Numerologie & Yoga: Die Zahl Drei

Unsere YOGA WORLD-Kolumnistin Denise Klier gibt euch Einblicke in die Verbindung zwischen der Numerologie und Yoga – diesmal geht es um die Zahl Drei…

Auf Sanskrit heißt die Drei „Tri“ und stellt eine Grundzahl dar. Sie steht für das Göttliche und spiegelt sich z.B. in der Trimurti, der Dreifaltigkeit von Brahman, Vishnu und Shiva. 

Dieser Zahl widmet sich sogar ein ganzer Yoga-Stil, nämlich TriYoga: Asanas, Pranayama und Mudras sind bei diesem Stil die drei tragenden Säulen. 

Auch in Asanas ist die Drei weit verbreitet. Am bekanntesten wird euch Uttitha Trikonasa (Dreieck) sein, oder Tri Pada Adho Mukha Svanasana (dreibeiniger Hund) sowie Haltungen, in denen wir ein Dreieck bilden. Janu Shirshasana (Kopf-Knie-Stellung) oder Baddha Konasana (Schmetterling) werden der Drei zugeordnet. 

Janu Shirshasana – die Kopf-Knie-Haltung

Drei in mystischen Traditionen und in der Numerologie

Sie ist und bleibt die Zahl des Glücks und des Erfolgs. So sind aller guten Dinge drei, wir klopfen drei mal auf Holz, spucken drei mal über unsere Schulter und sagen toi toi toi. Im christlichen Glauben kennen wir die Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. 

Diejenigen, die unter der Zahl 3 geboren wurden, werden gerne als Problemlöser bezeichnet. Ihr seid innovativ und findet schnell Lösungen, weil ihr über den Tellerrand hinaus denkt und einzigartig alltägliche Probleme meistert. Ihr seid optimistisch und habt eure kindliche Seite behalten.

Drei in der Astrologie

Die Zahl 3 steht für Jupiter. Menschen, die am 3., 12., 21. oder 30. eines jeden Monats geboren sind, werden dem Jupiter zugeordnet. Ihr seid ehrgeizig, diszipliniert, seid offen und euch eurer Handlungen jederzeit bewusst. Eure größte Schwäche ist, dass ihr ungern versagen wollt und dazu neigt, selbst kleine Misserfolge zu hart zu bewerten.

Drei im Buddhismus

Buddhisten glauben, dass es drei Eigenschaften gibt, die allen im Leben gemeinsam sind. Sie sind als die drei Zeichen der Existenz bekannt und heißen Dukkha (Leid), Anatta (Unpersöhnlichkeit) und Anicca (Unbeständigkeit). 

Diese drei Zeichen der Existenz sind wichtig, da ihre Überwindung Buddhisten hilft, Nibbana, das Ende des Leids, zu erlangen bzw. Leiden zu beenden.

Drei im Hinduismus

Die Trimurti oder Trideva ist die dreifache Gottheit der höchsten Göttlichkeit im Hinduismus. In ihr sind die kosmischen Funktionen der Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung als Triade enthalten, personifiziert von Brahman (dem Schöpfer), Vishnu (dem Bewahrer) und Shiva (dem Zerstörer). Interessanterweise ist im Hinduismus die Zahl drei keine Glückszahl.


Unsere YOGA WORLD-Kolumnistin Denise Klier ist Pilates und Yogalehrerin in München.

Denise findet ihr unter www.deniseklier.com und auf Instagram unter @diebienenkönigin. Dort teilt sie ihr tägliches Leben, Reisen, Yoga, Tipps und Tricks für deine Praxis und vieles mehr!


YogaWorld Journal 5/26
YogaWorld Journal 5/26

Das Neueste

Vollmondkalender 2026: So wirkt der Vollmond am 26. September im Zeichen Widder

Wann ist Vollmond?  Der nächste Vollmond am 26. September 2026 steht um 18:44 Uhr im Zeichen Widder. Welche Energien...

YOGAWALK® – Eine neue Dimension der Bewegung

Yoga geht neue Wege: Von der Matte hinaus in die Natur Was wäre, wenn Gehen mehr sein könnte als einfach...

Neurozentriertes Yoga – Teil 1: Stabilität

Was geschieht eigentlich im Nervensystem, während wir Yoga üben? Genau hier setzt neurozentriertes Yoga an. Die Neurowissenschaftlerin und Yogalehrerin...

Advaita Vedanta – Von Bewusstsein, Wahrheit und Wirklichkeit

Eine Gedankenschule nennen es die einen, eine religiöse Tradition die anderen. Für James Swartz, einen ihrer renommiertesten Lehrer, ist...

10 Minuten für mehr Energie-Flow am Morgen

Eine energetisierende morgendliche Praxis kann wie ein natürliches Stimulans wirken. Sie macht dich fit für einen produktiven Tag. Vor...

Yoga und Rheuma: Keine Angst vor Bewegung

Schonen war gestern: Heute empfiehlt die moderne Medizin sogar ausdrücklich, sich bei Rheuma bzw. rheumatoider Arthritis zu bewegen. Was...

Pflichtlektüre

Das könnte dir auch gefallen
Unsere Tipps