4 Tipps für Yoga während der Menstruation

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Praxistipps für Yoga in der Menstruation

In der westlichen Welt wird dem weibliche Zyklus häufig nur noch wenig Bedeutung zugestanden – bloß keine Schwäche zeigen. Doch die meisten kennen es: Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen und Rückenbeschwerden sind häufige Begleiter „der Tage“. Eine angepasste Yoga-Praxis kann sich positiv auf den Zyklus auswirken.

Im Ayurveda beispielsweise wird die Menstruation als Regulierungsprozess gesehen, der alle Ungleichgewichte beseitigt, die sich im Laufe des Zyklus angesammelt haben. „Dieser Regulierungs- und Reinigungsprozess soll durch die Yoga-Praxis unterstützt und nicht etwa ignoriert oder gestört werden“, erklärt Iyengar-Lehrerin Margarete Eckl in ihrem YOGA JOURNAL-Artikel Menstruation und Yoga. Die Yoga-Praxis auf den Zyklus abzustimmen, kann helfen, Beschwerden zu lindern und Schwankungen auszugleichen.

Tipps für die Yoga-Praxis während der Tage

  1. Auf das Bauchgefühl hören! Was tut mir heute gut und was eher nicht? Im Zweifel lassen Sie bestimmte Asanas einfach aus.
  2. Vor allem für die ersten beiden Tage der Blutung gilt: Es ruhig angehen lassen! Fordern Sie nicht zu viel von sich und gehen Sie nicht bis an Ihre Grenzen. Vermeiden Sie zudem intensive Asanas und üben Sie entweder Varianten oder verwenden Sie Hilfsmittel wie Blöcke und Gurt.
  3. Legen Sie in Ihrer Yoga-Praxis den Fokus auf Entspannung für Bauch und unteren Rücken. Asanas, wie leichte Drehhaltungen, die das Innere des Bauchraums massieren und entspannen, können Beschwerden lindern. Starke Twists hingegen, die den Bauchraum zusammenpressen, sollten Sie eher vermeiden.
  4. Umkehrhaltungen ja oder nein? Früher hieß es meist: Auf gar keinen Fall. Mittlerweile gehen die Meinungen diesbezüglich auseinander. Halten Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Yogalehrer und achten Sie besonders gut darauf, was Ihnen Ihr Gefühl sagt!

Foto: Dingzeyu Li/ www.unsplash.com

 

 

 

 

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