Avidya identifizieren: Wer bin ich wirklich?

Durchschaue deine Denkmuster und Überzeugungen und erfahre die Freiheit, dein wahres Selbst zu leben. Und dich erst einmal zu erinnern, wer das denn eigentlich genau war. Sally Kempton erklärt Patanjalis Konzept von “Avidya”.

Beim Yoga unterrichten rutschte Laura aus und verletzte sich das Fußgelenk. Trotzdem unterbrach sie die Klasse nicht, um nachzusehen, was passiert war. Lauras Yogamotto lautet: “Durch den Schmerz hindurchgehen”. Später beim Arzt stellte sich heraus, dass sie den Fuß mindestens einen Monat lang nicht belasten durfte. Für Laura war das mehr als eine schlechte Nachricht. Es löste eine Identitätskrise aus. Seit sie ein Teenager war, war ihr starker Körper Quelle für mehr Selbstbewusstsein. Als Erwachsene machte sie ihn zu ihrer Einkommensquelle. Zwar konnte sie auch verletzt unterrichten. Dennoch hat es sie verunsichert, weil ihr bisheriges “Ich” so eng mit ihrem Körper verknüpft war. Natürlich ist Laura klar: “Ich bin nicht mein Körper.” Aber das ändert nichts an ihren Gefühlen von Ängsten und Selbstzweifeln.

Die Krise der Identität

Georg hat ein anderes Problem: Seine Frau hat ihm eröffnet, dass sie einem Mann begegnet ist und sich eine offene Beziehung wünscht. Georg ist geschockt, er fühlt sich sitzengelassen. “Ich bin ein Versager in Beziehungen.” “Ich bin nicht liebenswert.” Im Grunde ist seine Verunsicherung gar nicht so verschieden von Lauras. “Ich weiß nicht mehr, wer ich bin, wenn der Mensch, den ich liebe, mich nicht mehr will”, sagt Georg. Bei Laura: “Ich weiß nicht mehr, wer ich bin, wenn ich mich nicht mehr auf meinen Körper verlassen kann.” Beide haben eine Verletzung ihres Selbstgefühls erlebt.

Aus yogischer Sicht ist dieser Identitätsverlust eine Einladung, sich einer anderen Frage zu stellen: “Wer glaube ich zu sein?” Denn tiefer als am eigentlichen Trauma leiden Laura und Georg an einem Missverständnis. Die Quellentexte des Yoga nennen es Avidya. Unwissenheit, wer wir eigentlich sind und was unserem Sein und dem Universum zugrunde liegt. Eine Krise wie die von Laura oder Georg ist eine Gelegenheit, diese Unwissenheit zu erkennen und den Ego-Trip besser zu verstehen. Denn wenn sich alles, auf das man sich verlassen hat, in Luft auflöst, bekommt man auch Gelegenheit, die Wurzel des Problems zu untersuchen.

Das Wissen vom Unwissen

Das Sanskrit-Wort Vidya bedeutet Wissen. Damit ist jene Weisheit gemeint, die man durch tiefe Praxis und Erkenntnis erwirbt. Die verneinende Vorsilbe “a” zeigt ein Nichtvorhandensein. Im Yoga bedeutet Avidya daher etwas, das weit über Unwissenheit hinausgeht. Avidya beschreibt Blindheit gegenüber der Realität. Also die Unfähigkeit, die tiefe Verbindung zur Quelle allen Lebens und zum wahren Selbst zu erkennen. Es hat viele verschiedene Ebenen und zieht sich auf vielfältige Weise durch das gesamte Leben. Es beeinflusst unsere Beziehungen, unsere Wünsche und Ängste. Sämtliche Ahnungslosigkeit und vernebelte Wahrnehmung sind Formen von Avidya. Dahinter liegt das Unvermögen zu erkennen, dass wir alle eins mit dem ganzen Universum sind.

Ein typisches Beispiel für Avidya ist die Abhängigkeit von Bestätigung. Die meisten von uns “wissen”, dass das Unsinn ist. Mitmenschen handeln häufig, ohne sich der Wirkung bewusst zu sein. Wenn man das Selbstwertgefühl davon abhängig macht, wie andere über einen denken, dann ist das so sinnvoll wie im Klamottenladen Zucchini zu kaufen. Eigentlich wissen wir, dass wir für unseren Gemütszustand selbst verantwortlich sind. Aber dieses Wissen ändert nichts daran, wie wir uns fühlen und wie wir handeln. Es hält dich nicht davon ab, deine Freunde, Partner und Kinder zu manipulieren, damit sie sich so verhalten, wie sie sich deiner Meinung nach verhalten sollen. Zum Beispiel damit du ständig der Liebe deiner Familie versichert wirst. Intellektuelles Wissen hat dabei keine praktische Konsequenz. Damit aus Wissen Vidya wird, also echte Weisheit eines Yogi, musst du auf einer viel tieferen Ebene verstehen lernen. So lange das nicht geschieht, wirst du leiden.

Patanjalis Definition

Im Yogasutra II.5 nennt Patanjali vier Merkmale für ein Leben in Avidya. Jeder Punkt beschreibt eine Art, wie wir oberflächliche Erkenntnisse für Realität halten. Dann müssen wir genauer hinter das blicken, was unsere Sinnesorgane oder unsere Ego-gesteuerten Glaubensstrukturen sagen. An der Geschichte sieht man, dass jeder Fortschritt darauf beruht, dass Vorstellungen und Überzeugungen, die früher selbstverständlich waren, infrage gestellt wurden. Ist Materie immer fest? Gleiches gilt für die persönliche Entwicklung. Das Yogasutra  eröffnet es zugleich den Blick auf die alltäglicheren Formen unserer Unwissenheit.

Patanjalis vier Merkmale von Avidya

Lass uns Patanjalis vier Merkmale einzeln betrachten, um zu verstehen wie viele Phänomene von Unwissenheit sich dahinter verstecken.

  • “Das Unbeständige für ewig halten”. Wir finden diese Täuschung zum Beispiel darin nicht, aus dem Wissen heraus zu handeln, dass fossile Rohstoffe zur Neige gehen. Sie steckt auch in dem Glauben, dass deine romantische Leidenschaft ewig anhält oder dass die Liebe eines anderen Menschen dir innere Sicherheit geben kann. Auf einer tieferen Ebene hält dies dich davon ab anzuerkennen, dass deine Vorstellung von “ich”, “meine Persönlichkeit” oder “mein Selbst” nicht dauerhaft ist. Genau wie dein Körper sich wandelt, so verändert sich dein Selbstgefühl andauernd, denn es besteht aus Gedanken darüber, wer oder wie du bist (“ich bin hübsch”, “ich bin verwirrt”), aus Gefühlen wie Unruhe und aus Stimmungen wie Hoffnung. Und all das unterliegt stetigem Wandel.

DAS WICHTIGSTE ANLIEGEN DES YOGASUTRA IST ES, DIE VORSTELLUNGEN ÜBER UNSERE IDENTITÄT IN FRAGE ZU STELLEN.

  • “Das Unreine für rein halten”. Man könnte das beispielsweise darauf beziehen, dass man meint, als veganer Yogi erhaben zu sein. Auf einer tieferen Ebene beschreibt dieses Sutra jene Täuschung, die dazu führt, dass man einen vergänglichen Gemütszustand für reines Bewusstsein oder wahres Selbst hält. Dabei handelt es sich um ein Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und Körpereindrücken.
  • “Leid mit Glück verwechseln”. Diese Form von Avidya hat die meisten von uns zum Narren gehalten, seit wir uns zum ersten Mal ein bestimmtes Spielzeug gewünscht haben. Wir waren überzeugt, es wäre das Allergrößte, dieses Ding zu besitzen. Aber wir haben uns bald damit gelangweilt. Echte Freude dagegen ist Entzücken, das spontan von innen kommt: die Freude am Leben selbst. Nicht dass eine erfüllende Yogastunde oder ein köstliches Essen keine Glücksgefühle triggern könnten. Aber das Glück, das von etwas Bestimmtem abhängt ist immer endlich, und wenn es endet, hinterlässt es ein Gefühl der Leere.
  • “Nicht-Selbst mit wahrem Selbst verwechseln”. Darin steckt die Essenz von Avidya. Die meisten von uns identifizieren sich nicht mit ihrem Körper allein, sondern auch mit jedem vorübergehenden Gemütszustand und mit jedem Gedanken über sich selbst. Dabei gibt es in unserem Inneren etwas, das unwandelbar, freudvoll und bewusst ist. So denkt jemand wie Laura, deren wahres Selbst strahlend und voller Liebe ist, ihr Leben sei ein Scherbenhaufen, nur weil ihr Fußgelenk beim Yoga üben einen Knacks bekommen hat.

Weckruf

Zusammengenommen führen all diese Formen von Avidya dazu, dass man in einem Trancezustand lebt. Man ist sich zwar dessen bewusst, was an der Oberfläche sichtbar ist, aber unfähig, die zugrunde liegende Realität zu erkennen. Diese individuelle Trance wird von den Überzeugungen der uns umgebenden Kultur vollständig gestützt. Deshalb fällt es schwer, überhaupt zu begreifen, dass ein Schleier existiert, der die eigentliche Realität verhüllt. Diesen Schleier zu lüften und Avidya zu durchbrechen, ist das wichtigste Ziel der Yoga Philosophie. Und das erfordert eine radikale Verschiebung des Bewusstseins. Die gute Nachricht ist. In dem Moment, in dem du erkennst, dass du träumst, beginnst du zu erwachen. Nun kannst du dich von Avidya befreien. Indem du den Wahrheitsgehalt von Vorstellungen und Gefühlen konsequent hinterfragst.

Avidya lässt uns glauben, dass unsere Gedanken und Gefühle identisch mit der Sache selbst seien. Diese Täuschung kannst du überwinden, indem du dir ansiehst, was dein eigener Geist üblicherweise erzählt, und indem du seine Schlussfolgerungen hinterfragst. Dann gehst du tiefer und beobachtest, wie Gefühle Gedanken erzeugen und umgekehrt. Jetzt stellst du fest, dass die Realität, die du daraus konstruierst, tatsächlich auch genau das ist: ein Konstrukt. Eine wunderbare Möglichkeit, der Avidya auf die Schliche zu kommen, ist sich auf das erste Gefühl am Morgen nach dem Aufwachen einzustimmen. Kürzlich wachte ich mehrere Morgen hintereinander mit dem Gefühl von Einsamkeit und Traurigkeit auf. Das ist eigentlich ziemlich ungewöhnlich für mich. Aber was lief da genau ab?

Des-identifizieren

Ich tauchte aus dem Halbschlaf auf und blickte in einen grauen Himmel, denn in dieser Woche gab es viel Nebel. Ich nahm eine dumpfe, schwere Energie in meinem Körper wahr. Und schon identifizierte ich mich mit der Traurigkeit und meine innere Landschaft wurde düster und grau. Dieser Prozess wird im Yoga beschrieben als der “Ich-Macher”, oder Ahamkara. Damit ist die Tendenz gemeint, aus der inneren Erfahrung ein “Ich” zu konstruieren. Der innere Text, der dabei ablief, war in etwa. “Oh nein, schon wieder so ein grauer Tag. Dieser ewig graue Himmel macht mich ganz depressiv. Ich muss aus diesem Klima raus! Aber nein, ich sollte es nicht aufs Wetter schieben. Das bin ich. Es liegt doch in der Familie, so depressiv zu sein.” Schon bevor ich einen Fuß aus dem Bett gesetzt hatte, schrieb ich den ganzen Tag ab.

Weil die Gewohnheit, sich mit dem Gedankenstrom zu identifizieren, so tief in uns wurzelt, muss man sich schon etwas anstrengen, um den wahren inneren Vorgang zu erkennen. Tust du es dennoch, wirst du feststellen, dass die Mechanismen der Selbst-Definition im Autopilot ablaufen. Diese sind genau wie der Ticker, der am unteren Bildschirmrand von Nachrichtensendern mit läuft: Gefühle und Gedanken und sogar das Selbstgefühl in Endlosschleife. Manches kommt immer wieder, anderes wird ausgetauscht, aber in jedem Fall zieht es einfach vorbei. Du sagst dir aber nicht, “hier gibt es Traurigkeit”, sondern “ich bin traurig”. Du denkst nicht, “das ist eine brillante Idee”, sondern “ich bin brillant”.

Falsche Identifikation

Wir erinnern uns: “Avidya hält das Unbeständige für ewig und das Unreine für rein, Avidya verwechselt Leid mit Glück und Nicht-Selbst mit wahrem Selbst.” In unserem Inneren bedeutet das, dass man eine Idee oder ein Gefühl für “ich” oder “meines” hält. Und als Folge daraus beurteilt man sich selbst als gut oder schlecht, rein oder unrein, glücklich oder unglücklich. Dabei ist keines dieser Gefühle “ich”. Sie ziehen nur vorüber. Es stimmt, dass sie tiefe Wurzeln haben können. Schließlich hat man sich oft schon seit Jahren mit ihnen identifiziert.

An einem dieser trüben Morgen beschloss ich, mit meinem Gefühl zu arbeiten (was ich vermutlich nicht getan hätte, wäre ich mit einem fröhlichen Gefühl aufgewacht). Ich schloss die Augen, atmete in den unteren Bauch, spürte das sinnliche Vergnügen der Atemwahrnehmung im Körper und beobachtete meine Gefühle. Dann vergegenwärtigte ich mir, dass ich nicht meine Gedanken bin. Ich nahm wahr, dass die Traurigkeit wie eine dunkelblau getönte Brille wirkte, die jede Wahrnehmung einfärbte. Der ausbleibende Rückruf einer Freundin wirkte wie eine Zurückweisung, dabei war sie nur sehr beschäftigt wegen einer Deadline. Die Blätter der Eiche vor meinem Fenster schienen traurig nach unten zu hängen, obwohl mir an einem sonnigen Tag sicher aufgefallen wäre, dass sie kräftig himmelwärts sprießen.

Trügerisches Glück und Unglück

Dann kam tatsächlich die Sonne hervor. Sofort löste sich meine Traurigkeit auf. Jetzt war der Identifikationsmechanismus sofort damit beschäftigt, mir zu erzählen: “Ich bin glücklich. Das war alles nur eine Reaktion auf das trübe Wetter. Mir geht’s eigentlich wunderbar. Ich bin nämlich im Grunde ein positiver Mensch. Gut dass ich die Achtsamkeitsmeditation gemacht habe. Es hat funktioniert.” Eine Falle. Denn eigentlich war mein Geist im selben Prozess gefangen wie zuvor. Er schnappte sich die Stimmung und identifizierte sich damit, er beschrieb sie als “glücklich” und folgerte “ich bin glücklich”. Um mich von Avidya zu lösen, muss ich mich also auch von der Identifizierung mit der glücklichen Stimmung lösen. Das führte einerseits zu Aversion, andererseits zu Anhaftung. Diese Gefühle lösen Ängste aus. In diesem Fall die Befürchtung, die Traurigkeit sei dauerhaft, schwerwiegend und unausweichlich.

Den Schleier lüften

Avidya aufzulösen, ist ein vielschichtiger Prozess. Da verschiedene Aspekte von Avidya auf verschiedene Typen der Praxis ansprechen, empfiehlt die indische Tradition mehrere Arten von Yoga. Liebevolle Devotion (Bhakti Yoga) bekämpft die Unwissenheit des Herzens, selbstloses Handeln (Karma Yoga) richtet sich gegen die Tendenz, Lob und Lohn zu erwarten und daran anzuhaften, Meditation (Raja Yoga) soll den rastlosen Geist bändigen. Meditation hilft, die tieferen Schichten der Unwissenheit aufzulösen, die zur Idenitfikation mit deinem Körper, deinen Stimmungen, Gedanken oder Wesenszügen führen. Tag für Tag kannst du immer neue Aspekte und Nuancen von Avidya zu durchbrechen. Jedes Mal, wenn du deine Aufmerksamkeit nach innen richtest und die tiefere Bedeutung eines Gefühls reflektierst. Aber egal, auf welcher Ebene du ansetzt. Es wird sich etwas verändern.

WIR SOLLTEN FORSCHEND HINTER DAS BLICKEN, WAS UNSERE SINNESORGANE, UNSERE VORURTEILE ODER UNSERE VOM EGO GESTEUERTEN GLAUBENSSTRUKTUREN UNS MITTEILEN.

Sitzen mit dem Selbst

Jedes Mal, wenn wenn du in einer schwierigen Situation bewusst bleibst, befreist du dich mehr. Das kann auf zig verschiedene Arten geschehen. Zum Beispiel wenn du dein Bewusstsein für deine Verbindung mit anderen Menschen schärfst, indem du besonders gut zuhörst und einen liebevollen Umgang pflegst. Du erhöhst dein Bewusstsein für dich selbst, indem du deine blinden Flecken wahrnimmst oder indem du deine Emotionen und deren Effekte auf den Körper beobachtest. Das ist nicht nur eine Schlüsseltechnik der spirituellen Praxis, sondern auch eine Selbsthilfemaßnahme.

Zum Beispiel indem sich Georg fragt: “Stimmt es wirklich, dass die Affäre meiner Frau mein Selbstgefühl beeinflusst?” Das Verhalten seiner Frau verändert nicht, wer er ist. So kann er nach vorne blicken. Wenn er wahrnimmt, wo genau in seinem Körper Traurigkeit sitzt. Durch das Hineinspüren kann er auch der Wurzel seiner Ängste auf die Spur kommen. Er erkennt, dass er Überzeugungen in sich trägt (etwa: “ich bin nicht liebenswert”) und dass diese aus der Kindheit stammen, aber nichts mit dem Jetzt zu tun haben. Dann kann er mit den Gefühlen arbeiten. Sie ausatmen oder durch positive Gedanken ersetzen und beobachten, welche Wirkung diese Techniken haben. So könnte die Selbsterforschung ihm helfen, sich darüber klar zu werden, wie er mit dem Wunsch nach einer offenen Beziehung umgehen möchte.

Avidya ist eine tief verwurzelte Gewohnheit des Geistes. Gewohnheiten kann man aber auflösen. Patanjalis Sutra über Avidya ist nicht nur eine Definition der Unwissenheit. Sondern auch der Schlüssel zur Lösung. In dem Moment des Hinterfragens beginnst du, den wundersamen Fluss des Lebens zu begreifen. Wenn du dich fragst: “Was ist die eigentliche Quelle des Glücks?”, erweiterst du deinen Fokus und gelangst über die äußerlichen Glückstrigger hinaus zum eigentlichen Glück. Durch das Streben nach der Unterscheidung zwischen Nicht-Selbst und Selbst wird sich der Schleier vielleicht vollständig heben. Dann erkennst du, dass du nicht nur der oder diejenige bist, der du glaubst zu sein, sondern ein Teil vom Großen, vom Ganzen. Hell, weit und frei.


SALLY KEMPTON ist eine international bekannte Meditationslehrerin und schreibt seit vielen Jahren im YOGA JOURNAL über Yogaphilosophie und Persönlichkeitsentwicklung. Einige ihrer Bücher wie ihr Ratgeber für Meditation liegen auch auf Deutsch vor.

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