Adventskalender-Türchen 5: elektrische Schallzahnbürste & Naturkosmetik Zahnpasten von Zahnheld

elektrische Schallzahnbürste und Naturkosmetik Zahnpasta von Zahnheld

Im heutigen Türchen warten gleich zwei Highlights auf dich: die elektrische Schallzahnbürste „Gero 3“ und vier Zahnpasten in zertifizierter Naturkosmetikqualität.

Zähneputzen wie ein*e Held*in – das verspricht Zahnheld, die innovative Zahnpflegemarke aus Biberach in Baden-Württemberg. Gegründet 2017 von Fabian Bentz und Thilo Gemmer, steht Zahnheld für hochwertige, durchdachte Zahnpflegeprodukte, die effektive Reinigung mit modernem Design und nachhaltigem Anspruch verbinden. Ihre Mission: Zahnpflege soll Spaß machen, sich gut anfühlen und ganzheitlich zum Wohlbefinden beitragen.

Die elektrische Schallzahnbürste „Gero 3„

elektrische Schallzahnbürste & Naturkosmetik Zahnpasten von Zahnheld

Die Schallzahnbürste überzeugt mit fünf smarten Putzmodi und langer Akkulaufzeit. Zudem wurde die Reinigungsleistung signifikant verbessert. Im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell reinigt die „Gero 3“ durch eine intelligentere Ansteuerung des Motors jetzt mehr als doppelt so gut. Gegenüber einer normalen Handzahnbürste reinigt die „Gero 3“ mit dem Bürstenkopf Pro X-Clean sogar mehr als fünfmal besser. Für ein strahlendes Lächeln und gesunde Zähne.

Die vier neuen Zahnpasten sind perfekt auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt:

elektrische Schallzahnbürste & Naturkosmetik Zahnpasten von Zahnheld
  • Classic mit natürlichem Kurkuma-Extrakt schützt und pflegt schonend – ganz ohne Fluorid.
  • Minerals stärkt den Zahnschmelz mit Kalziumcarbonat und sorgt dank Fluorid für extra Schutz.
  • Mint erfrischt mit natürlichem Krauseminzextrakt und sorgt für angenehm frischen Atem.
  • B12 mit Vitamin B12 aus Reisöl revitalisiert empfindliches Zahnfleisch und pflegt sanft.

Alle Sorten sind vegan, klimaneutral in Deutschland produziert, tragen das NCS-Naturkosmetik-Siegel und kommen in recycelbaren FSC-zertifizierten Tuben – für nachhaltige Zahnpflege, die wirkt.

Mit der Übernahme einer Naturkosmetikmarke im Jahr 2019 hat Zahnheld seine Expertise im Bereich natürlicher Zahnpflege weiter ausgebaut. Das Ergebnis: hochwertige Produkte, die Funktionalität, Natürlichkeit und Umweltbewusstsein vereinen – für ein echtes Heldenlächeln.

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Mehr Infos findest du hier: zahnheld.de

Adventskalender Gewinnspiel

Du möchtest eine elektrische Schallzahnbürste „Gero 3“ & 4 Naturkosmetik Zahnpasten im Wert von über 200€ gewinnen? Dann schreib eine E-Mail mit dem Betreff „Zahnheld“ an gewinnspiel@wellmedia.net und schon bist du im Lostopf. Wir drücken die Daumen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 24.12.2025. Der oder die Gewinner*in wird im Januar via E-Mail informiert. Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.

Phänomene am Himmel: Die wichtigsten astrologischen Ereignisse 2025

Astrologische-Ereignisse-2025

Der Blick zum Himmel erinnert uns immer wieder daran, dass wir nur ein kleiner Planet in einem riesigen Universum sind. Um uns herum dreht und bewegt sich noch so viel mehr. Im Jahr 2025 erwartet uns einiges an kosmischen Phänomenen: Blutmonde, Finsternisse, Retrogrades – da kommen spannende Energien auf uns zu!

Titelbild: hanapol sinsrang / Getty Images via Canva

Pluto im Wassermann

Pluto im Wassermann
Foto: dottehippo / Getty Images via Cnava

„Klein, aber oho!“ – dieser Ausdruck trifft durchaus auf den Zwergplaneten Pluto zu, denn er steht für Transformation und Wandel. Seit dem 19. November 2024 ist er endgültig im Sternzeichen Wassermann angekommen, wo er auch die nächsten 20 Jahre bleiben wird. Diese Konstellation gab es zuletzt 1777 bis 1798 – eine Zeit, die geprägt war von gesellschaftlichen und politischen Veränderungen und Umbrüchen. Stichwort: Französische-Revolution.

Der Wassermann steht für Gleichberechtigung und zukunftsorientiertes Denken. Kein Wunder, dass Pluto in Kombination mit diesem Luftzeichen einiges in Bewegung bringt. Der Fokus liegt jetzt vor allem auf diesen drei Themen:

  • Gesellschaftliche und politische Veränderungen: Bewegungen für mehr Gleichheit und Gerechtigkeit
  • Technische Fortschritte: zukunftsorientierte Entwicklungen, Stichwort künstliche Intelligenz oder erneuerbare Energien
  • Mehr Verbindung: für mehr Seelenwachstum, neue Bekanntschaften oder Kooperationen.

Was genau passieren wird, ist natürlich schwer zu sagen. Doch der Pluto im Wassermann verspricht eine Zeit mit viel Potenzial zur Transformation. Man sollte allerdings nicht erwarten, dass von einem Tag auf den anderen alles anders ist. Möglicherweise werden die ersten Veränderungen erst ab 2027 erkennbar sein.

Retrogrades:

Auch die sogenannten Retrogrades, also die (scheinbar) rückläufigen Bewegungen einzelner Planeten, sind kosmische Phänomene, die sich jedes Jahr, meist eher negativ, in unserem Alltag bemerkbar machen. Damit wir vorbereitet und entspannter in diese Phasen gehen können, notieren wir uns besser die wichtigsten Daten:

Uranus Retrograde: 1. September 2024 bis zum 30. Januar 2025 im Stier sowie vom 6. September 2025 bis zum 3. Februar 2026 in den Zwillingen und im Stier

Jupiter Retrograde: 9. Oktober 2024 bis 4. Februar 2025 in den Zwillingen sowie vom 11. November 2025 bis zum 10. März 2026 im Krebs

Mars Retrograde: 7. Dezember 2024 bis 4. Februar 2025 im Löwen und im Krebs

Mercury Retrograde: 15. März bis 17. April 2025 im Widder und in den Fischen sowie vom 18. Juli bis zum 11. August 2025 im Löwen und vom 9. November bis zum 29. November 2025 im Schützen und Skorpion

Venus Retrograde: 2. März bis zum 13. April 2025 im Widder und in den Fischen

Saturn Retrograde: 13. Juli bis 28. November 2025 im Widder und in den Fischen

Neptune Retrograde: 4. Juli bis 10. Dezember 2025 im Widder und in den Fischen

Pluto Retrograde: 4. Mai bis 14. Oktober 2025 im Wassermann

Supermond:

Supermond 2025
Foto: Canva AI Studio-KI via Canva

Supermonde entstehen, wenn sich Voll- oder Neumond näher an der Erde befinden und dadurch die Energien noch intensiver wirken. 2025 wird es zum Jahresende hin zwei kraftvolle Supermonde geben:

Am 5. November 2025: Vollmond im Stier

Am 5. Dezember 2025: Vollmond in den Zwillingen

Blutmond:

Blutmond 2025
Foto: Claudiodivizia via Canva

Ein Ereignis, das es im letzten Jahr gar nicht gegeben hat, in diesem Jahr aber gleich zweimal auftritt: der Blutmond. So wird ein Vollmond genannt, der in einem orangeroten Licht erscheint. Dieses Phänomen entsteht, wenn der Vollmond mit einer totalen Mondfinsternis zusammenfällt.

14. März 2025: Blutmond in der Jungfrau

7. September 2025: Blutmond in den Fischen

Mond- und Sonnenfinsternis:

Finsternisse bieten immer den Raum und die nötige Energie, auch unter die Oberfläche zu schauen und sich dem zuzuwenden, was man lieber im Dunkeln versteckt hält. Das Aufarbeiten dieser Aspekte kann sehr aufwühlend und unangenehm sein. Doch wenn man seine „Schattenseiten“ aufräumt und überflüssigen Ballast loslässt, hat man wieder mehr Raum und Kraft, sein Potenzial zu entfalten.

14. März 2025: Vollmond und totale Mondfinsternis in der Jungfrau

29. März 2025: Neumond und partielle Sonnenfinsternis im Widder

7. September 2025: Vollmond und totale Mondfinsternis in den Fischen

21. September 2025: Neumond und partielle Sonnenfinsternis in der Jungfrau

Mondknoten:

Neben den Sternzeichen haben auch die Mondknoten eine Bedeutung auf dem persönlichen Lebensweg. Der nördliche Mondknoten steht dabei für den zukünftigen Lebensabschnitt, der südliche Mondknoten für das Vergangene.

Für das Jahr 2025 wandert der Nordknoten in das Zeichen der Fische und bringt uns damit Aufgaben und Lektionen, die wir bewältigen müssen. Doch damit werden wir mit einer großen Portion Urvertrauen belohnt, wodurch wir die Kontrolle abwerfen und uns ganz dem Fluss des Lebens hingeben dürfen.

2025 – wir sind bereit!

Du auch? Wir sind gespannt auf 2025 und wie diese spannenden Konstellationen auf uns alle einwirken werden!

Übrigens: In unserem „YogaWorld Podcast“ gibt es ebenso eine Jahresvorschau für 2025 mit der Astrologin Alexandra Kruse:


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Adventskalender-Türchen 4: Finde deine Balance mit dem VALENESS® Yoga-Kopfstandhocker

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Nicht-Tun: Eine Meditation ohne Form und Absicht

Nicht-Tun
Foto: Hirug / Getty Images Signature via Canva

Wie lange dauert eigentlich eine Wolke – hast du dir diese Frage schon mal gestellt? Andrea Goffart kann dir inzwischen sagen, dass sie ziemlich lange dauert und dass Wolken-Gucken ein wunderbarer Zustand ist. Sie hat sich im Selbstversuch dem hingebungsvollen Nicht-Tun genähert.

Text: Andrea Goffart / Titelbild: Hirurg von Getty Images via Canva

Einen Sonntag hatte ich mir ausgesucht: 24 Stunden leerer Raum – leer von Verabredungen, von Menschen, von Terminen, von irgendetwas, das mit Tun zu tun haben könnte. Handy und iPad nicht nur im Flugmodus, sondern komplett ausgeschaltet. Klingel auch aus. Der Gatte auf Reisen. Einen ganzen Tag lang nicht lesen, nicht sprechen, keine Wäsche waschen, kein Sport, keine Musik. Und irgendwann am Nachmittag sitze ich auf meinem Sessel und denke, wie viel sinnvoller es mir doch erscheint, Wolken zu beobachten, als ein Buch zu lesen. Nie wieder will ich etwas anderes tun, will diesen Selbstversuch endlos ausdehnen. Wobei dieser Gedanke schon wieder eine Absicht beinhaltet. Mist! Genau das wollte ich doch nicht – ich wollte loslassen. Da sein, völlig absichtslos, nur dem Impuls des Moments folgen.

Und so saß ich Stunde um Stunde und schaute den Wolken dabei zu, wie sie kamen und gingen, sich auftürmten und verflüchtigten, wie sie fantastische Fabelwesen, grimmige Gesichter, Zwerge und Riesen, Kaninchen und Drachen vor meinen Augen entstehen ließen. Ich badete im Licht und im Schatten, fühlte die Wärme der Sonne auf der Haut und hörte dem unablässigen Kommen und Gehen meiner Gedanken zu. Und gleichzeitig war da ein permanenter Impuls, diesen Zustand sofort abzubrechen: Wann kann ich endlich etwas tun? Ist schon Zeit zu essen, spüre ich Hunger? Muss ich nicht vielleicht auf Toilette? In unserem Gespräch bestätigt mir Rani Kaluza, die das Buch „Doing Nothing – Über die hohe Kunst des Nicht-Tun“ geschrieben hat, dass der Verstand immer wieder mitspricht. Er fragt: „Was soll ich jetzt machen?“. Das reine Nicht-Tun, stellt sie fest, scheint schlichtweg zu hoch für den menschlichen Verstand zu sein.

Das Tun ist unsere Rettung! Wirklich?

Nicht-Tun: Wolken gucken
Foto: Brett Sayles via Canva

Nicht-Tun ist vor allem eine Einladung, sich unseren gesellschaftlichen Umgang mit dem Tun anzuschauen. Eigentlich tun wir ständig etwas – und wenn wir mal nichts tun, dann haben wir ein schlechtes Gewissen, weil wir eigentlich etwas tun müssten. Auch wenn wir uns entspannen wollen, wenn wir Stress reduzieren sollen, tun wir etwas. Am besten etwas, das die Krankenkasse bezahlt. Und in diesem unaufhörlichen Tun möchten wir meist etwas ändern, wir wollen es diesmal anders tun: besser, schneller, erleuchteter. Auf keinen Fall darf es so bleiben, wie es ist.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Dieser Beitrag ist kein Plädoyer gegen das Tun! Wir alle kennen das gute Gefühl, etwas getan, geschafft, bewirkt zu haben. Im Tun liegt ja auch Kreativität, hier ist Selbstwirksamkeit zu Hause. All das ist so fest in unser Leben eingewoben, dass eine Bekannte kürzlich sagte, sie sei glücklich, wenn sie den ganzen Tag „scharren kann wie ein Huhn“: immer tätig, in sinnvoller Bewegung und dadurch auch in Kontakt – zu anderen, zu sich selbst.

Das Nicht-Tun ist also keine spirituelle (Verweigerungs-)Haltung. Es ist eine Praxis und vor allem ist es eine Chance, immer wieder auch Pausen zu machen, in denen wir dem Leistungsdruck auf geistiger und körperlicher Ebene entkommen. So können wir dem Tun bewusst ein Sein an die Seite stellen und dadurch in Kontakt mit dem Jetzt kommen. Ganz ähnlich erklärt es auch Lisa Erichson, die in Hamburg Yoga im Wandel unterrichtet: „Der Moment ist eigentlich immer gut genug. Auch dein Körper stimmt so, wie er ist. Du selbst bist vollkommen und absolut richtig, so wie du gerade im Augenblick bist.“

Wenn wir aufhören, unser Müssen und Wollen, diese ganze Geschwätzigkeit und Geschäftigkeit des Alltags zwischen uns und den Moment zu legen, dann laden wir Hingabe ein, betont Lisa: „Wenn ich im Yoga wahrnehme, dass ich heute total unkonzentriert bin, dann kann ich mich verurteilen, kann beschließen, dass mit mir etwas nicht stimmt, und schon bin ich wieder im Tun, im Veränderungsdruck. Oder ich nehme es einfach nur wahr und lasse die Wertung raus. Je tiefer das gelingt, desto entspannter und gelassener wird die ganze Angelegenheit.“

Nicht-Tun ist nicht nichts tun

Nicht-Tun: Schmetterling
Foto: balanrc via Canva

„Was hat Nicht-Tun mit Yoga zu tun?“, frage ich Gabriele Lehner, die das Heilyoga Kum Nye vermittelt. Sie erklärt es mir so: „Die Verwandtschaft von meiner Art Yoga zu leben und Nicht-Tun sehe ich darin, dass alles, was da ist, sein darf. Nichts wird getan, um irgendetwas zu verändern. Diese Erfahrung führt uns in die Tiefe dessen, was wir sind, wenn wir das Tun aufgeben.“ Wenn wir Yoga aus der Absichtslosigkeit heraus üben – aus einer Haltung des Nicht-Wollens, Nicht-Wissens, Nicht-Habens, dann kann es Nicht-Tun werden.

Nicht-Tun liegt also vordringlich in der Motivationslosigkeit unseres Tuns, nicht so sehr in der Handlungslosigkeit unseres Seins. Mir fällt dabei der Schmetterling ein, der von einer Blüte emporsteigt, ohne zu wissen, wo er hinwill; mir fällt die Katze ein, die sich so lange in der Sonne rekelt, bis ein Impuls kommt. Dann zieht sie weiter. Darum geht es: Sinn und Zweck des Tuns nicht kennen zu müssen. Einfach nur wahrnehmen, was im Innen und Außen gerade da ist – mühelos, sinnlos, zwecklos – und sich dem hingeben.

Doch dann taucht im menschlichen Geist ganz schnell wieder eine Unsicherheit auf: Wie lange soll ich denn jetzt bitteschön absichtslos sein? Wann soll ich gehen, soll ich mich bewegen? Dahinter stehen wichtigere Fragen: Möchte ich diese Situation vermeiden? Möchte ich nur weiterziehen, weil mir langweilig ist oder ich verlegen bin? Oder ist es ein Impuls, der aus Freude entsteht und zu einem Mehr an Lebendigkeit führt?

Wenn dem Tun das „Um zu …“ fehlt, also die Idee, etwas erreichen zu wollen oder überhaupt etwas zu wollen, dann erwächst es ganz natürlich aus sich selbst heraus. „Absichtsloses Da-Sein ist kein überflüssiger Luxus“, schreibt Rani in ihrem Buch, „sondern eine Quelle der Regeneration, Intelligenz und Freude“. Sie äußert den Verdacht, dass Menschen, die über einen längeren Zeitpunkt unablässig aktiv sind, irgendwann ein wenig seltsam werden – und nicht selten auch krank.

Die 10 Finger des Nicht-Tun

1. Es ist vollkommen mühelos und strengt nicht an.
2. Es schließt nichts aus und alles ist willkommen.
3. Es gibt keine Anweisung dafür.
4. Du kannst es nicht machen.
5. Fragezeichen sind heilig.
6. Schaue nicht reflektierend nach innen.
7. Verliere dich nicht spekulierend im Außen.
8. Du kannst es nicht richtig oder falsch machen.
9. Du weißt nicht, wozu es gut ist.
10. Sei einfach nur da.

– aus Rani Kaluzas Buch „Doing Nothing – die hohe Kunst des Nicht- Tun“ (Mit freundlicher Genehmigung des Kamphausen Verlags.)

Von der Meditation zum Nicht-Tun

Aber ist Nicht-Tun nicht ziemlich genau das, was auch Meditation ist? Alter Wein in neuen Schläuchen? Wir sitzen, tun nichts und werden still. Gegenfrage: Folgen wir in der klassischen Meditationspraxis nicht häufig einer Motivation, einem „Um zu …“? Viele Übende wollen „besser“ werden, länger sitzen können, Fähigkeiten erwerben, um im Alltag besser zu bestehen: Gelassenheit zum Beispiel oder Resilienz. Um all das zu erreichen, vermitteln uns die meisten Meditationsschulen Methoden, die unser rekursives Denken eindämmen sollen: Konzentration auf den Atem, Visualisierungen, Mantras.

Diese Techniken, das betont Rani in unserem Gespräch, sind sinnvoll, wenn es darum geht, die perfiden Tricks des Denkens zu studieren und zu durchschauen, wie der eigene Geist funktioniert. Doch irgendwann, sagt sie, wurden diese Methoden für sie zum Hindernis, denn es gab immer noch jemanden in ihr, der machte und etwas, das gemacht wurde. Sie erkannte: So kommt man nicht in Kontakt zum Moment, man ist zu beschäftigt damit, etwas auszuführen. Das Jetzt offenbarte sich für sie nur, indem sie das Tun aufgab.

WU WEI

Im chinesischen Daoismus gibt es eine ähnliche Tradition des Nicht-Tun:
Wu Wei, was man als „tätiges Nicht-Tun“ oder „Nicht-Eingreifen“ versteht.
Die Idee: Wenn Handlungen absichtslos, intuitiv und spontan aus dem Nicht-Tun entstehen, dann stehen sie im Einklang mit dem Dao, dem universellen Wirkprinzip und sind nicht mühsam oder gar schädigend, sondern leicht und sinnvoll.

Yogalehrerin Gabriele Lehner drückt es so aus: „Wenn wir versuchen, Nicht-Tun zu tun, dann ist das ein Paradox. Wir dürfen am Ende also auch das Üben sein lassen, dürfen selbst das Loslassen noch lassen.“ Erst dann kommen wir in eine echte Hingabe. Dann wird aus der Meditation ein Geschenk und der feine Schleier zwischen mir und dem (meist sehr unspektakulären) Moment reißt auf. Auch allein im Café zu sitzen kann eine Meditation sein, den Sonnenuntergang zu beobachten oder im Stau zu stehen und sich verloren zu fühlen in diesem Warten. Überhaupt ist Warten auch Meditation, vor allem in den leersten Momenten, wenn der Grund des Wartens verloren geht. In diesen leeren Momente spürst du: Hier ist das Leben, hier steht es und wartet auf mich.

Es ist so still – ich weiß nicht weiter

Nicht-Tun
Foto: ArtHouse Studio via Canva

Stille ist das Herz des Nicht-Tun. Sie wird anders, wenn wir uns auf das absichtslose Da-Sein einlassen, tiefer und zugleich durchsichtiger. So zumindest nehme ich es wahr. Die Gedanken werden schärfer, sie durchdringen die Stille und sind zugleich auf Abstand. Diese Stille, die sich im Nicht-Tun offenbart, ist immer da, selbst im dröhnenden Lärm, so beschreibt es Rani, und so sagen es auch viele Weisheitslehren.

Darin liegt für mich eine große Sehnsucht – und wieder mal eine Absicht: Ich will unbedingt die Fähigkeit erwerben, die Stille auch inmitten eines überfüllten Regionalzugs am Freitagnachmittag einzuladen, ich möchte sie am liebsten immer im Gepäck haben: Handy, Wasserflasche, Portemonnaie und Stille. Wie schön, dass auch diese, meine „Unvollkommenheit“ des Wollens sein darf. Alles gehört zu mir, auch meine aktuell liebste Freundin – das Nicht-Wissen. Im Gespräch mit Rani waren wir uns einig, dass das Eingeständnis von Nicht-Wissen Räume öffnet: Zunächst einmal wahrnehmen und dann vielleicht sogar aussprechen: Ich weiß gerade nicht weiter.

Die Macht des „Nicht-Wissen“

„Im Übrigen könnte man annehmen, es sei nicht viel Intelligenz dafür nötig, entschieden nicht weiterzuwissen, doch das täuscht“, schreibt Rani in „Doing Nothing“ und ich stimme ihr vehement zu: Ich halte das Eingeständnis von Nicht-Wissen, gerade auch im Kontext von Leadership, für eine der machtvollsten Gesten, die uns zur Verfügung stehen. Rani nennt es scherzhaft „Power-Nicht-Tun“: in Demut zurücktreten und dem Leben den Raum überlassen.

In ihrem Buch „Wenn alles zusammenbricht“ schreibt die buddhistische Nonne Pema Chödrön ganz Ähnliches über ihren langen Weg der Hingabe an das, was ist. Sie berichtet, dass wir meistens glaubten, ein Problem lösen zu müssen. Ihre Anweisung lautet anders: Sie lädt zum Innehalten ein, dazu, etwas ganz und gar Ungewohntes zu tun und anders zu reagieren, anstatt direkt wieder in die gewohnte Richtung zu rennen und die alten Tricks anzuwenden. Wir könnten einfach beobachten, was geschieht, wenn wir uns nicht einmischen und unser Wissen, Wollen und Können „einfach“ aufgeben. Wir könnten die Angst vor der Planlosigkeit, vor Kontrollverlust bemerken und unser Vertrauen in den Augenblick legen. Bewusst wahrnehmen und sagen: Heute lasse ich mal los. Oder noch besser: Heute lasse ich es mal gut sein. Ich lade das Nicht-Tun ein.


Autorin Andrea Goffart

In den Gesprächen für diesen Beitrag hat Andrea Goffart überrascht entdeckt, dass sie mit ihrem Workshop-Format „Schreiben – einfach so“ schon lange zum Nicht-Tun einlädt. Absichtslos, spielerisch und vor allem mit Freude – so darf es sein, das Schreiben. Das Sein. Mehr über Andrea und ihre Workshops erfährst du auf ihrer Website.


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#132 Rauhnächte verstehen und gestalten: Wie du die mystischen Nächte optimal nutzt – mit Beate Tschirch

Erfahre, wie Rituale, Reflexion und Intuition dir helfen, die transformative Kraft der Rauhnächte zu entfalten

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Der Rauhnachtsartikel auf Yogaworld.de:

Adventskalender-Türchen 1: Das Lotusglöckchen von Eternal Bliss

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Die Lotusblume ist eines der stärksten Symbole im Buddhismus. Sie steht für Reinheit, den spirituellen Weg und das Erwachen. Wie der Lotus aus dem Schlamm wächst und sich zur Sonne streckt, so kann auch unser Bewusstsein aufsteigen und erblühen. In Tibet, Nepal und an vielen buddhistischen Orten erklingen Glöckchen – leise, durchdringend, erinnernd. Ihr Klang verbindet uns mit dem Universum und lädt uns ein, still zu werden. Sie rufen zur Achtsamkeit, zum Innehalten, zum Lauschen auf das, was wirklich zählt.

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Das Lotusglöckchen ist aus fünf zarten Lotusblättern gestaltet, die für die fünf Wege zur Erkenntnis stehen. Sein Klang schwingt in einer besonderen, herzöffnenden Tonlage, die dich in Hochstimmung versetzen oder dich sanft in eine Meditation begleiten kann. Er schenkt ein Gefühl von Geborgenheit und kann dir helfen, Anspannung loszulassen, bei dir selbst anzukommen und dich mit dem Hier und Jetzt zu verbinden. Ob als Schmuckstück am Körper oder als stiller Begleiter in deiner Meditation, das Lotusglöckchen ist immer eine Einladung zur Rückkehr ins Herz.

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Yoga bei Diabetes: Natürliche Unterstützung für dein Wohlbefinden

Yoga bei Diabetes

Du lebst mit Diabetes und suchst nach natürlichen Wegen, dein Wohlbefinden zu verbessern? Eine regelmäßige Yogapraxis könnte genau das Richtige für dich sein. In diesem Artikel erfährst du, wie Yoga in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung dazu beitragen kann, deinen Stoffwechsel positiv zu beeinflussen und deine Lebensqualität zu steigern.

Titelbild: Peter Berglund von Getty Images Signature via Canva

Wie Yoga deinen Stoffwechsel unterstützen kann

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass regelmäßiges Yoga verschiedene positive Effekte auf den Stoffwechsel haben kann. Eine Studie im „Journal of Clinical and Diagnostic Research“ zeigte, dass eine dreimonatige Yoga-Intervention bei Typ-2-Diabetiker*innen zu einer Verbesserung der Blutzuckerwerte beitragen konnte. Die Teilnehmer*innen praktizierten dabei sowohl Asanas als auch Pranayama.

Die wichtigsten Vorteile von Yoga bei Diabetes:

  1. Stressreduktion: Yoga kann dabei helfen, Stresshormone zu reduzieren. Ein niedrigerer Cortisol-Spiegel kann sich positiv auf deinen Blutzuckerspiegel auswirken.
  2. Verbesserung der Insulinsensitivität: Sanfte Bewegung und spezielle Asanas können die Insulinempfindlichkeit deiner Zellen unterstützen.
  3. Bessere Durchblutung: Die Yoga-Übungen können die Durchblutung fördern, was besonders für Menschen mit Diabetes wichtig ist.
  4. Verbesserung der Lebensqualität: Durch Achtsamkeit und Meditation erhöht Yoga auch das geistige Wohlbefinden erhöhen, was zu einem besseren Umgang mit der Krankheit führen kann
Im Winter raus an die Luft und Pranayama üben – stärkt dein Immunsystem, reguliert Stress und sorgt für gute Durchblutung. Bild: Gajus via Canva

Die besten Yoga-Übungen für Menschen mit Diabetes

Neben Pranayama und Meditation haben sich folgende Asanas als besonders unterstützend erwiesen:

  • Sonnengruß (Surya Namaskar): Diese dynamische Übungsabfolge kann den Stoffwechsel sanft aktivieren
  • Schulterstand (Sarvangasana) und Fisch (Matsyasana): Kann die Funktion des endokrinen Systems unterstützen
  • Twists wie z.B. der Drehsitz (Ardha Matsyendrasana): Massiert die Bauchorgane und kann die Bauchspeicheldrüse stimulieren
  • Vorwärtsbeugen (z.B. Paschimottanasana): Kann beruhigend auf das Nervensystem wirken

Yoga und Ernährung: Die perfekte Kombination

Die positiven Effekte deiner Yogapraxis können durch eine ausgewogene Ernährung verstärkt werden. Vieles deutet darauf hin, dass die Kombination aus regelmäßigem Yoga und einer angepassten Ernährung besonders effektiv zur Stoffwechselregulation beitragen kann.

Ernährungsempfehlungen für Yogi*nis mit Diabetes

Vor der Yogapraxis:

  • Leichte Mahlzeit 2-3 Stunden vor dem Yoga
  • Kleiner Snack bei Unterzucker-Neigung bereithalten
  • Ausreichend Wasser trinken

Grundlegende Ernährungsprinzipien:

Vollwertige Kohlenhydrate

  • Vollkornreis statt weißem Reis
  • Hirse und Quinoa als basische Alternativen
  • Vollkornbrot statt Weißbrot

Bewusste Protein-Auswahl

  • Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen
  • Tofu und Tempeh als pflanzliche Proteinquellen
  • Naturbelassene Nüsse und Samen

Gesunde Fette

  • Kaltgepresstes Kokosöl
  • Natives Olivenöl
  • Avocados

Unterstützende Gewürze

  • Zimt: Kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren
  • Kurkuma: Unterstützt die Stoffwechselfunktion
  • Ingwer: Fördert die Durchblutung

Praktische Tipps für deinen Alltag:

  • Beginne den Tag mit sanften Yoga-Übungen
  • Praktiziere regelmäßig Atemübungen (Pranayama)
  • Integriere Entspannungstechniken in deinen Tagesablauf
  • Achte auf eine mindestens zweistündige Verdauungspause vor der Yogapraxis
  • Plane deine Mahlzeiten im Einklang mit deiner Yogapraxis

Ayurvedische Ernährungsempfehlungen

Die ayurvedische Tradition, die Schwesternwissenschaft von Yoga, empfiehlt:

  • Warme, gekochte Mahlzeiten
  • Regelmäßige Essenszeiten
  • Bewusstes, langsames Essen
  • Vermeidung von Störfaktoren während der Mahlzeiten

Andere Methoden zur Behandlung von Diabetes

Diabetes ist eine komplexe Stoffwechselerkrankung, die eine umfassende und individuelle Behandlung erfordert. Es gibt zwei Haupttypen von Diabetes: Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes, und die Behandlung variiert je nach Typ. Hier sind einige traditionelle Behandlungsmethoden:

  • Insulintherapie: Regelmäßige Insulingaben zur Blutzuckerkontrolle, besonders bei Typ-1-Diabetes.
  • Orale Medikamente: Für Typ-2-Diabetes, z.B. Metformin zur Senkung des Blutzuckerspiegels.
  • Ernährungsumstellung: Ballaststoffreiche, zuckerarme Ernährung mit kontrollierter Kohlenhydrataufnahme.
  • Körperliche Aktivität: Regelmäßige Bewegung zur Verbesserung der Insulinsensitivität.
  • Gewichtskontrolle: Gewichtsreduktion bei Übergewicht kann die Diabetessymptome verbessern.
  • Blutzuckerüberwachung: Regelmäßige Messung des Blutzuckerspiegels zur Anpassung der Behandlung.

Tipp: Neben der persönlichen ärztlichen Konsultation gibt es auch die Möglichkeit, sich an Online-Behandlungsanbieter wie doktorabc.com zu wenden, die den Kontakt zu zertifizierten Ärzten herstellen. Hilfreich sind auch Beratungsstellen wie das Bundesministerium für Gesundheit und die Deutsche Diabetes Gesellschaft.

Sicherheitshinweise

Bevor du mit Yoga beginnst, sprich bitte mit deinem behandelnden Arzt oder deiner Ärztin. Besonders wenn du Diabetes-Medikamente nimmst, ist eine ärztliche Absprache wichtig. Informiere auch deine*n Yogalehrer*in über deine Erkrankung, damit die Übungen entsprechend angepasst werden können.

Fazit

Eine regelmäßige Yogapraxis in Kombination mit einer bewussten Ernährung kann ein wertvoller Baustein in deinem ganzheitlichen Gesundheitskonzept sein. Die Kombination aus sanfter Bewegung, Atemübungen, Entspannung und der richtigen Ernährung kann dich dabei unterstützen, deinen Stoffwechsel auf natürliche Weise zu regulieren. Wichtig ist, dass du geduldig und achtsam vorgehst und die Übungen regelmäßig praktizierst.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung und hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte immer an einen Arzt.