Montags-Mantra: Gefühle und Gedanken

Alle unsere Gefühle sind wichtig und Hinweise dafür, ob wir so leben, wie es unserem Wesen entspricht: Ausgeglichen und klar – ohne von den Wogen der negativen und positiven Gefühle mitgerissen zu werden. Durch unsere Gefühle nehmen wir Kontakt zu unserem Inneren auf.  Durch unsere Bewertung sorgen wir im Alltag sehr oft dafür, dass manche Gefühle mehr, andere weniger Aufmerksamkeit bekommen, wir manche ignorieren und andere wiederum übertrieben groß werden lassen. Wir kommen dann aus dem Gleichgewicht, wenn wir die Gefühle nicht als Teil unserer Selbst bewerten, sondern ihnen die Macht verleihen unser Selbst zu lenken unser komplettes Handeln und Tun zu bestimmen und unsere Klarheit zu trüben.

Wenn also negative Emotionen aufkommen, so ist es oft der Geist mit seinen Gedanken, der diese groß, schlimm und schrecklich werden lässt.


Yoga is the practice of quieting the mind. – Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist. (Patanjali)


Kurzmeditation für mehr Klarheit und Abstand

Setze dich still hin und spüre in dich hinein. Wenn da ein Gefühl aufsteigt, sage dir still: Ich bin nicht meine Gefühle, ich bin mehr als meine Gefühle. Hinter meinen Gefühlen steht mein innerstes Ich, mein Wesenskern – purusha, das unverfälschte Sein. Gefühle kommen und gehen. Stell Dir wenn Du magst ein Licht im Inneren vor. Und sprich zu Dir selbst. Da ist ein Licht hinter der Dunkelheit. Ich bin Licht. Ich bin nicht mein negatives Gefühl.

Wir wünschen Dir eine Woche voller Ausgeglichenheit und Klarheit!
Namasté!

 

Foto: unsplash.com

Das Neueste

Tao Porchon-Lynch: Yoga-Fotograf Robert Sturman erinnert sich an die Yoga-Lehrerin

Sie war bekannt für ihren unbändigen Optimismus und ihre innere Stärke: Am 21.Februar verstarb die weltberühmte und...

Wie du dein Herz für Liebe öffnest

Liebe ist das, was unser Herz tanzen lässt und wonach unsere Seele strebt. In der Yogapraxis finden...

Noch tiefer entspannen in Savasana

Loslassen und genießen, während Körper und Geist zur Ruhe kommen: Savasana (Totenstellung), die Entspannungshaltung am Ende einer Yogastunde, gilt...

Loslassen im Yoga: Früher und heute

Was wir Yogis in unseren Breitengraden häufig unter „Loslassen“ verstehen, ist in den alten Schriften des Yoga...
- Werbung -

Dr. Ronald Steiner: So entsteht Beweglichkeit im Yoga

Wieso praktizierst du Yoga? Ein Ziel vieler ist die Flexibilität. Aber wie entsteht Beweglichkeit im Yoga überhaupt? Unser Anatomie-Experte...

Verletzungsgefahr beim Yoga – von der Kobra an die Krücke

Die Kobra ist nur eine von etlichen Asanas, die für negative Schlagzeilen sorgt. Verletzungsgefahr beim Yoga ist immer wieder...
- Werbung -

Pflichtlektüre

Dr. Ronald Steiner: So entsteht Beweglichkeit im Yoga

Wieso praktizierst du Yoga? Ein Ziel vieler ist die...

Verletzungsgefahr beim Yoga – von der Kobra an die Krücke

Die Kobra ist nur eine von etlichen Asanas, die...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenEmpfohlen
Unsere Tipps