Das Naturhotel Chesa Valisa – Yoga-Refugium im Kleinwalsertal

Naturhotel Chesa Valisa Yogahotel

Endlich wieder raus aus den eigenen vier Wänden und Neues entdecken. Nähe zur Natur trifft auf Design-Klassiker, Moderne trifft Tradition, Yoga und Ayurveda satt: Im Naturhotel Chesa Valisa kommen Yogi*nis voll auf ihre Kosten. Warum? Das verraten wir euch im Artikel. //anzeige

Naturhotel? Bis ins kleinste Detail …

Was uns direkt aufgefallen ist: Im Chesa Valisa ist „Naturhotel“ nicht nur ein PR-Begriff. Hier wird Nachhaltigkeit gelebt. Heizung und Warmwasseraufbereitung funktionieren auf Basis erneuerbarer Energiequellen, wie Sonne und Pellets und Wärmerückgewinnung. Strukturierte Lehmwände regulieren auf ganz natürlich Weise die relative Luftfeuchtigkeit und Temperatur der Hotel-Lobby. Der Pool, der mit eigenem Quellwasser gefüllt ist, wird mit ionisiertem Salz gereinigt. Sogar Putzmittel basieren auf Basis von reinigungs-effektiven Mikroorganismen. Dazu sorgen Vollholzmöbel und Netzfreischaltung und reduzierter Elektrosmog für ein gesundes Raumklima. Das gesamte Hotel wurde aus 4 Rohstoffen gebaut (Holz, Glas, Stein und Lehm), die sich perfekt in die umgebende Natur einfügen. Runterkommen, zur Ruhe kommen und eins werden mit der Natur gelingt hier auf jeden Fall.

Yoga im Kleinwalsertal

Klar, dass wir bei Yogaworld vor allem einen Blick auf die Yoga-Angebote werfen, und da muss ich sagen, punktet das Chesa Valisa gleich doppelt. Zum einen mit Yoga: mindestens 2-mal pro Tag stehen Yoga-Einheiten auf dem Plan. Dabei können Hotelgäste mit 5 verschiedenen Lehrer*innen üben und für jeden ist etwas dabei: Prana Vinyasa Flow Yoga, klassisches Hatha Yoga, Kundalini Yoga, Elemental Yoga & Gravity Yoga oder sportliche Hatha Yoga Einheiten mit physiotherapeutischem Hintergrund. Daneben gibt es speziell buchbare Yoga- oder Achtsamkeitswochen mit externen Lehrern, die etwa Yogaeinheiten mit Wanderungen in der Natur verbinden. Unser Tipp vor der Yoga-Einheit: Eine frühmorgendliche Wanderung in die Kleinwalsertaler Berge und zu den Bienen – denn das Naturhotel hat 20 eigene Bienenvölker.

Auch das Thema Ayurveda kommt nicht zu kurz. Der hoteleigene Ayurveda-Arzt Dr. Dinu stimmt nach Konstitutionsgesprächen und Pulsdiagnosen die jeweils passenden Behandlungen und Ganzkörpermassagen auf Yogi*nis ab und gibt hilfreiche Empfehlungen für Ernährung und Co. Mein Favorit: Jambira Pinda Sweda, eine 80-minütige Massage aus der ayurvedischen Langhana Therapie. Bei der Massage mit handgemachten Kräuterstempeln, gefüllt mit Zitrone, Kokos, speziellen Gewürzen und Ölen, wird die Zellerneuerung angeregt, das soll entschlacken. Die Ruhezeit nach der Anwendung ist Tiefenentspannung pur. Das Beste: Kräuterstempel und Öl darf man sogar mit nach Hause nehmen.

Love your Body: Das AlpinSPA

Der Duft nach Holz, ätherischen Ölen und Gewürzen und ausgesuchten Kräutern … Klar, dass zu so einem Hotel auch ein gutes Spa gehört: Panoramasauna und beheizter Quellwasserpool mit Blick auf die gegenüberliegende 2000er Bergwand, Sonnenbalkon mit Schwebeliegen, Soledampfbad, In-& Outdoorkneippbecken und Infrarotkabinen – da kann man schon mal ein paar Stündchen gemütlich verschwenden. Genauso wie in dem 20.000m² großen Garten, durch den das eigene Bächlein beruhigend dahinplätschert. Hier findet jeder sein kleines Plätzchen, ganz für sich. Auch im Wellnessbereich setzt das Naturhotel Chesa Valisa auf 100% Bio: Gesichtsbehandlungen werden mit den veganen Kosmetikmarken Pharmos Natur (aus Bayern) & MARÌAS (aus Salzburg) durchgeführt. Unser Tipp: Das „Love your Age Power Treatment“. Kollagenpower-Lieferanten wie Avellana, Cranberry, Moringa und afrikanische Schwarzbohne verbessern die Dichte der Haut  und polstern sie auf.

Kulinarik: naturbelassen, regional, 100 % BIO

Im Naturhotel wird traditionell, vegan und ayurvedisch gekocht – eine Küche, die auf saisonale, naturbelassene, regionale und bevorzugt biologische Lebensmittel setzt. Alles wird frisch zubereitet, Mehl wird selbst gemahlen, um damit fast täglich frisches Brot zu backen. Und wer Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat, stößt im Naturhotel nicht auf verständnislose Blicke. Küchenchef Andreas Ziep kümmert sich persönlich um die Zusammenstellung eines entsprechenden Speiseplans. Blumen und Kräuter kommen aus dem hoteleigenen traditionellen Bauerngarten – angebaut im Biodynamischen Stil, mit eigenem Dünger und Wiederverwertung der Reste.

Naturhotel Chesa Valisa: Absolut eine Reise wert

Egal welchen Aspekt man sich in diesem 4-Sterne Haus herauspickt: Es stimmt einfach alles. Das Konzept ist rund und kompromisslos umgesetzt. Die Nähe zur Natur ist nicht nur eine Floskel, sie wird in allen Facetten gelebt. Das Chesa Valisa ist das beste Beispiel, dass sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen müssen. Wer absolute Ruhe sucht, sich aber gleichzeitig nicht langweilen will, ist hier goldrichtig. Die Inhaber des mittlerweile in der 14. Generation geführten Hauses haben alles richtig gemacht. Dieses Schmankerl sollte sich kein*e Yogi*ni entgehen lassen.

Mehr Info: www.naturhotel.at

Playlist des Monats: Jivamukti Spiritual Warrior von Moritz Ulrich

Aktion Kleine Helden Moritz Ulrich

Unsere Yoga-Playlist des Monats kommt von Jivamukti Advanced Lehrer und Ausbilder Moritz Ulrich. Er hat für euch eine Playlist für die Signature-Yogastunde aus dem Jivamukti-Yoga zusammengestellt. Die Spiritual-Warrior-Klasse dauert 60 Minuten, hat eine feste Abfolge von Übungen und beinhaltet rhythmisches Atmen und Bewegungen, die den Körper stärken und in alle Richtungen mobilisieren.

Playlist: Jivamukti Spiritual Warrior

Musik spielt beim Jivamukti-Yoga eine integrale Rolle. Moritz Auswahl ist ein Mix aus wunderschönen indischen Klängen und modernen Beats für einen guten Flow. Ihr startet mit dem „Closing Prayer“ von Bhagavan Das. Sanft geht es weiter mit David Darlings „Sweet River“ von seinem Album 8-String-Religion. Interessante Elektro Rhythmen von Joaquin Corneo und Landhouse begleiten euch sanft durch den Flow. Jeder dieser Songs öffnet eurer Praxis das Potential emotional tiefer einzutauchen. Wir können diese Playlist gar nicht genug loben. Besonderer Tipp: Der Song „Finding Stillness“ von Music Within am Ende. Also es lohnt sich die Playlist von Anfang bis Ende durchzuhören.

Hier siehst du die komplette Jivamukti Spiritual Warrior Abfolge von Moritz.

Über Moritz Ulrich

Moritz betreibt die Jivamukti Yoga School “Peace Yoga Berlin”. Er ist Arzt, Ausbilder der Jivamukti Yoga Teacher Trainings und unterrichtet neben Asanas auch Sanskrit und Anatomie für Yogalehrende. Auf Instagram findet ihr Moritz unter @downdogberlin.

Moritz Ulrich bei uns im YogaWorld Podcast:


https://yogaworld.de/jivamukti-spiritual-warrior-video-60-minuten-signature-class/

Aktion Kleine Helden: Behind the Scenes

Aktion Kleine Helden 2022
Aktion Kleine Helden 2022

Die Aktion Kleine Helden war ein voller Erfolg! Über 1100 Yogi*nis haben gemeinsam Yoga für den guten Zweck geübt! Wir zeigen euch, wie es hinter den Kulissen aussah und verraten wie viel Geld in diesem Jahr gespendet wurde.

Auch wenn die Charity Aktion gemeinsam mit Yoga for Cancer online statt fand – gestreamt wurde (bis auf ein paar Ausnahmen) live aus der Adidas Sports Base in Berlin. Natürlich mit 2G Plus und einem tagesaktuellem Test für jeden vor Ort, was uns die Begegnung und ein herrliches MITEINANDER möglich gemacht hat. Dank unserer Fotografin Nela König können wir euch nun mit hinter die Kulissen nehmen.

Aktion Kleine Helden 2022
Sandra von Zabiensky im Technikcheck vor dem Livestream. Ein großes Danke an Eric Johnston – unser unermüdlicher und unerschütterlicher Mann hinter den Kulissen! – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Dr. Ronald Steiner: Voll konzentriert vor seinem Live-Stream. – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Das super liebe Team von der Adidas Sports Base Berlin: Veronika Welsch (adidas Sports Base Berlin Operations Management) und Wolfgang Hennig (Brand Marketing Director) – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Sinah Diepold in the House! – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Nina Heitmann: Set up passt! – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Ladys in Black: Sinah, Nina und Stephanie Neumann – die Frau, die dieses wundervolle Event ins Leben gerufen hat! – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Ruhe kehrt ein: Anna Trökes im Studio. – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Und mit ihren zwei bezaubernden Begleitern. – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Volle Energie … – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
und ganz viel Spaß … – Foto: Nela König
Unser Kinderyoga-Kids mit Yogalehrerin Andrea Helten. – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Immer ein Lächeln trägt Elena Lustig… auch kurz vor ihrem Stream. – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Simon Park macht sich warm. – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Annette Söhnlein: Licht, Kamera, Action! – Foto: Nela König
Aktion Kleine Helden 2022
Ein großes Danke auch an unsere liebe Fotografin Nela König.
Aktion Kleine Helden 2022
Franka Schuster von Urban Sports Club mit Stephanie Neumann von Yoga for Cancer und Christian Fischer vom Yoga Journal. – Foto: Nela König

Und noch eine wunderbare Nachricht: Dank so vieler Teilnehmer, kam eine richtig tolle Spendensumme zusammen: 16.085,07 Euro! Diese Summe geht nun an die Kinderkrebs-Abteilung der Charitè in Berlin. Mit diesem Geld werden nun zwei wunderschöne Projekte untersützt:

1. Gesunde Ernährung: zweimal die Woche kommt ein Koch auf die Station und kocht gemeinsam mit den Kindern.

2. Virtuelle Klassengemeinschaft: über Avatare, kleine weiße Roboter, in den Klassenzimmern können die Kinder trotz stationärem Klinikaufenthalt am Unterricht und am Schulleben teilhaben.

Fotos: Nela König // www.nelakoenig.com

Lena Jungmann

Lena Jungmann ist Yogalehrerin in Berlin und unterrichtet seit 2018 auf Deutsch und Englisch. Ihre Stunden sind individuell, präzise und zugleich zugänglich. Sie verbinden kraftvolle Vinyasa- und Hatha-Flows mit ruhigen, regenerativen Elementen wie Yin Yoga und Yoga Nidra.

Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Achtsamkeit, Selbstfürsorge und der Aufbau von Selbstvertrauen. Lena schafft Räume, in denen Menschen sich sicher bewegen, zur Ruhe kommen und eine nachhaltige, stärkende Yogapraxis entwickeln können: unabhängig von Erfahrung, Tagesform oder Lebensphase.

Mehr über Lena auf Insta @happylenayoga und auf ihrer Website happylenayoga.com

Workshop am Samstag: „YANG INTO YIN: LETTING GO“

Lena führt durch einen fließenden Übergang von sanften, kraftvollen Bewegungen zu tiefen Yin-Positionen. Diese Praxis lädt dazu ein, den Kopf loszulassen und den Körper bewusst zu spüren. In 45 Minuten entsteht ein Raum für Selbstfürsorge, in dem Spannungen abfallen, Regeneration möglich wird und wieder Balance einkehrt. Ideal, um den Messetag bewusst ausklingen zu lassen.

Workshop am Sonntag: „FEEL GOOD VINYASA“

Lena leitet einen dynamischen Vinyasa-Flow, der Energie weckt und Leichtigkeit in den Körper bringt. Fließende Bewegungen, kraftvolle Sequenzen und bewusstes Atmen helfen, Spannungen zu lösen und Lebendigkeit zu spüren. Diese 45 Minuten verbinden Aktivierung, Freude und Selbstfürsorge – ein bewusst starker, zugleich liebevoller Start in den Sonntag.


Lena Jungmann auf der YogaWorld 2026 in Stuttgart:

Samstag, 11. April // 16:15 – 17:00 Uhr // YANG INTO YIN: LETTING GO // Ganesha Yogaspace

Sonntag, 12. April // 11:30 – 12:15 Uhr // FEEL GOOD VINYASA // Vishnu Yogaspace


Kann man im Yoga zu mehr Selbstbewusstsein finden? Lena Jungmann meint: auf jeden Fall! Lies hier das ganze Interview:

Dr. Ronald Steiner: Alignment Cues für Pashchimottanasana

Die „Sitzende Vorwärtsbeuge“ ist eine der ältesten und bekanntesten Haltungen des Hatha-Yoga. Der Oberkörper streckt sich dabei nach vorne über die Beine. Hier liest du, auf was es für eine gute Ausrichtung in dieser Haltung ankommt.

Text: Dr. Ronald Steiner, Fotos: Richard Plinick

Wirkung

Die sitzende Vorwärtsbeuge dehnt intensiv die gesamte Körperrückseite, also die dorsale Faszie, die von den Fußsohlen über die Beinrückseiten zu den Sitzhöckern und von dort weiter durch den Rückenstrecker zum Hinterkopf verläuft und an den Augenbrauenwülsten ansetzt. Je nach Ausführung kannst du die Dehnung dabei in unterschiedliche Bereiche dieses Faszienzuges lenken. Richtig ausgeführt entsteht bei Pashchimottanasana in jedem Fall Länge in der Wirbelsäule – wobei je nach Variante die Zugspannung mehr an der Vorderseite, mehr an der Rückseite oder gleichmäßig durch die Wirbelsäule verläuft.

So geht’s

Phase 1 Du beginnst in einem gut aufgerichteten Langsitz. Fasse erst mit einer Hand, dann mit der anderen von schräg seitlich unter dein Gesäß und bewege deine Sitzhöcker mit ihrer Hilfe behutsam etwas nach hinten außen. Vorsicht: Hier ist tatsächlich der Knochen gemeint und nicht (wie häufig angeleitet) das Sitzfleisch! Beuge deine Beine so weit, dass du das Becken nach vorne kippen kannst und schließlich deutlich vor den Sitzhöckern sitzt, ohne dabei den Rücken zu runden. Wenn du sehr flexibel bist, geht das auch mit gestreckten Beinen. Strecke dich mit der Einatmung noch einmal lang, während du gleichzeitig zu deinen Füßen fasst.

Phase 2 Baue ausatmend zuerst mit Bauch und Rippen einen bewussten Kontakt zu den Oberschenkeln auf. Dann rollst du dich, vom Kopf beginnend, mit langer Wirbelsäule nach vor- ne. Dabei nähert sich dein Gesicht den Schienbeinen an. Zwischen Kreuzbein und Hinterkopf entsteht eine harmonisch verteilte Rundung. (Beide Bilder im Artikel zeigen Phase 2: einmal klassisch mit gestreckten Beinen, einmal als Variante mit gebeugten.)

Bild 1: Dr. Ronald Steiner in der Variante von Pashchimottanasana mit getreckten Beinen.

Alignment Tipps

Wo dehnt es? Nimm bewusst wahr, wo in der dorsalen Faszie die meiste Dehnspannung entsteht:
A Im unteren Rücken: Ist der untere Rücken auf starkem Zug, sind es die Rückseiten der Oberschenkel jedoch weniger, dann ist vor allem Phase 1 der Übung wichtig. Beuge deine Knie noch etwas deutlicher, strecke deine Zehen nach vorn (anatomisch: Plantarflexion) und betone das Kippen des Beckens. Falte dich von hier aus im zweiten Schritt nach vorne, ohne den Rücken zu runden. Die Dehnspannung wird sich so an der Rückseite der Oberschenkel zentrieren, was besonders für Menschen mit sehr festen Faszien an den Beinrückseiten (z.B. Läufer) sinnvoll ist. Auch bei Bandscheibenschädigungen profitierst du von dieser Ausführung, da die Wirbelsäule weitgehend gerade bleibt.

B An den Oberschenkelrückseiten: Sitzt die meiste Spannung am oberen Ansatz der Oberschenkelrückseiten, dann betone vor allem Phase 2 der Übung. Strecke deine Knie, ziehe die Zehen nach oben und beginne dann bewusst, dich vom Kopf her nach vorne einzurollen. Dadurch wird sich die Dehnspannung im Bereich der Wirbelsäule intensivieren, was besonders bei chronischem Rückenschmerz hilfreich ist. Zwar ist das Dehnempfinden besonders intensiv, doch das reguliert die Schmerzrezeptoren herunter, sodass der Rückenschmerz abnehmen kann. Auch Menschen mit Entzündungen an den Sitzhöckern profitieren von dieser Ausführung. Indem du mit beiden Varianten experimentierst, lernst du, die Dehnspannung relativ gleichmäßig über die gesamte dorsale Faszie zu verteilen.

Bild 2: Dr. Ronald Steiner in der Variante von Pashchimottanasana mit gebeugten Knien.

Becken spannt gegen Brustbein! Baue schon in Phase 1 bewusst eine Spannung zwischen Becken und Brustbein auf. Das Becken kippt nach vorne, das Brustbein zieht nach oben. Diese Spannung hält die Vorderseite deiner Wirbelsäule lang und schützt so deine Bandscheiben. Behalte diese Spannung bei, auch wenn du dich in Phase 2 dann von oben her einrollst.

Hinterkopf spannt gegen Kreuzbein! Kultiviere in Phase 2 eine Spannung zwischen Hinterkopf und Kreuzbein. So entsteht eine Länge über die Rückseite deiner Wirbelsäule.

Becken innenrotierend, Oberschenkel außenrotierend! Um Weite und Bewegungsraum im Hüftgelenk zu schaffen, versuchst du zuerst aus dem Becken heraus eine nach innen rotierende Spannung aufzubauen. Dabei weisen deine Zehen leicht nach innen und deine Fersen etwas nach außen. Diese innenrotierende Spannung gleichst du dann durch eine außenrotierende Spannung in den Oberschenkeln aus: Deine Zehen bewegen sich so wieder nach außen und die Fersen nach innen. In Summe schafft das eine heilsame Spannung, bei der beide Aktionen so ausgeglichen sind, dass Oberschenkel, Schienbeine und Füße gerade nach oben weisen.

Durch den Griff die Knöchel stabilisieren! Pashchimottanasana ist mit verschiedenen Handhaltungen geläufig, die aber kaum einen Effekt auf die grundlegende Ausführung oder die Wirkung der Asana haben. Bei der auf dem großen Bild gezeigten Variante fasst du vor den Füßen mit einer Hand um das Handgelenk der anderen. Deutlich einfacher ist es, mit den Fingern nach den großen Zehen zu greifen (siehe Bild 2 oben). Nutze den Griff in jedem Fall, um deine Füße zu stabilisieren und die Knöchel dicht beieinander zu halten und sie gerade nach oben auszurichten.


Podcast-Folge mit Dr. Ronald Steiner anhören…

Egal ob Rückenschmerzen, Nacken, Schultern, Beine … Dr. Ronald Steiner erklärt auf yogaworld.de, wie du Schmerzen mit Hilfe von Yogatherapie vorbeugen kannst.


Dr Ronald Steiner

Dr. Ronald Steiner ist Arzt für Sportmedizin und zählt zu den bekanntesten Praktikern des Ashtanga Yoga. Die von ihm begründete AYInnovation®-Methode baut eine Brücke zwischen der Tradition und progressiver Wissenschaft, zwischen präziser Technik und praktischer Erfahrung. www.AshtangaYoga.info


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Fitte Faszien mit Amiena Zylla: Der rollende Bogen

Das Jahr steht noch am Anfang – und niemand weiß so recht, was alles noch vor uns liegt. Da tut es gut, die in die Zukunft gewandte Körpervorderseite bewusst zu dehnen und zu entspannen – am besten so genüsslich wie mit den langsamen, schmelzenden Bewegungen dieser Übung.

Text: Amiena Zylla, Bilder: Susanne Schramke

Hinter uns liegt ein sehr aufwühlendes Jahr, behaupte ich mal. Ich finde, dass wir den Jahresbeginn dazu nutzen sollten, ein Gemeinschaftsgefühl wiederherzustellen. Durch die äußeren Umstände werden zu viele Menschen, zu viele Familien und Freundschaften gespalten. Der rollende Bogen ist für mich ein Symbol genau dafür: sich sammeln, sich besinnen, in sich hineinspüren – und dann loslassen, um sich öffnen und einen Neubeginn wagen zu können.

Was das mit dieser Übung zu tun hat? Die Faszienrolle ist ein wunderbares Tool, um Altes loszuwerden. Nicht nur im symbolischen Sinn, sondern tatsächlich auch auf körperlicher Ebene. Es gibt verschiedene Rolltechniken, um die Faszie zu stimulieren. In dieser Übung möchte ich dir das langsame Rollen vorstellen, denn es passt sehr gut zu unserem Thema.

Aber lass mich ein wenig weiter ausholen: Unsere Faszie besteht zu fast 70 Prozent aus „Wasser“. Diese Flüssigkeit muss man sich aber eher etwas dickflüssiger vorstellen, denn ein Hauptbestandteil ist Hyaluronan, auch bekannt als Hyaluronsäure. Da aber Hyaluronan gar keine Säure enthält, ist der gängige Begriff etwas irreführend. Dieser einzigartige Stoff, der mittlerweile in vielen Kosmetikprodukten drin ist, hat eine ganz besondere Eigenschaft – er kann sehr viel Wasser binden. Würde man einen Esslöffel Hyaluronan in 120 Liter Wasser geben, würde sich das Wasser in eine geléeartige Masse verwandeln. Und genau so eine Masse finden wir unter anderem in unseren Gelenken als Schmierstoff. Bewegen wir uns zu wenig, können sich „Pfützen“ mit alter Flüssigkeit bilden. Mithilfe des langsamen, schmelzenden Rollens sorgen wir dafür, dass dieses „alte Wasser“ aus der Faszie hinausbefördert wird und sie wieder mit frischer Flüssigkeit in guter Qualität versorgt werden kann. Außerdem werden durch das langsame Rollen besonders gut muskuläre Verspannungen gelöst.

Lasst uns also im wahrsten Sinn des Wortes in einen Neubeginn aufrollen und einen Bogen zwischen alt und neu spannen – uns in der goldenen Mitte treffen und uns mit Liebe, Herzlichkeit, Mitgefühl und Offenheit begegnen.

Bild: Susann Schramke

Step-by-step Anleitung

  1. Lege dich bäuchlings auf eine große Faszienrolle und platziere sie relativ weit oben, knapp unterhalb des Schambeins. Strecke deinen ganzen Körper schön lang, die Arme sind nach vorne ausgebreitet, die Hände liegen schulter- bis mattenbreit auf dem Boden und du fächerst deine Finger maximal weit auf. Dabei hältst du den Kopf gesenkt in Verlängerung des Rückens.
  2. Aus dieser Ausgangsposition ziehst du dich ganz langsam nach vorne. Dabei wandert die Rolle nach unten bis knapp oberhalb der Knie, du hebst nach und nach Oberkörper und Kopf und dehnst den Brustkorb nach oben hin auf. Gleichzeitig beugst du deine Beine und streckst Unterschenkel und Zehen senkrecht nach oben. Ziehe die Schulterblätter leicht zueinander und nach unten, also weg von den Ohren.
  3. In dieser Haltung angekommen, hältst du kurz inne, dann rollst du langsam wieder zurück in die Ausgangsposition und wiederholst den Ablauf noch einige Male.

Wichtig zu wissen

• Rolle bei dieser Übung sehr, sehr langsam mit möglichst entspannter Muskulatur.

• Bewege die Rolle nur bis knapp an die Knie und nicht über die Knieschiebe hinweg.

• Generell solltest du nie über die Gelenke rollen, sondern immer nur über Muskeln und Gewebe.

Wirkungen

• löst Verspannungen
• dehnt die kollagenen Faser in der vorderen Faszienbahn
• kräftigt Arme und Schultern
• macht die Faszie geschmeidig
• erleichtert die Atmung, indem die Faszienhülle des Zwerchfells gedehnt wird


Mehr zu Amiena findest du unter: amienazylla.com & instagram.com/amienazylla.

Titelbild: Susann Schramke

Embodiment: Ich fühle, also bin ich

Die Seele ist der Spiegel des Körpers. Na, über diesen Satz gestolpert? Normalerweise kennen wir ihn ja eher umgekehrt. Das Konzept Embodiment macht Schluss mit dem Einbahnstraßen-Denken und zeigt, wie eng und nicht- hierarchisch körperliches und seelisches Erleben miteinander verbunden sind. Plus: 5 Embodiment-Quick-Tipps für verschiedene Lebenslagen.

TEXT: CARMEN SCHNITZER

Embodiment ist ein interdisziplinär und deshalb nicht ganz einheitlich verwendeter Begriff aus der Kognitionsforschung, der das Zusammenspiel und die Wechselwirkung von Körper und Geist erforscht und damit einer uralten Frage auf den Grund geht, die man in der Philosophie als „Leib-Seele-Problem“ beschreibt. Im Grunde ist der Ansatz ein zutiefst „yogischer“: Man geht beim Embodiment davon aus, dass alles mit allem verbunden ist und zwar gleichwertig, ohne eine Art oberste Schaltzentrale wie etwa das Hirn, die den Rest unseres Seins steuert. Die Embodiment-These lautet: Bewusstsein benötigt nicht nur einen Körper, der Körper ist Teil dieses Bewusstseins. Das, was wir Geist nennen, ist eingebettet in einen Körper, dieser Körper wiederum ist eingebettet in eine Umwelt, und zwischen allen dreien bestehen ein permanenter gegenseitiger Austausch und eine gegenseitige Beeinflussung: Nicht allein unser Fühlen und Denken bestimmen, was der Körper tut, sondern umgekehrt bestimmt auch der Körper, wie wir uns fühlen und was wir denken. Und damit ist nicht allein so etwas gemeint wie: Ich bin krank, das macht mich traurig, denn jetzt kann ich meine Freundin nicht besuchen. Nein, sogar Körperhaltung und Mimik haben ganz unmittelbar Einfluss auf unser Bewusstsein. Dazu gibt es mittlerweile zahlreiche Studien, zum Beispiel das berühmt gewordene, 1988 veröffentlichte „Bleistift-Experiment“, welches die sogenannte Facial-Feedback-Hypothese untermauern sollte, die besagt, dass Gesichtsmuskelbewegungen das eigene emotionale Erleben beeinflussen.

Der Psychologe Fritz Strack ließ gemeinsam mit Leonard Martin und Sabine Stepper Probandinnen einen Bleistift in den Mund nehmen und damit malen oder schreiben, unter dem Vorwand, man wolle die Motorik von Menschen mit körperlichen Einschränkungen untersuchen. Eine Gruppe sollte den Stift mit den Zähnen, eine mit den Lippen halten, eine mit der nichtdominanten Hand. Worum es dem Forscherinnenteam eigentlich ging: Wer den Stift mit den Zähnen hielt, zog dadurch die Mundwinkel automatisch nach oben, während das Halten mit den Lippen ein Lächeln eher verhinderte und das mit der Hand keinen Effekt hatte. Als man den Versuchspersonen im Anschluss an die Mal- und Schreibversuche Gary-Larson-Cartoons vorlegte, mit der Bitte, deren Lustigkeit einzuschätzen, amüsierten die Bilder die Zahn-Gruppe tatsächlich am meisten, die Lippen-Gruppe am wenigsten.

Was bedeutet Kognition, was Intelligenz?

Unter Kognition versteht man die Gesamtheit aller bewussten und unbewussten mentalen Prozesse, darunter Wahrnehmung, Erkennen, Schlussfolgern, Planen, Erinnern, Kreativität, Meinungsbildung, Lernen usw. Intelligenz wiederum bezeichnet eine Eigenschaft der Kognition: das Denkvermögen, die Fähigkeit, sich auf neue Begebenheiten kognitiv einstellen zu können und ausgehend von gemachten Erfahrungen neue Sinnzusammenhänge herstellen zu können. In der Embodiment-Forschung geht man davon aus, das auch der Körper eine eigene Form von Intelligenz, Erinnerungsvermögen usw. hat, weshalb Körperarbeit zum Beispiel auch bei der Bewältigung von psychischen Krisensituationen helfen kann.

Von Sünde und Reinheit

Die Beweiskraft dieses Experiments ist mittlerweile umstritten, nichtsdestotrotz gilt es als Klassiker der Embodiment-Forschung und regte mit dazu an, unser klassisch westliches Körper-Geist-Verständnis, bei dem das eine vom anderen getrennt ist, zu überdenken. Leicht war das nicht, denn die christlich-abendländische Tradition und das Zeitalter der Aufklärung haben gründlich dafür gesorgt, dass dem „sündhaften“ Körper im Vergleich zur „reinen“ Seele aus philosophischer Sicht immer etwas Niederes, Schmutziges anhaftete und diese Assoziation tief in uns verwurzelt war: Ich denke, also bin ich. Der Geist allein bestimmt unser Sein, der Körper ist lediglich seine vergängliche Hülle, eine Art Reiz-Reaktions-Maschine. Gleichzeitig galt beinahe Umgekehrtes für die Schulmedizin: Körperliche Vorgänge waren nachweisbar, während die Psyche diffus blieb, wenig greifbar: Gängige Sätze wie „Vielleicht ist es auch nur (!) was Psychisches“ zeugen davon, wie wenig ernst man den Anteil der Seele am körperlichen Leiden lange nahm. Doch die Zeiten ändern sich: Was in der Yogaphilosophie schon lange als gegeben angesehen wurde – die Einheit von Körper, Geist und Umwelt – findet mehr und mehr Anklang in der Wissenschaft. Einer der Gründe dafür: Endlich lässt sich vieles objektiv messen, was lange nur gefühlte Wahrheit zu sein schien – in der Neurobiologie etwa können Hirnströme nachweisen, dass die wohltuende Wirkung von Yoga mehr ist als pure Einbildung, dass sich beim Meditieren tatsächlich etwas verändert.

Spiritualität und Naturwissenschaft

An dieser Stelle ist der Meditationsforscher Ulrich Ott zu nennen, der seit mehr als zwei Jahrzehnten beweist, dass Spiritualität und Naturwissenschaft wunderbar miteinander harmonieren können. Daneben ist es Pionierinnen wie Maja Storch (Interview im Yoga Journal Print Ausgabe Nr. 77 05/21) zu verdanken, dass das Thema Embodiment mehr und mehr Raum bekommt. Gemeinsam mit Frank Krause entwickelte sie in den 1990er-Jahren für die Universität Zürich das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM), ein psychoedukatives Selbstmanagement-Training, bei dem neben (Sprach-)Bildern auch Körperarbeit mit einbezogen wird, um festgefahrene Verhaltensmuster, Ängste und andere Blockaden zu lösen. Nix da also mit „sündhaft“ oder „minderwertig“: Unser Körper ist ein mächtiges Werkzeug, das uns helfen kann, ein glückliches Leben zu führen – nicht nur dann, wenn wir uns verlieben und die Schmetterlinge in unserem Bauch Salsa tanzen …

Bild: Rodolfo Sanches Carvalho

5 Embodiment-Quick-Tipps für verschiedene Lebenslagen

Du wünschst dir mehr Selbstbewusst – sein.

Kopf hoch, im wahrsten Sinne: Richte dich auf, strecke die Brust leicht nach vorn und hebe dein Kinn. Sich in dieser Haltung klein und minderwertig zu fühlen, ist fast nicht möglich.

Du fühlst dich angespannt und gestresst.

Stell deine Füße etwas breiter als hüftbreit und federe mit den Knien, als stündest du auf einem Trampolin. Dann schüttelst du deine Hände, die Arme und schließlich den ganzen Körper, gerne mit geschlossenen Augen. So schüttelst du Stress buchstäblich von dir ab.

Du fühlst dich erschöpft und brauchst schnell neue Energie.

Auf geht‘s: eine Runde Schatten-Kickboxen gegen einen imaginären Sandsack! Kicke mit den Füßen kraftvoll nach vorn, lass deine Fäuste durch die Luft schießen – das gibt Power!

Du bist unzufrieden und genervt.

Ja, das darf auch mal sein. Wenn du aber etwas dagegen tun willst, hilft es zu lächeln oder auch laut zu lachen. Nicht selten wird aus dem zunächst künstlichen ein natürliches Lachen und deine Stimmung hellt sich auf.

Du kommst abends schwer zur Ruhe.

Denke an einen Ort, den du mit Entspannung verbindest – einen einsamen Strand vielleicht oder eine Waldlichtung. Du kannst dir auch ein Foto deines letzten Urlaubs heraussuchen und es betrachten, während du dich nun an diesen Ort träumst, dabei tief ein- und ausatmest und deinen Atem beobachtest.


Titelbild: Rodolfo Sanches Carvalho via Unsplash


Dieser Artikel ist aus der Yoga Journal Print Ausgabe Nr. 77 05/21

https://yogaworld.de/produkt/yoga-journal-nr-76-04-21-print/

Veggie-Samosa – Gemüse-Teigtaschen

Der gelernte Koch Nicky Sitaram Sabnis nimmt uns in seinem Buch „Happy India“ mit auf eine kulinarische Reise durch sein Heimatland Indien. Sinnlich präsentiert, gespickt mit herrlichen Anekdoten und viel Information über die indische Küche und ihre Zutaten. Eine köstliche Liebeserklärung an Land und Leute. Dieses Rezept ist in ganz Indien sehr beliebt.

Samosas sind ein klassischer indischer Snack. Spätestens wenn ihr mit dem Zug durch Indien reist, werdet ihr in den Genuss köstlich fettiger Samosas kommen. Die Händler reichen sie an nahezu jeder Haltestelle durch die geöffneten Zugfenster, wo sie ihnen von hungrigen Reisenden aus der Hand gerissen werden. Wenn ihr nicht so lange warten wollt, bis ihr das nächste Mal in einem Zug der Indian Railways sitzen, bereitet die Samosas einfach selbst zu. Dieses Rezept habe ich 1977 während meiner Ausbildung zum Koch in Mumbai gelernt. Dazu reicht ihr am besten Minz-Chutney dazu.

ZUTATEN

FÜR DIE FÜLLUNG

1 Kartoffel, gewaschen, geschält und gekocht

300 g gemischtes Gemüse nach Wahl, gewaschen, gegebenenfalls geschält und weich gekocht

je ½ TL Ajwain, Kreuzkümmel, Kurkuma und Chilipulver (alles gemahlen)

1 TL Garam Masala

1 EL frische Korianderblätter, geschnitten

Salz

FÜR DEN TEIG

150 g Vollkornweizenmehl

¼ TL Salz

2 TL Sonnenblumenöl

100 ml lauwarmes Wasser

etwas Mehl für die Arbeitsfläche

400 ml Öl zum Frittieren

© Dirk Przibylla/Südwest Verlag

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel geben und Salz sowie Öl zufügen. Zunächst wenig lauwarmes Wasser untermischen und alles mit den Händen verkneten. Nach und nach mehr Wasser einkneten, bis ein fester Teig entsteht (insgesamt etwa 100 ml Wasser). Diesen mit einem sauberen Küchentuch zudecken und 5 Minuten ruhen lassen. Nochmals 4–5 Minuten kneten, bis der Teig weich und elastisch ist.

Die Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Mit Salz abschmecken und zur Seite stellen.

Aus dem Teig etwa kiwigroße ovale Bällchen formen. Diese mit wenig Mehl auf der Arbeitsfläche dünn ausrollen und halbieren. Die Schnittflächen der Teigfladen mit etwas Wasser befeuchten und diese zu einer Art Tüte formen. Dafür den Halbkreis einmal in der Mitte falten und an den geraden Schnittflächen andrücken.

Gemüse Samosa Step 1 / © Dirk Przibylla/Südwest Verlag

In jede Tüte 1 EL der Füllung geben. Den oberen Rand der Tüte mit etwas Wasser befeuchten und verschließen. So nach und nach alle Teigtaschen füllen.

Gemüse Samosa Step 2 / © Dirk Przibylla/Südwest Verlag

Das Öl in einem großen Topf nicht zu stark erhitzen und darin die Samosas langsam frittieren, bis sie braun und knusprig sind. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.


Die besten Originalrezepte aus ganz Indien

Happy India – Mehr als 150 authentische Gerichte, Südwest Verlag

Auf 240 Seiten präsentiert Nicky Sitaram Sabnis heißgeliebte Familienrezepte und Gerichte, die er während seiner Reisen und seiner Ausbildung kennengelernt hat. Nordindische Currys sind ebenso vertreten wie südindische Reisgerichte, cremige Dals und unzählige Auberginen-Variationen. Auch Streetfood, Getränke und zuckersüße, aromatische Desserts dürfen nicht fehlen. Insgesamt kommen so mehr als 150 authentische Rezepte zusammen, die sich mit frischen Zutaten auch bei uns problemlos zubereiten lassen.


Titelbild: © Dirk Przibylla/Südwest Verlag