Yin Yoga Session: Schenke dir eine Pause

Loslassen, mit der Schwerkraft arbeiten, völlig im Hier und Jetzt ankommen und die Ruhe spüren – Yin Yoga löst Blockaden und lässt deinen Chi-Fluss in Balance kommen. Mach mit bei dieser entspannenden Yin Yoga Session mit Tanja Seehofer.

In dieser Zeit, die uns eine Pause verschreibt, nimm Dir die Zeit zu reflektieren, zu atmen, zu träumen… So erlebst du wie kraftvoll diese Erfahrung sein kann. Tanja Seehofer hat eine Yin Yoga Session produziert, zu der wir dich einladen. Lass dich in dieser Pause begleiten! Übe mit diesem Yoga Video wann immer du dich entspannen möchtest, wann immer du nicht alleine sein möchtest, wann immer du deinem Kopf mal eine Pause schenken möchtest …

Tanja über Djaya: „Es ist ein Zustand des Friedens und der freien Begegnung mit dir selbst. Die Yin Yoga Masterclass mit Yann Kuhlmanns Live Musik in 432Hz, lässt die Meditation in den Asanas tief erleben und ermöglicht ein Vordringen in weitreichende Sphären des Seins. Die Yin Yoga Sessions bietet die Möglichkeit, in tiefere Ebenen des Yin Yoga einzutauchen. Einheit – Verbindung von Körper, Geist und Seele. 

Der Klang ist hier ein wichtiges Verbindungsglied.

Die Schwingungen der Töne durchdringen den Körper im tiefsten Inneren, berühren jede Zelle und ermöglichen so Transformation. Dies kann Nährboden sein für einen regenerativen Prozess. Die sanften, meditativen Yin Yoga Übungen verbinden die grobstofflichen Schichten des Körpers mit den tieferen Ebenen des Geistes, bis hin zu dem Gefühl eines frei schwingenden Körpers. Dieses Körpergefühl verankert sich im Unterbewusstsein, so dass Blockaden gelöst und Selbstheilungsprozesse in Gang gesetzt werden können.

Tanja Seehofer ist Bewusstseinsforscherin, Dipl. Mentalcoach und Humanenergetikerin. Sie unterrichtet Yogaklassen, Retreats, Workshops sowie Weiterbildungen im In- und Ausland und ist Autorin des Buches „Yin Yoga des Herzens“. Musik, Film und Schnitt: Yann Kuhlmann.

DJAYA Yoga & Soundhealing mit Tanja Seehofer & Yann. Mehr Info: www.tanjaseehofer.de

https://yogaworld.de/zum-anhoeren-gefuehrte-herzmeditation-von-tanja-seehofer/

Relax! Yoga-Übungen am Arbeitsplatz

Du bist am Arbeiten und hast nicht genügend Platz, Zeit oder Motivation für ein paar Yoga-Übungen? Trotzdem merkst du, dass dir Bewegung jetzt unheimlich guttun würde. Dann lass die Matte einfach eingerollt und probiere die Videos von Yoga@Work am Stuhl oder Schreibtisch aus.

Die Arbeitswelt verlangt uns einiges ab – ganz gleich ob durch langes Sitzen vor dem Computer oder viel Stehen und körperliche Beanspruchung. Leistungsdruck und stetige Beschleunigung haben uns vergessen lassen, wie wir richtig entspannen und unsere Batterien wieder aufzuladen. Yoga@Work hilft dir, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und zeigt dir ein Programm für den ganzen Körper, bei dem du die nötige Entspannung, Kräftigung und Dehnung bekommst. Hier gibt’s einen kleinen Vorgeschmack..

Sonnengruß am Stuhl

Den Sonnengruß auf der Matte kennst du wahrscheinlich. Wie ein Sonnengruß am Stuhl und in Arbeitskleidung aussehen soll? Probiere es aus:

Steife Handgelenke von der Maus und der Tastatur

Die natürliche Position der menschlichen Hand ist eine gebogene Zange oder Klammer. Leider hat der Erfinder der Computermaus dies ignoriert und zwingt so das Handgelenk zu einer unnatürlichen Drehung. Durch die sich immer wiederholenden monotonen Bewegungen beim Bedienen der Maus kann der Nerv in der Hand eingeklemmt werden und kann so Schmerzen verursachen. Diese Sequenz dehnt und kräftigt deine Handgelenke. Viele Übungen kannst du ganz unkompliziert in deinen Arbeitsalltag integrieren:

Über Govinda-Yoga

Für Florian Sprater ist Business Yoga eine Herzensangelegenheit: „Ich komme selbst aus der Wirtschaft und kenne die Beschwerden und Herausforderungen, die der Arbeitsalltag mit sich bringt, nur zu gut. Deshalb habe ich mit meiner langjährigen Erfahrung als Yogalehrer ein effektives digitales Kursprogramm entwickelt, das die zahlreichen Benefits von Yoga ganz leicht in jeden Arbeitstag integriert.“ Mehr Infos zu Florian findest du auf www.govinda-yoga.de oder auf Instagram und Facebook.

Mond und Yoga: Welche Verbindung besteht?

Mond und Yoga

Mond und Yoga: Die Meinungen einzelner Yogalehrer gehen in Sachen Mond und Yoga auseinander: Spielt der Mond nun eine Rolle beim Üben – oder nicht?

Die Kräfte des Mondes

Wer beginnt, regelmäßig Yoga zu üben, wird feststellen, dass zahlreiche Faktoren einen Einfluss auf die eigene Yoga-Praxis haben. Alkohol, Koffein, Stress, Müdigkeit – aber auch unterschiedliche Mondphasen können sich auf Körperwahrnehmung, Konzentration und Leistungsfähigkeit auswirken. Der Mond ist unser nächster Erdtrabant und in den meisten Kulturkreisen dem weiblichen Prinzip zugeordnet. Ein Mondumlauf um die Erde dauert mit rund 29 Tagen ähnlich lange wie der weibliche Zyklus. Früh schon erkannten die Menschen die Bedeutung der Mondkräfte: Er beeinflusst die Gezeiten, das Wachstum in der Natur, Schlafvermögen, Essverhalten, Schmerzempfinden und vieles mehr. Nicht selten kommen Babys nicht am errechneten Geburtstermin, sondern kurz vor- oder nachher – bei Mondwechsel – zur Welt. Der Mensch, der zu rund 70 Prozent aus Flüssigkeit besteht, ist allem Anschein nach den Kräften des Mondes ausgesetzt. Wenn du dich also fragst, ob der Mond und Yoga im Zusammenhang stehen: Ja. Indem du die Mondphasen im positiven Sinne für dich nutzt, kannst du die eigene Yoga-Praxis nachhaltig beeinflussen und vertiefen.

Mond und Yoga: Üben oder Nicht-Üben?

Schon im klassischen Yoga hatten Mondtage Tradition. Die besonderen Anziehungs- und Abstoßungskräfte von Voll- und Neumond wurden genutzt, um den Stoffwechsel des Menschen zu harmonisieren. An Vollmond- und Neumondtagen sowie an Ekadasi, dem jeweils elften Tag nach Voll- und Neumond, sollen Yogis den Überlieferungen nach fasten, meditieren und schweigen. Im Ashtanga-Yoga rät man von Yoga an Voll- und Neumond gänzlich ab: Um die Verletzungsgefahr möglichst gering zu halten, sind diese Tage übungsfrei. Adelheid Ohlig, die Begründerin des Luna Yoga, handhabt die Yoga-Praxis weniger streng. So schreibt sie in ihrem Buch „Die bewegte Frau“: „Meditieren und entspannen fallen mir bei Neumond besonders leicht und führen mich tiefer als sonst. Nimmt der Mond zu, habe ich das Gefühl, stärker und mutiger zu sein. Vollmondzeiten locken mich zum Tanzen und Träumen, zum Bewegen und Singen. Der abnehmende Mond macht mir die Flüssigkeiten meines Körpers bewusst. Im Dehnen spüre ich, wie sich Muskeln und Bänder entfalten. Übungen, die das Lymphsystem anregen, tun mir dann besonders gut.“ Demzufolge scheint es ratsam, das eigene Wohlbefinden zu beobachten, in welcher Verfassung der eigene Körper ist und wonach er sich sehnt. Wem etwa Meditieren schwer fällt, stellt unter Umständen fest, dass die Energie des Neumondes ihm zur Stille verhilft. So können die Kräfte des Mondes auf wohltuende und unterstützende Weise für die eigene Yoga-Praxis genutzt werden.

Im Einklang mit den Sternzeichen

Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt der Mondstand dar. Der Mond durchläuft bei seinem Umlauf um die Erde alle zwölf Sternzeichen in der immer selben Reihenfolge. Für die Yoga-Praxis ist es gut zu wissen, dass jede Körperzone von einem bestimmten Tierkreiszeichen regiert wird. Durchläuft der Mond beispielsweise das Tierkreiszeichen Stier, sind Ohren, Nacken und Hals sehr empfindlich, reagieren aber auch besonders gut auf wohltuende Übungen und Anwendungen. Im Zeichen des Steinbocks sind Gelenke, im speziellen die Knie, anfälliger als sonst. Hier gilt es, beim Üben achtsam zu sein und seine Grenzen nicht zu überschreiten. Im Tierkreiszeichen des Fisches freuen sich die Füße über Übungen, Zuwendungen und Massagen. Im Allgemeinen gilt die Regel: Alles, was man für das Wohlergehen jener Körperregion tut, die von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchschreitet, ist wirksamer als an anderen Tagen. Adelheid Ohlig hat mit ihrem Buch „Yoga mit den Mondphasen“ ein umfassendes Praxisbuch geschaffen. Es eignet sich gut für Anfänger, die sich bislang nicht mit dem Mond beschäftigt haben. Zudem enthält es spezielle Übungen für die unterschiedlichen Mondphasen und jeden Mondstand.

Auch in dieser Folge des YogaWorld Podcast geht es unter anderem um die Verbindung von Yoga und dem Mond…

Mitmach-Video: Atem-Meditation und Asanas für Kinder

Auch die Kleinsten können zur Ruhe kommen, wenn wir ihnen ein wenig dabei helfen. Yoga und Meditation für Kinder beruhigt kleine Wirbelwinde, schenkt ihnen Selbstvertrauen, öffnet neue Welten und macht vor allem richtig Spaß. Leila Oostendorp zeigt in zwei Videos, wie schön Meditation und Yoga für Kinder sind.

Leila Oostendorp ist Gründerin der KinderYoga-Welt sowie erfolgreiche Kinder Yoga und Hörbuch Autorin. Als Yogalehrerin hat sie sich mit ganzem Herzen auf den Unterricht mit Kindern und Jugendlichen spezialisiert und vermittelt ihr umfangreiches Wissen in Ausbildungskursen für Kinder & Teenies Yoga Lehrer/innen. Was ihr besonders wichtig ist: Die Kinder liebevoll, kreativ, dynamisch, und einfühlsam an das Thema Yoga heranzuführen und so die persönliche Entwicklung und Selbsterfahrung der jungen Teilnehmer zu unterstützen.

Yoga und Meditation für Kinder

Atem-Meditation für Kinder

Die Bauchatmung hilft dir wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Egal ob vor den Hausaufgaben, nach einem Streit oder beim Zubettgehen … Mit dieser einfachen Übung lernst du dich zu konzentrieren und ganz ruhig zu werden. Probiere es doch einfach mal aus. Übrigens: Mama und Papa dürfen gerne mitmachen.

Asanas für Kinder

Gemeinsam mit Leilas Kater Charlie kannst du einen kurzen Kinderyoga-Flow machen: „Alle meine Tiere“. Katze, Schnecke, Schlange und Hund machen dich stark und die Übungen zum Lied wirklich jede Menge Spaß! Lege einfach los, du kannst das Lied mit den Posen auch mehrmals hintereinander hören und mitmachen – und schon bist du wieder voller Energie.


Mehr Info zu Leila Oosterndorp:

Facebook: www.facebook.com/KinderYogaWelt/
Instagram: www.instagram.com/kinderyogawelt/

Alkoholfreier Genuss: Himbeer-Mojito-Mocktail Rezept

Foto: Eva Kolenko

Aromatisiert mit fruchtigen Himbeeren, schmeckt dieser frische Mojito-Mocktail auch ganz ohne Alkohol. Der perfekte Drink für deine Sommerparty. 

Moment mal – Mocktail? Nein, wir haben uns nicht verschrieben. Das englische „to mock“ bedeutet so viel wie „nachahmen, vortäuschen“. Die Wortschöpfung „Mocktail“ meint also die alkoholfreie Entsprechung eines  Cocktails und diese hier ist besonders lecker. 

Zutaten für 8 Personen (2 Liter)

¾ Tasse Zucker
5 Limetten
2 Tassen Himbeeren, halbiert
12 bis 14 frische Minzblätter, grob gehackt, zusätzlich ein paar Blätter für die Deko
1,5 Liter Mineralwasser
Eiswürfel

Zubereitung Himbeer-Mojito-Mocktail

1 Erhitze den Zucker mit einer ¾ Tasse Wasser bei mittlerer Temperatur in einem Topf und rühre so lange, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Lasse das Ganze abkühlen.

2 Presse den Saft von 4 Limetten aus. Vermenge in einer großen Schüssel 1½ Tassen Himbeeren, Minze und Limettensaft und gib den selbst gemachten Sirup dazu. Fülle zwei 1-Liter-Krüge mit Eiswürfeln, gieße den Sirupmix und das Mineralwasser dazu. Einmal ordentlich umrühren.

3 Schneide die übrige Limette in Scheiben und richteden Mojito kurz vor dem Servieren mit Limettenscheiben, ½ Tassen Himbeeren und Minzblättern in einzelnen Gläsern an. 

Inside Flow – Fließen am Puls der Zeit

Inside Flow Julia

Inside Flow ist eine Kombination aus Vinyasa Flow Yoga und Choreografie. Geübt wird zu moderner Musik. Es ist anmutig, modern und lebendig, berührt die Herzen der Teilnehmer und trifft dabei genau den Puls der Zeit. Hast du diese moderne Interpretation von Vinyasa Flow schon am eigenen Körper erlebt?

Inside Flow ist Vinyasa Flow, welches on Beat unterrichtet wird und exakt auf einen ausgewählten Song abgestimmt ist. Es ist aber noch so viel mehr als das! Es ist die Verbindung von Atmung und Bewegung, die durch die Kraft der Musik zu einem fließenden Erlebnis führt. Vom Takt der Musik wirst du durch deine Yoga Praxis getragen. Dabei ist deine Atmung mit dem Rhythmus der Musik synchron, sodass jede Ein- bzw. Ausatmung in eine neue Körperbewegung führt.

So setzen sich beim Inside Flow Yoga Asanas zu einer anmutig fließenden Choreographie zusammen. Diese Anmut entsteht im Übergang zwischen den Haltungen. Deshalb sind die Bewegungen beim Inside Flow sehr langsam. Wie in Zeitlupe oder als ob du dich durch Honig bewegst. Musik ist die Sprache des Herzens, sie schafft die Verbindung zu unserer emotionalen Welt. Durch sie werden während des Flowens Gefühle transportiert. In Kombination mit dem dazu langsam und fließend ausgeführten Asanas in Verbindung mit gleichmäßiger, achtsamer Atmung (Pranayama) lernst du deine Betrachtung von außen nach innen zu kehren. So erlebst du eine intensive Verbindung zwischen Körper und Geist.

Der „Kopf“ hinter der wohl anmutigsten Form von Yoga

Young Ho Kim, Inhaber und Gründer des Inside Yoga Studios in Frankfurt, gründete Inside Flow. Im Kontrast zu den traditionellen Yoga Stilen entwickelte Young Ho Kim einen progressiven Yoga Stil. Im Vordergrund stehen dabei neben einer gesunden und anatomisch korrekten Ausrichtung der Knochen und Gelenke immer auch Leichtigkeit und die Bereitschaft zur Veränderung. Young Ho Kim bezeichnet sich selbst als „Seeker“, also als Sucher. Als Sucher nach etwas Höherem, nach etwas Transzendentalem, nach etwas das einen komplett erfüllt. Er wollte Bewegung und Philosophie zusammenbringen. Diese Bewegungen sollten facettenreich sein und sich weiterentwickeln. Denn auch Yoga verändert sich stetig. So wie das Leben selbst.

Als ich Young Ho Kim und seinen Yoga Stil „Inside Flow“ kennen lernte, hat es mich so sehr bewegt. Ich wusste sofort: das ist es! Das ist mein Yoga! Denn es gibt nichts Schöneres, als im Moment aufzugehen und sich passend dazu zu bewegen, sich „im Flow“ zu fühlen. Meine Yoga Klassen wurden schon immer geprägt und getragen von moderner Musik. Als professionelle Tänzerin liegt es mir im Blut, mich zu Musik zu bewegen und mich vor allem auch durch Musik aus zu drücken und durch Musik bestimmte Stimmungen zu kreieren. Dies nun auch in einer Form von Yoga zu finden ist einfach nur großartig und einzigartig!

Von Musik durch den Flow getragen

Anders als im traditionellen Yoga bei dem es darum geht in die Stille zu gehen, den eigenen Fokus ganz nach innen zu richten, ist es im Inside Flow genau andersrum. Gefühle, also dein Inneres, werden in der Bewegung getragen von lauter Musik ausgedrückt. Inside Flow ist pure Expression und verbindet. Es geht darum, Innen und Außen zu verbinden und das Ganze nach außen zu tragen. So verbinden wir uns währned der Praxis sich so mit allen anderen Übenden. Das schafft ein einzigartiges Gefühl der Gemeinschaft.

Je größer die Masse, desto höher ist die Energie. Genau das ist der Unterschied zu allen anderen Yogastilen. Je mehr Leute sich gleichzeitig mit der Musik bewegen, umso höher ist die Resonanz der Energie. Dadurch wird die Schwingung und Energie enorm verstärkt. Das ist ein großer Unterschied zu traditionellem Yoga, in welchem jeder mit sich beschäftigt ist, im Inside Flow geht es um gemeinsam, miteinander, zu fühlen, eine Empathie zu kreieren. Ich fühle was du fühlst! „We are One“.

Besonders deutlich wird dies beim jährlichem Inside Flow Global Summit auf Bali. Yogis auf aller Welt kommen zusammen, um miteinander zu üben und zu teilen. Und hier wird die Magie von Inside Flow ganz deutlich. Die Sprache, die Kultur eines jeden mag sehr unterschiedlich sein, aber was uns alle miteinander vereint ist die Kraft der Musik. In Verbindung mit Yoga und der Masse an Menschen, die sich im gleichen Rhythmus bewegen, atmen und die selben Gefühle teilen und somit unvergessliche Momente schaffen und dieses einzigartige Gefühl der Gemeinschaft schaffen.

Für wen ist Inside Flow geeignet?

Inside Flow ist für alle geeignet, die ein dynamisches, kraftvolles Fließen erleben möchten und auch einer intensiven körperlichen Praxis und Herausforderung auf der Matte nicht abgeneigt sind. Der Fokus liegt auf fließenden Übergängen zwischen den Asanas. Die Asanas dienen nur als kurzes Standbild und werden jeweils nur für eine Ein- bzw. Ausatmung ausgeführt. Inside Flow setzt somit eine gute Vinyasa Flow Praxis oder Yoga Vorkenntnisse voraus.


Julia Flow and Grow

Julia ist vielseitig ausgebildete Yoga Lehrerin, Personal. Trainerin und ehemalige Profi Tänzerin. Vor 14 Jahren kam Julia mit Yoga in Berührung. Ihre Ausbildungen absolvierte sie bei Inside Yoga und Swaha Yoga. Die Liebe zu Musik und ihre Leidenschaft zu fließenden Bewegungen findet sich in all ihren Yoga Klassen wieder. Julia gibt Personal Yoga und unterrichtet offene Klassen in verschiedenen Studios in München. Zudem leitet sie Workshops und Retreats. Mehr Infos zu Julia unter: www.flow-and-grow.com und @julia_flowandgrow.

Fotos: @gritsiwonia

Bin ich schön? Warum wir Bestätigung brauchen

Bestätigung Selfie Frau

Selfies, Likes, Bikini-Body: Die meisten Menschen sehnen sich nach Bestätigung von außen – und gehen mit sich selbst oft am kritischsten um. Warum eigentlich?

Auf der Suche nach Likes

Sobald mein Smartphone zu blinken beginnt, geht es mir wie Millionen anderen Handy-Nutzern: Ich freue mich. Ich möchte wissen, wer mir geschrieben hat und öffne die Nachricht. Dann versuche ich meist dafür zu sorgen, dass bald wieder eine Nachricht hereinkommt, indem ich zurückschreibe. Damit ist die Schleife nicht nur bei mir, sondern auch bei meinem Gegenüber offen; dann bin ich nicht mehr allein. Es gibt sogar Benachrichtigungen darüber, wem etwas gefällt, was ich in sozialen Netzwerken gepostet habe oder wer einen meiner Inhalte geteilt hat. Auch so wächst das Gefühl von Bestätigung. Man teilt nicht nur Fotos vom Mittagessen, sondern immer öfter auch von sich selbst, so wie man sich gerne sieht. Das „Selfie“ wird dann von Freunden in der Regel wohlwollend kommentiert. Aber glauben wir all dem Lob wirklich? Wie zufrieden sind wir mit uns selbst?

Eitelkeit bei den Göttern?

Der Götterbote Narada hatte lange Zeit im Himalaja meditiert. Als er daraufhin wieder einmal zu Besuch bei den Göttern war, brüstete er sich damit, nun gegen weltliche Versuchungen gefeit zu sein. Beim Abschied wunderte Narada sich, dass Vishnu darauf so verhalten reagiert hatte. Nach kurzer Zeit kam er an einer prunkvollen Stadt vorbei und lernte nicht nur den König kennen, sondern wurde auch der bildhübschen Königstochter Shrimati vorgestellt. „Eure Tochter ist wahrhaft eine Inkarnation Lakshmis“, pries er diese vor dem König, „und niemand außer Vishnu soll sie zur Frau bekommen“. Doch sein Verlangen nach ihr war geweckt. Und er betete fieberhaft: „Lass’ mich das Aussehen Haris bekommen“, um selbst so schön zu werden wie Vishnu.

Stolz führt nicht zum Ziel

Sein Wunsch wurde ihm gewährt. Mit dem Wissen um seine Schönheit bat Narada den König, eine Zeremonie zu veranstalten, in der seine Tochter ihren Bräutigam wählen könne. Doch die Königstochter ging – ohne ihn eines Blickes zu würdigen – an ihm vorbei und erwählte einen anderen. Halb erstaunt, halb erbost stand Narada auf: „Meine Schöne. Ihr meint doch sicher mich! Ich bin der Schönste weit und breit.“ Die Prinzessin prustete vor Lachen. „Schön seid ihr sicherlich. Aber einen Affen kann ich nicht heiraten.“ Narada schaute in den Spiegel und sah ein Affengesicht. Denn „Hari“ heißt nicht nur „Gott“, sondern auch „Affe“. Da erkannte er neben sich Vishnu, der die Hand von Shrimati nahm, die keine andere als Lakshmi war. Einmal mehr war Narada dem Spiel aufgesessen, das Vishnu für ihn veranstaltet hatte, um ihm seinen Stolz vorzuführen.

Yoga und Bikini-Body

Irgendwann einmal sah ich eine Werbung, in der es hieß: „Mit Yoga zum Bikini-Body“. Abgesehen davon, dass die Asanas wahrscheinlich nicht entwickelt worden sind, um die äußere Erscheinung zu verbessern: Warum ist es überhaupt so wichtig, Bestätigung zu erhalten? Warum dürsten wir so sehr danach? Es hat ganz einfache biologische Gründe: Als Höhlenmenschen wären wir Tigerfutter gewesen, wenn uns der Stamm ausgeschlossen hätte. Heute sind wir – wenn wir das Glück haben in unseren Breiten zu leben – sozial abgesichert und müssen nicht verhungern. Aber wir sehnen uns weiter danach, nicht alleine zu sein, ein gutes „Netzwerk“ zu haben. Das macht das Leben schöner. Doch unsere Angst ist es nach wie vor, nicht „schön“ genug zu sein. Davon leben ganze Industrien. Ich bin in Seminaren, aber auch in meinem Freundeskreis immer wieder überrascht, für wie wenig schön sich viele Menschen halten. Und wie wichtig es ihnen ist, etwas anderes zu hören: bestätigt, gewählt zu werden. Ich ertappe mich sogar selbst immer wieder dabei, dass es mir genauso geht.

Wir müssen uns selbst lieben

Können wir lernen, uns selbst mehr Liebe zu schenken, damit wir nicht für ein anderes Aussehen beten müssen wie Narada? Vielleicht sind die Selfies und die positiven Kommentare darauf ja ein Weg, Bestätigung zu bekommen. Aber dadurch zeigen wir doch immer wieder nur eine Seite von uns. Die, die wir selbst sehen wollen. Ich glaube, wir wären überrascht, wenn wir wüssten, für wie toll uns manche Menschen in unserer Umgebung tatsächlich halten, auch wenn wir uns nicht verkleiden oder verändern. Probiere doch mal Folgendes aus: Schaue eine Woche lang jeden Morgen in den Spiegel und entdecke etwas an dir, das du wirklich lieben kannst. Es ist genug da. Wir Menschen haben alle einen Zauber. Freue dich über deinen.


Yoga-Unterricht: Warum Asanas nicht alles sind

Yoga Unterricht Asanas

Asanas sind nicht das Ziel von Yoga, sie sind lediglich ein Werkzeug, um dieses zu erreichen. Allerdings gibt es viele Yoga-Lehrer und Schüler, die sich nur auf Asanas und den Körper konzentrieren. Unsere Gastautorin Maya Devi Georg, selbst Yoga-Lehrerin, erklärt, warum Asanas im Yoga nicht alles sind.

Als Yogalehrer ist es sehr wichtig, sich in Anatomie und Physiologie weiterzubilden. Den menschlichen Körper zu verstehen, also über seine Fähigkeiten und Grenzen Bescheid zu wissen, kann dem Lehrer helfen, seine Schüler sicher zu begleiten. Wenn bei der Praxis der Fokus auf den Körper gelegt wird, ignorieren wir oft das Positive des Yoga für Geist und Seele. Wenn Asanas korrekt durchgeführt werden, vereint sich der Atem mit der Bewegung und die Aufmerksamkeit ist auf den drshti (Punkt der Aufmerksamkeit) gerichtet. Asanas können eine Art der Meditation sein.

Jeder Körper ist einzigartig – auch in Bezug auf Asanas

Warum ist es falsch, den Schwerpunkt der Ausrichtung über andere Prinzipien des Yoga zu stellen? Auf wessen Anatomie basieren die Prinzipien? Jeder Mensch hat eine einzigartige Anatomie. Zwei Körper sind niemals identisch, wir haben alle verschiedene Stärken und Schwächen und unsere Gelenke können große Unterschiede aufweisen. Warum haben wir verschiedene Yogastile, die einen Einheitsgrößen-Zugang zur Ausrichtung besitzen? Schränkt das nicht die meisten Schüler ein und sorgt für ein Gefühl der Erniedrigung? Wenn die körperlichen Unterschiede in Bezug auf das Skelett und Muskeln ignoriert werden, kann es zu ernsthaften Verletzungen kommen. Fast alle Asanas können so angepasst werden, dass sie von jedem Körper, trotz eventuellen körperlichen Einschränkung, ausgeführt werden. Sich als Lehrer nur an einer Ausführung festzuhalten, schließt alle aus, die nicht oder noch nicht beweglich oder kräftig genug sind.

Yoga ist nicht rhythmische Sportgymnastik

Ich habe bei verschiedenen Yoga-Stilen gesehen, dass eine Pose entweder perfekt ausgeführt werden muss – oder gar nicht. Vielleicht macht das Sinn, wenn man sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet. Allerdings würde man das dann rhythmische Sportgymnastik nennen, und nicht Yoga. Yoga ist keine Aufführung, es sollte nicht benotet oder beurteilt werden.

Asanas brauchen keine Perfektion

Eine Pose perfekt zu machen, sollte nicht damit verwechselt werden, sie perfekt auszuführen. Eine Asana kann dann perfekt ausgeführt werden, wenn der Durchführende die Übung seinen Fähigkeiten entsprechend durchführt, regelmäßig übt und bei der Praxis auf die nötige Entspannung achtet.

Perfektion schafft Abhängigkeit vom Lehrer

Vor Kurzem habe ich eine Yoga-Stunde besucht, in der der Lehrer mich bei jeder Asana kritisierte. Er konnte mir jedoch nie erklären, was ich genau falsch machte, geschweige denn mir Tipps geben, wie ich die Übung richtig ausführen könnte. Wenn ich den Lehrer um Anweisungen bat, ignorierte er mich. Sie können sich wohl denken, dass ich nicht mehr in seiner Stunde auftauchen werde. Dennoch ist mir aufgefallen, dass einige Schüler zu diesem Lehrer zurückgingen, sich also in eine gewissen Abhängigkeit begaben. Wenn dir dein Yoga-Lehrer sagt, dass du jede Pose falsch durchführst, dir aber nicht erklärt, wie die Asana richtig geht oder dich korrigiert, suche dir einen neuen Lehrer. Ein guter Lehrer will, dass seine Schüler ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln und nicht in der Abhängigkeit gefangen bleiben. Konzentriere dich nicht zu stark auf deinen Lehrer, denn DU sollst im Mittelpunkt deiner Praxis sein – und nicht dein Lehrer.

Das Körpergefühl sollte im Mittelpunkt stehen – nicht der Kopf

Der kraftvolle Teil von Asanas liegt nicht in der äußeren Erscheinung einer Pose, sondern in dem Fließen der Energien durch den Körper. Wenn ein Lehrer sehr viel über die korrekte Ausführung einer Pose redet, und dadurch zu viel Details über die Asana preisgibt, kommen die Schüler aus ihrem Körper heraus und gelangen in den Kopf. Anstatt zu fühlen, denken sie jetzt – und normalerweise denken sie: „Mach ich das richtig?“ Anstatt in sich hinein zu gehen, schauen sich die Schüler im Spiegel an oder, im Extremfall, sie vergleichen sich mit den anderen. Wenn der Lehrer den Geist der Schüler mit Anweisungen füllt und dies dazu führt, dass seine Gedanken außer Kontrolle geraten, hat er in seinem Yoga-Unterricht versagt.

Yoga-Unterricht Asana
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Da war doch noch etwas: Pranayama & Meditation

In Hatha-Yoga lernen wir den Körper und Atem zu kontrollieren, um so den Geist zu beherrschen. Die Stile, die sich stark auf die körperliche Praxis konzentrieren, legen wenig oder gar keinen Wert auf Pranayama sowie Meditation im Unterricht. Das soll keine Kritik sein, sondern ist lediglich eine persönliche Beobachtung. Pranayama und Meditation können im Gegensatz zu den Asanas nur annäherungsweise durch anatomische und physiologische Grundlagen erklärt werden. Natürlich gibt es physiologische Auswirkungen einer Meditation auf den menschlichen Körper, aber die Kraft, die in Pranayama und Meditation liegt, ist oftmals nicht messbar und sichtbar in der großen physikalischen Welt.

Yoga ist mehr als Asanas

Yoga ist mehr als reine Asana-Praxis, es hat mehr zum Ziel als fit zu sein und gut auszusehen. Es ist eine spirituelle Praxis. Wenn wir uns nur auf unseren Körper fokussieren, verlieren wir den Wert von Yoga als Ganzes. Anstatt unseren Körper und unsere Knochen anzupassen und uns über unsere Fähigkeiten hinaus zu verbiegen, sollten wir unseren Geist und unsere Seele, unsere Werte und Moral anpassen. Lass uns mehr Yoga praktizieren, und nicht nur Asanas. Behalte bei deiner Praxis diese schöne Zitat im Kopf: „Yoga ist wie ein Edelstein, es hat viele Facetten.“


Autorin: Maya Devi Georg ist Yoga-Lehrerin und Autorin. Zu ihren Yoga-Lehrern und Gurus zählen Swami Bua, Swami Jnanand, Yogi Gupta, und Swami Chetanananda. Übersetzung: Silvio Fritsche // Titelbild: Karl Solano via Pexels