10 Tipps für mehr Selbstbewusstsein

Unsicher? Quälen dich Selbstzweifel? Kennst du überhaupt deinen eigenen Wert? YOGA JOURNAL hat sich für dich damit beschäftigt, wie dein Leben von heute an Selbstbewusstsein gewinnen kann. Kurz und kompakt – mit unseren 10 einfachen Tipps…

  1. Finde die Ursache deiner Unsicherheit.
    Temporär oder ständig Selbstzweifel und damit ein schwaches Selbstbewusstsein zu haben, ist meist das Resultat oder die Reaktion auf bestimmte Erlebnisse. Finde als ersten Schritt in ein selbstbewussteres Leben heraus, um welche einschneidenden Geschehnisse es sich bei dir handelt. Frage dich deshalb: Wie wurde ich in meiner Kindheit behandelt? Wie war die Beziehung zu meinen Eltern? Wie haben mich die Lehrer eingestuft? Was stand in meinem Zeugnis? Hat man an mich geglaubt? Betrachten Sie des Weiteren deine jüngere Vergangenheit: Bist du schon einmal verlassen worden? Aus welchen Gründen und wie hast du dich dabei gefühlt? Hast du einen geliebten Menschen verloren? Wurde dir unerwartet gekündigt? Stelle sicher, dass du dich zuerst mit diesen negativen Erlebnissen auseinandersetzt. Fühle in dich hinein und lass diese Emotionen zu. Wenn du deinen Gefühlen mit Selbst-Mitgefühl begegnest und die Gründe deines mangelnden Selbstbewusstseins kennst, fällt es leichter, ein stärkeres Selbstbewusstsein aufzubauen.
  2. „Spieglein, Spieglein an der Wand…“
    Auch von Märchen kann man etwas lernen. Schaue von jetzt an in den Spiegel und sage mindestens drei Mal laut (wichtig!) zu deinem Spiegelbild: „Du bist gut!“ oder „Heute siehst du besonders hübsch aus.“ oder „Du bist ein toller Mensch!“ Lächel dich dabei an und wiederhole diese Übung mehrmals täglich. Es mag dir am Anfang komisch vorkommen, aber nach drei oder vier Wiederholungen änderst du dein Selbstbild. Natürlich kannst du diese Übung auch während deiner Lieblings-Asana durchführen!
  3. Sage „Bye, bye!“
    Minimiere zudem den Kontakt zu Menschen, die dir schaden.
  4. Nimm dir Zeit für dich selbst.
    Das klingt zunächst einfach oder banal, kann aber eine echte Herausforderung sein. Baue in der Zukunft regelmäßige Yogaeinheiten oder auch einmal einen Wellnesstag, Ausflüge, oder Sport ein. (Wenn du dich gut fühlst und kein schlechtes Gewissen hast, bist du selbstbewusster.)
  5. Höre auf zu denken!
    Ja, richtig gelesen. Grübel nicht darüber nach, was andere Leute über dich denken könnten. Du verunsicherst dich dadurch nur selbst und ändern kannst du es trotzdem nicht. Und, wenn du dir Gedanken machst, wie du bei bestimmten Personen ankommst, liegst du sowieso meistens völlig falsch. Also, kein: „Ach, hätte ich doch anders reagiert!“ oder „Wieso nur habe ich dieses oder jenes gesagt?“
  6. Erstelle eine Like-Liste.
    Erstelle jetzt eine Liste mit Eigenschaften und Dingen, die du an dir magst.
  7. Bewahre eine „Wird schon“-Attitüde.
    Schaffe außerdem Platz für mehr Optimismus in deinem Leben und beseitige negative Gedanken. Falls dir eine Sache misslingt, sage das nächste Mal statt „Ich bin so schlecht. Ich bekomme nichts hin.“ einfach „Okay, das lief heute nicht so gut. Das nächste Mal mache ich es besser.“ oder „Morgen schaffe ich es.“ Du wirst dann sehen, dass dir die Dinge dann besser gelingen.
  8. Always look on the bright side of life …
    Werde dir nun bewusst, was dich in deinem Leben glücklich macht, was dir ein Lächeln auf dein Gesicht zaubert. Erinnere dich in schwachen oder traurigen Momenten an die schönen, positiven Momente und Dinge in deinem Leben.
  9. Jede Zahl ist eine Glückszahl…
    Mache dein Selbstbewusstsein niemals von einer Zahl – auf der Waage oder einer Jahreszahl – abhängig. Denn sie hat nicht zu entscheiden, wie du dich an diesem Tag fühlst.
  10. Zelibriere deine Erfolge!
    Egal ob im Yoga, im Job oder in der Partnerschaft: Belohne dich, indem du deine Errungenschaften feierst – die kleinen und die großen. So baust du dein Selbstbewusstsein auf. Wie bereits Oscar Wilde so schön sagte: „Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze“.Wenn du einen dieser Schritte schon lange gehen wolltest, aber auf die Erlaubnis dafür gewartet hat, dann ist das hier deine Erlaubnis! Du kannst die neuen, positiven Gedanken auch mit dieser Yogapraxis für Zufriedenheit und Selbstbewusstsein in deinem Körper verankern.

     

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