Übung: Intentionen für ein besseres Leben

Diese kleine Übung kannst du gut in deine übliche Meditationspraxis einbauen, sei es nun gleich zu Beginn oder indem du am Ende 5 Minuten anhängst, in denen du eine Intention kultivierst, von der du glaubst, dass sie dein Leben und die Welt besser macht.

Denke zunächst über die Intention nach, die du ins Leben tragen möchtest. Frage dich: “Was will ich erschaffen, das dem höchsten Wohl für mich selbst, meine Familie und der Welt dient?“ Schreibe auf, was in dir aufsteigt borrow $1000 payday loans. Dann formulieren eine Intention oder ein Gebet, das diesen Gedanken knapp und kraftvoll ausdrückt. Verwende dabei den Präsens, also “ich lebe in Harmonie” anstatt “ich werde leben” oder “ich möchte leben”. Dann nimm diese Intention mit in die Meditation .

Bündele deine Aufmerksamkeit

Beginne die Sitzung, indem du mit der dir vertrauten Technik (Atem, Mantra oder anderes) zunächst deine Aufmerksamkeit bündelst und dich zentrierst. Lasse dir eine Weile Zeit, um deine Gedanken zu beobachten. Nimm wahr, wie sie aufsteigen und wieder verklingen. Erinnere dich daran: Diese Gedanken sind Energien. Jeder Gedanke hat die Kraft, meine Realität zu transformieren.

Pflanze eine Intention

Nimm einen einfachen Gedanken und folge ihm mit hoher Konzentration, bis er sich auflöst. Wähle dazu einen positiven Gedanken (etwa: “Ich liebe dich“) oder zumindest einen neutralen (“Ich bin”). Wenn du dich voll auf das Wort oder den Satz konzentrierst, wirst du an der Stelle, wo er endet, mit der Zeit eine kleine Pause bemerken. Konzentriere dich auf diesen pulsierenden Leerraum in deinem Geist, diesen Sekundenbruchteil bevor ein neuer Gedanke aufsteigt. In diesen Raum der Stille pflanzt du deine Intention. Formuliere sie und lasse sie einige Atemzüge lang wirken.

Dann stellst du dir einige Atemzüge lang vor, du lebtest schon in dem Gefühl der Zufriedenheit, dass deine Intention sich vollständig erfüllt hat. Lasse dieses Leben in Fülle vor deinem inneren Auge entstehen: Sieh dich selbst in Frieden mit deinen Lieben, stell dir eine Welt vor, in der alle Menschen genug zu essen haben, sieh dein Kind umringt von guten Freunden.

Die stille Mitte in dir steckt voller kreativer Kraft

Dann lasse diese Vorstellungen wieder los und konzentriere dich auf das Ein und Aus des Atems an den Nasenflügeln. Oder du bleibst einfach präsent mit dem Raum in deinem Geist, wo sich deine Intention aufgelöst hat. Erkenne dass dieser Raum, wo sowohl zufällige als auch schwere Gedanken wieder in ihren Ursprung zurücksinken können, voller kreativer Kraft steckt. Beobachte, wie diese stille Mitte in dir ständig etwas erschafft. Bewundere diese kreative Kraft deines Geistes und entscheide dich noch einmal dafür, diese angeborene Kraft zu nutzen: für Wachstum, Transformation und die Heilung deiner Welt.

Lies auch: Wie du mit der Kraft der Visualisierung deine Gedanken und Realität verändern kannst.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Ayurvedische Herbstrezepte – so hältst du dein Vata in Balance

Ayurveda_to_go Der Herbst wird von der starken Energie des Vata Doshas dominiert. „Vata“ bedeutet „das, was Dinge bewegt“, setzt sich aus den Elementen Luft und Äther zusammen und steht grundsätzlich für die Bewegung im Organismus. Zeit für Erdendes!

Eine Welt auf Probe: Über Verbundenheit und Verbindlichkeit

Schafft Verbindlichkeit einen Raum, in dem Verbundenheit überhaupt erst möglich wird? Oder ist es vielmehr so, dass die (gerade...

Die Mandukya Upanishad – Aller guten Dinge sind vier!

Dieses Mal stellt euch unsere Autorin Sybille Schlegel die Mandukya Upanishad vor, einen kurzen Text, der es ganz schön...

YogaWorld Podcast: #120 Praxisreihe: Body Face Yoga – mit Amiena Zylla

Willkommen beim "YogaWorld Podcast"! Die Idee dahinter: Zugang zu echtem Yogawissen, ohne stundenlangem Bücherwälzen. Hier erfährst du einfach alles...

#120 Praxisreihe: Body Face Yoga – mit Amiena Zylla

Strahlend schön: Integriere Face Yoga in deine Asana-Praxis Von unseren mehr als 650 Muskeln liegen sage und schreibe 50 im...

Auf Buddhas Spuren: Die Parallelen zwischen Yoga und Buddhismus

Dass in vielen Yogastudios Buddha-Figuren thronen, ist kein Zufall: Zwischen den beiden Lehren gibt es viele Parallelen. Timo Wahl...

Pflichtlektüre

Astrologie: September-Vollmond in den Fischen und partielle Mondfinsternis

yWann ist Vollmond? Am 18. September um ca. 4:35 Uhr steht der Vollmond im Zeichen Fische. Zudem findet eine...

Ayurvedische Herbstrezepte – so hältst du dein Vata in Balance

Ayurveda_to_go Der Herbst wird von der starken Energie des Vata Doshas dominiert. „Vata“ bedeutet „das, was Dinge bewegt“, setzt sich aus den Elementen Luft und Äther zusammen und steht grundsätzlich für die Bewegung im Organismus. Zeit für Erdendes!

Das könnte dir auch gefallen
Unsere Tipps