Atemmeditation zur Hormonbalance

Den Satz haben wir alle schon gehört oder gelesen: Stress schadet unserer Gesundheit. In unserer heutigen Kolumne „Atem und Meditation“ erklärt Tina Beitinger, Yogalehrerin und Atemtherapeutin, wie Stress auch unsere Hormone beeinflusst und gibt euch eine Audio-Anleitung zur Entspannung aus dem Hormonyoga an die Hand.

Hoher Blutdruck, Herz-Kreislaufprobleme oder Verdauungsstörungen sind oft die ersten Auswirkungen von Dauerstress an die wir denken. Aber: auch unser Hormonsystem leidet erheblich unter Stress und gerät aus dem Gleichgewicht.

Unser Körper ist eigentlich gut auf Stresssituationen vorbereitet. Sei es bei einem Streit, den wir mit dem Partner oder der Partnerin haben oder in einem anstrengenden Meeting in der Arbeit: Unser Gehirn schüttet Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol aus. Diese Hormone steigern unser Energielevel, unseren Herzschlag und unser Reaktionsvermögen. Dafür zahlen wir jedoch einen hohen Preis. Die Produktion anderer wichtiger Hormone im Körper, wie Östrogen, Melatonin oder Thyroxin, wird mit dem erhöhten Level der Stresshormone gestört.

Lies auch „5 Vorteile von Yoga“ – warum es Körper und Geist fit hält.

Unser Körper würde mit einem kurzzeitigen hormonellen Ungleichgewicht gut zurecht kommen und sich von selbst wieder ausbalancieren können. Da wir aber oft von der einen stressigen Situation in die nächste schlittern, hat das Hormonsystem meist nicht genug Zeit, sich selbst zu regulieren. Was hormonelle Dysbalancen auslösen kann, ist ein weites Feld: Zum Beispiel Schlafstörungen, Migräne oder verfrühte Menopause.

Wir müssen also raus aus der Stressschleife, schon unseren Hormonen zuliebe. Mit Hormonyoga aktivieren wir nicht nur unsere wichtigsten Hormondrüsen, sondern senken mit den speziellen Endentspannungen auch unser Stresslevel und beeinflussen so unseren Hormonhaushalt positiv.

Audio-Anleitung: Entspannung im Hormonyoga

Tina Beitinger legt ihre Hände auf den Bereich der Eierstöcke, um sanft mehr Aufmerksamkeit auf diesen Bereich zu lenken.

Ich habe für euch eine Endentspannung aus dem Hormonyoga eingesprochen: Die sogenannte „Energetische Harmonisierung der Eierstöcke, der Schilddrüse und der Hypophyse“. Viel Spaß und relax!

Hormonyoga geführte Anleitung zur Endentspannung

Tina Beitinger ist Yogalehrerin, spezialisiert auf Hormonyoga und ausgebildet in progressiver Muskelentspannung nach Jacobson und autogenem Training. Sie war jahrelange beim Radio Moderatorin (M94,5, Rockantenne) – inzwischen arbeitet sie als Entspannungstherapeutin und unterrichtet Yoga in München. Mehr Infos zu Tina findet ihr unter www.entspannungundyoga.de


YogaWorld Journal 5/26
YogaWorld Journal 5/26

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