Als „Wissenschaft vom langen Leben“ sollte Ayurveda eigentlich wissen, wie das geht mit dem guten Altwerden. Und tatsächlich kennt die traditionelle Gesundheitslehre Indiens viele gute Tipps, um bis ins hohe Alter vital, gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Morgens warmes Wasser trinken, regelmäßige Ölmassagen, eine ausgewogene, antioxidantien-reiche Ernährung und wirkungsvolle Nahrungsergänzungen (sogenannte Rasayanas): Wer den ayurvedischen Empfehlungen für eine gesunde Tagesroutine folgt, macht eigentlich fortlaufend eine Verjüngungskur. Ohne viel Tamtam oder teure Zusatzprodukte optimieren die Regeln der Ayurveda-Ernährung nachhaltig den Zellstoffwechsel und damit eine jugendliche Ausstrahlung und Körperkraft. Ganz zentral dabei ist die Ernährung: Mit frischen, regionalen Nahrungsmitteln, ausgewogener Geschmacksvielfalt und verdauungsfördernden Gewürzen wird der Stoffwechsel auf nachhaltige Weise gestärkt. Auch die Kombination der Nahrungsmittel und die Mengen spielen eine wichtige Rolle, um toxische Verdauungsrückstände (sogenanntes Ama) und Blockaden in den Zirkulationskanälen (Srotas) zu vermeiden.
3 verjüngende Ayurveda-Ernährungsregeln
1. Wähle Nahrungsmittel, die einen regenerativen Zellstoffwechsel stärken. Dazu gehören alle grünen Blattgemüse, Sprossen, Mungbohnen, Trauben, Mangos, Avocados sowie Mandeln, Walnüsse, Sesamöl und Ghee.
2. Verwöhne deinen Körper mit hochwertigen Ölen, sei es innerlich beim Essen oder äußerlich mit regelmäßigen Ölmassagen. Je nach Jahreszeit und Konstitution empfehlen sich naturbelassenes Sesam- und Kokosöl, kaltgepresstes Olivenöl und Ghee aus Sauerrahmbutter.
60 sei das neue 40, wird immer häufiger propagiert, Schönheits-OPs und Botox haben Hochkonjunktur und Greise nennen sich lieber „Best-Ager“. Warum fällt es uns heutzutage so schwer, das natürliche Altern zuzulassen und zu akzeptieren? Es ist sicherlich nicht leicht, dabei zuschauen zu müssen, wie der eigene Körper Spannkraft, Kontur und jugendliche Schönheit verliert. Vielmehr noch ist es aber eine spirituelle Herausforderung, im Alter den richtigen Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Bis zur Mitte unseres Lebens – also bis in die Vierziger hinein – sind wir energetisch mit allem ausgestattet, was uns ein Leben auf der Überholspur erlaubt: Karriere, Familie, soziales Engagement und erfolgreiche Selbstständigkeit – alles und noch mehr ist gleichzeitig möglich!
Das Erklärungsmodell aus Yoga und Ayurveda dazu lautet, dass die menschlichen Lebensphasen Kindheit, Lebensmitte und Alter von den drei universellen Grundkräften Tamas, Rajas und Sattva bestimmt werden. Rajas, die mentale Aktivität, Tatkraft und Produktivität ist von Mitte 30 bis Ende 40 besonders stark ausgeprägt. Das heißt, wir strotzen in dieser Phase des Lebens vor Kraft und dem Willen, unsere Ideen und Wünsche erfolgreich umzusetzen. Viele von uns tragen große Verantwortung, nehmen berufliche Führungspositionen ein oder gehen mutig ihren ganz eigenen Weg.
Ab Anfang 50, wenn die Meno- und Andropause beginnt, nehmen die rajasischen Kräfte ab. Damit scheint der persönliche Erfolgsstern zu verblassen. Wir werden sanftmütiger, aber auch weniger effizienzorientiert und produktiv. Mit dem ansteigenden Alter sehen wir die „Jungen“ an uns vorbeiziehen und dabei Positionen besetzen, Aufgaben meistern und Erfolge feiern, die wir in den letzten Jahren selbst für uns beansprucht haben. Eine echte Herausforderung für das Ego!
Nun heißt es, in Würde zu altern und die Techniken von Yoga und Ayurveda nicht nur für den körperlichen Anti-Aging-Effekt zu nutzen, sondern auch zur inneren Gelassenheit und Transformation. Pranayama, Meditation und die regelmäßige Einnahme von Brahmi (Bacopa monnieri, siehe unten) sind der Schlüssel zur Balancierung von Körper, Geist und Seele. Jetzt geht es darum, innerlich zu reifen und den Zustand zu erlangen, der in den indischen Schriften umschrieben wird als: „wenn sich Liebe und Weisheit umarmen“: Sattva.
Ayurveda-Tipp: Brahmi als Nahrungsergänzung
Das nach Gott Brahman benannte Brahmi (Bacopa monnieri) ist die optimale Heilpflanze für den ganzheitlichen Alterungsprozess. Sie wird traditionell zur mentalen Stärkung der spirituellen Entwicklung eingesetzt, wirkt positiv auf alle neurologischen Funktionen, verbessert das Gedächtnis und aktiviert den regenerativen Zellstoffwechsel. Die optimale Pflanze also, um auf gesunde, strahlende und gelassene Weise zu altern.
KERSTIN ROSENBERG ist eine international bekannte Ayurveda-Expertin, Seminarleiterin und Buchautorin. Gemeinsam mit ihrem Mann Mark leitet sie das Ayurveda Gesundheits- und Kurzentrum in Birstein. Mehr Infos unter www.rosenberg-ayurveda.de
Hier erklärt dir Kerstin Rosenberg die drei Gunas im Detail und gibt dir sattvische Rezept-Tipps mit auf den Weg:
So lenkst du durch gezieltes Setzen von Energieverschlüssen dein Prana
In dieser Folge “YogaWorld Podcast” geht es um einen sehr wichtigen Aspekt im Yoga: Energiearbeit. Diese basiert auf dem Verständnis von Prana, der Lebensenergie, die wir in allen Yogatraditionen als fundamentale Kraft betrachten. Durch das Lenken und Klären von Prana können physische, emotionale und auch geistige Ungleichgewichte ausgeglichen werden. Bandhas, die sogenannten Energieverschlüsse, können bei der Lenkung der Lebensenergie durch den Körper helfen. Wie das funktioniert und was das überhaupt bringt, erklärt Yogalehrerin und Coach Nicole Bongartz im Gespräch mit Susanne.
Zum Einstieg beschreibt Nicole den feinstofflichen Körper in der Yogalehre und erklärt, wie wir die Existenz von Energie im Körper und um uns herum wahrnehmen können. Dann geht sie darauf ein, wie Energiearbeit im Alltag helfen kann. Sie beschreibt konkret die verschiedenen Arten von Bandhas in ihrer Anwendung und Funktion und geht dabei auch auf die Verbindung von feinstofflich und grobstofflich ein. Zudem erläutert Nicole den Unterschied bei der Anwendung der Energieverschlüsse in Pranayama oder Asana. So kann ein Bandha beispielsweise auch die Stabilität und Ausrichtung einer Körperstellung verbessern. Außerdem zeigt Nicole den Zusammenhang mit den Mudras, den sogenannten Siegeln, auf. Zum Schluss teilt sie noch eine persönliche Geschichte und beschert Susanne einen richtigen Aha-Moment.
Wir lieben kleine Tricks, die aus einem einfachen Gericht ein Highlight machen. Hier färben die Profiköchinnen Jessica Wolf und Kristina Mohr die Pasta mit einer Heidelbeerreduktion blaubeerviolett – für einen echten Hingucker. Dieses Rezept stammt aus ihrem Kochbuch „Gemüse feiern! Genial zubereitet – grandios serviert“.
Heidelbeer liebt Pilz
Für 4 Personen / Zubereitungszeit: 1 Stunde
Für die Heidelbeerreduktion:
300 g TK-Heidelbeeren 600 ml Heidelbeersaft 4 EL Aceto Balsamico 3 EL Ahornsirup 2 TL Zitronensaft Salz, Pfeffer
Für den Pfefferrahm:
1 Zwiebel 30 g Knollensellerie 80 g Möhren 50 g mehligkochende Kartoffel 5 Egerlinge (Champignons) 1–2 EL Olivenöl 1 TL Tomatenmark 1 TL Ahornsirup 400 ml Gemüsebrühe 1 Lorbeerblatt 1 TL eingelegte grüne Pfefferkörner 1 EL Gurkenaufguss, Salz
Für die Pfannen-Egerlinge:
300 g Egerlinge (Champignons), 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer
Pasta:
500 g Hartweizen-Pasta, Salz, 1–2 EL Olivenöl
Außerdem:
150 g Heidelbeeren, 1 Handvoll Rucola
Zubereitung der Heidelbeer-Pasta mit Pfannenpilzen und Pfefferrahm
Gräfe und Unzer / Lars Walther
Heidelbeerreduktion Alle Zutaten in einem Topf aufkochen und auf die Hälfte einköcheln lassen. Die Reduktion mit dem Stabmixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen (alternativ in einem Hochleistungsmixer pürieren). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Pfefferrahm 1. Zwiebel, Sellerie und Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffel waschen und ungeschält würfeln. Die Pilze putzen und vierteln. 2. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Sellerie und Möhre 1–2 Min. mitdünsten. Die Temperatur erhöhen, die Pilze dazugeben und alles anrösten. Das Tomatenmark unterrühren und ein paar Minuten mitrösten. Den Ahornsirup untermischen und karamellisieren lassen. 3. Mit 100 ml Brühe ablöschen, dabei die Röststoffe vom Topfboden mit einem Kochlöffel lösen. Die übrige Brühe angießen und alles ca. 5 Min köcheln lassen. Kartoffel, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Gurkenaufguss dazugeben. Alles weitere 10 Min. köcheln lassen, bis die Kartoffel weich ist. 4. Das Lorbeerblatt entfernen und das Gemüse mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz abschmecken.
Pfannen-Egerlinge Während der Pfefferrahm köchelt, die Egerlinge putzen und – je nach Größe – vierteln oder sechsteln. Eine große Pfanne heiß werden lassen und die Pilze darin ohne Fett kräftig braun braten. Olivenöl und Salz dazugeben und die Pilze durchschwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Pasta Die Pasta in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung gar kochen und in ein Sieb abgießen. Das Olivenöl mit der Pasta in den Topf geben und bei mittlerer Hitze kurz durchschwenken. Die Heidelbeerreduktion gut untermischen. Falls sie zu dickflüssig ist, noch etwas Wasser hinzufügen.
Anrichten Heidelbeeren und Rucola waschen und trocken tupfen. Den Pfefferrahm erhitzen. Die Pasta spiralförmig auf Tellern anrichten, den Pfefferrahm und die Egerlinge darauf und daneben verteilen. Mit Rucola und Heidelbeeren dekorieren.
Über die Autorinnen
Gräfe und Unzer / Lars Walther
Jessica Wolf, vegane Unternehmerin und leidenschaftliche Köchin, gründete 2019 mit Kristina Mohr das vegane Restaurantkonzept „die FETTE BEETE“, das 2020 zu den Gewinnern des deutschen Gastro-Gründerpreises zählte. Kristina Mohr lebt vegan und ist leidenschaftliche Köchin. Gemeinsam mit Jessica Wolf beweist sie in ihrem Restaurant „die FETTE BEETE“ jeden Tag, wie kreativ pflanzliche Küche sein kann. In der angeschlossenen Kochschule geben die beiden Gastronominnen ihr Wissen weiter.
Vegane Rezepte aus der kreativen Profiküche, die auch Nicht-Veganer*innen überzeugen und begeistern – das und vieles mehr gibt es im aktuellen Kochbuch „Gemüse feiern!“, mit dem die Profiköchinnen mit geschmacklichen Highlights durch das ganze Jahr begleiten. Ob Gourmet-Abend mit Freunden, After-Work- oder Candlelight-Dinner: In „Gemüse feiern!“ werfen sich die Zutaten in Schale und treten in den aufregendsten Kombis auf, ob Süßkartoffel-Bruschetta mit Grünkohltopping oder Frittierter Rosenkohl mit Whiskeykaramell.
„Gemüse feiern!“ (240 Seiten), erschienen im GU Verlag
Finde heraus, ob die alten Rishis auch für dich eine Botschaft aus der Vergangenheit haben
In dieser Folge „YogaWorld Podcast“ geht’s um die indischen Palmblattbibliotheken. Auf den besagten Palmblättern sind Inschriften aus Indien abgebildet, die persönliche Lebensläufe und konkrete Prognosen für das eigene Leben enthalten sollen. Die Palmblätter sind vermutlich 4000-6000 vor Christus entstanden. Sie sollen von den sogenannten Rishis angefertigt worden sein und auf die Suchenden in indischen Tempelbibliotheken warten. Der vedische Astrologe Marcello Michelutti begleitet Menschen bei der Suche und Lesung ihres Palmblattes und steht im Gespräch mit Susanne Rede und Antwort zu diesem spannenden, mystischen Thema.
Zunächst erzählt Marcello, was es mit den sagenumwobenen Palmblattbibliotheken auf sich hat und skizziert die Entstehungsgeschichte der Palmblätter. Er beschreibt, wer die alten Rishis waren und woher das Wissen auf den Palmblättern kam. Außerdem erläutert Marcello, welche Lebensthemen auf den Palmblättern festgehalten wurden und erklärt anhand konkreter Beispiele, wie wir dieses Jahrtausende alte Wissen für die Gestaltung unseres Lebens anwenden können. Zudem verrät er, was man unbedingt beachten sollte, um eine authentische Palmblattlesung zu erhalten und sich vor Nachahmern zu schützen. Möchtest du wissen, ob auch auf dich ein Palmblatt in Indien wartet?
Wer A sagt, lässt B folgen. Und auf Yama folgt: Niyama. Nach der Challenge zu den ethischen Lebensregeln laden wir dich jetzt zu einem neuen Abenteuer ein: Hier erfährst du von unserer Gastautorin Sybille Schlegel, wie du in 30 Tagen genauer hinsiehst, dein Ego-Ich besänftigst und so zu mehr Durchblick und neuen Perspektiven über dich selbst und die Welt gelangst – weg vom kleinen „Ich, ich, ich“ und hin zum inneren Licht.
Text: Sybille Schlegel
Ihr kennt das von Netflix-Serien: Da das Vorherige in das Aktuelle hineinspielt, gibt es zunächst mal einen kleinen Rückblick, der zugleich eine Einführung ist: Was sind die Niyamas überhaupt, wie hängen sie mit den Yamas zusammen und welche Rolle spielen sie in dem komplexen Setting von Patanjalis Yogasutra und der Yogaphilosophie überhaupt?
Was die Sanskrit-Begriffe Yama und Niyama vereint, ist der Wortteil Yama. Der kommt von der Sanskrit-Verbwurzel yam, welche – wie so oft im Sanskrit – ziemlich verschiedene Bedeutungen haben kann. Am bekanntesten ist das Bedeutungsfeld von: sich zurückhalten, einschränken, kontrollieren oder gar zügeln. Meist wird Yama so übersetzt. Schließlich geht es im Yogasutra darum, das Ego-Ich im Zaum zu halten, bis es freiwillig mal innehält, sich hinsetzt und am inneren Licht erfreut. Bevor man dahin kommt, fühlt man möglicherweise Ängste oder Zweifel seines Ego-Ichs. Man hört es wimmern, ob dieses Zügeln denn wirklich nötig sei. Ob gar eine Peitsche oder Fesseln involviert seien. Denn in der Natur des Ego-Ichs liegt ja: Me first. Da wird Zurückhaltung klein geschrieben.
„Yoga ist radikal. Es eröffnet uns eine Perspektive, aus der wir sonst nur selten auf die Welt blicken.“
Sri Nisargadatta Maharaj
Mein Wörterbuch des Vertrauens zeigt Verständnis mit dem Ego-Ich. Es nimmt es beruhigend in den Arm und flüstert: „Fürchte dich nicht. Es geht darum, dass du über dich hinauswächst und deinen Menschen darin unterstützt, in positivem Verhalten beständig zu werden. Das ist gut, denn es führt dazu, dass der Schmerz weniger wird.“ Das Ego-Ich atmet tief ein. Das Wörterbuch wispert aufmunternd: „Es geht darum, dich auf gewisse Dinge zu konzentrieren. Das kannst du doch!“ Zaghaft äugt das Ego-Ich auf das Buch und jammert: „Aber hier steht auch: ‚in Flammen aufgehen‘!“ Das Wörterbuch schmunzelt liebevoll: „Keine Sorge. Das einzig Brennbare hier bin ich. Feuer steht für Reinigung und Veränderung. Flammen transzendieren bildlich das, was dich davon abhält, deine eigene Perfektion zu erkennen.“ Das Ego-Ich schnieft und wischt sich nicht sehr ladylike mit dem Handrücken über die Nase.
„Im Begriff Niyam verinnerlicht die Vorsilbe ni das yam„, doziert das Wörterbuch bereitwillig weiter. „Das heißt: Hier geht es darum, das innere Gefühl der Mitte zu erkennen und durch Verhalten zu pflegen. Und bevor du dich aufregst: Einige Übersetzungen werden dir nicht gefallen, weil sie auch etwas mit Einschränkung und Kontrolle zu tun haben. Das liegt aber nur daran, dass man, wenn man etwas Neues in sich etablieren möchte, in diesem Lern- und Übungsprozess Willenskraft, Konzentration und Durchhaltevermögen einsetzen muss. Niyama will dich nicht bestimmen. Ganz im Gegenteil. Es dient dir, dich selbst zu befreien.„
Das Wörterbuch seufzt. „Ich wünschte, du und deinesgleichen würden das verstehen. Dann würde es euch viel leichter fallen, euch mehr für diese Übungen zu öffnen.“ Das Ego-Ich kraust seinen Mund nachdenklich nach links. „Freiheit gefällt mir“, sagt es langsam. „Und die Übungen aus dem Yama-Bootcamp haben mir und meinem Menschen eigentlich auch Spaß gemacht. Wir hatten plötzlich mehr Freude im Alltag, mehr Lächeln.“ Das Wörterbuch winkt eine Ausgabe des Yogasutra heran: „Komm, es ist jetzt soweit!“
Hast du Teil 1 bereits gelesen? Hier geht’s zur 30-Tage-Yamas-Challenge:
Rücksicht, Umsicht, Vorsicht: Während die Yamas das eigene Verhalten gegenüber anderen Wesen und der Umwelt yogisch modifizieren und so ethische, bewusste und achtsame Handlungen fördern, liegen die Stellschrauben der Niyamas tiefer, nämlich in uns selbst: Reinheit, Zufriedenheit, Disziplin, Eigenstudium und Einheit mit dem Universalen, sind hier die Themen. Und das zeigt: Es geht ans Eingemachte. Yoga ist radikal, sagt Sri Nisargadatta Maharaj in seinem Buch „I am that“. Weil es eine Ebene in uns hervorbringt, die wir sonst nur selten bemerken. Weil es eine Perspektive in uns eröffnet, aus der wir selten auf die Welt blicken.
Wenn man mal darüber nachdenkt, ist schon die Idee vom Stillstellen des Geistes, Citta Vritti Nirodha, radikal! Patanjali sagt in Sutra 1.4, dass wir diesen Zustand normalerweise nicht haben. Stattdessen erfahren wir unsere Umwelt zunächst durch die Sinne. Die wiederum regen den Geist an, die gesammelten Eindrücke auf Basis verschiedener Algorithmen zu bewerten. Solche Berechnungsmethoden haben wir alle in uns entwickelt und zwar auf Basis bisheriger Daten (Gedächtnis), aus Erziehung, Bildung, Kultur, aus persönlichen und epigenen Lebenserfahrungen.
Dieses innere Team aus Sicherheitsleuten, Abenteurer*innen, Chef*innen, Genießer*innen, Lehrer*innen und Quengler*innen berichtet uns dann in einer Powerpoint-Präsentation die passende Geschichte zur momentanen Sinneserfahrung. Dieses Meeting im Geist kann auch mal länger dauern. Oder von Hölzchen zu Stöckchen führen. Oder komplett in die Irre. Was dabei untergeht, ist die Möglichkeit, dass alle auch mal die Klappe halten können und Platz machen für das Sein im Hier und Jetzt, das Fühlen von Verbundenheit, eine innere Ruhe, die uns erfüllen könnte. Und genau dafür gibt es die Niyamas: Es sind Übungsbereiche, die den Geist klar machen, das Ego im Zaum halten und das Herz weit öffnen für die unmittelbare, lebendige Erfahrung.
Erfahre mehr zu Patanjalis Yogasutras in unserer Podcast-Folge mit Eckard Wolz-Gottwald:
Auf die Plätze, fertig, los geht es mit der Niyamas-Challenge!
Grundlegend für das sich Üben in den Niyamas ist – neben Wunsch und Willen es zu tun – die Fähigkeit zur Selbstbetrachtung, Reflexion. Das bedeutet im ersten Schritt: sehen, was man denkt, wie man sich fühlt, was man gerade sieht. Im zweiten heißt es, supervisorisch zu sehen, also überlegen, ob das, was man denkt, sieht und fühlt, dem angestrebten Ziel der inneren Ruhe dienlich ist. Oder ob es einen aus der Mitte herauskatapultiert. Gut, dass der Geist trainierfähig ist wie ein Bizeps. Bis er irgendwann eine Qualität erlangt, die Sri Nisargadatta Maharaj „Meditative Mind“ nennt: einen Geist, der bereitwillig mal schweigt, und ein Ego, dass dem Herzen gerne den Vortritt lässt. Wie schon beim ersten Teil wollen wir uns auch jetzt für jedes Thema 6 Tage Zeit nehmen:
Tag 1 bis 6: SAUCA
Wer putzt, kriegt Durchblick
„Durch Reinigung (entstehen) Distanz zum eigenen Körper und Abstand von anderen. Die Wahrnehmung von Reinheit (mit der Qualität von sattva) macht den Geist klar und fokussiert.“
Patanjali, YS 2.40/41
Das erste der Niyama bedeutet Reinheit. Nähern wir uns der Sache mal bewusst mit Pragmatismus: Was passiert, wenn wir unsere Körper (oder wahlweise die Küche) reinigen? Zuerst setzen wir uns überhaupt mal mit der Notwendigkeit des Reinigens auseinander. Wir akzeptieren das Konzept „Reinheit“ als ursprünglichen Zustand und das Konzept „Verschmutzung“ als eines, das die Wahrnehmung der ursprünglichen Reinheit verhindert. Dann beginnen wir, die Verschmutzung zu finden und zu entfernen. Hier gilt: Man findet, was man sieht.
Ich reinigte als Teenager mal das Cerankochfeld im Elternhaus und war total zufrieden mit mir. Meine Mutter sah das nicht so. Sie bat mich den Kopf schief zu halten und das Kochfeld von der Seite zu betrachten: überall Fettschlieren. Wenn wir uns mit dem Reinigen beschäftigen, dann lernen wir, genauer hinzusehen, Feinheiten wahrzunehmen. Und wir bemerken, dass es scheinbar endlos ins immer Feinere geht. Und was passiert in diesem Prozess mit unserem Geist? Wir werden auch innerlich aufgeräumter, weil wir beginnen die Ruhe und die Klarheit von Reinem zu mögen und zu wollen. Wir erkennen, dass die Reinheit in all dem, das wir reinigen, nicht von Dauer ist. Und laden damit das in unser Leben ein, was dauerhaft rein ist.
Aktion 1: Wir haben heutzutage eine recht ausgeprägte Körperhygiene. Nimm spielerisch, aber regelmäßig, eine weitere dazu: Zungenschaber, Zahnseide, Nasenspülung, hochbewusste Pediküre – was du willst. Beobachte dich dabei und notiere deine Gedanken.
Aktion 2: Trage ein weißes T-Shirt oder Hemd – Fortgeschrittene gehen ganz in weiß. Wie sieht so ein Kleidungsstück aus, bevor du es anziehst? Wie versuchst du den Zustand der Reinheit zu erhalten?
Aktion 3: Detox. Yeah! Obwohl noch gar nicht Januar ist. Du kannst auch jetzt detoxen, zum Beispiel indem du mal von Zucker, Kaffee, Rauchwaren oder ähnlichem Abstand hältst, von dem du weißt, dass es deinen Körper verunreinigt. Fortgeschrittene verzichten auf Social Media oder Netflix-Serien, noch besser auf Tratsch und Klatsch. Wie fühlst du dich? Notiere.
„Aus Zufriedenheit gewinnt man unübertroffenes Glück.“
Patanjali, YS 2.42
Was ist Zufriedenheit eigentlich? Oder was ist es nicht? Es ist kein Aufgeben. Kein Akzeptieren, weil man muss. Kein Gefühl von Enge, Schwere, Bedrückung oder Unsichtbarkeit. Vielmehr ist es buchstäblich das „zu Frieden gekommen sein“: Ruhig, leicht, frei von Wollen, Streben, Müssen & Co. In der Bhagavad Gita Vers 2.55-66 ist etwas ausführlicher die Rede davon: Stetes Wollen kommt aus dem Geist, es wird gefüttert durch die Eindrücke der Sinne. Wenn man dieses Einflusses der Sinne nicht Herr wird (weil man sich dessen gar nicht bewusst ist), bleibt der Fokus hier. Ein Habenwollen ersetzt das andere. Eine ziemlich machtvolle Unruhe-Gewohnheit! Eine Sucht nach Erfüllung durch das Außen – materiell wie emotional.
Aus diesem Getriebensein entsteht Wut. Aus der Wut Verwirrung. Aus dieser der Verlust von Erinnerung. Daraus die Zerstörung aller Klarsicht. „Ab hier ist man verloren“, sagt Krishna. Kultivieren wir dagegen Zufriedenheit – also die Abwesenheit von Verlangen und Ablehnung (Raga und Dvesha) – wächst tiefe Ruhe in uns. Die bleibt, sogar im Alltag. Der Geist legt sich freiwillig in den Liegestuhl und lässt sich einen frisch gepressten Orangensaft servieren. Die Ruhe darf bleiben. Diese Ruhe ist Frieden. Und Frieden ist unübertroffenes Glück.
Aktion 1: Dieses „Raus aus den Sinnen“ funktioniert über den Blick nach innen. (Und was sich reimt, das funktioniert.) Meditiere jeden Tag 5–10 Minuten. Mit klarem Fokus nach innen. Bis du die Stille hörst.
Aktion 2: Das Spiel der ersten Wahl. Beim Einkaufen, im Restaurant und so weiter: Wähle das erste, was dir in die Augen fällt. Denke nicht lange darüber nach, sondern erlaube dir das anzunehmen, was kommt. Betrachte deine Gefühle bei diesem Spiel, mach Notizen: Wie fühlt es sich an, dieses „erste Beste“? Kannst du zufrieden damit sein?
Aktion 3: Notiere, was du magst und was nicht – Marken, Produkte, Gewohnheiten, Routinen. Frage dich, wie es wäre, wenn diese Dinge nicht mehr da wären. Wie gut gehst du damit um, wenn sich dein Plan ändert? Wie ist dein Verhältnis zu Akzeptanz? Schreib auch hierzu auf, was dir begegnet und dir auffällt.
Einfach nur sein: Genieße die einzigartige Wirkung der Crystal Singing Bowls
In dieser Praxisfolge im „YogaWorld Podcast“ führt dich Sound Healerin Olivia Leicht durch eine Sound Meditation mit Crystal Singing Bowls. Spüre die transformierende Wirkung des Sounds auf allen Ebenen: Der Körper findet innerhalb kürzester Zeit in eine tiefe Entspannung, die Gedanken werden beruhigt und geklärt und auch emotional wirken die Klänge wie eine reinigende Dusche. Das Beste daran: Das alles passiert ohne aktives Zutun.
Wie das funktioniert? Alles auf der Welt besteht aus Schwingungen und Frequenzen. Auch dein Körper. Die Crystal Singing Bowls erzeugen harmonische Schwingungen, die auf deine Gehirnwellen wirken. Bei der sogenannten Frequency-Following-Response reagiert dein Gehirn auf die Stimuli des Sounds und kann durch den Klang in den Alpha- und Theta-Zustand kommen, wobei sich die Gehirnwellen verlangsamen. Dies wird mit einem meditativen und friedlichen Zustand in Verbindung gebracht. Es kann sich eine tiefe Ruhe in deinem Körper ausbreiten und dein Körper kann sich erholen. Zudem wirken die Bowls harmonisierend auf deine Chakras und können energetische Blockaden lösen. Die Sound Meditation wirkt wie eine Abkürzung von der Reizüberflutung in der äußeren Welt zurück in die innere Mitte.
Du darfst dich während dieser Sound Meditation einfach nur hinlegen, den Klängen lauschen und sein. Der Sound wirkt von alleine. Wir wünschen dir viel Freude dabei!
Tiere üben auf viele von uns allein durch ihre Präsenz eine große Faszination aus. Und auch im Yoga spielen sie eine wichtige Rolle. So nehmen wir zum Beispiel oft Asanas ein, die Tiere verkörpern, oder leben nach dem yogaphilosophischen Konzept der Gewaltlosigkeit, Ahimsa genannt. Als Krafttiere können sie zu spirituellen Begleitern werden. Unsere Kollegin Jenny hat sich auf ihre ganz persönliche Krafttierreise gemacht… // anzeige
Text: Jenny Hansen / Titelbild Activedia via Canva
Krafttiere sind spirituelle Helfer, die uns im Schamanismus begleiten und unterstützen. Sie werden als Tiere dargestellt und repräsentieren die Kräfte und Eigenschaften, die diesem Tier zugeschrieben werden. Jeder Mensch hat mindestens ein Krafttier, das ihn oder sie auf seiner spirituellen Reise begleitet. Carolin Mallmann beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Schamanismus und Krafttieren. Als NLP Coach & Trainerin unterstützt sie Menschen dabei, sich die traditionellen spirituellen Lehren aus dem Schamanismus auf eine moderne und praktische Weise zu erschließen. Die Weisheit der Tiere kann uns in jeder Lebensphase bewusster unseren realen Zielen näher bringen.
Die Bedeutung von Krafttieren im Schamanismus
Der Schamanismus ist eine spirituelle Praxis, die seit Tausenden von Jahren von verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt praktiziert wird. Krafttiere, auch bekannt als Totemtiere oder Schutztiere, spielen hier eine zentrale Rolle. Sie haben unterschiedliche Bedeutungen und Kräfte, je nachdem, welches Tier es ist. Einige der häufigsten Krafttiere und ihre Bedeutungen sind:
Bär: Stärke, Ausdauer, Heilung, Weisheit
Adler: Klarheit, Weitblick, Freiheit, spirituelle Verbindung
Die Bedeutung des Krafttieres kann sich im Laufe der Zeit ändern, je nachdem, welche Herausforderungen man im Leben meistern muss oder welche Eigenschaften man stärken möchte. Es ist daher wichtig, regelmäßig Kontakt mit seinem Krafttier aufzunehmen und sich mit seiner Bedeutung und Kraft zu verbinden.
Wie findet man sein Krafttier?
Schon seit Wochen freue ich mich auf die Session mit Carolin, denn Tiere spielen in meinem Leben eine sehr große Rolle. Möglichst vielen Tieren zu einem besseren Leben zu verhelfen und ihr Leid zu beenden, ist mein übergeordnetes Lebensziel. Schon in meiner Kindheit fühlte ich mich zu ihnen hingezogen und wollte einfach in ihrer Nähe sein (mit Ausnahme von Spinnen). Das ist bis heute so.
Fast schon streberhaft bereite ich mich also mit meinem Krafttier-Orakel-Set und meinen ausgearbeiteten Fragen vor und warte, bis Carolin auf dem Bildschirm erscheint. Wir sind uns auf Anhieb sympathisch, lachen viel und driften immer wieder in Alltags-Stories oder Sternzeichen-Geplauder ab. Interessant ist, dass ich mich Carolin gegenüber sofort öffnen kann und ihr meine Themen anvertraue. Offensichtlich hat sie den richtigen Job. ;-)
Beim ersten Video-Treffen geht es darum, eine Einschätzung der momentanen Situation zu bekommen und sich etwas kennenzulernen. Im zweiten Step führt Carolin dann mit Hilfe von Schamanen eine Krafttierreise durch, bei der wir uns zeitgleich mental miteinander verbinden. Dazu später mehr …
Welches Thema beschäftigt mich gerade?
Aktuell geht es bei mir um Klarheit und eine ausgewogene Work-Life-Love-Mum-Balance. Ich fühle mich häufig zerrissen oder wie ein Oktopus, dem sechs Arme fehlen. Morgens das Kind zur Schule bringen, arbeiten, 100 Prozent geben, mittags feststellen, dass ich noch nichts gegessen habe, ach Mist, Wäsche muss ich ja auch noch waschen. Einkaufen, Funktionieren, Play → Repeat. Viele von euch kennen es bestimmt und nicken zustimmend. Das berühmte Hamsterrad dreht und dreht sich. Keine Zeit für Kreativität, Muße, Atempausen. By the way: Wollte ich nicht jeden Tag Yin Yoga üben?
Und während es so aus mir heraussprudelt, sagt Carolin plötzlich: „Ich sehe den Adler bei dir! Der Adler hat alles im Blick, hat klare Visionen und sieht das große Ganze.“ Ich denke kurz nach und stimme ihr zu. Tatsächlich ist es mein Herzenswunsch, mein ganzes Potential, meine Vision zu leben und mich nicht mehr so oft zu verzetteln. Sie fügt hinzu: „Dein Mund öffnet sich beim Sprechen kaum, das heißt dein Gesagtes hat zu wenig Kraft. Lass es mehr raus, öffne dich und zeige der Welt, was du drauf hast!“ – Stille –
Ich: „Tja, das trifft wohl den Nagel auf den Kopf, aber so habe ich es noch nie gesehen, geschweige denn an den Adler als mein Krafttier gedacht.“
Jeder Mensch hat übrigens unterschiedlich viele Krafttiere. Einige sind der Meinung, dass man sogar pro Chakra zwei haben kann. Bei mir waren bisher immer Pferde, Delfine und Elefanten meine Begleiter, weil ich jedem dieser Tiere in der Natur schon auf magische Art und Weise nahe gekommen bin. Umso gespannter bin ich, welches Tier am nächsten Tag während der Krafttierreise erscheint … oder ob es beim Adler bleibt. Während der Reise soll ich meditieren oder Yoga praktizieren, rät mir Carolin. Wir verabreden uns für den nächsten Tag.
Ich entscheide mich für eine Yin-Sequenz aus herzöffnenden Asanas, dem halben Schmetterling, der liegenden Katze und Drehungen. Mir fällt es an dem Tag schwer, in die Haltungen hinein zu schmelzen und mich fallen zu lassen. Zu viele Gedanken kreisen über mir. Plötzlich denke ich an meinen Hund, der drei Wochen zuvor gestorben ist. Es schmerzt noch immer. Ich frage mich, was ist wirklich wichtig in meinem Leben? Was brauche ich jetzt? Was möchte ich noch erreichen?
Und auf einmal, während des liegenden Schmetterlings, lichtet sich der Konfetti-Wirbel aus Gedanken, sie scheinen sich zu ordnen, die Struktur und der Fokus kommen zurück und ich fühle mich frischer.
Zwei Stunden später schickt mir Carolin auch schon die Audiodatei der Krafttier-Reise, die ich mir ganz für mich an einem ruhigen Plätzchen am See anhöre. Ich atme tief ein und aus und lasse mich von Carolins sanfter Stimme in eine andere Welt mitnehmen.
Nachdem sie den Raum der vier Himmelsrichtungen geöffnet hat, bittet Carolin mein persönliches Krafttier, zu erscheinen und wiederholt nochmal meine Intention. Es taucht wieder der Adler auf.
@ Carolin Mallmann
„Der Adler blickt von oben auf die Erde. Dabei schwebt er nicht ziellos umher, sondern hat einen genauen Plan. Er sagt, auch du, Jenny, kennst deinen Lebensplan. Die Kraft der Unterstützung liegt in dir. Und wenn du tief in dich hineinhorchst, weißt du auch, was du zu tun hast … du bist als eine Art Schutzpatronin auf die Welt gekommen, um Tiere und unseren Planeten zu schützen.“ Ich bin tief berührt. Es fühlt sich wahr an und etwas löst sich in mir.
Letztlich sagt sie, gehe es darum, Entscheidungen zu treffen, die nicht immer allen Menschen gefallen müssen. Meinen Weg zu gehen, selbstbestimmt und mutig. Nach der halbstündigen Reise fühle ich mich frei, zufrieden und beseelt, irgendwie leichter als vorher. Ich schaue in den blauen, fast wolkenlosen Himmel, nehme einen Stift heraus und fange an, meinen Plan auf Papier zu bringen.
Über Carolin Mallmann
Carolin hat ihr eigenes Krafttier-Orakel-Set heraus, das du über ihre Webseite kaufen kannst. Neben Krafttierreisen bietet sie individuelle NLP-Coachings und -kurse, Schamanismus-Sitzungen und Rauhnächte-Kurse an. Mit ihrem Podcast HERZVERMÖGEN möchte sie Menschen helfen, ihre innere Bestimmung, ihren Herzensweg und ihr Glück zu finden.
Neugierig geworden? Wenn auch du jetzt gerne eine solche Krafttierreise erleben oder ein Coaching bei Carolin machen möchtest, findest du unter www.carolinmallmann.de weitere Infos.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich immer mal wieder Zeit für sich zu nehmen, innezuhalten und zu reflektieren. Manchmal braucht es den Blick von außen oder Begleiter aus der geistigen Welt, um wieder Klarheit zu erlangen. Ich wünsche euch, dass auch ihr solche Momente erlebt und dass ihr dankbar und glücklich seid. Eure Jenny.