Lebensmittelunverträglichkeit: Mit diesen 8 Tipps leben Sie leichter

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Mittlerweile sind Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz (auch bekannt als „Milchzuckerunverträglichkeit“), Gluten- und Fruktoseunverträglichkeiten oder sonstige Lebensmittelallergien in aller Munde – dennoch stößt unsere Redakteurin Laya manchmal auf fragende und bemitleidende Gesichter, wenn sie sich als lakoseintolerant „outet“. Sie hat exklusiv für Sie 8 Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Lebensmittelunverträglichkeit besser akzeptieren und dadurch ein unbeschwerteres Leben führen können.

  1. Sie ernten mehr Verständnis von anderen
    Sind wir mal ehrlich: Hätte ich schon früher kommunizieren können, dass ich eine Laktoseunverträglichkeit habe, wären mir wohl so einige qualvolle Stunden erspart geblieben. Ein trauriges „Ich darf dieses Gericht leider nicht essen“ kommt bei unserem Gegenüber einfach besser an als ein plumpes „Das schmeckt mir nicht.“ Die Tatsache, dass andere über Ihre Lebensmittelunverträglichkeit Bescheid wissen, baut Druck ab und erhöht wiederum die Akzeptanz anderer gegenüber Ihnen und Ihren Essgewohnheiten.
  2. Körperliche Beschwerden oder Unwohlsein sind passé
    Die Liste der Symptome einer Lebensmittelunverträglichkeit ist lang: Sie fängt bei Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen oder Übelkeit an und hört bei Fieber, Gliederschmerzen oder Atemnot auf. Versuchen Sie, Ihre Intoleranz oder Allergie positiv zu sehen, da Sie nun die Gründe und Auslöser der Beschwerden kennen, was diese kalkulierbar macht. Sagen Sie sich nicht „Leider bin ich laktoseintolerant“, sondern schätzen Sie sich glücklich, dass Sie wissen, woran Sie leiden und wie Sie die Symptome vermeiden können.
  3. Sie dürfen Neues und Gesundes ausprobieren
    Seitdem mein Arzt eine Laktoseintoleranz bei mir diagnostiziert hat, bin ich essentechnisch offener gegenüber Alternativ-Produkten, die meist sowieso gesünder sind. So verdanke ich beispielsweise meiner Milchzuckerunverträglichkeit, dass ich noch mehr Gefallen daran gefunden habe, vegan zu kochen. Milch, Sahne, Joghurt oder Schmand ersetze ich leidenschaftlich gerne durch Soja-, Hafer-, Mandel- oder Kokosprodukte. Freuen Sie sich darüber, neue Rezepte auszuprobieren, die auf Ihren Ernährungsplan abgestimmt sind und auf die Zubereitung von Speisen, die Sie beschwerdefrei vertragen.
  4. Sie können leichter Rücksicht auf Ihre Mitmenschen nehmen
    Vielleicht kennen Sie das: Ist man zu Besuch bei der Großtante und hat noch nicht mal den Fuß über die Küchenschwelle gesetzt, fliegen einem schon gefühlte 3 Kilogramm Sahnetorte entgegen. Sofort heißt es dann: „Schätzchen, jetzt iss‘ doch erst mal etwas.“ Trotz hilflosem Verneinen und zum Scheitern verurteilen Aufklärungsversuchen wie „Ich habe gerade erst zu Mittag gegessen“ lässt sich die Stimmung der Großtante nicht aufhellen. Um der Tante wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, schaufelt man schlussendlich doch die reichhaltige Sahnecreme-Torte artig in sich hinein. „Aua“, schreit da das Laktose intolerante Herz! Hätten Sie sich damals schon mit dem Satz „Tantchen, ich bin laktoseintolerant und vertrage keine Sahne“ wehren können, wäre dies definitiv die schmerzfreiere Alternative für Sie gewesen und das Tantchen wäre dank Ihrer höflichen Erklärung und Ihres ärztlich bestätigten Leidens vermutlich nicht lange traurig gewesen. Unsere Mitmenschen reagieren also verständnisvoller, wenn Sie eine Lebensmittelunverträglichkeit als Grund angeben können.
  5. Sie sind gezwungen, sich bewusst und gesund zu ernähren
    Dadurch, dass ich mich täglich damit befasse, was ich trotz meiner Lebensmittelunverträglichkeit essen darf und was nicht, beschäftige ich mich intensiver mit den Inhaltsstoffen der Produkte, die ich zu mir nehme. Durch meine Laktoseintoleranz achte ich mehr darauf, was ich meinem Körper zumuten kann und habe stets eine gute „Ausrede“, die gesündere Variante zu wählen. Beispielsweise greife ich im italienischen Restaurant mittlerweile gerne zum Pizza-Brot statt zu der mit Käse überbackenen Pizza.
  6. Mit Ihrem Wissen können Sie Freunden oder Bekannten helfen
    Meine Laktose-Unverträglichkeit half mir dabei, anderen zu helfen. Wie? Ich habe sie dahingehend sensibilisiert, dass sie sich und ihre Körper bei Beschwerden bewusster wahrnehmen und darauf achten sollen, welche Nahrungsmittel sie vertragen. Es gibt mir ein gutes Gefühl, anderen aufgrund meiner persönlichen Erfahrung Rat geben zu können und sie beispielweise über „versteckte“ Laktose-Fallen aufklären zu können. Nicht nur einmal ist es vorgekommen, dass ein Freund auf meinen Rat hin zum Arzt gegangen ist und der Arzt bei ihm ebenfalls eine Milchzuckerunverträglichkeit diagnostizieren konnte.
  7. Sie können Geld sparen
    Wenn Sie sich Ihre Speisen selbst zubereiten, wissen Sie immer, welche Lebensmittel Sie gerade zu sich nehmen und ob Sie alle Zutaten vertragen. Zwar gibt es bereits Restaurants, die Allergikergerichte anbieten, eine Lebensmittelunverträglichkeit erschwert jedoch oftmals die Auswahl und grenzt uns in unseren Möglichkeiten ein. Aber sehen Sie auch diese Sache optimistisch: Wenn Sie seltener auswärts Essen gehen, freut sich nicht nur Ihr Körper – auch Ihr Geldbeutel wird es Ihnen langfristig danken.
  8. Ihre Selbstwahrnehmung wird verstärkt
    Durch eine Lebensmittelunverträglichkeit, nimmt man seinen Körper besser wahr und weiß, was einem gut tut und was nicht. Bestimmte Warnsignale können einfacher gedeutet werden als ohne Diagnose. Dies macht das Leben kalkulierbarer und damit auch leichter.

Falls Sie ebenfalls eine Lebensmittelunverträglichkeit haben, und sich zu diesem Thema austauschen möchten, nutzen Sie die unten eingebaute Kommentar-Box. Wir freuen uns auf Ihr Feedback. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, könnten Sie möglicherweise auch folgende Beiträge interessieren: Warum vegan, Reine Nahrung für den Geist, Rohe Köstlichkeiten, Worauf müssen Veganer achten?

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