Das Ashtanga-Mantra: N°15

Vande Gurunam Charanaravinde
Sandarshita Svatma Sukhava Bodhe
Nih Shreyase Jangali Kayamane
Sansara Halahala Mohashantyai
Abahu Purushakaran
Shankhachakrasi Dharinam
Sahasra Shirasam Shvetan
Pranamami Patanjalim

Ich bete zu den Lotusfüßen des großen Lehrers, der unser wahres Selbst aufdeckt und Glückseligkeit erweckt. Er ist der Arzt des Dschungels und bringt vollständige Zufriedenheit, weil er in der Lage ist, das Gift der Unwissenheit und Konditionierung zu entfernen. Ich wende mich an Patanjali, eine Inkarnation des Adisesa, weiß in seiner Farbe mit tausend leuchtenden Köpfen (in der Form der göttlichen Schlange Ananta). Unterhalb der Schultern hält er in menschlicher Gestalt ein Schwert (=Erkenntnis), ein brennendes Rad (=Unendlichkeit) und ein Muschelhorn (=göttlicher Ton) in seinen Händen. Ihm wende ich mich zu und bete ihn an.

Diese Invokation (= Anrufung Gottes) des Ashtanga-Mantras ist einfach wundervoll und steht spätestens im Licht der breiten Öffentlichkeit, seit Madonna ihm ein eigenes Lied gewidmet hat. Ich darf hier eine sehr detaillierte Übersetzung des Mantras von Ronald Steiner, der als einer der bekanntesten Asthanga-Yogis Deutschlands gilt, größtenteils übernehmen. Er führt es auf seiner Website auf. Das Mantra ist für uns Yogis auch deshalb so wichtig, weil es Patanjali gewidmet ist, dem Autor des Yogasutra, das heute vielen Yogalehrern als philosophische Grundlage dient.


Der Münchner Musiker Philipp Stegmüller leitet Kirtan- und Bhajan-Veranstaltungen. Mehr Infos unter www.mantra-singing-circle.de. 03 – 2014

(Foto von Min An von Pexels)

Das Neueste

Herzhafte Frühlings-Muffins mit Spargel und Ziegenkäse

Diese leckeren Gemüse-Muffins sind ein perfektes "To-go"-Essen. Mache gleich ein paar mehr davon zum Einfrieren – dann hast du...

Was ist Tugend und warum brauchen wir sie?

Kann ein tugendhafter Mensch, im traditionellen Sinne materiell erfolgreich sein oder ist das ein Widerspruch in sich? In der Satsang-Kolumne...

6 schöne Vollmond Rituale

Das Wochenende steht an... und nicht nur irgendeines, denn am Samstag den 27.Februar um 09:17 Uhr ist Vollmond. Kleine...

Warum du auf deine Seele hören musst

Deine Seele hat einen Plan für dich. Dein Seelenplan. Es ist die wunderschönste Reise, deines Lebens, die du dir...

Reise zu deinem inneren Kompass

Ein Städtetrip nach Paris, der geplante Strandurlaub in Italien oder zum Yoga-Retreat nach Indien – Reisen ist momentan nicht...

Mythbuster: Kann man durch Yoga abnehmen?

Im heutigen Mythbuster-Beitrag geht Yogalehrerin Eva der Frage nach, ob man durch Yoga abnehmen kann und warum das ein...
- Werbung -

Pflichtlektüre

Die 4-7-8 Atmung gegen Ängste und Schlafprobleme

Die 4-7-8 Atmung ist eine tiefe rhytmische Atemtechnik, die...

“Namasté”: Was bedeutet das eigentlich?

Die Geste Namasté steht für die Überzeugung, dass sich in jedem Menschen ein göttlicher Funke befindet - und zwar im Herz-Chakra. Wenn wir sie ausüben, würdigt unsere eigene Seele damit die Seele unseres Gegenübers.
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenEmpfohlen
Unsere Tipps