Montags-Mantra: Wenn du glaubst, das Abenteuer sei gefährlich…

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… versuch’s mal mit Routine.

Eine gewisse Konstante im Leben ist schön: Wir arbeiten hart, um uns eine Basis aufzubauen, gewöhnen uns daran und wissen stets, was uns erwartet. Doch schnell wird aus Sicherheit eine Bequemlichkeit, die uns daran hindert, Neues auszuprobieren. Der Übergang zur Routine schleicht sich wortlos an und birgt das Risiko, alltägliche Abläufe gedankenlos zu wiederholen. Oft verfallen wir in eine monotone Alltagsstarre und plötzlich sieht ein Tag aus wie der andere – aus Wochen werden Monate, aus Monaten werden Jahre und das Leben fließt an uns vorbei.

Es heißt nicht, dass wir dem Chef direkt die Kündigung um die Ohren hauen müssen, um ein halbes Jahr um die Welt zu reisen. Es sind die kleinen Schritte über die Komfortzone hinaus, die große Veränderungen erzielen: Einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, eine neue Sportart ausprobieren oder öfter “Ja” zu Unbekanntem sagen. Je häufiger wir das tun, desto abwechslungsreicher wird das Leben. Es bringt bereichernde Erfahrungen, wir begegnen interessanten Menschen und sammeln eine Menge schöner Momente, die zu einzigartigen Erinnerungen werden. Und die kann uns keiner nehmen. Sie leben in uns weiter und zaubern uns in schweren Zeiten ein Lächeln ins Gesicht.

Bei dem tollen Frühlingswetter drehen wir dem Alltagstrott doch gerne mal den Rücken zu und nutzen den Wochenstart, um das Leben mit einer Prise Abenteuer aufzupeppen.

Wer denkt, Abenteuer seien gefährlich, sollte es mal mit Routine versuchen: Die ist tödlich.

– Paulo Coelho

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