verheiratet. Nach dem Studium in Bonn und Lausanne arbeitet er seit 1993 als selbständiger Rechtsanwalt in Berlin mit den Schwerpunkten Arbeits-, Sozial- und Familienrecht. Seit seiner Auseinandersetzung mit der säkularen Ethik hat er sich als intellektueller Aktivist juristischer Mittel bedient, um die Gesellschaft außerparlamentarisch zu beeinflussen. Er organisiert internationale juristische Symposien zu Tierrechts- und Nahrungsrechtsthemen. Er setzt sich aktiv als PETA-Experte durch Musterklagen, Vorträge und Kampagnen für die Rechte veganer Menschen ein.

Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Fachbücher im In- und Ausland. Er ist Lehrbeauftragter für pflanzenbasiertes Verbraucherrecht und Tierrechte an der Fachhochschule des Mittelstandes und stellvertretender Obmann der DIN Kommission (DIN NA057-08-03AA „vegane und vegetarische Lebensmittel“, sowie internationaler Experte der ISO Kommission (ISO WD 23662) zur Definition der Begriffe „vegan und vegetarisch“ in einem weltweiten Industriestandard und Experte in der ISO-kommisssion ISO/TC 34/WG 26 „Plant-based foods“Sowie in der Din Kommission DIN-NAL NA 057-02-01-32 AK „Tiergesundheit“.

Vortrag: „Yoga und Veganismus“

Würden sich die Begründer des Yogas heute vegan ernähren? Zu Zeiten von Goraknath, Agasthiar und Patanjali gab es noch keine Massen- und Intensivtierhaltung. Der Peta-Tierrechtsaktivist und Lehrbeauftragte für Tierrechte und pflanzenbasiertes Lebensmittel- und Verbraucherrecht Ralf Müller-Amenitsch beleuchtet das Thema anhand traditioneller Yogatexte im zeitgenössischen Kontext. Seit seinem 16. Lebensjahr praktiziert er Yoga unter anderem als Yogalehrer unter persönlicher Anleitung von bekannten Lehrern wie Vishnu Devananda, B.K.S. Iyengar, Rajinder Singh.


Ralf Müller-Amenitsch auf der Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart:

Samstag, 15. April // 12:30 – 13:15 Uhr // Yamuna Vortragsraum

Jetzt Ticket für die Yoga- und VeganWorld 2023 in Stuttgart sichern!


Ralf Müller-Amenitsch zu Gast im YogaWorld Podcast:

Für deine Weiblichkeit: „Green feminine Salad“

Green feminine Salad

Yogaworld-Leserin Nina hat uns ihr liebstes Sommer-Soulfood verraten: ein schneller „Green feminine Salad“, der satt macht aber nicht schwer im Magen liegt und den du im Handumdrehen an deine jeweilige Zyklushälfte anpassen kannst. Damit du deinen Körper genau mit den Nährstoffen versorgst, die er gerade braucht.

Nina hat bei unserem Newsletter-Gewinnspiel mitgemacht und uns mit ihrem Salat für die Weiblichkeit überzeugt. Sie hat nicht nur ein Jahres-Abo des Yoga Journal gewonnen, sondern darf ihr Rezept auch mit der ganzen Yoga-Community teilen. Wenn du auch Lust hast, deine Food-Kreation auf Yogaworld.de zu sehen, dann schicke uns dein Rezept mit Bild an redaktion@yogaworld.de. Da sich Nina privat viel mit Zyklusachtsamkeit beschäftigt, hat sie noch einen Tipp für dich, wie du den Salat genau an die Bedürfnisse deines Körpers anpassen kannst.

Zutaten für den „Green feminine Salad“

Genaue Mengenangaben gibt es nicht, du kannst die Mengen je nach Geschmack und Hunger für dich, Familie und Gäste variieren.

Reis nach deiner Wahl (am besten für dich ist Vollkornreis)
Quinoa oder Nudeln
frischer knackiger Salat
Fenchel
grüne Oliven
Radieschen
Kürbiskerne
geschrotete Leinsamen
Zitrone
Apfelessig
Olivenöl
Rosmarin
Salbei
ein paar Wildkräuter wie Löwenzahn (Blätter und Blüten) oder Gänseblümchen

So bereitest du deinen Salat zu

Zuerst kochst du Reis, Quinoa oder Nudeln gar. Diese Zutaten bilden deine Basis. Anschließend abseihen und abkühlen lassen, dann alles in eine Schüssel geben. Veggies waschen, schnippeln und auf der Basis anordnen. Jetzt ein Dressing aus Zitrone, Apfelessig und Olivenöl mischen und über den Salat tröpfeln. Kerne, Samen und Kräuter mit viel Liebe dekorieren.

Ninas Tipp: Wirkung nach Zyklus

Leinsamen und Kürbiskerne sind reich an Omega-3, Antioxidantien und Zink, welche dir als Frau besonders in der 1. Zyklushälfte helfen, Stress zu reduzieren. Zudem begünstigen sie die Reifung der Follikel für eine gesunde Menstruation. Fenchel, Gurke und Oliven sind Östrogen fördernd und damit auch optimal in der 1. Zyklushälfte. So viel Gutes für dich! Tausche für die 2. Zyklushälfte die genannten Zutaten einfach mit Sesam- und Sonnenblumenkernen, Tomate, Paprika und Karotte aus.

Sesam- und Sonnenblumenkerne sind laut Nina nämlich durch das enthaltene Omega-6 Progesteron fördernd, reich an Antioxidantien, unterstützen die Leber bei der Entgiftung und sind Hormon stabilisierend. Fenchel, Gurke und Oliven (Östrogen fördernd) in der 2. Zyklushälfte mit Tomate, Karotte (beide Progesteron fördernd) sowie Paprika (enthält Antioxidantien und Eisen) ersetzen. Das schafft Abwechslung, bringt andere Farben und damit andere Vitamine ins Spiel. Generell gilt: Werde kreativ und greife zu dem auf was du Lust hast. Guten Appetit!

Mehr zu Nina erfahrt ihr auf ihrem Insta-Profil.

Marie Holtmann – Jivamukti

Marie wuchs in Prag auf und tanzt seit gut 15 Jahren durch die Welt. Ihre Begeisterung für Yoga führte sie 1992 nach Süd-Indien, wo sie ihre erste Yogalehrer-Ausbildung im Sivananda Ashram abschloss. Das Jivamukti Yoga hat sie 1999 in München bei Patrick Broome kennen und lieben gelernt. Die Mischung aus fliessenden, tänzerischen Bewegungen, koordiniert mit dem Atem haben ihre eine intensive Körpererfahrung vermittelt, die sie bisher so nicht kannte.

Durch konzentrierte Beobachtung von Atem und Körper beginnen wir zu verstehen, dass wir nicht beobachten und gleichzeitig das sein können, was wir da beobachten. Marie erlebte, dass wir nicht der Körper und der Verstand sind, auch wenn wir einen Körper und einen Verstand haben. Diese Erfahrung möchte sie jetzt weitergeben und dankt Sharon und David, den Gründern von Jivamukti Yoga, für ihre Wärme und Liebe, mit der sie ihre Weisheit teilen.

Workshop „Auf der Matte deine Kraft finden“, Samstag 25. Juni 16.15-17.00 Uhr

Viveka bedeutet UnterscheidungsKRAFT. Durch Atemübungen können wir bewusster unseren Atem wahrnehmen, durch Yoga-Asanapraxis unsere Gefühle und durch Meditation unsere Gedanken. Mit einer wachsenden Bewusstheit können wir Zusammenhänge besser erkennen und unsere Identifikation bewusst ausrichten. All Levels! Assistieren wird Theresa Stoiber.


Marie Holtmann auf der YogaWorld 2022 in München:

Samstag, 25. Juni  // 16:15 – 17:00 Uhr // Jivamukti Yoga “Auf der Matte deine Kraft finden” // Vishnu Yogaspace


Jetzt Ticket für die YogaWorld 2022 in München sichern!


Hightlights, Tickets und Prgrammübersicht…

Yoga-Übungen für Kurvige

Spezielle Yogakurse für Übergewichtige gibt es bislang nur selten – aber sie sind auch nicht unbedingt nötig: Mit Hilfe eines motivierten Yoga-Neulings kann jeder aufgeschlossene Lehrer schnell zu einem Spezialisten werden. Mit dieser Yoga-Praxis für Kurvige kann Yogaunterricht für alle Bedürfnisse funktionieren.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass du im Unterricht keine besonderes weite Kleidung trägst. Nur wenn dein Lehrer deine Yoga-Anatomie klar erkennt, ist er oder sie in der Lage, dir bei der Vermeidung von Verletzungen zu helfen.

Als nächstes solltest du bereit sein, vor der ersten Stunde über deine gesundheitlichen Probleme und Besonderheiten zu sprechen. Selbst wenn du im Grunde gesund bist, muss sich dein Lehrer darüber im Klaren sein, dass ein höheres Gewicht besondere Rücksichtnahme auf die Gelenke – insbesondere auf Knie und Lendenwirbelsäule – erfordert. Je schlechter deine Kondition ist, desto bedeutsamer wird es für dich, sich langsam und vorsichtig in die einzelnen Stellungen hinein und wieder heraus zu bewegen. Gib deinem Lehrer ein umfassendes und offenes Feedback. Wenn er oder sie nicht selbst einen runden Bauch und füllige Arme und Beine hat, kann er nicht wissen, wie sich eine Yogahaltung für dich anfühlt. Deshalb ist es wichtig, dass du dieses Wissen über die Yoga-Praxis für Kurvige teilst.

Lies auch das Interview mit Yogalehrerin Jessamyn Stanley: „Keine Lust auf patriarchale Beauty-Standards

Gute Kommunikation mit dem Yogalehrer

Um gut kommunizieren zu können, solltest du dir des Weiteren alle körperlichen Empfindungen bewusst machen: Welche Körperregionen werden gedehnt, welche fühlen sich angespannt an, welche sind stark und welche schwach, welche Haltung ist angenehm und welche vielleicht sehr unangenehm? Wenn dir eine Asana seltsam vorkommt, dann frage nach, welche Empfindungen eigentlich mit dieser Haltung verbunden sein sollten und überlegt gemeinsam, wie du dem näherkommen könntest.

Denke selbst mit und achte zudem selbst auf deinen Körper. Sei einfallsreich beim Improvisieren, zum Beispiel auch wenn keine Hilfsmittel vorhanden sind. Blättere in Büchern über sanftes Yoga und Yoga bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen, dort findest du eine Fülle von Alternativen zu klassischen Asanas. Teile diese Anregungen und die Ideen, die dir beim Üben kommen, mit deinem Yogalehrer

Die Vorzüge einer körperlichen Yogapraxis sind für jeden Körperbau zugänglich …

1 Paschimottanasana, Variation: Vorwärtsbeuge im Sitzen mit geöffneten Beinen

yoga_für_kurvige_1Diese Version ist auch Menschen zugänglich, denen bei der klassischen Vorwärtsbeuge im Sitzen Bauch und Beine hinderlich sind. Die Haltung zieht die Wirbelsäule in die Länge und dehnt sanft die Muskeln an der Körperrückseite.

Setze dich mit gestreckten Beinen auf den Boden und öffne diese so weit, dass dazwischen genügend Raum für deinen Bauch bleibt. Sollte dir in dieser Haltung die Aufrichtung des Rumpfes Schwierigkeiten bereiten, setze dich erhöht auf eine oder mehrere gefaltete Decken. Beuge die Knie etwas und lege eventuell eine gefaltete Decke oder ein Bolster unter die Kniekehlen. Kippe das Becken nach vorn und ziehe Bauch und Wirbelsäule in die Länge. Die Fingerspitzen setzt du nahe der Oberschenkel auf dem Boden auf.

Mit einer Ausatmung beugst du dich aus den Hüftgelenken heraus und mit lang gezogener Wirbelsäule nach vorn. Dabei wandern die Fingerspitzen Richtung Füße. Sobald du eine sanfte Dehnung an den Beinrückseiten spürst, hältst du inne. Nachdem sich deine Beine etwas entspannt haben, kannst du die Vorwärtsbeuge intensivieren und/oder die Beine behutsam strecken. Nach 30 Sekunden oder längerer Zeit wanderst du mit den Fingern wieder zurück neben die Hüften und drückst sie in den Boden, um den Rumpf zu heben. Während des Aufrichtens hältst du die Wirbelsäule gestreckt.

2 Salamba Eka Pada Pavanamuktasana: Unterstützte einbeinige Winde lösende Haltung

yoga_für_kurvige_2Eine tolle Alternative für eine Yoga-Praxis für Kurvige, wenn Balasana (Stellung des Kindes) unangenehm ist – etwa weil dabei zu viel Druck auf Knien und Fußgelenken lastet oder weil Bauch und Oberschenkel im Weg sind. Auch hier werden die Bauchorgane sanft massiert, was Verdauung und Ausscheidung anregt. Zudem dehnst du sanft deine Leisten, den unteren Rücken und die Beinrückseiten.

Lege dich mit gebeugten Knien und aufgestellten Füßen auf den Rücken. Wenn es bequem für dich ist, platziere unter den Füßen ein Bolster. Dann ziehst du ein Knie zur Brust und schlingst die Hände um die Schienbeine oder Kniekehlen. Falls das nicht geht, lege einen Gurt um die Schienbeine. Zum Intensivieren der Haltung kannst du das andere Bein ausstrecken und die Zehen sanft zum Kopf ziehen. Dabei liegt das Knie über dem Bolster, falls du eines verwendest. Nach 15 bis 30 Sekunden wechselst du die Seiten.

3 Bharadvajasana, variante: Drehsitz

yoga_für_kurvige_3Bei diesem halben Drehsitz kannst du die Beine in einigem Abstand aufstellen, damit der Bauch die Bewegung nicht behindert. Alternativ kannst du dich sogar seitlich auf einen Stuhl setzen, denn dann fällt es leichter, die Wirbelsäule aufzurichten. Die Drehung regt Verdauung und Ausscheidung an, sie dehnt und kräftigt zahlreiche Muskeln an Bauch und Rücken. 

Setze dich mit aufgestellten und etwa hüftbreit geöffneten Beinen etwas erhöht, zum Beispiel auf eine gefaltete Decke. Strecke beim Einatmen die Wirbelsäule lang und drehe dich ausatmend langsam von der Basis aus nach rechts. Stütze dich mit den rechten Fingerspitzen hinter sich ab und halte die Wirbelsäule lang. Den linken Arm legst du locker um die Beine oder bringst die Hand zum Oberschenkel. Nach 15 bis 30 Sekunden wechselst du die Seiten.

Alternative auf dem Stuhl

Setze dich für diese konkrete Modifikation seitlich auf einen stabilen Stuhl ohne Armstützen. Die Füße sind nebeneinander fest auf dem Boden aufgestellt. Mit einer Einatmung streckst du die Wirbelsäule lang, ausatmend drehst du dich langsam von der Basis aus nach rechts, bis du die Lehne mit beiden Händen umfassen kannst. Wechsel die Seiten.

4 Adho Mukha Shvanasana, Variation: nach unten schauender Hund an der Wand

yoga_für_kurvige_4Diese Version erzeugt viele der positiven Wirkungen der klassischen Haltung, aber viel weniger Druck auf Arme und Handgelenke: Sie streckt die Wirbelsäule, baut Kraft in Armen und Beinen auf und dehnt Schultern, Rücken und Beinrückseiten.

Stelle dich für diesen herabschauenden Hund mit dem Gesicht zu Wand und lege die Handflächen etwa schulterbreit geöffnet an die Wand. Die Ellenbogen sind gebeugt und die Unterarme etwa parallel zum Boden. Dann setzt du die Füße Stück für Stück nach hinten und streckst dabei die Arme. Bringe zudem deinen Rücken in die Streckung und den Kopf zwischen die Oberarme. Nach 15 bis 30 Sekunden wandern die Füße langsam wieder nach vorn und du richtest den Rumpf auf. Dabei beugst du die Knie und hältst die Wirbelsäule lang gestreckt.

5 Utthita Hasta Padangushthasana, Variation: Vorbereitung für die gestreckte Hand-zum-großen-Zeh-Haltung

yoga_für_kurvige_5Diese Version erlaubt es fülligen Yogis, die Großzehhaltung vorzubereiten, ohne dabei unnötig Druck im Knie des Standbeins zu erzeugen. Sie kräftigt Beine und Hüften, was man für einen stabilen einbeinigen Stand braucht. Zugleich übst du die kleinen Ausgleichsbewegungen, die zum Halten des Gleich­gewichts nötig sind.

Stelle dich zuerst mit der linken Hüfte seitlich zur Wand und stütze dich mit der Hand an der Wand ab. Verlagere das Gewicht auf den linken Fuß, hebe das rechte Bein und beuge das Knie. Versuche, den Oberschenkel bis in die Horizontale zu bringen. Sobald sich die Haltung aber ungut anfühlt, senke das Bein wieder etwas. Bringe die rechte Hand nur dann zum Knie, wenn es dein Bauchumfang zulässt, sonst lässt du den Arm einfach nach unten hängen. Wenn du dein Gleichgewicht trainieren willst, lass die Wand einige Sekunden lang los. Sobald dir das keine Probleme macht, übe freihändig. Nach 15 bis 30 Sekunden wechselst du die Seiten.

6 Bhujangasana, zwei Varianten: Kobra und Kobra im Stehen an der Wand

yoga_für_kurvige_6Die klassische Kobra in Bauchlage kann bei einem fülligen Bauch schwierig sein. Diese beiden Versionen erlauben bei der Yoga-Praxis für Kurvige eine einfachere und besser kontrollierbare Rückbeuge. Dennoch dehnen sie die Körpervorderseite, weiten Brust und Herzgegend und geben den Lungen mehr Raum.

Lege dich für die klassische Kobra auf den Bauch und platziere eine gefaltete Decke unter dem Becken. Bringe dafür die Handflächen unterhalb deiner Schultern auf den Boden und schmiege die Ellbogen dicht an den Oberkörper. Dann schiebe Fußrücken, Oberschenkel und Schambein in den Boden und hebe mit einer Einatmug die Brust. Dabei ziehst du die Schulterblätter an den Rücken und kommst nur so weit nach oben, dass du die Verbindung zu Schambein und Beinen halten können. Bleibe anschließend 15 bis 30 lang Sekunden in der Haltung.

VARIANTE bei der Yoga-Praxis für Kurvige

yoga_für_kurvige_varianteStelle dich mit etwas Abstand vor eine Wand. Die Füße sind hüftbreit voneinander entfernt, die Handflächen liegen nicht höher als deine Schultern an der Wand. Mit einer Ausatmung beugst du die Beine, rundest den Rücken und blickst nach unten. Einatmend streckst du die Beine und biegst die Wirbelsäule langsam und vorsichtig nach hinten. Versuche, die Bewegung vor allem mit dem mittleren und oberen Rücken auszuführen und nicht im unteren Rücken abzuknicken. Halte außerdem die Hüften über den Füßen und schiebe das Becken nicht nach vorn. Drücke die Hände fest gegen die Wand. Sofern die Bewegung den Nacken nicht zu sehr anspannt, kannst du das Gesicht zur Decke wenden. Nach 15 bis 30 Sekunden richtest du dich behutsam wieder auf.

7 Balasana, Variation: Stellung des Kindes auf einem Bolster

yoga_für_kurvige_7Für all jene, die Balasana auf dem Boden als unbequem empfinden, ist diese Version eine entspannende Alternative. Auch hier werden die Bauchorgane sanft komprimiert, was Verdauung und Ausscheidung anregt. Zudem entspannen sich die Muskeln der Leistengegend, unterer Rücken und Beinrückseiten werden sanft gedehnt.

Lege ein Bolster längs auf deine Matte und setze dich im Fersensitz mit weit geöffneten Knien davor. Währenddessen richtest du die Wirbelsäule auf und beugst dich mit einer Ausatmung lang gestreckt nach vorn, bis du die Stirn auf deinen über dem Bolster gekreuzten Händen ablegen kannst. Du kannst dabei die Höhe variieren, indem du eine oder mehrere gefaltete Decken über das Bolster legst. Atme tief und entspanne dich mit jedem Atemzug etwas mehr. Nach 15 Sekunden bis 2 Minuten löst du dich aus der Haltung. Mit Hilfsmitteln fällt die Stellung des Kindes wesentlich leichter.

Wage dich mit der Zeit durch die Yoga-Praxis für Kurvige gerne an andere Formate unserer Reihe Mini-Practice.

Lendenwirbelsäule-Praxis von Dr. Ronald Steiner

Lendenwirbelsäule
Alexy Almond via Pexels

Schreibtisch-Jobs und zu wenig Bewegung: Immer mehr Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Sportmediziner und Ashtanga-Yogi Dr. Ronald Steiner zeigt, wie therapeutisches Yoga gegen  die häufigsten Beschwerden hilft. Lendenwirbelsäule-Praxis für den „Dauerbrenner“: den „unteren Rücken“.

1//Faszien zum Wohlfühlen: Lendenwirbelsäule-Praxis

Version A: Lege beide Hände auf den unteren Rücken, die kleinen Finger möglichst nah zusammen, die Finger nach unten weisend. Reibe schnell mit den Händen auf und ab, bis sich wohlige Wärme ausbreitet.

Version B:Kneife anschließend mit Daumen und Fingern in die oberste Hautschicht über  Lendenwirbelsäule und langen Rückenmuskeln. Ziehe diese Schicht sanft vom Muskel darunter weg und lass diese Hautfalte mit krabbelnden Fingern von oben nach unten und wieder zurück rollen.

Effekt: Dicht unter der Haut liegt die Fascia Thoracolumbalis, die Rumpf-Lenden-Faszie. Sie leitet Kräfte aus dem gesamten Körper um. Die Erwärmung macht diese Bindegewebsschicht flexibel und elastisch. Das anschließende Anheben der oberen Hautschichten erzeugt einen kleinen Unterdruck an der Faszie. So wird sie mit nährender Gewebeflüssigkeit umspült. Rückenschmerz entsteht häufig aus den Schmerzrezeptoren dieser Faszie. Eine geschmeidige Faszie ist daher die beste Basis für einen gesunden und entspannten Rücken.

2//Iliosakrale Schwingungen: Lendenwirbelsäule-Praxis

Lege dich mit dem Rücken auf einen angenehm warmen Boden. Stell deine Füße hüftbreit und dicht am Becken auf. Du blickst entspannt zur Decke, die Arme sind rechts und links zur Seite ausgebreitet. Dabei zeigen die Handflächen nach oben und beide Schulterblätter haben Kontakt zum Boden. Hebe nun das Gesäß leicht an und lass es völlig entspannt auf den Untergrund fallen. Dieses kleine Anheben und Plumpsen wiederholst du in lockerer Folge. Dabei bewegst du das Becken ein wenig von Seite zu Seite.

Effekt: Diese Übung entspannt verkrampfte Muskeln und gibt den Gelenken des Rückens und des Iliosakralgelenks eine lockere Mobilisation. So kann sich Gelenkflüssigkeit in ihnen verteilen. Während die Schwerkraft die Wirbel im Alltag meist gegeneinander drückt, verlängert sich hier die Wirbelsäule sanft. So erhalten die Bandscheiben Raum zum Atmen.

3//Drehen und entspannen: Lendenwirbelsäule-Praxis

Beginne in der gleichen Ausgangsposition wie in Übung 2. Versetze dein Becken etwas nach links und lass die Knie entspannt zur rechten Seite sinken. Die Knie müssen nicht bis zum Boden kommen. Genauso darf sich deine linke Schulter leicht abheben. Um die Drehung zu intensivieren, lege deine rechte Hand aufs linke Knie. Strecke das rechte Bein und räkel dich mit dem linken Arm diagonal nach oben (Foto). Lass den Atem ruhig und gleichmäßig fließen. Beobachte so einige Minuten lang, wie dein Körper mit dem Atem in die Drehung hinein schmilzt. Dann wiederholst du die Übung auf der anderen Seite.

Effekt: Die einzelnen Wirbel werden von kleinen Muskeln (Mm. Multifidii) gegeneinander stabilisiert. Die meiste Zeit des Tages halten sie die Wirbelsäule statisch. Durch diese konstante Anspannung verkrampfen sie und schnüren dabei ihre eigene Blutversorgung ab. Die Folge ist ein tiefer, brennender Schmerz. Die fest aneinander gepressten kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) verstärken den Schmerz zusätzlich. Mit dieser Übung kommt Bewegung in die sonst statischen Muskeln. Verspannungen schmelzen buchstäblich aus dem Rücken heraus.

4//Eine starke Mitte: Lendenwirbelsäule-Praxis

Version A: Hebe die gebeugten Beine in einem 90-Grad-Winkel und schiebe die Fußballen von sich weg. Lege die Handflächen übereinander zwischen die Schulterblätter, sodass dein Kopf zwischen den Ellenbogen auf den Unterarmen ruht. Mit der nächsten Ausatmung aktivierst du die geraden Bauchmuskeln und hebst du das Brustbein Richtung Decke. Der Nacken bleibt entspannt, der untere Rücken liegt vollständig auf der Matte. Halte die Position einige gleichmäßige Atemzüge lang.

Version B:Aus dieser Haltung schiebst du einatmend die rechten Hand diagonal an die Außenseite des linken Oberschenkels. Der Blick folgt dem Arm. Mit der nächsten Ausatmung kehrst du zurück in die mittige Position mit beiden Händen zwischen den Schulterblättern. Die nächste Einatmung führst du in die Diagonale. Diesen Wechsel wiederholst du in einem ruhigen Atemrhythmus, bis du ein wohliges Brennen in den seitlichen Bauchmuskeln wahrnimmst. Achte darauf, dass der untere Rücken den Kontakt zur Matte behält und beide Schulterblätter auch während des Seitenwechsels vom Boden abheben.

Effekt: Beim diagonalen Schieben werden die seitlichen Bauchmuskeln aktiviert. Auf der höheren Seite kommt vor allem das äußere Blatt (M. Obliquus Abdominis Externus), auf der zugewandten Seite vor allem das mittlere Blatt (M. Obliquus Abdominis Internus) zum Einsatz. Beide Muskeln liegen in demselben Faszienzug, der spiralig den gesamten Rumpf umhüllt. Die Faszie des äußeren Blattes findet an den Dornfortsätzen der Wirbelsäule ihren Ursprung. Sie verläuft diagonal bis zur Mittellinie, kreuzt dort im Zickzack zur Gegenseite und wird zur mittleren Schicht. Diese setzt sich bis zu den Querfortsätzen der Wirbelsäule an der Gegenseite weiter. Vom Querfortsatz zum Dornfortsatz wird die Kraft über die Wirbelkörper übertragen. So umhüllen die Faszien der seitlichen schrägen Bauchmuskeln bzw. deren Faszien unseren Rumpf. Gemeinsam mit den Muskeln geben sie uns Halt und stabilisieren die Bauchorgane. Die Kräftigung der seitlichen Bauchmuskeln gibt der Lendenwirbelsäule mehr Stabilität.

5//Push and Pull: Lendenwirbelsäule-Praxis

Lass Schultern und Kopf wieder am Boden ruhen, halte deine Beine aber weiter im 90-Grad-Winkel. Lege die Hände an die Knie und drücke Hände und Oberschenkel aktiv gegeneinander. Der untere Rücken bleibt auf der Matte, die Lendenwirbelsäule gestreckt ist und die Bauchdecke sich nicht hebt. Diese Position hältst du einige Atemzüge lang.

Effekt: Der Druck der Hände gegen die Knie aktiviert nicht nur die Bauchmuskeln. Er zieht auch die Lendenwirbelsäule in die Länge. Genau dieser Umlenkmechanismus findet durch das Zwerchfell statt. Sind die Bauchorgane durch die umhüllenden Bauchmuskeln stabilisiert? So findet die zentrale Sehnenplatte des atmenden Zwerchfells ein stabiles Widerlager. Dann ziehen die Ränder des Zwerchfells mit jedem Atemzug die Lendenwirbelsäule in die Länge. Indem die Übung die Bauchmuskeln kräftigt, hilft sie also, den Druck auf die Lendenwirbelsäule zu mindern.

6//Noch eine Schicht tiefer

Nachdem die vorherigen Übungen die oberflächlichen Schicht Bauchmuskeln aktiviert haben, wendest du dich nun der tiefsten Schicht zu. Dazu streckst du die Beine senkrecht nach oben. Der Kopf liegt entspannt auf der Matte. Die Arme sind lange ausgestreckt und mit zur Decke gewandten Handflächen hinter den Kopf gelegt. In dieser Haltung schiebst du jeweils mit der Ausatmung die Fußballen Richtung Decke und hebst das Becken leicht an. Achte darauf, dass die Beine senkrecht über dem Becken bleiben. Das Heben des Beckens ist nur dezent. Dennoch wirst du die Arbeit der tiefen Bauchmuskeln deutlich wahrnehmen können. Wiederhole die Becken-Lifts, bis sich ein wohliges Brennen einstellt.

Effekt: Die tiefste Schicht der Bauchmuskeln (M. Transversus Abdominis) ist mit die wichtigste Muskelgruppe gegen Rückenschmerzen. Bei fast jeder Bewegung wird dieser Muskel als erstes aktiviert, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Mit dieser Übung aktivieren wir genau diese tiefste Muskelschicht und fördern so ihre stabilisierende Funktion.

//Für Profis: Lendenwirbelsäule-Praxis

Du willst mehr? Dann stelle die Füße nochmals hüftbreit auf. Strecke die Arme diagonal nach hinten oben, lege die Hände übereinander und stütze den Kopf auf die Oberarme. Von hier aus rollst du dich mit den Händen beginnend bis über die Schulterblätter nach oben. Achte dabei darauf, dass die Lendenwirbelsäule festen Kontakt zum Boden bekommt. Strecke nun das eine Bein langsam dicht über dem Boden nach vorne aus. Aktiviere alle drei Schichten der seitlichen Bauchmuskeln, um den Kontakt zum Boden zu erhalten. Stabilisiere dich einige Atemzüge lang in dieser Position. Dann wechselst du die Seite.

Vorsicht: Sobald die Lendenwirbelsäule vom Boden abhebt, sind die Bauchmuskeln erschöpft. Dann ist die Übung für dich beendet.

Steigerung: Du willst noch mehr? Dann kannst du langsam das zweite Bein zum ersten dicht über dem Boden in die Luft nach vorne schieben.

Effekt: Sicher eine Übung für Profis. Wer so viel Stabilität in seinem Rumpf aufbaut, der hat die besten Voraussetzungen auch in anspruchsvollen Körperhaltungen der Yogapraxis die Länge der Lendenwirbelsäule zu erhalten. Auch für Armbalancen und Handstände ist diese Festigkeit der Körpermitte ein essenzieller Baustein.

Ausklang

Anschließend kannst du die ersten Übungen nochmals wiederholen und so die gekräftigte Körpermitte wieder lockern. Mit Konstanz zeigt dir ein wohlig stabilisierendes Ziehen rund um deine Körpermitte, dass diese sich anpasst. Du warst aktiv und dein Körper reagiert darauf. Um eine langfristige Änderung zu erzielen, solltest du mindestens dreimal pro Woche üben. Wie gut sich ein Rücken anfühlen kann und was alles möglich ist mit dieser geschmeidigen und starken Mitte! Viel Freude beim Üben!


Dr. Ronald Steiner ist Arzt für Sportmedizin und zählt zu den bekanntesten Praktikern des Ashtanga Yoga. Die von ihm begründete AYInnovation®-Methode baut eine Brücke zwischen der Tradition und progressiver Wissenschaft. Zwischen präziser Technik und praktischer Erfahrung.

Kosmetik-Tipp: Natürlich Schön mit Olivenöl

Olivenöl
Foto von Elly Fairytale von Pexels

Olivenbäume lieben die Trockenheit, deshalb gedeihen sie besonders gut am Mittelmeer, im Nahen Osten und in Südafrika. Nach den Sommermonaten nutzen wir die wertvolle Frucht für die Pflege unserer trockenen und gestressten Haut. Die chemische Zusammensetzung von Olivenöl ist dafür die optimale Voraussetzung.

Olivenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem ist es aus den Küchen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, dass insgesamt 90 Prozent der geernteten Oliven zu diesem wertvollen Öl verarbeitet werden. Es hat nicht nur auf das Herz-Kreislaufsystem einen positiven Effekt.

Sondern es kann auch auf der Haut viel Gutes bewirken. Die essenziellen Fettsäuren sind notwendig für den Aufbau der natürlichen Barriere. Diese schützt die Haut vor dem Austrocknen. Vor allem nach den Sommermonaten eine echte Wohltat für unser größtes Organ. Ein weiterer Pluspunkt von hochwertiger Olivenkosmetik ist ihre Anti-Aging-Wirkung. Das grüne Gold besitzt aufgrund der in ihm enthaltenen Polyphenole antioxidative Wirkung. Also ist es ein starker Radikalfänger und sorgt so für ein klareres Hautbild. Außerdem gibt es ein frischeres Aussehen und einen jungen Teint. Abgesehen davon kannst du es auch in Körperpeelings verwenden.

DIY-Tipps

Olivenöl-Heilerde-Gesichtsmaske  zum Selbermachen:

Olivenöl Maske

1 EL Olivenöl mit so viel Heilerde vermischen, dass ein zäher Brei entsteht. Nach und nach heißes Wasser mit dem Brei verrühren, bis er eine cremige Konsistenz erhält. Auf diese Art und Weise lässt er sich gut auf die Haut auftragen. Eine Viertel- bis halbe Stunde einwirken lassen, dann mit warmem Wasser abwaschen.

Olivenöl-Haarkur:

Olivenöl ist eine Wunderwaffe gegen trockenes Haar! Damit es wirkt, wird das Öl vor dem Waschen der Haare angewendet. Am besten ist es, das Öl ins trockene Haar zu geben. Dann kann es eine Zeit lang einwirken. Kann nur eine halbe Stunde sein, kann aber auch die ganze Nacht sein. Bei Letzterem sollten die Haare in ein T-Shirt oder ein Handtuch gewickelt sein. So wird das Kopfkissen geschont. Anschließend mit einem milden Shampoo auswaschen.

Hier findest du noch mehr DIY für deinen Haushalt oder deine Schönheit.