Kerstin Linnartz

Kerstin Linnartz praktiziert seit 25 Jahren Yoga. Sie unterbrach ihre Karriere als TV-Moderatorin, um sich von einem Burnout zu erholen und heilte sich selber mithilfe von Yoga. Sie lebte in dieser Zeit 7 Jahre in Indien und studierte Yoga, Meditation, das Chakra System, Ayurveda und verschiedene Transzendentale Techniken in ihrer Tiefe.

Aus dieser Erfahrung heraus entstanden seit ihrer Rückkehr nach Deutschland drei erfolgreiche Bücher, DVDs, Online-Programme sowie ihre Firma be better, mit der sie heute neben ihrer Moderatorentätigkeit international Yogalehrer ausbildet, Stress-Reduktionskurse und senatsgeförderte Gesundheitsprogramme anbietet.

Das Wissen um das Chakra System und seiner wundervollen Wirksamkeit ist Teil der Aus- und Weiterbildungen, die sie anbietet und führte auch zur Entstehung der ´be better CHAKRA´Teelinie, die sie in Kooperation mit dem britischen Label solaris tea anbietet.
Ihre Art, Yoga zu vermitteln, ist von Humor und Leichtigkeit geprägt, die auch komplexe Themen einfach begreifen lassen.
Ihre einwöchigen Yoga-Reisen sind unvergessliche Erlebnisse- Termine und Erfahrungsberichte auf ihrer Website be-better.eu
Kerstin Linnartz lebt mit ihrer 4-jährigen Tochter in Berlin.

Vortrag: be better mit CHAKRA Yoga

Mithilfe der Chakren lassen sich sämtliche körperlichen und emotionalen Funktionen positiv beeinflussen. Kerstin Linnartz hat das Chakra System in seiner Tiefe studiert. Sie unterrichtet es, bildet Lehrer darin aus und arbeitet selber seit vielen Jahren erfolgreich mit Klienten. Finde HIER einige Feedbacks von zufriedenen Schülern.
Wie können wir das Wissen um die Chakras für unsere körperliche und geistige Gesundheit und unser Wohlbefinden nutzen?

CHAKRAS sind Punkte in unserem Körper, von denen aus körperliche und psychische Funktionen gesteuert werden. Sie sind direkt mit unseren Nerven- und Hormonsystemen verbunden und beeinflussen diese. Die sieben Haupt-Chakren sind entlang der Wirbelsäule lokalisiert und bilden Knotenpunkte eines feinen Energiesystems, mit dem z.B. auch die Akupunktur arbeitet. Hier werden über Aktivierung bestimmter Punkte unsere Meridiane (Energiebahnen) aktiviert, die dann wiederum Einfluß nehmen auf die Funktion unserer Organe und Nerven. Das selbe Prinzip liegt der Arbeit mit den Chakren zugrunde. Da die Energiekanäle jeden Teil unseres Körpers durchziehen, können wir mit der Arbeit an den Chakren jedes Organ, jeden Körperteil und jedes psychische Thema steuern. Die Über- oder Unterfunktion eines Chakras kann leichte bis schwerwiegende Störungen in Körper oder Psyche zur Folge haben.

Das von Kerstin Linnartz vermittelte CHAKRA YOGA bietet Körperübungen sowie Atem- und Konzentrationstechniken, mit deren Hilfe wir diese Störungen beseitigen können.
Wir lernen, alle Aspekte in uns zu stärken und die Dinge zu verbessern, die wir brauchen- für einen fitten, gesunden Körper und einen glücklichen, entspannten Geist!


Kerstin Linnartz auf der YogaWorld 2020 in München:

Freitag, 17. Januar // 17:00 – 17:45 Uhr // be better mit CHAKRA Yoga // Lakshmi Vortragsraum


 

Dr. Petra Holz

Vortrag: Auf neuen Wegen: Authentischen Ayurveda & Yoga im Urlaub erleben

Wie entscheide ich, wohin die Reise gehen soll? Wann ist eine gute Zeit, um für eine Ayurveda-Kur nach Indien oder Sri Lanka zu reisen? Wie finde ich das Ayurveda Hotel und die Intensität der Ayurveda-Kur, die zu mir passt? Worauf muss ich bei der Auswahl meiner Kur achten? Inwiefern unterstützt meine Yoga-Praxis die Ayurveda-Kur?

Fragen über Fragen, die einem bei der Planung einer Ayurveda-Reise durch den Kopf schwirren und auf eine Antwort warten.

Dr. Petra Holz, Ayurveda-Expertin bei NEUE WEGE Reisen, kennt sich in diesen Themen bestens aus. Humorvoll und mit einer gewissen Portion an Selbstironie gibt sie Ihnen Tipps und Tricks an die Hand und verschafft Ihnen einen Überblick über die vielen verschiedenen Möglichkeiten, eine Ayurveda-Kur zu gestalten.

Auf ihren Reisen durch Indien und Sri Lanka hat Petra bereits viel erlebt und kann die eine oder andere Geschichte erzählen. Lassen Sie sich überraschen!

Hier geht es zu den Reisen von NEUE WEGE: www.neuewege.com

 


Dr. Petra Holz auf der YogaWorld 2020 in München: 

Sonntag, 19. Januar // 13:00 -13:45 Uhr // Auf neuen Wegen: Authentischen Ayurveda & Yoga im Urlaub erleben // Lakshmi Vortragsraum


 

Stephanie Sapper

Stephanie Sapper, seit 1993 in eigener Praxis tätig, unterstützt und begleitet Menschen hin zu mehr Lebensfreude, Gesundsein, innerer Kraft und Lebensvertrauen.
Sie arbeitet für Körper, Geist und Seele mit ua. Positiver Psychologie , NLP-Resonanz®-Training, Gesundheitscoaching, EMDR, Stimm-Atemtherapie, Energiearbeit, Qigong, 5 Elemente TCM, Coaching, Meditation.

 

Vortrag: Lebe Dein DAO – Lebensfreude und Balance mit den 5 Elementen

Über einen neuen Weg der Lebensmeisterschaft oder „Lighten up your life“ mit 5*element*S® work

„DAO ist der Weg zur lichtvollen Ganzheit im Leben – Balance ist die Basis von Gesundsein“

Strebst du auch nach Ganzheit und Gesundsein, nach Glück und Fülle? 5*element*S® work unterstützt dich auf deinem Weg der Lebensmeisterschaft. Der Vortrag von Stephanie Sapper ist eine Einführung in ihre entwickelte Arbeit, und wie du die Methode für dich nutzen kannst – für deine strahlende lebensfrohe Persönlichkeit, deine innere Widerstandskraft (Resilienz), für Stressmanagement, Gesundbleiben und Gesundwerden – also für dein Leben.

Du bekommst einen Überblick über die 5 Elemente-Lehre aus der TCM – der alten chinesischen Philosophie und Medizin, über Yin/Yang, Qi und DAO, und wie alles zusammen wirkungsvoll das Leben beeinflusst. Sie zeigt die Strukturen, an denen man sich orientieren kann – um ins Gleichgewicht, in Wachstum und in die Heilung zu kommen. Es ist Bewusstwerdung und eine neue Anleitung zum Selbstmanagement.

5*element*S® work ist die besondere Verbindung von Moderne und Tradition, Ost und West, von Lebensphilosophie, Coaching, Life-Balancing, Energiearbeit und Qigong – für mehr als Körper, Geist und Seele.

Pflege des Wesens und des Lebens mit dem Motto: leichter – lichter – gesünder – L(I)EBE dein Leben und dein Licht


Stephanie Sapper auf der YogaWorld 2020 in München: 

Freitag, 17. Januar // 15:30 – 16:15 Uhr // Lebe Dein DAO – Lebensfreude und Balance mit den 5 Elementen // Yamuna Vortragsraum


 

In 5 Schritten zu gutem Karma

gutes Karma

Karma ist das Prinzip, viele Zusammenhänge im Leben zu begreifen und für sein Handeln Verantwortung zu übernehmen. Wer jetzt gleich schon kluge Entscheidungen treffen möchte und was für’s eigene Karma tun will, für den stellen wir hier fünf hilfreiche Alltagspraktiken aus der Yogatradition vor. 

1. Starte mit einer positiven Intention in den Tag

Diese Intention könnte lauten: „Ich bereichere das Leben der Menschen um mich herum“ oder „ich bin ganz bei dem Menschen, mit dem ich gerade spreche“ oder „ich arbeite effektiv, damit ich mehr Zeit in der Natur verbringen kann“. Achte darauf, wie diese Intention deinen Tag lenkt.

2. Werde dir deiner Motive bewusst

Ein Weg, um positives Karma zu schaffen, ist das Handeln aus einer positiven Motivation heraus. Wenn du beispielsweise gerade eine kritische Bemerkung über jemanden machen willst, frage dich, warum du das tust. Wenn du ein unterschwelliges Gefühl von Neid oder Selbstgerechtigkeit wahrnimmst, sage vielleicht lieber nichts oder mache stattdessen ein Kompliment.

3. Tue Anderen Gutes

Bestimmte Handlungen und Gedanken schaffen positive Samskaras (Übergangsrituale), die dann letztendlich zu positiven Erfahrungen im Leben führen. Nimm dir vor, jeden Tag etwas Gutes zu tun. Verzichte auf deinen zweiten Milchkaffee to go und spare das Geld, um es später zu spenden. Iss bei der Arbeit mit einem Kollegen zu Mittag, den alle ignorieren. Sammle Müll an öffentlichen Plätzen ein. Recycle. Gehe wählen, engagiere dich ehrenamtlich für ein Umweltschutzprojekt oder arbeite an der Essensausgabe einer Suppenküche. Suche dir Projekte aus dem Bereich des spirituellen Aktivismus. Schreibe am Ende jeden Tages in dein Tagebuch, was du getan hast und wie es sich angefühlt hat.

4. Brich mit einer schlechten Gewohnheit

Manchmal kann das Ablegen einer nebensächlichen Gewohnheit helfen, ein karmisches Muster zu verändern und so eine subtile, aber maßgebliche Veränderung in deinem Leben zu bewirken. Nimm dir vor, eine Woche lang deinen bequemen oder unproduktiven Neigungen nicht nachzugeben. Beginne mit einer einfachen Maßnahme, indem du dir beispielsweise deinen inneren Zustand bewusst machst, wenn du mal wieder den Wecker ausschalten willst, anstatt aufzustehen und Yoga zu üben. Entscheide dich für ein anderes Verhalten, stehe auf und rolle die Matte aus. Sei aber immer nachsichtig mit dir selbst, wenn du an deinen Verhaltensmustern arbeitest. Wenn du rückfällig wirst, verzeih dir und versuche es das nächste Mal wieder!

5. Bringe ein Opfer

Die Wurzel der meisten negativen karmischen Muster ist eine Form der Selbstsucht. Ein Gegenmittel gegen diese Neigung ist die Praxis des Opferbringens. Wenn du etwas Positives tust, nimm dir einen Moment Zeit, um es innerlich dem Wohl der anderen zu widmen. Das hilft dir, dafür zu sorgen, dass deine Handlung von einer wohlmeinenden Motivation umgeben ist. Das ist eine der wirksamsten Methoden, positive Samskaras zu schaffen, die dir selbst und deiner Umwelt zugute kommen.

Wieso ist Yoga gut für Wintersportler?

Wintersportler Yoga

Viele professionelle Wintersportler praktizieren regelmäßig Yoga. Egal ob als Vorbereitung auf den Winterurlaub oder direkt auf dem Berg: Mit der richtigen Praxis erlebst du den Wintersport noch intensiver. Wichtig ist, die Übungen der jeweiligen Situation anzupassen.

Snowboarden und Skifahren verlangen unserem Körper viel ab. Viele von uns verbringen den Alltag in erster Linie sitzend. Die Folge: Beinmuskulatur und die Beweglichkeit der Hüftgelenke sind geschwächt, das Verletzungsrisiko ist relativ hoch. Mit Yoga für Wintersportler bereitest du deinen Körper optimal auf die Wintersaison vor.

Yoga für Wintersportler hat einige Vorteile:

  • Yoga kräftigt die Muskulatur und erhöht die Beweglichkeit.
  • Eine regelmäßige Yogapraxis kann das Verletzungsrisiko minimieren, wenn wir uns vor dem Tag auf der Piste achtsam aufwärmen.
  • Yoga schult die Konzentration. Das ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, um Verletzungen zu vermeiden und sich sportlich weiter zu entwickeln.
  • Des Weiteren hilft Yoga bei der Regeneration. Eine Cool-Down Yogasession am Abend trägt dazu bei, dass müde Muskeln sich schneller erholen. Laktat wird im Körper schneller abgebaut.
  • Yoga verbessert deine Balance. Eine weitere Grundvoraussetzung für alle Skifahrer und Snowboarder.

Winteryoga-Tipps

Zur Vorbereitung auf den Winterurlaub übe schon vorab regelmäßig kräftigende Stehhaltungen in Kombination mit aktivierenden Sonnengrüßen üben. Dadurch wird die Beinmuskulatur gestärkt und gleichzeitig die Balance geschult. Besonders hilfreich: Halte die Stuhlhaltung (Utkatasana) für längere Zeit. Praktiziere eine Variation von Anjaneyasana mit gestrecktem hinterem Bein sowie alle Kriegervariationen.

Während des Winterurlaubs liegt der Fokus natürlich auf dem Skifahren oder Snowboarden selbst. Da der Körper in diesen Tagen einer relativ ungewohnten und hohen Beanspruchung ausgesetzt wird, darf die Yogapraxis gerne regenerativ und erholsam sein. Zum Beispiel eine Mischung langsamem Flow und restorativem Yoga.

Hier findest du eine ausführliche Yogapraxis für den Wintersport.

Achte auf dein Hüftgelenk

Richte die Aufmerksamkeit mit Hilfe einiger restorativer Asanas auf dein Hüftgelenk! Für die Bewegungsrichtungen Extension–Flexion bieten sich zum Beispiel die Haltungen Anjaneyasana im Wechsel mit dem Hanuman-Stretch an. Das dehnt gleichzeitig auch angenehm den Psoasmuskel, der tief im Körper liegt und bei Stress zur Anspannung neigt. Die einbeinige Taube (Eka Pada Rajakapotasana) lässt tief in die Außenrotation des Hüftgelenks einzutauchen. Das Kuhgesicht (Gomukhasana) bewirkt die Innenrotation des Hüftgelenkes.

Yoga-Übungen im Liegen

Für die Bewegungsrichtungen Abduktion–Aduktion folgen zwei Übungen im Liegen. Zunächst umfasst du ein Knie für einige Atemzüge umfasst und zum Bauch ziehst (Pavanamuktasana). Anschließend nimmst du im Anschluss diesen Fuß in den Yogagurt und arbeitet daran, das Bein in Richtung Himmel oder Decke zu strecken. Dann hältst du beide Enden des Gurtes in einer Hand. So lässt du das gestreckte Bein langsam und achtsam nach außen in Richtung Boden sinken (Supta Padangusthasana-Variation). Nach einigen Atemzügen bringst du das Bein erst zur Mitte zurück. Dann lässt du es dann zur anderen Seite sinken, bis du eine angenehme Dehnung in der Außenseite des Oberschenkels spürst.


Unsere Autorin Dr. Yvonne Stolz-Longaker ist Gründerin und Geschäftsführerin von Apura Yoga. Sie ist Yogalehrerin, systemischer Coach, Unternehmensberaterin und praktizierende Buddhistin. Dadurch bietet sie gemeinsam mit ihrem Mann Donovan unter anderem Yogaretreats und -events für Surfer, Snowboarder und Skifahrer an. Mehr Infos: www.apura-yoga.com

„Mein erstes Mal“: Mitmachen und Jahres-Abo gewinnen

Meine erste Yogastunde Gewinnspiel
Photo by theformfitness from Pexels

Erinnerst du ich noch an deine allererste Yogastunde? War es Liebe auf den ersten Hund? Bist du aus dem Studio geschwebt und hattest das Gefühl, etwas unglaublich Großartiges für dich entdeckt zu haben? Oder hast du dir vielleicht das Gegenteil gedacht und bist erst beim dritten oder vierten Versuch in den Yogaweg eingebogen? Schreibe uns deine Geschichte.

Die berührendsten, spannendsten, lustigsten Storys veröffentlichen wir in unserer Neujahrsausgabe des YOGA JOURNAL (am Kiosk ab 19.12.2019) und online auf yogaworld.de.

Schicke uns deinen Text (ca. 1000 Zeichen) und ein Foto bis zum 24.11.2019 an: redaktion@yogajournal.de.

Unter allen Einsendern verlosen wir ein 1-Jahres-Abo des YOGA JOURNAL.

Wir sind gespannt auf deine Geschichte!

Goodbye Schweinehund: 5 Tipps für deine Meditationspraxis

Meditationspraxis Klangschale
Bild von Binja69 auf Pixabay

Du willst schon seit Langem mit regelmäßiger Meditationspraxis beginnen? Aber irgendetwas hält dich immer davon ab? Vermutlich bist du es sogar selbst. Mit diesen fünf Tipps räumst du innere und äußere Widerstände schon im Vorhinein aus. 

Schluss mit Ausreden wie „Ich habe keine Zeit“ oder „Mein Geist kommt nicht zur Ruhe.“ Wenn du achtsamer mit dir und deiner Umwelt umgehen willst, ist Meditation ein wichtiger Begleiter. Je öfter und routinierter, desto besser. Sei nicht nachlässig und bleib dran. Denn am Ende des Tages kommen diese Minuten vor allem dir zu Gute. Mit diesen fünf Tipps überwindest du deine inneren Widerstände für eine erfolgreiche Meditationspraxis.

1. Ich habe keine Zeit.

Wenig Zeit? Kein Problem. Für deine Meditation brauchst du keine halbe Stunde. Auch kurze Einheiten sind effektiv. Wichtig ist die Regelmäßigkeit und dass es zur Routine wird. Außerdem entschleunigen selbst wenige Minuten einen stressigen Tag.

2. Ich kann nicht ruhig sitzen: Mein Rücken tut weh.

Wähle eine Körperhaltung, die zu dir passt. Das muss nicht der Lotossitz sein. Auch im Sitzen auf einem Stuhl, frei oder angelehnt oder sogar im Liegen ist Meditation möglich. Wichtig ist, dass du in dieser Zeit ganz bei dir bist.

3. Ich glaube, ich mache es nicht richtig.

Beobachte dich selbst und versuche, nicht zu vergleichen. Wichtig ist die eigene Erfahrung und das Vertrauen in die eigene Praxis. Das Denken in Kategorien wie „richtig“ und  „falsch“ ist nicht hilfreich. Es ist an der Zeit, sich davon zu verabschieden. Sie geduldig und liebevoll mit dir. Eine Klangschale kann dir helfen deine Gedanken zu fokussieren.

4. Mein Geist ist zu unruhig – bei mir bringt das nichts.

Hier steht dir deine Erwartung im Weg. Du erwartest ein Gedankenkarussell, also bekommst du es – Self-fulfilling prophecy eben. Versuche dich davon zu lösen und stattdessen einfach deine Gefühle und Gedanken zu beobachten – ganz ohne sie zu bewerten. Lies dazu auch, warum es wichtig ist, negative Gedanken bei der Meditationspraxis zuzulassen.

5. Es macht mir Angst, mit meinen Gedanken alleine zu sein.

Unter Anleitung von erfahrenen Lehrern und mit Hilfe einer Gruppe kann dir deine Meditationspraxis auch dabei helfen, dich von deinen Ängsten zu lösen. Wenn wir Ängste genau anschauen und sie betrachten, verlieren sie ihre Macht und oftmals auch ihre Größe.

Die wichtigsten Yoga-Stile

Yoga Stile

Von Aerial-Yoga bis Yin-Yoga: Wir erklären dir kurz und prägnant die wichtigsten Yoga-Stile. Denn Yoga ist nicht gleich Yoga – so viel ist sicher.

Stellst du dir auch manchmal die Frage, welcher Yoga-Stil am besten zu dir passt? Oder, vielleicht praktizierst du ja bereits einen bestimmten Stil, möchtest aber gerne mal über den „Yoga-Matten-Rand“ hinausschauen und andere, interessante Stile kennenlernen? Asthtanga, Kundalini, Sivananda … Was steckt hinter diesen Namen? Wir haben für dich einen Überblick über die wichtigsten Yoga-Stile. Detaillierte Beschreibungen findest du hinter den jeweiligen Links.

Aerial Yoga

Beim Aerial Yoga handelt es sich um eine junge, dynamisch-variable Asana-Praxis, die buchstäblich Abheben lässt. Mit, am und im Yogatuch eröffnen sich neue Wege für das eigene Üben. Körper und Geist werden durch das Gefühl der Schwerelosigkeit immer wieder anders erlebt. Aerial Yoga wurde von Christopher Harrison begründet. Andere Bezeichnungen für diesen Yoga-Stil sind Anti-Gravity Yoga, Free Floating Yoga, Flying Yoga oder Gravity Yoga.

AcroYoga

Der moderne Yoga-Stil AcroYoga bringt Asanas vom Boden in die Luft. Dabei können Yogis auf neue Weise erfahren, was Verbindung bedeutet: Geübt wird nicht alleine auf der Matte, sondern zu zweit, zu dritt oder in der gesamten Gruppe. AcroYoga wurde 2003 von den beiden Amerikanern Jason Nemer und Jenny Sauer-Klein gegründet. Diese Form des Partneryoga verbindet das Wissen des Yoga mit dem Mitgefühl der Thai-Yogamassage und der dynamischen Kraft der Akrobatik. Im Mittelpunkt stehen Vertrauen, Verbindung und Spielfreude. Um einen Eindruck von diesem Yoga-Stil zu erhalten, schau dir einfach dieses Video an.

Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga zählt ebenfalls zu den dynamischen Yoga-Stilen und fördert das Zusammenspiel von Atmung, Körper und Geist. In der traditionellen Form des Ashtanga-Yoga („Mysore Style) werden Asanas in einer festgelegten Serie geübt. Jede Asana ist mit der nächsten über eine spezifische Atem- und Bewegungsabfolge verbunden. Im Übungssystem des Ashtanga Yoga ist eine große Anzahl von Positionen (Asanas) zu sechs schrittweise schwerer werdenden Übungsserien zusammengefasst. Mehr Infos dazu bekommst du auf Ashtanga Yoga.

Bikram Yoga

Bikram Yoga ist eine Form des Hot Yoga und wurde von Yogiraj Bikram Choudhury entwickelt. Bei diesem Yoga-Stil handelt es sich um eine Folge von 26 Asanas, eingerahmt von zwei Pranayama Übungen. Jede Klasse dauert 90 Minuten. Praktiziert wird in einem auf mindestens zwei Seiten verspiegelten Raum, der auf 38 bis 40 Grad und etwa 40 Prozent Luftfeuchtigkeit klimatisiert ist. Die Asanas werden auf klassische Hatha-Yoga-Weise gehalten, es gibt keine fließenden Übergänge dazwischen.

Iyengar

Iyengar Yoga steht für das umfangreiche Lebenswerk des 1918 in Bellur im südindischen Bundesstaat Karnataka geborenen Yogameisters Shri Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar, kurz B. K. S. Iyengar. Ein überragender Beitrag B. K. S. Iyengars zum Sinngehalt des Hatha Yoga ist das Aufzeigen der direkten Verbindung zwischen der physischen Ebene der Asana-Praxis mit den Stufen geistiger und spiritueller Erkenntnis des achtgliedrigen Yogapfads Patanjalis, auch Ashtanga genannt. Demnach sind Geist und spirituelles Moment in der Asana-Praxis immer gegenwärtig und kommunizieren durch den Körper mit dem Kosmos. Um Iyengar-Stunden in deiner Nähe zu finden, gehe einfach auf die Iyengar-Website – dort findest du eine Liste von Lehrern:  www.iyengar-yoga-deutschland.de.

Jivamukti

Jivamukti Yoga gründet auf folgenden fünf Pfeilern: das Studium der Schriften (Shastra), Hingabe (Bhakti), Gewaltlosigkeit (Ahimsa), Meditation (Dhyana ) und Klang (Nada Yoga). Die Gründer dieses Yoga-Stils, Sharon Gannon und David Life, waren entschlossene Aktivisten für Tierrechte – für viele haben sie die Idee des spirituellen Aktivismus erfunden. Jivamukti Yoga wird in „Open“-Stunden für Fortgeschrittene und „Basic“-Stunden für Anfänger unterteilt. Die Anfänger bewegen sich in einem vierwöchigen Rhythmus durch stehende Haltungen, Vorbeugen, Rückbeugen und Umkehrhaltungen. Fortgeschrittene üben frei nach einem 14-Punkte-Programm, das alle Bewegungsrichtungen des Körpers, Meditation und Mantras umfasst. In den deutschen Studios hat sich zusätzlich eine Zwischenstufe, die „Medium“-Stunde, entwickelt. Mehr Infos: Jivamukti.com

Kundalini

Kundalini Yoga stammt aus Nordindien und hat eine jahrhundertelange Tradition. Yogi Bhajan war der erste, der die geheimen Lehrern und Techniken des Kundalini Yoga öffentlich lehrte. Kundalini Yoga gehört zur Form des Raj Yoga, der königlichen, vereinigenden Disziplin, es ist ein so genanntes Maha Yoga (höchstes Yoga). Die Yoga-Shikha-Upanishaden beschreiben es als kombinierte Praxis von Mantra Yoga, Laya Yoga und Raj Yoga. Typisch für diesen Yoga-Stil und die Übungen im Kundalini Yoga sind die Dynamik in der Ausführung und die im Vergleich zu anderen Yoga-Richtungen einfachen Grundhaltungen.

Sivananda

Gegründet wurde Sivananda Yoga von Swami Vishnu-Devananda (1927 – 1993) im Jahre 1957, der es aus Indien zu uns in den Westen brachte. Er benannte den auf dem Hatha-Yoga basierten Yoga-Stil nach seinem Lehrer Swami Sivananda (1887-1963). Zu den 5 Punkten des Sivananda Yoga zählen Yogaübungen (Asanas), Atemschulung (Pranayama), Tiefenentspannung in Shavasana, vegetarische Ernährung und positive Denkanstöße aus der Vedanta-Philosophie mit Einführung in die Meditation. Sivananda Yoga ist eine sanfte, anfängerfreundliche Yoga-Praxis. Jede Stunde baut sich um 12 Schlüssel-Posen auf.

TriYoga

TriYoga wurde 1980 von Kali Ray als vollständige Hatha-Yoga-Methode entwickelt. Kennzeichnend für die TriYoga-Flows sind die harmonisch fließenden Bewegungen von einer in die nächste Asana. Der Fokus auf die ruhigen, rhythmischen Bewegungen beruhigt den Geist und ermöglicht ein sogenanntes Flow-Gefühl: Man kann sich vollständig auf das Tun konzentrieren und im Fluss der Bewegung aufgehen. Die Silbe „Tri“ steht für die Dreieinheit, die Einheit von Haltung, Atmung und Fokus – oder Asana, Pranayama und Mudra.

Yin Yoga

Yin Yoga ist ein sehr ruhiger und meditativer Übungsstil. Im Yin Yoga werden die Asanas passiv und ganz ohne Kraft geübt. Der Hintergrund: Nicht die Muskeln, sondern die tieferen Schichten im Körper sollen angesprochen werden. Die Übungen werden über einen Zeitraum von 3 bis 5 Minuten gehalten. Durch das lange Halten wird der Chi-Fluss im Körper harmonisiert.


Diese Auflistung der Yoga-Stile besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Neben den genannten gibt es noch einige weitere Yoga-Stile. Wenn du dich für diese interessierst, schau doch auch mal auf Yoga Vidya vorbei.