Tapas bedeutet Selbstdisziplin, innere Reinheit und Opfern für das Göttliche und ist als eines der Niyamas bekannt. Zu Tapas gehören asketische Praktiken, wie lange Meditation und Alleinsein. Dieses ermöglicht einen klareren Blick auf die Dinge, die das Individuum im Inneren von der Erleuchtung abhalten.
Tantra-Philosophie
Die Tantra-Philosophie ist grundsätzlich nichts sexuelles, sondern bezeichnet zuerst einmal das Spiel des „weiblichen“ Prinzips (Yin/ Shakti) mit dem „männlichen“ (Yang/ Shiva). Nach der Yogaphilosophie ist daraus das ganze Universum aufgebaut. Deshalb ist die yogische Weltsicht dual und besteht aus Gegensätzen: warm/ kalt, männlich/ weiblich, Gottheiten/ Dämonen, Sonne/ Mond etc.. Das ganze Leben ist ein Spiel zwischen den zwei grundsätzlichen Polen, wobei jeder Mensch immer beide Anteile in sich trägt. Nach dieser Grundannahme ist auch die Tantra-Praxis aufgebaut, die mit den beiden sexuellen Prinzipien aus gebender und empfangender Person spielt. So kann Sex unabhängig von den Geschlechtsidentitäten der Partner*innen zum Spiel der Dualitäten werden. Das Prinzip von Geben und Nehmen kann auch in Form von Massagen der Geschlechtsteile (Lingam/ Yoni) stattfinden. Lies hier unsere Antwort auf die Frage: Tantra – Mythische Ekstase oder esoterische Spielerei?
Tarot-Karten
Tarot-Karten sind ein beliebtes Mittel, um das Universum nach Rat zu fragen. Der Hintergedanke ist, dass man immer genau die Karten zieht, die man gerade für das Fortschreiten auf seinem Lebensweg braucht. Nichts passiert zufällig, sondern ist in einen größeren Sinnzusammenhang eingebettet. Für verschiedene Herausforderungen im Leben werden zudem verschiedene Legesysteme empfohlen. Die klassischen Tarot-Karten bestehen aus 78 Karten, genauer gesagt der kleinen und großen Arkana. Die kleine Arkana besteht wiederum aus 4 „Familien“ mit jeweils 14 Karen, die für die 4 Elemente stehen. Die große Arkana mit 22 Karten beschreibt „den Weg des Helden“, also auch die Zyklen des Lebens. Allerdings gibt es inzwischen viele – auch modernisierte – Tarot-Karten-Sets mit künstlerischen Motiven, Mantras oder Sinnsprüchen.
Swami
Swami ist eine Anrede für hinduistische männliche Gelehrte. Das Wort bedeutet in etwa „Herr“ und wird dem Namen vorangestellt.
Svadhyaya
Svadhyaya bedeutet (Selbst-)Studium und ist als eines der Niyamas bekannt. Hierzu zählt nicht nur das Lesen yogischer Texte, sondern auch das Beobachten der eigenen Innenwelt, Worte, Glaubenssätze und Taten. Sind sie einmal „enttarnt“ kann man sie in Einklang mit den Schriften auf einen yogischen Weg der Erleuchtung bringen.
Sthira Sukham Asanam
Sthira Sukham Asanam ist ein berühmtes Prinzip aus den Yoga-Sutras. Übersetzt bedeutet es sinngemäß: „Asanas sind die Vereinigung von Stabilität und Leichtigkeit“, also aus Ha und Tha, Yin und Yang, Shiva und Shakti.
Stirn-Chakra
Das Stirn-Chakra liegt auf Höhe des dritten Auges, also dem Punkt zwischen den Augenbrauen. Wie die Bezeichnung ‚Auge‘ schon vermuten lässt, geht es darum, eine klare Vision für das eigene Leben zu entwickeln und Träume durch Visualisierung zu manifestieren. Dies symbolisieren die Gottheiten Shiva und Shakti, wie auch die Farbe Dunkelblau.








