Kokos-Feigen-Brombeer Eis

Frische Beeren, süße Feigen, cremige Kokosnuss. Es gibt so viele Möglichkeiten, Eis aus natürlichen Zutaten zu zaubern. Wir haben auf Green Kitchen Stories diese fantastische, vegane Kombi entdeckt und empfehlen: Kokos-Feigen-Brombeer Eis

Achtung: Das Rezept ist nicht super süß. Beim Zubereiten falls gewünscht einfach nachsüßen (mit Honig o.ä.).

Zutaten (ergibt etwa 4 Tassen ):

10 frische, reife Feigen (je reifer, desto süßer)
6 Löffel Wasser
Zitronenschale (von einer Zitrone)
1/3 Tassen getrocknete Kokosnussraspeln, ungesüßt
frische Ingwer, 2,5 cm
1/2 Tasse Honig (vegan: Agavensirup)
2 Tassen Kokosnussmilch
Zitronensaft, aus 1/2 Zitrone
2/3 Tassen frische Brombeeren
Zitronenmelisse

Kokos-Feigen-Brombeer Eis

Zubereitung Kokos-Feigen-Brombeer-Eis

Beginne damit die Enden der Feigen zu entfernen. Schneide jede Feige in 8 Stücke und lasse sie zusammen mit dem Wasser, der Zitronenschale, den Kokosraspeln und dem Ingwer auf mittlerer Hitze bei gelegentlichem Umrühren 10 Minuten kochen bis die Feigen schön weich werden. Füge Honig hinzu und die 10 Brombeeren, und lasse die Masse noch einmal für etwa 15 Minuten bei niedriger Hitze kochen bis die Masse eine Marmeladen-ähnliche Konsistenz erreicht hat. Auf Raumtemperatur abgekühlt, kannst du nun einen Mixer zur Hand nehmen und das Gemisch mit dem Zitronensaft und der Kokosnussmilch cremig mixen. Aber: nicht allzu lange, sodass noch ein paar leckere Fruchtstücke übrig bleiben (genereller Tipp beim Eismachen). Bevor du alles für 25 Minuten in die Eismaschine gibst, achte darauf dass du die Masse vorher im Kühlschrank kurz stehen lässt. Fertig. Serviere dein Eis mit frischen Brombeeren und Minzblättern.

Noch mehr lecker-schmecker Gerichte findest du auf unserer Rezepte-Seite

 Kokos-Feigen-Brombeer Eis

Rezept und Bilder: Green Kitchen Stories

Yoga für unterwegs: Meditation und 5 einfache Asanas gegen Ängste

Asanas gegen Ängste

Ängste und eine innere Unruhe kündigen sich selten an. Meist überfallen sie uns regelrecht, egal wo wir gerade sind. Diese 5 einfachen Asanas gegen Ängste werden auf einem Stuhl ausgeführt und sind extra so angelegt, dass du sie unkompliziert und fast überall üben kannst. On top gibt es eine kleine Meditationsübung.

Tägliche 5-Minuten-Meditation

So geht es: Nehme eine bequeme Sitzhaltung ein und schließe die Augen. Richte deine Aufmerksamkeit 1 bis 2 Minuten lang auf den Atem. Beobachte, wie die Luft durch die Nase ein- und ausströmt. Dann erweitere den Fokus auf alle anderen Empfindungen dieses Moments: Vielleicht spannt dein Nacken? Oder du denkst an etwas, das dich traurig macht. Vielleicht ertönt in der Ferne ein Geräusch? Benenne all diese Wahrnehmungen, ohne sie zu bewerten: „Hier geschieht ein Gedanke“; „hier geschieht ein Gefühl“; „hier geschieht Planung“. Dann lasse die Empfindung wieder ziehen. Wiederhole diese Meditation einige Tage lang in Folge. Beginne mit etwa 5 Minuten und steigere die Zeit nach und nach.

Das bewirkt es: Das leidenschaftslose Benennen erlaubt es, sich von der Erfahrung zu distanzieren. Das trainiert das Gehirn, angstvolle Gedanken nicht zu unterdrücken, sondern sie vielmehr ohne großen emotionalen Impact vorüberziehen zu lassen. Der Psychologe Steve Hickman, der an der Universität von San Diego ein Zentrum für Achtsamkeit leitet, hält dieses „offene Monitoring“ für eine der besten Meditation-Techniken gegen Ängste. Er erklärt: „Ängstliche Menschen empfinden ihre Gedanken häufig wie einen Wasserfall, der über sie hereinbricht. Das offene Monitoring erlaubt es, sich an den ruhigen Platz hinter dem Wasserfall zu stellen und den Strom der Gedanken zu beobachten anstatt sich von ihm durchmangeln zu lassen.“

1. Sonnenatmung

Asanas gegen Ängste

So geht es: Setze dich aufrecht auf einen Stuhl. Die Füße stehen senkrecht unter den Knien, die Arme hängen am Körper herab. Schiebe die Sitzknochen gegen den Stuhl und richte die Wirbelsäule auf. Drehe die Handflächen nach oben, atme langsam ein und führe dabei die Arme über die Seiten nach oben. Dort legst du die Handflächen aneinander. Mit der Ausatmung senkst du die aneinanderliegenden Hände langsam hinter den Kopf und hebst die Ellenbogen. Einatmend hebst du die Hände wieder, ausatmend drehst du die Handflächen nach unten und lässt die Arme wieder über die Seiten sinken.

Das bewirkt es: In ängstlicher Stimmung kontrahieren wir die Brust meist zu einer schützenden Haltung. Diese dynamische Dehnung hebt und weitet dagegen den Brustkorb und vertieft zugleich die Atmung. Denn: Die Körperhaltung wird nicht nur von der Stimmung geprägt. Umgekehrt können körperliche Empfindungen auch die Gefühle beeinflussen – da kann eine einfache Haltungsänderung schon mal unsere Stimmung aufhellen.

2. Katze-Kuh im Sitzen

So geht es: Einatmend schiebst du die Sitzknochen gegen den Stuhl und richtest die Wirbelsäule auf. Ausatmend kippst du das Becken nach hinten, rundest den Rücken und ziehst ein Knie zur Stirn. Erst wenn die Ausatmung vollständig beendet ist und die Einatmung einsetzt, senkst du das Bein wieder. Gleichzeitig schiebst du das Steißbein nach hinten, hebst und wölbst die Brust und umfasst mit den Händen die Sitzfläche des Stuhls. Wiederhole diese Abfolge im Wechsel vier Mal auf jeder Seite.

Das bewirkt es: Genau wie Katze und Kuh im Vierfüßlerstand mobilisiert auch diese Variante die Wirbelsäule. Außerdem massiert und lockert sie den Bauch, harmonisiert den Atem und fördert eine tiefe Ausatmung, die das Nervensystem beruhigt.

3. Sonnenatmung mit Drehung

Asanas gegen Ängste

So geht es: Mit der Einatmung hebst du die Arme wie in Übung 1. Ausatmend senkst du sie wieder, wahrst aber die Länge in der Wirbelsäule und drehst den Oberkörper nach rechts. So kommt die linke Hand auf dem rechten Oberschenkel zu liegen und die rechte hinter dem Po auf dem Stuhl. Mit der nächsten Einatmung löst du die Drehung und hebst die Arme wieder, dann drehst du ausatmend nach links. Diese Abfolge wiederholst du drei Mal. Bei der vierten und letzten Runde hältst du die Drehung jeweils einige Atemzüge lang. Beobachte anschließend die Wirkung.. merkst du schon wie diese Asanas gegen Ängste etwas in die verändern?

Das bewirkt es: Drehungen lösen Spannungen in Bauch und Brust. Zugleich dehnt das Heben der Arme die Brust und vertieft die Atmung.

4. Sonnenverbeugung

So geht es: Wieder hebst du mit der Einatmung die Arme über die Seiten. Mit der Ausatmung drehst du die Handflächen nach vorn und kippst den Oberkörper aus den Hüftgelenken nach vorn. Um den Rücken zu schützen, legst du die Handflächen dabei auf die Oberschenkel. Wenn du den Oberkörper nun einatmend wieder hebst, kannst du dich mit den Händen abdrücken und unterstützen. Erst am Ende hebst du die Arme wieder über die Seiten. Nach sechs langsamen, im Atemrhythmus ausgeführten Wiederholungen bleibst du in der Vorwärtsbeuge und lässt die Arme seitlich hängen. Auch der Kopf hängt zwischen den Beinen. Nach etwa 30 Sekunden stützt du die Stirn einige Atemzüge lang auf die Hände oder Unterarme, dann richtest du sich einatmend mit Hilfe der abgestützten Hände wieder zum Sitzen auf.

Das bewirkt es: Die rhythmische Bewegung beruhigt die Amygdala. Dieses Hirnareal reagiert jederzeit alarmbereit auf mögliche, jedoch auch auf eingebildete Bedrohungen.

5. Murti Mudra

So geht es: Beende deine Asanas gegen Ängste mit einem Mudra. Dazu legst du die Hände 1 bis 2 Minuten lang im Murti Mudra aneinander. Falte hierzu die Hände und strecke die fest aneinander gedrückten kleinen Finger gerade nach vorn. Die Hände können dabei im Schoß liegen oder wie abgebildet vor dem Bauch gehalten werden.

Das bewirkt es: Dieses Mudra wird in der Integrativen Yogatherapie genutzt, um die Atemenergie nach unten zu lenken und die Ausatmung zu vertiefen. Beides wirkt erdend und beruhigend.

Hättest du neben den Asanas gegen Ängste gerne noch weitere Tipps und Tricks? Dann helfen dir vielleicht diese 8 Techniken für unterwegs.

Hatha Yoga Styleguide: Der Unterschied zu Hatha Flow

Hatha Yoga

Was ist eigentlich Hatha Yoga? Wodurch zeichnet sich diese spezielle Yogapraxis konkret aus? Und was ist der Unterschied zu Hatha Flow? Hier erfährst du kurz und knapp alles, was du schon mal über Hatha Yoga wissen wolltest.

Die Geschichte hinter Hatha Yoga

Hatha Yoga gilt als als der älteste Yogastil und das nicht ohne Grund. Ursprünglich bezeichnete der Begriff „Yoga“ die sitzende Meditation. Erst später kamen die körperlichen Übungen (Asanas) dazu. Das Ziel ist den Körper auf das lange Meditieren vorzubereiten. Alles Asana-Yoga wird seitdem Hatha Yoga genannt. Bis heute gilt traditionelles Hatha deshalb als Mutter aller anderen körperlichen Yogaformen. Davon spalteten sich mit der Zeit aktive Stile wie Ashtanga und statischere Stile wie Yin Yoga ab. Allerdings hat auch Hatha sich selbst weiter entwickelt und gilt mittlerweile als eigenständiger Stil.

Was bedeutet Hatha?

Die Sanskrit-Silben „Ha“ und „Tha“ bezeichnen Sonne und Mond. Diese stehen symbolisch für die beiden gegensätzlichen Kräfte, die in uns allen wohnen. Mond Yoga ist die eher passive, entspannende Form. Der Sonne wird aktives, dynamische Yoga zugeschrieben. Andere Worte dafür sind „männliche“ und „weibliche“ Energie, Yin und Yang oder Shiva und Shakti. Hatha will diese beiden Energien ausgleichen. Modernes Hatha Yoga arbeitet deshalb mit der Aktivierung dieser beiden Kräfte.

Das Besondere an Hatha Yoga

Hatha arbeitet mit allen Asanafamilien, besonders aber mit Standhaltungen. Generell ist ein Merkmal von Hatha, dass die Asanas länger gehalten werden. Beispielsweise der herabschauende Hund meistens fünf Atemzüge lang. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Übungen anatomisch Schritt für Schritt aufgebaut und dann während des Haltens präzisiert und verbessert werden.

Durch diese präzise Ausrichtung und Dauer der Übungen bleibt die Anzahl der Asanas meistens geringer. Dafür kann eine Stunde auch perfekt auf ein Peak-Asana hinleiten. Hatha hat eine ganz eigene Form der Anstrengung, es erfordert Ausdauer in den Übungen. Dadurch hinterlässt es gut gedehnte und angenehm beanspruchte Muskeln, aber zumindest bei mir keinen Muskelkater.

Für wen ist Hatha geeignet?

Hatha Yoga, die Mutter aller Yogastile, sollte jeder Yogi einmal gemacht haben. Durch die lange Arbeit an einer Asana kann ein Yogalehrender ganz individuell auf den Körper und die Bedürfnisse eingehen. Deshalb ist Hatha auch für ältere und körperlich beeinträchtigte Menschen geeignet. Wichtig ist, dass du deine Situation dem Lehrer gut erklärst.

Als Vinyasa Yogalehrerin wünsche ich mir manchmal, dass Yoga-Anfänger beim Hatha oder beim BeginnerVinyasa ihren Körper auf die korrekte Ausführung trainieren. Dann fallen auch Flow-Yogastile wie Hatha Flow oder Vinyasa Flow viel leichter. Zudem wird durch die Gewöhnung des Körpers an die Anatomie das Verletzungsgefahr minimiert.

Text: Kerstin Thost | Foto von Cliff Booth von Pexels

Welche Musik zu welcher Asana? Die heilende Kraft der Klänge

Musik Asana Playlist

Wenn man sich dafür entschieden hat, Musik im Yogaunterricht zu spielen, braucht man für die richtige Auswahl vor allem Zeit, Kreativität und das Wissen über Zusammenhänge zwischen Klang und Körper. „Leben ist Schwingung“ betont die Yogalehrerin Andrea „Qbi“ Kubasch und gibt Tipps, welche Musik du für welches Asana verwenden kannst.

Die Frage ist sicher berechtigt:
Braucht man überhaupt Musik im Yoga? Darauf gibt es verschiedene Antworten. Nein, würden die Anhänger mancher Stile sagen, zu denen Musik im Unterricht nicht unbedingt passt, oder deren meditativer Ansatz darauf abzielt, dass sich die Übenden ausschließlich auf sich selbst und die Ansagen des Lehrers konzentrieren. Ein klares Ja würde man vermutlich vor allem von Yogalehrern dynamischer Vinyasa-Stile hören, die Musik einsetzen, um den yogischen Fluss oder die (emotionale) Wirkung der Asanas zu unterstützen.

Klänge haben heilende Kräfte

Ähnlich wie unsere eigenen Gedanken und Vorstellungen kann uns auch Musik in verschiedene Stimmungen versetzen und innere Ausgeglichenheit schaffen. Kein Wunder, dass alle Naturvölker dieser Welt Techniken und Rituale kennen, um mit Klang, Worten, Musik und Gesängen zu heilen, zu beeinflussen oder zu „verzaubern“. Auch zum Yoga gehören Klänge – und das schon immer. Mantras und Singen werden genutzt, um sich auf das Göttliche zu besinnen und eine Verbindung zu einem höheren Bewusstsein zu schaffen. Ursprünglich wurden die Mantras in den alten Traditionen geheimgehalten und nur persönlich durch den Meister an den Schüler weitergegeben. Das berühmte Gayatri-Mantra galt beispielsweise als derart heilig und kraftvoll, dass es ausschließlich ausgewählten männlichen Angehörigen der drei obersten Kasten zugänglich war.

Das Universum ist ständig in Schwingung

Wie bedeutend Klänge für unser gesamtes Leben sind, betont die Yogalehrerin Andrea „Qbi“ Kubasch aus Hamburg, die Power Yoga Germany leitet: „Unsere ganze Welt, unser ganzes Universum schwingt. Diese Schwingung erzeugt Wellen, die uns erreichen und beeinflussen. Einige hörbare Frequenzen dringen in unser Ohr und wir nehmen sie als Geräusche oder Musik wahr. Selbst in scheinbar festen Körpern, wie Steinen, vibrieren die Atomkerne und erzeugen Schwingungen, die wir auf feinstofflicher Ebene wahrnehmen. Auch unsere Erde schwingt auf einer bestimmten Frequenz – im Allgemeinen  wird ihr die Frequenz 136,10 Hz zugeordnet. Auf der Tonleiter entspricht das in etwa dem Cis. Berechnet wird sie aus dem Zeitraum, den die Erde benötigt, um einmal die Sonne zu umkreisen (Jahreston).

Synchronisation verschiedener Schwingungen als Ziel

Auch unser eigener Körper ist ständig in Bewegung und in einem Rhythmus, auch wenn wir still sitzen und uns vermeintlich nicht rühren. Das Herz schlägt, das Blut fließt und der Atem strömt ein und aus. Im Yoga streben wir nach Vereinigung, und die Synchronisation verschiedener Schwingungen von unterschiedlichen Menschen zu Beginn einer Yogaklasse, beispielsweise durch ein gemeinsam gesungenes Om oder Aum, kann ein Teil dieser Praxis sein. Ein sehr schönes Beispiel verwendet Anodea Judith in ihrem Buch ‚Lebensräder‘ (Verlag Goldmann Arkana). Sie beschreibt einen Automotor, der – wenn man ihn von außen betrachtet – ruhig und gleichmäßig läuft, surrt und vibriert. Die Bewegung der Kolben, Zylinder und Flüssigkeiten können wir nicht sehen. Trotzdem erkennen wir an der Schwingung, ob er gut läuft oder etwas nicht in Ordnung ist. Ebenso ergeht es uns mit anderen Menschen oder Situationen, wir spüren die Schwingung, auch ohne die Einzelheiten zu kennen.“

Musik und Energiezentren

musik_energiezentrenDie Vorstellung, dass sich in unserem Körper einzelne Energiekanäle (Nadis) und Energiezentren (Chakras) befinden, ist Voraussetzung für das Verständnis, dass man mit gemeinsamem Chanten Harmonie im Körper schaffen kann. „Die Chakren in unserem Körper repräsentieren jedes für sich einen bestimmten Schwingungsbereich. Er wird immer niedriger, je weiter sich das Chakra der Erde nähert. Den Chakren sind ebenfalls bestimmte  Selbstlaute (Vokale) zugeordnet (siehe Bild links). Das Singen bestimmter Mantren spricht verschiedene Energiezentren in unserem Körper an. Das wohl bekannteste Mantra ‚Om‘, das eigentlich als ‚Aum‘ gesungen wird, zielt auf die harmonische Einheit der Chakren ab: Zum Erleuchtungschakra auf der Krone des Kopfes gehört der Vokal ‚M‘, zum Herzchakra das ‚A‘ und zum Wurzelchakra das ‚U‘. Das gesungene Aum verbindet, ausgehend vom Herzen, die Erde und das göttliche durch bedingungslose Liebe. Das Singen dieses Mantras erinnert uns daran, diesen Weg zu gehen.“

Musik beeinflusst uns

Als ehemalige Musikmanagerin beschäftigt sich Qbi seit langem mit dem Thema „Yoga und Musik“. In ihren Stunden gehört Musik selbstverständlich dazu. Nicht nur Chanten, Mantren und Kirtan können uns in eine bestimmte Stimmung versetzen – auch Musik während der Yogaklasse beeinflusst uns. „Menschen nehmen Musik unbewusst als passend oder unpassend wahr. Für Entspannung, ein romantisches Abendessen oder für den Marathonlauf wird jeder eine bestimmte Art von Musik als stimmig empfinden. Man kann Musik auch den sieben Elementen – Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther, Akasha, Subtilstes – zuordnen. Meist sind wir instinktiv und automatisch bemüht, diese auszugleichen.“

Der Einsatz von Musik in der Yogapraxis

Für eine passende Playlist zu einer Yogaklasse sollten zunächst der Inhalt und das Thema der Stunde feststehen. Egal ob in der Klasse Chakren erklärt werden, ob sie energetisieren oder beruhigen soll: Für die yogaworld.de-Leser hat Qbi folgende Tabelle entworfen, anhand derer einzelnen Asanas der passende Sound zugeordnet werden kann.

Welche Musik für welche Asanas?

 Element  Eigenschaft  Lautstärke  Tonhöhe  Vokal  Asanas
Subtiles Stille Stille M Kopfstand
Akasha spaciger Sound laut wie leise hoch wie tief I Kindeshaltung
Äther spaciger Sound  laut wie leise hoch wie tief E Schulterstand, Pflug, Fisch
Luft sehr schnell sehr laut hoch A Rückbeugen, Balancehaltungen
Feuer mittel bis schnell mittellaut mäßig bis mittel O („Sonne“) Drehungen, Vinyasa Krama
Wasser mäßig langsam eher leise eher tief O („Mond) Vorwärtsbeugen, Hüftöffner
 Erde  sehr langsam  sehr leise sehr tief  U Stehhaltungen

Die Musikauswahl muss zu allen Teilnehmern passen

Qbi sieht die Zeit für einen kreativen Umgang mit Musik im Yogaunterricht gekommen. „Vor etwa 30 Jahren dachte man noch, lediglich New Age-Musik besitze eine heilende Wirkung. Die Sounds klangen meistens nach dem Element Wasser, wie eine Seeoberfläche mit kleinen Wellen, auf die man an einem ruhigen Tag schaut. Sie ist als Ausgleich zu unserem hektischen Alltag gedacht, in dem wir von Termin zu Termin hetzen und keine Zeit zum Essen oder Luftholen finden.“ Man muss sich überlegen, ob dieser Ausgleich grundsätzlich für alle Teilnehmer passend ist.

Musik hilft den uns selbst zu harmonisieren

„Es ist nicht zwangsläufig so, dass es nur eine einzige Art von Musik gibt, die uns harmonisiert. Wenn unser Alltag sowieso schon ruhig dahinfließt, bringt uns zu sanfte Musik keine Balance, im Gegenteil, dann ist etwas mehr Action gefragt. Das größte Heavy Metal-Festival der Welt in Wacken, Schleswig-Holstein, ist ein gutes Beispiel. Dort kommen jedes Jahr im Spätsommer bis zu 100.000 ‚Metalheads‘ zusammen. Mein Geschäftspartner, der neben unseren Yogastudios eine Sicherheitsfirma betreibt, hat mich vor ein paar Jahren dorthin eingeladen. Vorurteile verliert man dort schnell, denn mit ihrer Musik aktivieren die Fans endlich einmal die rechte Gehirnhälfte, die für Intuition, Emotion und Kreativität zuständig ist. Sie können sich wild und unbeschwert fühlen. Und das tun sie dann übrigens auch – drei Tage lang! Genauso können wir mit unserer Musikwahl unsere Yogaschüler oder in unserer eigenen Praxis uns selbst wieder harmonisieren und helfen, den Fokus nach innen zu richten. Das ist ja sowieso das Ziel jeglichen Yoga-Übens.“

Unterstützen, nicht ablenken

Zu manchen Stilen, wie zu fließendem Vinyasa Yoga, passt Musik besser, als zum Beispiel zu meditativem Sivananda Yoga. Nichtsdestotrotz sollte auch in dynamischen Klassen nicht durchgehend Musik spielen, um den Teilnehmern Raum zu geben, sich nach innen zurückzuziehen. Oft sind es gerade die „leisen“ Momente – etwa in einer Vorbeuge – oder das rauschende Geräusch der eigenen der Ujjayi-Atmung im nach unten schauenden Hund, was einem auch nach der Stunde in Erinnerung bleibt. Diese Phasen haben genauso ihre Berechtigung wie ein mitreißendes Lied während einer intensiven Rückbeuge. Oft ist es diese Mischung, die eine gelungene Stunde ausmacht. Generell ist es nicht nur wichtig, welchen Song, sondern auch, weshalb man ihn spielt. Die Musik sollte die Yogapraxis unterstützen und nicht von ihr ablenken.


Andrea „Qbi“ Kubasch ist die Gründerin und Leiterin von Power Yoga Germany in Hamburg. Zum Thema „Musik im Yogaunterricht“ leitet die ehemalige Musikmanagerin mehrere Workshops.

Do It Yourself: Kokos-Kosmetik

Kokos Kosmetik
Photo by Dana Tentis from Pexels

Wer hat die Kokosnuss…? Wir haben sie geklaut und zwei sommerlich frische und wunderbar pflegende Kosmetikrezepte zum Selbermachen daraus gezaubert: Körperbutter für trockene, sonnen­strapazierte Haut und ein garantiert aluminiumfreies Deo.

Mit diesen DIY-Beautyprodukten holst du dir Karibikfeeling ins Bad. Achte darauf, dass du gute Basis-Produkte, am besten in Bio-Qualität, benutzt – und schon kann es losgehen.

Körperbutter Kokos-Zitrone

Was du brauchst…
  • 200 g natives Kokosöl
  • 200 g Kakao- oder Sheabutter
  • 25 Tropfen Zitronenöl (oder ein anderes ätherisches Öl nach Wahl)
So geht´s…

Zerlasse Kokosöl und Kakao- bzw. Sheabutter in einem Wasserbad. Achte darauf, dass du die die Fette nicht zu stark erhitzt. Wenn sie schön flüssig sind, ist es genug. Verrühre die flüssigen Öle und lasse sie wieder abkühlen. Lockere die halbfeste Masse mit einem Rühr­gerät auf und füge tropfenweise das ätherische Öl dazu. Fülle die fertige Körperbutter in ein Schraubglas und lagere sie dunkel und kühl.

Kokosöl-Deo

Deo aus Kokosöl? Funktioniert das? Na klar: Kokosöl wirkt antibakteriell und pflegt die Haut, besonders nach der Rasur. Maisstärke sorgt für Feuchtigkeitsnachschub und Natron beseitigt den Schweißgeruch.

Was du brauchst…
  • 100 g natives Kokosöl
  • 60 g Maisstärke
  • 60 g Natron
  • ätherisches Öl nach Wahl
So geht´s…

Verrühre die Maisstärke mit dem Natron in einer Schüssel und stelle diese beiseite. Zerlasse das Kokosöl im Wasserbad und rühre ein paar Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl dazu. Rühre Maisstärke und Natron in das flüssige Öl. Bevor die Masse fest wird, füllst du sie in einen Tiegel und verschließt ihn. Auch das Deo solltest du dunkel und kühl lagern.

R.A.I.N.- Meditation: Alltagsprobleme erspüren

RAIN Meditation

Mit der R.A.I.N.-Meditationstechnik lassen sich verzwickte Alltagsprobleme untersuchen. Sie erlaubt es dir, etwas Abstand zu den Dingen zu gewinnen, die das Gedankenkarussell im Schnellgang drehen lassen. Wir erklären dir, wie sie funktioniert.

Teste die Methode am besten zunächst mit einem Problem, das dich beschäftigt, aber nicht zu sehr berührt. Wenn du gut damit klarkommst, kannst du auch Schwierigeres damit in den Blick nehmen.

R wie Recognize

Beginne in einer guten Meditationshaltung mit einigen ruhigen Atemzügen. Dann vergegenwärtigst du dir eine problematische Situation, egal ob zwischenmenschlich oder auch im Job. Versuche, die Situation möglichst genau wahrzunehmen: geduldig und freundlich, mit all ihren Aspekten. Achte darauf, welche körperlichen Empfindungen sich dabei einstellen, etwa Verspannungen, Enge, Atemnot oder ein flaues Gefühl im Magen.

A wie Allow

Akzeptiere das, was sowieso geschieht, so gut es geht: Du plagst dich mit diesem Problem herum und das erzeugt Gefühle, Gedanken und Körperwahrnehmungen. Beobachte, wie du mit all dem umgehst, ohne die üblichen Filter der Bewertungen darüber zu legen. Versuche, im Geist „Ja“, oder „Aha“ dazu sagen.

I wie Investigate

Im dritten Schritt untersuchst du Sache bestmöglich: Was macht dir am meisten Sorgen? Was verlangt Aufmerksamkeit? Was könnte sich dahinter verbergen? Vielleicht spielst du auch unterschiedliche Maßnahmen durch. Überfordere dich nicht: Wenn es dir zu unangenehm wird, konzentriere dich wieder auf deinen Atem.

N wie Non-Identification

Wenn du das Gefühl hast, es sei für den Augenblick genug, schließe deine Praxis mit einer ruhigen Atemmeditation ab. Dabei kultivierst du einen kleinen Abstand zwischen der Situation und deiner Person: Du hast ein Problem betrachtet, aber du bist nicht dieses Problem und kannst es jetzt, hier, für den Moment wieder ziehen lassen.

Young Ho Kim über Yoga-Evolution und warum „Inside Flow“ pure Expression ist

Young Ho Kim Inside Flow

Yogalehrer Young Ho Kim hat mit Inside Flow seinen ganz eigenen Yoga-Stil geschaffen: Vinyasa zu moderner und lauter Musik, Expression statt innerer Einkehr. Im Interview erzählt er warum Evolution im Yoga so wichtig ist und wie seine Vision für die Yogawelt der Zukunft aussieht.

Young Ho, wann hat dein Yogaweg begonnen?

Ganz genau weiß ich das gar nicht mehr… ich glaube das war vor 24 Jahren: Ich hatte die erste große Krise in meinem Leben, meine erste Beziehung ging in die Brüche und ich brauchte Tapetenwechsel. Deswegen war ich in Amerika und da war gerade in den 90 er Jahren ein mega Yoga-Boom in Kalifornien – gefühlt hat jeder Yoga gemacht und ich dachte mir: „Was ist das denn für ein Blödsinn? So ein Mädchen-Ding.“ Ich bin aber trotzdem hingegangen, gemeinsam mit Freunden. Und: Ich mochte diese moderne, hippe Yoga-Kultur die in den USA herrschte. In Deutschland wäre ich niemals auf die Idee gekommen Yoga zu machen – das war mir alles viel zu einseitig esoterisch.

Du sagst über dich, dass du auf der Suche bist. Vor allem auf der Suche nach Glück… Hast du es gefunden?

„Seeker“, der Suchende war für mich ein Wort das mich begleitet hat, seit ich 15 Jahre alt bin. Ich hab ALLES gemacht und zwar Hardcore: von zehnstündigen Zazen-Meditationen über Chi Qong, Energiearbeit auf allen Ebenen, Kundalini Trainings-Camps. Ich habe wirklich alles gemacht, von dem man sich übermenschliche Erfahrungen versprochen hat. Ich habe schon ein paar lustige und besondere Erfahrungen gemacht; ich war wirklich auf der Suche nach etwas Höherem, nach etwas Transzendentalem, nach etwas das mich erfüllen sollte.

Hast du es gefunden?

Ich habe gecheckt, dass das was ich suche Glückseligkeit ist, und dass diese in den einfachen Dinge des Leben zu finden ist. Dann war es für mich klar: Ich wollte Bewegung und Philosophie zusammen bringen. Diese Bewegungen sollten nicht auf Esoterik basieren, sondern gesund sein und Spaß machen. Und ich wollte damit auch Geld verdienen und dies zu meinen Fulltime Job machen, mit dem ich mein Leben finanzieren kann – denn ich habe irgendwann gemerkt: Geld ist gar nicht böse. So stand ich vor der Wahl zwischen Yoga und Kampfsport und habe die Chance in Yoga gesehen – weil es für die breite Masse zugänglicher ist.

Foto: www.instagram.com/yongsubi

Das musst du mir genauer erklären.

Hierzu eine Geschichte die mich inspiriert hat, als ich in den USA war. Ich sah eine Yoga-VHS Kassette von einem gewissen Rodney Yee, der ursprünglich aus dem Ballett kam und dort nun als der Yogalehrer schlechthin galt. Diese VHS Kassette wurde bis zu diesem Zeitpunkt 1 Million mal verkauft. Ich habe auch eine gekauft und mitgemacht. Das war ok, aber ich weiß nicht, ob es wirklich so überragender Wahnsinn war, dass es für mich diese Verkaufszahlen rechtfertigte. Also dachte ich mir: „Wenn der das schafft, dann könnte ich ja der Rodney Yee für Europa sein!“ Ab diesem Zeitpunkt war das meine Inspiration, ich hatte einen Samen gesät.

Du hast Rodney dann auch getroffen, oder?

2014 war ich auf einem Yoga Kongress in Asien und Rodney Yee war auch da. Wir haben uns getroffen, er saß zufällig neben mir. Und ich sagte zu ihm: „Rodney, ich bin wegen dir hier!“ Ein schöner Moment.

Und dann hast du dein eigenes Ding gemacht und „Inside Flow“ gegründet? Hat dir etwas an anderen Yoga-Stilen gefehlt?

Gefehlt würde ich nicht sagen… Ich bin ein Freund von Evolution und habe eher ein Problem mit der Tradition. Im Kampfsport habe ich die Schattenseiten kennengelernt von „Tradition ehren“ – denn das kann bedeuten, dass man sich nicht weiterentwickelt und nicht voran kommt, weil man eben alles so macht wie es immer schon gemacht wurde. Aus diesem Grund mag ich Evolution. Yoga hat sich immer weiter entwickelt. Als Ashtanga oder Iyenger Yoga ins Leben gerufen wurde, gab es das vorher auch nicht. Also war das letztendlich auch etwas Neues – man entwickelt sich immer weiter, so funktioniert Evolution.

Foto: www.instagram.com/yongsubi

Und wie sah deine eigene Evolution im Yoga aus?

Während ich Yoga gemacht habe, habe ich dann gedacht: Warum können wir das nicht zu moderner Musik machen? So entstand Inside Flow, die Grundidee von Vinyasa wird hier beibehalten, auch das Spanda. Inside Flow ist meine ganz eigene moderne Interpretation von Vinyasa, nur eben evolutioniert, weil sich alles im Leben immer weiterentwickelt. Warum sollte man mit einem Festnetz mit Kabel und Wählscheibe telefonieren, wenn man mittlerweile facetimen kann?!

Was ist das Besondere an Inside Flow?

Im traditionellen Yoga geht es darum, mehr nach innen, für sich zu sein. Im Inside Flow ist es genau andersherum: Die Musik ist brutal laut, die Geschwindigkeit und wie du dich bewegst kommt nach außen und somit auch das was du fühlst, Inside Flow ist pure Expression! Es geht darum, Innen und Außen zu verbinden und das Ganze aber nach Außen zu tragen und sich so mit allen anderen während der Praxis zu verbinden. Je größer die Masse, desto höher ist die Energie und genau das ist der Unterschied zu allen anderen Yogastilen: Je mehr Leute sich gleichzeitig mit der Musik bewegen, umso höher ist die Resonanz der Energie, dadurch wird die Schwingung und Energie enorm verstärkt. Das ist komplett anderes als traditionelles Yoga, in welchem jeder mit sich beschäftigt ist, im Inside Flow geht es um gemeinsam, miteinander, zu fühlen, eine Empathie zu kreiieren: Ich fühle was du fühlst!

Absolut sehenswert: Im April 2020 organisierte Young Ho Kim einen online Flashmob, bei dem Menschen auf der ganzen Welt gleichzeitig und gemeinsam Inside Flow praktiziert haben. Klick dich ins Video …

Wenn man dir zuhört, spürt man, wie sehr dich deine Vision begeistert. Kommt da noch mehr?

Ja, ich habe zwei Visionen für die Yogawelt. Erstens möchte ich, dass Yogalehrer besser verdienen. Wir müssen ständig an uns arbeiten und uns ständig weiterbilden, um eine hohe Qualität zu sichern. Du möchtest ja auch nicht, dass dein Zahnarzt seit 1970 keine Fortbildung mehr hatte.

Allein beim Gedanken daran bekomme ich Zahnweh …

Eben. Aus dem Yogalehrer-Dasein sollte sich ein echter Berufsstatus entwickeln, von dem man gut leben kann, ohne noch einen zweiten oder dritten Job zu benötigen. Das müssen wir verändern. Gleichzeitig müssen wir eine hohe Qualität bieten, damit die Leute auch gewillt sind, mehr zu zahlen für diese hohe Qualität, die eben auch allerhöchsten Ansprüchen gerecht wird.

Und deine zweite Vision?

Yoga ist ja sehr facettenreich und das sollte auch so bleiben. Ich wünsche mir, dass Yoga massentauglicher und für jeden zugänglich wird. Dass Menschen verstehen, dass es hier nicht um esoterischen Schnick-Schnack, sondern um einen gesunden Bestandteil des Alltags geht. Yoga bedeutet für mich, im Flow zu sein.

Inside Flow
Foto: www.instagram.com/yongsubi

Ein Bestandteil unseres Alltags sind mittlerweile auch die sozialen Medien, die Yoga gern auch als Lifestyle feiern. Welchem Insta-Yogi sollten unsere Leser folgen und warum?

Auf jeden Fall @tint_yoga, denn hier gibt es wertvollen Yoga-Input von berühmten Lehrern aus aller Welt in deutsch und englisch, Adjustments und auch Inside Flow Sequenzen zum kennenlernen und zu Haus üben. Außerdem noch @theyogimatt, da man ihr gute Infos und gutes Alignment. @Colinyogin ist gut für Denkanstöße.

Womit vertreibst du dir eigentlich die Zeit, wenn du mal gerade nicht Yoga machst?

Mit dem, was mich als Mensch glücklich macht: Kaffee, gutes Essen, Rotwein, Netflix und das natürlich am allerliebsten mit Family an Friends.


Mehr zu Young Ho Kim und Inside Flow findest du auf insideyoga.de und @insideyoga. Foto Aufmacher: www.instagram.com/yongsubi

Kapalabhati: Pranayama-Übung für mehr Energie

Du brauchst einen Energie-Kick? Yogalehrerin Nora Kersten zeigt dir, wie du dank der Atemübung Kapalabhati sofort wacher wirst – egal ob morgens, mittags oder abends.

Pranayama ist mehr als die Lehre vom Atem. Der Geist kommt zur Ruhe, die Gedanken werden still. Alles Mentale tritt in den Hintergrund und wir fokussieren uns komplett auf Ein- und Ausatmung. Genau dieses Stillwerden verbessert die Fähigkeit, die Welt um uns herum mit klarem Geist zu sehen und zu verstehen.

Kapalabhati für mehr Energie

Diese Atemübung hat es in sich: Egal ob als Wachmacher am Morgen oder Kaffeeersatz beim Mittagstief – mit dieser Atemübung „reinigst“ und erfrischt du dein Gehirn und deine Nadis (Energieleitbahnen). Diese Pranayama-Übung wirkt also körperlich und energetisch. Noch dazu massierst du mit der Atmung deine Bauchorgane und förderst eine gute Verdauung. Klick dich einfach rein und lass dich von Nora durch diese wohltuende Übung begleiten. Sie erklärt genau, was es mit Kapalabhati auf sich hat und wie die Übung funktioniert.

Für deine tägliche Inspiration schau doch auch mal auf Noras Insta und Co. vorbei. Dort findest du auch aktuelle Infos zu ihren Live Streams und Online-Klassen.
Instagram: Yoga Nora
Facebook: Athletic Flow
Website: www.yoganora.ch