Tāla Yoga: Die Verschmelzung von Yoga und Musik

Der studierte Komponist und Yogalehrer Esh Loh verbindet in “Tāla Yoga” Musik und Yoga zu einem einzigartigen “Ein-Klang”. Angepasst an den Ruhepuls des Herzens, atmen seine Schüler im Rhythmus der Klänge und erleben so eine ganz besondere spirituelle Praxis.

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Atmen im Rhythmus der eigens dafür komponierten Musik. Beats, die dem Ruhepuls des Herzens angepasst sind. Eine Praxis, die meditativ und doch dynamisch wirkt. Tāla Yoga klingt unglaublich spannend und das Feedback der Yogi*nis, die es ausprobiert haben, ist überwältigend. Klar, dass wir mehr darüber erfahren wollten und zu unserem Glück, durften wir Esh einige Löcher in den Bauch fragen.

Yoga und Musik bilden für dich eine untrennbare Einheit, die du durch Tāla Yoga vermittelst. Wie kamst du dazu, Beides miteinander zu verbinden?

Ich hatte das Glück schon 1999 traditionelles Ashtanga Yoga in Stille zu üben. Parallel dazu habe ich Musik studiert und Musik hatte für mich die ersten zehn Jahre keine Verbindung zum Yoga. Erst nachdem ich 2008 an Krebs erkrankt war wurde mir klar, dass ich Yoga mit der Musik verbinden muss. Dass ich durch meine Kreativität den Menschen die alles verbindende Liebe mit meiner Musik vermitteln kann. Drei Monate nach der OP und Chemotherapie begann ich Musik zu komponieren und meine Musik mit dem Yoga zu verbinden – Tāla Yoga entstand. Ich empfinde es aber nicht so das ich Tāla Yoga entwickelt habe, sondern vom Leben auserwählt wurde diese Form der spirituellen Praxis den Menschen von heute zu vermitteln. 

Welche Rolle spielt die Musik bei Tāla Yoga?

Die Musik spielt eine Zentrale Rolle in der Tāla Yoga Praxis, da sie nicht nur im Hintergrund für eine schöne Atmosphäre gespielt wird, sondern als Hilfsmittel den Übenden darin unterstützt, während der ganzen Praxis eine harmonische Bewegung und gleichmäßige Atmung zu etablieren. Der Rhythmus der Musik trägt den Übenden durch seine Praxis, die Atmung wird gleichmäßig und die Bewegungen harmonisch. Durch die achtsame Beobachtung der Atmung, kann der Übende ganz im Moment ankommen und es entsteht eine tiefe innere Ruhe.

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Yoga und Musik als perfekte Ergänzung sozusagen?

Für mich sind es spirituelle Praktiken, die uns helfen können klarer zu sehen was wirklich wichtig ist. Denn so wie Yoga, findet auch Musik nur im jetzigen Moment statt. Kein Gestern, kein Morgen nur Jetzt. Beide Methoden sind wichtige Kulturgüter, die uns helfen uns selbst und das Leben noch mehr zu genießen. Idealerweise können wir durch beide erfahren wie es ist, innerlich frei zu sein und was es bedeutet wirklich zu leben. Um es in den Worten von BKS Iyengar zu sagen: “Yoga ist wie Musik. Der Rhythmus des Körpers, die Melodie des Geistes und die Harmonie der Seele erschafft die Symphonie des Lebens”.

Hör mal rein: Unsere Yoga-Playlists bieten jede Menge Abwechslung für deine Yoga-Praxis.

Beim Tāla Yoga wird der Atem mit einer von dir speziell für die Yogapraxis komponierten Musik verbunden, um während der gesamten Yogapraxis messbar gleichmäßig, also rhythmisch zu atmen. 

Das ganze Leben und die gesamte Schöpfung bestehen nur aus Rhythmen: Einatmung-Ausatmung, Essen-Verdauen, Tag-Nacht, Ebbe-Flut, Geburt-Tod. Der Rhythmus unseres Herzschlags bestimmen unser Leben. Wie viele Yogameister hat auch Pattabhi Jois immer die gleichmäßige Atmung betont: “If breathcontrol is correct, mindcontrol is possible”. Wirkliches Yoga beginnt erst, wenn wir fähig werden Einfluss auf unsere Atmung zu nehmen. Mir ist in der Beobachtung von hunderten Yogaschülern aufgefallen, dass wir immer davon reden das die Atmung gleichmäßig sein soll, doch das sie in der Praxis selten gleichmäßig ist. Diese Beobachtung und die Vision, durch berührende Musik Menschen zu bewegen, war ein Beweggrund für die Entstehung von Tāla Yoga.

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Esh Loh Tala Yoga

Was verändert das rhythmische Atmen in uns? 

Das rhythmische Atmen hat drei primäre Funktionen: Erstens der vollkommene Fokus auf die Atmung. Durch die Verbindung der Atmung mit der Musik und der Bewegung muss der Übende immer ganz im Moment sein. Das ist herausfordernd, hat aber auch sehr positive Effekte. Es gibt wenig Raum abzuschweifen, wodurch sich die Intensität der Praxis erhöht und die Konzentrationsfähigkeit geschult wird. Die Yogatālamusik ist so intuitiv komponiert das es den Übenden sehr leicht fällt immer gleichmäßig zu atmen. Falls die Aufmerksamkeit mal abschweifen sollte, merken die Übenden sofort, das der Atem nicht mehr in Harmonie mit der Musik ist. Zweitens sind die Yogatālas im Tempo des natürlichen Ruhepuls des Herzschlags komponiert. Diesen Puls nehmen wir als ersten Höreindruck als Fötus ab der 10. Woche im Mutterleib wahr. Er ist daher tief mit dem Gefühl der Geborgenheit verbunden. Drittens beruhigt und harmonisiert die messbar gleichmäßige Atmung unsere Gehirnwellen und damit unseren Geist.

Wie genau muss ich mir das vorstellen?

Es ist musikwissenschaftlich erwiesen, dass Musik im Tempo der Yogatālas die Schwingungen der sogenannten Theta-Wellen fördert. Diese Gehirnwellen sind die Grundlage für Kreativität, Ruhe, Entspannung und für meditative Zustände. Das bewusste und achtsame Hören der Atmung reduziert Stress und fördert die Konzentrationsfähigkeit. So wird Tāla Yoga zu einer ganzheitlichen meditativen Erfahrung auf Basis der vollkommenen Harmonie von Atem und Bewegung. 

Jetzt bekomme ich richtig Lust, Tāla Yoga auszuprobieren.

Du solltest Tāla Yoga unbedingt einmal ausprobieren, da du noch nie so Yoga praktiziert hast! Du erfährst in der Praxis eine messbar gleichmäßige Atmung und wie eine wunderschöne Musik deine Bewegungen harmonisiert und dich durch die Praxis trägt. Dieser Fokus auf die Atmung schafft ein einzigartiges Yoga Erlebnis und beruhigt und entspannt dein ganzes Nervensystem. Danach wirst du dich energetisiert, geklärt und sehr ruhig entspannt und zufrieden fühlen. Ich biete auf meiner Webseite eine 5 Tages Challenge an. Dort kann man Tāla Yoga kostenlos ausprobieren.

Warum beeinflussen gerade musikalische Klänge unsere Praxis so sehr? 

Musik ist eines der ältesten Kulturgüter der Menschheit und einige Forscher gehen so weit zu behaupten, dass wir Menschen nur durch die Musik zu den Menschen wurden, die wir jetzt sind. Wir sind Resonanzwesen und kein Tier hat solch einen musikalischen Kosmos geschaffen wie wir. Meiner Meinung nach berührt uns Musik so sehr, da sie die Essenz der Schöpfung ausdrückt und uns wieder in Harmonie bringen kann. Nada Brahma – die Welt ist Klang. Nada bedeutet wörtlich Klang und Brahma ist die schöpferische Urkraft die alles erschaffen hat – das Absolute. In der spirituellen Welt wussten die Weisen schon seit Jahrtausenden, dass alles letztlich aus schwingender Energie besteht und die materielle Welt eine Illusion ist. Demnach bestehen alle Verbindungen im Universum aus Schwingungsverhältnissen die zueinander in Resonanz stehen. Mein Ziel ist es berührende Musik zu komponieren, die wie ein Spiegel dem Übenden hilft durch den Atem sich selbst zu begegnen. 

Die sieben Prinzipien von Tāla Yoga sind: Resonanz & Harmonie, aktives Zuhören, Lernen,Entspannung,  Atmung, Asana, Meditation. Kannst du erklären, wie sie zusammenspielen? 

Wichtig ist zu sehen, dass Tāla Yoga nicht nur eine dynamische Praxis mit schöner Musik ist, sondern seine Wurzeln in der Tradition des Nada Yoga (Klang Yoga) hat. Nada Yoga gehört zu den ältesten Yogasystemen, denn die Menschen waren sich schon vor Jahrtausenden bewusst, dass wir Resonanzwesen sind die nach Harmonie streben. Tāla Yoga ein modernes Yogasystem, in dem du lernen kannst was es bedeutet ein musikalisches Leben im Einklang mit deinem Körper und deiner Welt zu führen. Ziel ist es, zu erkennen und praktisch zu erfahren, das nur unser eigener Geist verantwortlich für unser Erleben in der Welt ist – Selbsterkenntnis. Diese Selbsterkenntnis kann nicht gemacht oder erzwungen, aber durch Übungen und Betrachtungen gefördert werden.

Mit Übungsfeldern, die aufeinander aufbauen …

Ja. Die Grundlage ist das Wissen das Alles, absolut Alles immer in Resonanz zueinander steht und nach Harmonie strebt. Zuhören ist die Grundlage um etwas zu lernen. Lernen ist ein wichtiges Bestreben des bewussten Menschen – wie Sokrates sagt: “Ich weiß, dass ich nichts weiß.” Wir brauchen ein Grundmaß an Entspannung um uns unserer Atmung hinzugeben und in die Praxis zu gehen. Die Qualität der Atmung legt die Qualität der Asana fest – denn je bewusster ich atme, umso klarer kann ich bei den Körperstellungen vom “Möglichen” zum “Unmöglichen” gehen. Die Verschmelzung des Atems mit der Bewegung ist die Grundlage für meditative Zustände, welche wiederum die Grundlage zur Selbsterkenntnis sind. So schließt sich der Kreis und es wird deutlich wie alles miteinander verbunden und im “Ein-Klang” ist.

Neben Tāla Yoga hast du auch Yoga Piano entwickelt. Eine Yin und Yoga Nidra Praxis, die du live am Klavier begleitest. 

Ich hatte mit 18 Jahren beim Hören von Klaviermusik eine außerkörperliche Erfahrung, die letztlich mein ganzes Leben prägte. Denn alles was ich danach getan habe, war immer im Bestreben, diese Einheitserfahrung, diese Verschmelzung mit der Musik wieder zu erfahren. Tragischerweise wurde ich als Kind von meiner Klavierlehrerin rausgeschmissen und hatte lange Zeit den Glaubenssatz in mir, dass ich nicht Klavierspielen kann. So studierte ich erst Schlagzeug, musste einen sehr starken Willen entwickeln und viele Hindernisse überwinden. Es hat fast 20 Jahre gedauert bis ich Yoga Piano veröffentlichen konnte. In meinen Yoga Piano-Sessions möchte ich einen Raum schaffen, um anderen Menschen diese Erfahrung der Verschmelzung mit Musik zu ermöglichen. Und manchmal schreiben mir Yogi*nis nach einer Session Dinge wie: “Das Yoga Piano Soundbath war die spirituellste Erfahrung meines Lebens. Es war, als würden die Melodien und Harmonien nicht vom Klavier herkommen, sondern aus mir selbst. Es war magisch – einfach unglaublich.” Feedback wie dieses macht mich sehr dankbar.

Du beschäftigst dich viel mit dem Thema “Bewusstsein”.

Bewusstsein ist letztlich alles was ist. Es gibt nur das Eine welches sich in Allem ausdrückt. Jeder Mensch, Tier, Baum und Stein, Licht, Liebe und Musik sind letztlich alles verschiedene Ausdrucksformen von Bewusstsein. So ist auch die Liebe eine weitere Form, sich der Quelle dem Bewusstsein zu nähern. Die Musik ist ein Werkzeug, uns mit der Liebe und dem Bewusstsein zu verbinden und kann als Qualität nicht genug gewürdigt werden. Ich sage: Musik ist dort wo die Freude ist – Yoga ist da wo die Erkenntnis ist – wo möchtest du sein?

Im April startet eine Tāla Yogalehrer-Ausbildung. Was genau erwartet mich als Schüler? 

In dieser Ausbildung stellen wir uns der Frage was es bedeutet auf allen drei Bewusstseinsebenen ein musikalisches Leben zu führen. Erstens: die Physische Bewusstseinsstufe. Die dynamische Tāla Yoga Praxis überwindet die natürliche Trägheit des Menschen und öffnet das Bewusstsein für alle Bereiche des Körpers. Durch diesen Prozess werden Stärke und Flexibilität gefördert und physische Blockaden gelöst. Zweitens: die Mentale Bewusstseinsstufe. Durch die vollkommene Synchronisierung des Atems mit den Yogapositionen werden die Bewegungen des Geistes beruhigt und in eine dynamische Stille geführt. Drittens kümmern wir uns um die emotionale Bewusstseinsstufe: Tāla Yoga schult das aktive Erspüren von emotionalen Zuständen und die Fähigkeit, diese wahrzunehmen, ohne reagieren zu müssen. Selbstakzeptanz, Selbstliebe sowie die Erfahrung der inneren Freiheit entfalten sich.

Klingt sehr spannend. Brauche ich irgendwelche Voraussetzungen, um dabei zu sein?

Diese Ausbildung ist für alle Yogalehrer*innen und Yogi*nis geeignet, die ihre Atmung und Yogapraxis auf ein neues Level bringen und die mystische Verbindung von Musik und Yoga erfahren und weitergeben möchten. Und das beste daran ist, das jeder unabhängig von musikalischen Vorkenntnissen mitmachen kann!


“Musik ist dort wo die Freude ist – Yoga ist da wo die Erkenntnis ist – wo möchtest du sein?” -Esh Loh

Esh Loh ist studierter Musiker, Komponist und der Begründer von Tala Yoga & Yoga Piano. Der Yogalehrer verbindet Yoga auf einzigartige Weise mit selbst komponierter Musik, um für Yogi*nis die tiefere Verbindung von Yoga und Musik erfahrbar zu machen.

Mehr Info: www.tala.yoga und @tala.yoga
Fotos: Caroline Wimmer

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