Der Film deines Lebens

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Spiel- meets Lehrfilm

Geistiges und spirituelles Wissen im Rahmen einer Spielfilmhandlung zu vermitteln – daran wagten sich schon so einige Filmemacher. Regisseur Sebastian Goder zeigt mit dem“ Film deines Lebens“ eine bewegende Geschichte voller Wissen über die „sieben Gesetze des Lebens“. Im Mai 2011 gewann er den Publikumspreis des Cosmic Cine Filmfestivals.

Ein Mann wacht im Krankenhaus auf und kann sich an nichts mehr erinnern, weswegen er „Blank“ genannt wird. Doch er hat direkten Zugang zu seiner inneren Stimme (dem höheren „Selbst“?) und weiß plötzlich alles über die Gesetze des Lebens. Im Lauf des Films begegnet er verschiedenen Personen, die im Gespräch mit ihm eine innere Wandlung durchleben. Sie erkennen alte Lebensmuster, die sie an Lebensfreude und Erfolg hindern. Blank, wunderbar verkörpert durch Patrick Fichte, vermittelt sein inneres Wissen allen, denen er begegnet – wie ein unbeholfenes Kind oder Außerirdischer, der sich allmählich in der Menschenwelt zurechtfindet. Der Zuschauer erkennt sich in vielen Themen – Mangel an Selbstvertrauen, Jobverlust oder Beziehungsprobleme – wieder. Leider wirken Blanks Weisheiten manchmal arg belehrend, wie aus einem Selbsthilfe-Ratgeber. Aber im Kino gab es viele Tränen, was zeigt, dass die Geschichte tief berührt.

Fazit: Ob die „sieben Lebensprinzipien“ tatsächlich die „Schlüssel des bewussten Lebens“ sind, sei dahingestellt, aber der Film inspiriert und regt an, tiefer über das eigene Leben nachzudenken.

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