Das Mantra der Transformation: N°11

Om asatoma sat gamaya

Der Bayer sagt „ja gemma“ und meint damit „ja gehen wir“. Der Brahmane sagt „gamaya“ und meint energetisch das Gleiche. „Gam“ ist die Keimsilbe Ganeshas. Dieser wird um Segen gebeten, wenn etwas Neues beginnt. „Om asatoma sat gamaya“, das Mantra der Transformation, ist die Bitte, dass Negatives gehen und Positives kommen möge. „Von der Unwirklichkeit führe uns zur Wirklichkeit, von der Dunkelheit ins Licht und vom Tod zum ewigen Leben.“

Das Singen oder Rezitieren von „Om asatoma sat gamaya“ eignet sich sowohl für den täglichen Gebrauch, beispielsweise am Ende einer Yogastunde, als auch als Kraftspender in schwierigen Situationen. Als die Mutter einer Freundin im Sterben lag, setzte ich mich neben ihr Bett und rezitierte leise 108 Mal dieses Mantra. Auch wenn Sie bereits abwesend war, so spürte ich dennoch eine positive Resonanz. Außerdem wurde die Angst der Tochter gemildert. War sie vorher wie erstarrt auf dem Balkon gesessen, kam sie jetzt in das Zimmer und konnte in der letzten Stunde ganz bei ihrer Mutter sein.


--Werbung--

Philipp Stegmüller ist Leiter von Kirtan- und Bhaja-Veranstaltungen. Mehr Infos unter www.mantra-singing-circle.de. 05 – 2011


Foto von Karl Solano von Pexels

Das Neueste

Yoga und Selbstliebe: “Ich wollte nicht mehr mit mir kämpfen”

Als Kind mochte Yogalehrerin Sophie ihren Körper. Dann lernte sie auf die harte Tour, dass ihre Maße...

Was ist Liebe? Satsang Kolumne

Satsang kommt aus dem altindischen Sanskrit und bedeutet: Sich in der Wahrheit treffen. Traditionell wurde der Begriff...

Hautpflege im Herbst: Darauf musst du jetzt achten

Nicht nur für die Natur, sondern auch für unsere Haut bringt der Herbst einige Veränderungen mit sich. Mit diesen...

Vegane Steinpilz-Spinat-Quiche

Jetzt im Herbst genießen wir kühle Abende mit dieser leckeren Steinpilz-Spinat-Quiche von Roland Rauter. Mit einem Mürbeteig,...

Ashtavakrasana Variante: Der geschmeidige Ninja

Einen echten Ninja kann so leicht nichts erschrecken: Schnell wie der Blitz und gewandt wie ein Schatten...

Die vier Wege des Yoga: Karma, Jnana, Bhakti und Hatha

Yoga ist viel mehr ist als die körperlichen Übungen. Traditionell gesehen ist das Ziel Moksha. Die Erlösung...
- Werbung -

Pflichtlektüre

Vegane Steinpilz-Spinat-Quiche

Jetzt im Herbst genießen wir kühle Abende...

Ashtavakrasana Variante: Der geschmeidige Ninja

Einen echten Ninja kann so leicht nichts...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallenEmpfohlen
Unsere Tipps