Welche Yogalehrer*innen Ausbildung passt zu mir?

Welche Yogalehrer Ausbildung ist die Richtige?

Viele, die schon länger Yoga praktizieren, spüren irgendwann den Wunsch, tiefer zu gehen und Yoga nicht nur zu üben, sondern zu verstehen, weiterzugeben und zu leben. Der Entschluss, eine Yoga Ausbildung zu machen, ist oft ein Meilenstein auf diesem Weg. /anzeige

Doch spätestens bei der Recherche taucht die Frage auf: Welche Yoga-Lehrer*innen Ausbildung passt eigentlich zu mir?

Das Angebot scheint endlos. 200-, 300- oder 500-Stunden-Programme, Online, vor Ort oder hybrid, berufsbegleitend, intensiv oder als Wochenendformat. Im Yoga Labor Berlin begleiten wir regelmäßig Menschen, die genau an diesem Punkt stehen. Hier zeigen wir dir, worauf du achten kannst, um die Ausbildung zu finden, die wirklich zu dir und deinem Leben passt.

1. Deine Motivation: der wichtigste Ausgangspunkt

Bevor du dir verschiedene Anbieter ansiehst, lohnt sich ein Blick nach innen. Frage dich: Warum möchte ich eine Yoga Ausbildung machen?

  • Möchtest du hauptsächlich deine eigene Praxis vertiefen?
  • Oder willst du als Yogalehrer*in unterrichten und Yoga an andere weitergeben?
  • Geht es dir um persönliche Entwicklung oder um eine berufliche Weiterbildung?

Deine Motivation bestimmt, welche Ausbildung am besten zu dir passt und wie intensiv sie sein sollte.

2. Ausbildungsformate: Online, vor Ort oder hybrid

Inzwischen gibt es viele Wege, Yogalehrer*in zu werden und jede Methode hat da ihren eigenen Charakter:

  • Online-Ausbildung: Ideal, wenn du berufsbegleitend, flexibel und in deinem eigenen Rhythmus lernen möchtest. Du kannst von zu Hause aus studieren und sparst Zeit und Kosten.
  • Vor-Ort-Ausbildung: Perfekt für alle, die Wert auf persönliche Begegnung, direkte Korrekturen und gemeinsames Üben im Studio legen.
  • Hybrid-Modelle: Eine Kombination aus Online-Unterricht und Präsenzwochenenden – für viele die ideale Balance aus Flexibilität und Praxisnähe.

Im Yoga Labor Berlin sehen wir, dass besonders hybride Modelle beliebt sind, weil sie beides verbinden: Selbststudium und persönliche Begleitung.

Welche Yogalehrer Ausbildung ist die Richtige

3. Stundenumfang & Level: 200, 300 oder 500 Stunden?

Die gängigsten Formate sind international anerkannt und richten sich nach den Standards der Yoga Alliance (AYA):

  • 200-Stunden-Ausbildung (RYT 200): Eignet sich besonders als Einstieg ins Unterrichten und ist geeignet für Anfänger*innen sowie alle, die sich fundiertes Grundwissen wünschen und ihre Praxis vertiefen möchten.
  • 300-Stunden-Ausbildung (RYT 500): Aufbauend auf der 200-Stunden-Ausbildung. Ideal für Yogalehrer*innen, die ihr Wissen vertiefen oder spezialisieren wollen.
  • Fortbildungen & Weiterbildungen: Themenkurse (z. B. Yin Yoga, Pränatal Yoga, Anatomie) sind perfekt, um sich als Yogalehrer*in weiterzuentwickeln.

Achte bei der Wahl darauf, dass das Programm zertifiziert und anerkannt ist, zum Beispiel über die Yoga Alliance. So wird dein Abschluss international respektiert und kann dir beruflich neue Türen öffnen.

4. Intensiv, berufsbegleitend oder Wochenende?

Auch die Dauer und Struktur spielen eine wichtige Rolle:

  • Intensivausbildungen dauern oft nur wenige Wochen oder Monate und sind sehr kompakt. Ideal, wenn du dich voll und ganz auf Yoga konzentrieren möchtest.
  • Berufsbegleitende Ausbildungen ziehen sich meist über mehrere Monate. Du lernst regelmäßig abends oder an Wochenenden. Perfekt, wenn du deinen Alltag beibehalten willst.
  • Wochenend- oder Werktagskurse bieten dir Planbarkeit und Routine.

Je nach Lebensphase und Energielevel kann das eine oder andere Format besser zu dir passen.

5. Yoga-Stile und Schwerpunkte

Nicht jede Ausbildung ist gleich und das ist gut so! Je nach Yoga-Stil variiert der Fokus:

  • Hatha Yoga: Traditionell, körperorientiert, fundiert, zugänglich für Einsteiger*innen.
  • Vinyasa / Flow Yoga: Dynamisch, kreativ, fließend, für alle, die Bewegung und Atmung verbinden möchten.
  • Yin Yoga: Ruhig, regenerativ und meditativ.
  • Ashtanga, Kundalini, Iyengar, Restorative Yoga – jede Richtung hat ihre eigene Energie und Methodik.

Wenn du dir unsicher bist, welcher Stil dich langfristig begleitet, besuche unterschiedliche Klassen und spüre, welcher Stil dich persönlich inspiriert.

6. Qualität, Zertifizierung und Seriosität

Eine seriöse Yoga Ausbildung erkennst du an klaren Strukturen und Transparenz:

  • Zertifikat: Wird ein offizielles Zertifikat ausgestellt (z. B. “Yoga Alliance Certified”)?
  • Lehrplan: Sind die Inhalte offen einsehbar, inklusive Stundenverteilung und Themen?
  • Ausbilder*innen: Welche Erfahrung bringen sie mit, sowohl als Lehrende als auch als Praktizierende?
  • Anerkennung: Ist der Anbieter bekannt und hat positive Erfahrungsberichte?

Frage ruhig nach, wenn dir etwas unklar ist. Seriöse Anbieter nehmen sich Zeit für deine Fragen. So wie wir im Yoga Labor Berlin.

Yogalehrer*innen Ausbildung

7. Persönliche Passung und Energie

Neben allen Fakten ist eines entscheidend: Wie fühlst du dich mit dem Anbieter? Eine Yogalehrer*in-Ausbildung ist mehr als nur eine Weiterbildung. Sie ist eine persönliche Reise.

Wenn du beim ersten Gespräch oder beim Probetermin merkst, dass du dich wohlfühlst, Vertrauen hast und die Werte mit deinen eigenen übereinstimmen, dann bist du wahrscheinlich am richtigen Ort.

8. Kosten, Dauer und Investition

Yoga-Ausbildungen unterscheiden sich stark im Preis – abhängig von Stundenumfang, Format und Anbieter. Eine 200-Stunden-Ausbildung kostet meist zwischen 2.000 und 3.500 €, eine 300-Stunden-Vertiefung entsprechend mehr.

Wichtig: Betrachte die Ausbildung als Investition in dich selbst. Nicht nur finanziell, sondern auch in Zeit und Energie. Eine gute Ausbildung begleitet dich ein Leben lang.

Fazit: Die passende Yoga Ausbildung ist so individuell wie du

Die beste Yoga-LehrerInnen Ausbildung ist nicht die teuerste, nicht die längste und auch nicht die, die alle anderen machen, sondern die, die zu deinen Zielen, deinem Alltag und deinem Herzen passt.

Ob du online, vor Ort oder hybrid lernen möchtest, ob du Einsteiger*in oder Fortgeschritten*er bist – im Yoga Labor Berlin helfen wir dir gerne dabei, den richtigen Weg zu finden.

Wenn du dich fragst, welche Ausbildung zu dir passt oder welche Formate wir empfehlen, kontaktiere uns gerne. Gemeinsam finden wir heraus, was dich auf deinem Yoga-Weg wirklich stärkt.

Mehr Info:
Online-Ausbildung www.yoga-ausbildung.online 
Vor Ort Ausbildung in Berlin: www.yogalaborberlin.de

Das neue YOGAWORLD JOURNAL ist da! Titelthema “Wahrheit”

Heft-Beitrag 01-2026 YOGAWORLD JOURNAL - 2

Das neue YOGAWORLD JOURNAL ist ab sofort im Handel und in unserem Online Shop erhältlichDiese Themen erwarten dich …

Titelthema “Wahrheit”

Wie wir jenseits von individuellen und scheinbaren Wahrheiten zueinander finden können

Vielleicht war Wahrheit noch nie ein so unsicherer Begriff wie in Zeiten von virtueller Realität, Deep-Fakes und unverhohlenen Lügen im politischen Diskurs. Aber was verstehen wir überhaupt unter Wahrheit? Etwas Absolutes, Erhabenes, eine höhere Wahrheit? Das Faktische, Tatsächliche, Reale? Oder den subjektiven Raum der eigenen, inneren Wahrheit? 

Wir haben uns auf die Suche gemacht: im zwischenmenschlichen Miteinander, in der Yogaphilosophie und im Advaita Vedanta. Denn das Nachdenken über Wahrheit hat nicht nur viel mit unserer Zeit, sondern auch sehr viel mit Yoga zu tun: Es geht um Selbstreflektion, um Erkenntnis und um die Frage, wie wir in Verbindung kommen können. Miteinander, mit uns selbst und mit dem ganzen, großen, vielgestaltigen Leben.

blick in den spiegel, wahrheit symbolbild
Foto: Vince Fleming via Unsplash

Außerdem in dieser Ausgabe:

  • STREITTHEMA AGGREGATOREN: Interview mit Moritz Ulrich
  • KOORDINATION FÖRDERN: Neurozentriertes Yoga Teil 2 – von Dr. Svenja Borchers
  • KATONAH YOGA: Üben, um bei sich anzukommen – mit Steffi Grube
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Katonah-Yogalehrerin Steffi Grube zeigt einen yogischen “Neujahrsputz” für Körper und Geist. Foto: Hanna Witte
  • GARUDASANA FLOW: Varianten der Adlerhaltung für mehr Stabilität – mit Lena Jungmann
  • SOMATISCHES YOGA: Eine Spurensuche zu den Pionierinnen dieser Praxis – von Dr. Laura von Ostrowski
  • KEINE ANGST VOR BEWEGUNG: Wie Yoga bei Rheuma unterstützen kann
  • SCHÜTTELN: Die Körperweisheit hinter einer ungewöhnlichen Praxis
  • PANCHAKARMA: Das erwartet dich bei der Königskur des Ayurveda
  • YOGI-HOROSKOP 2026: Deine Sterne im Merkurjahr

… und vieles mehr.

Jetzt bestellen!

Energievorschau Januar 2026 – mit Stirnlampen in die Dunkelheit

Medium Kristina Sacken Energieausblick

An dieser Stelle gibt euch Medium Kristina Sacken, die eng mit der geistigen Welt verbunden ist, regelmäßig einen Energieausblick für den jeweils kommenden Monat. Dabei channelt sie extra für unsere YogaWorld Community …

Text: Kristina Sacken / Titelbild: Alicia Minkwitz

Der Januar fühlt sich nicht an wie ein klassischer Neustart. Eher wie ein Aufbruch in der Nacht. Du stehst da mit Stirnlampe, irgendwo zwischen Winterkälte und innerer Wachheit, und du merkst: Ich sehe noch nicht viel – aber ich bin bereit. Es ist fast heiter, wie die geistige Welt mir das zeigt. Nicht hektisch, nicht dramatisch. Eher wie eine kleine, gut ausgerüstete Forschungsgruppe: wir schauen uns an, wir stimmen uns ab, wir besprechen die Route. Und während draußen noch Dunkelheit ist, wird innen etwas sehr klar.

Klären, welche Wege Sinn ergeben

Dieser Monat will nicht, dass du dich nach vorne wirfst. Er will, dass du dich ausrichtest. Im Januar geht es nicht darum, das Ziel schon zu sehen – sondern darum, zu wissen, wohin du überhaupt gehen willst. Die geistige Welt zeigt mir dieses Bild so deutlich: Wir kommunizieren, wir klären, wer noch mitgeht, welche Ausrüstung uns gut tut, welche Wege Sinn ergeben. Man spürt dabei diese Mischung aus Leichtigkeit und Fokus: ein bisschen Schmunzeln über uns selbst, und gleichzeitig ganz genau wissen: Das hier ist wichtig.

Der Januar ist der Moment, in dem du dein Licht bewusst anschaltest – nicht als Show, sondern als Entscheidung. Du gehst los, obwohl du noch keine Sicht hast. Und genau das ist Führung.

Lass los, was du getragen hast

Und dann kommt im Januar noch ein zweites Bild, das man nicht vergisst. Es ist brutal ehrlich: Jesus am Kreuz. Die geistige Welt zeigt ihn mir nicht als religiöse Botschaft, sondern als Symbol – für das, was wir zu lange getragen haben. Für das, was uns beschwert hat. Für das, womit wir mitgelitten haben. Und ja – auch für das, womit wir uns selbst gefoltert haben, in Beziehungen, in Erwartungen, in innerer Härte. Im Januar reißen wir dieses Kreuz aus der Verankerung. Wir lassen es noch nicht einfach fallen. Wir tragen es. Wir schleppen es ein Stück. Aber es ist nicht mehr festgenagelt in unserem Leben. Das ist der Moment, in dem du erkennst: Das, was ich da trage, gehört nicht mehr zu mir – auch wenn es mir einmal viel bedeutet hat.

Erkenne dein Licht

Der Januar ist also ein Monat, in dem du zwei Dinge gleichzeitig machst: Du ordnest dich innerlich – und du löst alte Verankerungen. Du klärst deine Route – und du erkennst welches Kreuz du nicht mehr tragen willst. Und du tust das nicht mit Druck, sondern mit einer Art stiller Souveränität. Du bist heiter, aber fokussiert. Du bist noch im Dunkeln, aber nicht verloren. Denn du hast Licht. Und du hast dich.

Wenn du diesen Monat gut nutzt, dann nicht, indem du mehr tust – sondern indem du bewusster wirst. Kommuniziere klar. Stimme dich ab. Wähle deine Ausrüstung. Und nimm das Kreuz ernst, das sich zeigt: nicht, um dich damit zu identifizieren – sondern um es aus der Verankerung zu lösen. Der Januar verlangt keine Sicht. Er verlangt Präsenz. Und das ist manchmal die größte Kraft.

Wenn du tiefer eintauchen möchtest, lade ich dich ein, mein Jahres-Channeling 2026 im Podcast “Mit Herz und Verstand” zu hören (siehe unten). Dort spreche ich ausführlich über die großen Kräfte dieses Jahres, über das Bild der göttlichen Führung, über Verkörperung, Beziehung und innere Migration – und darüber, wie du dich inmitten all dieser Bewegungen klar, geerdet und verbunden ausrichten kannst. Du findest den Podcast auf allen gängigen Plattformen oder unter kristinasacken.com


Für dein neues Jahr: Die Mediale Ausbildung

Wenn du dieses Vertrauen nicht nur spüren, sondern bewusst leben möchtest, beginnt im neuen Jahr meine Mediale Ausbildung. Sie ist eine tiefgehende Reise zu deiner inneren Führung und Klarheit – und zeigt dir, wie du deine mediale Wahrnehmung sicher, präzise und alltagstauglich nutzen kannst.

Du lernst, Energien zu lesen, Botschaften einzuordnen, deine Intuition als Kompass zu nutzen und deine Verbindung zur geistigen Welt zu stabilisieren. Gerade jetzt, in diesem Dezemberlicht, spüren viele Menschen: Ich bin bereit dafür.

Mehr Infos: kristinasacken.com/mediale-ausbildung


Außerdem lade ich dich ein, die Morgenmeditation 2 Wochen kostenfrei auszuprobieren. Es ist mein Geschenk an dich, damit du dich getragen, verbunden und klar durch diesen Monat bewegen kannst.

YogaWorld-Special:
Teste die Morgenmeditation jetzt 2 Wochen kostenfrei

kristinasacken.com/2wochengratis
CODE: YOGAWORLD


Mit Herz und Verstand — Kristinas Podcast

Kristina Sacken Podcast Cover "Mit Herz und Verstand"

In meinem Podcast Mit Herz und Verstand findest du jede Woche:

  • Aktuelle kollektive Energie-Updates
  • Channelings aus der geistigen Welt
  • Praktische Tipps für die Integration medialer Impulse im Alltag

Gleich reinhören auf kristinasacken.com/podcast-mitherzundverstand


Über Kristina Sacken

Kristina Sacken Portrait
Foto: Franziska Krois

Kristina Sacken ist Medium, Juristin und Politologin und gründete die Kristina Sacken Akademie, in der sie seit über zehn Jahren Menschen begleitet, ihre mediale Wahrnehmung zu entdecken und zu stärken.

Ihre Arbeit verbindet intuitive Führung mit moderner Psychologie, klarer Sprache und geerdeter Praxis. In ihrer täglichen Morgenmeditation, ihren Ausbildungen und in ihrem Podcast „Mit Herz und Verstand“ öffnet sie Räume für Klarheit, Präsenz und die Verbindung zur geistigen Welt.

Mehr erfahren auf kristinasacken.com und auf Insta @kristinasacken / @mediale_akademie

Licht im Dunkeln finden – eine Yogapraxis zur Wintersonnenwende

Noch werden die Tage kürzer, aber schon am 21. Dezember ist Wintersonnenwende und das Licht kehrt zurück. Diese winterliche Sequenz von Daniela Mühlbauer begleitet dich mit Asanas, ruhiger Meditation und ausgleichendem Pranayama beim Loslassen des Alten und bereitet dich darauf vor, das neue Licht in deinem Leben willkommen zu heißen.

Sequenz: Daniela Mühlbauer / Fotos: Carolin Krüger / Outfit: OGNX

Die Bedeutung der Wintersonnenwende am 21. Dezember:

In vielen Kulturen gilt die Wintersonnenwende als eine Zeit der Reflexion, Transformation und inneren Einkehr: Während die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht, wird zugleich das Versprechen von Licht immer spürbarer. Indem wir uns auf physischer und spiritueller Ebene mit diesem Übergang auseinandersetzen, können wir alte Muster erkennen und Platz für Erneuerung und Transformation schaffen. Dabei wird erfahrbar, dass die Dunkelheit ebenso notwendig ist wie das Licht und dass beide in einem ständigen Kreislauf von Vergänglichkeit und Wiedergeburt miteinander verbunden sind.

Noch mehr zu den verschiedenen Jahreskreisfesten erfährst du hier.

Yogasequenz für die Wintersonnenwende

Wenn du diese Sequenz mit Musik üben willst, findest du hier eine passende Playlist zur Praxis von Daniela Mühlbauer: jetzt anhören!

Ankommen und Stille finden

1. Meditation: Licht in der Dunkelheit

Richte dir eine bequeme Sitzhaltung ein, gerne etwas erhöht auf einem Kissen oder Block. Schließe die Augen und komme erst mal an. Dann richte die Aufmerksamkeit auf den Atem und lasse ihn allmählich tiefer und gleichmäßiger werden. Stelle dir vor, du sitzt in völliger Dunkelheit. Nimm die Dunkelheit als eine sanfte, beruhigende Umarmung wahr. Sie lädt dich ein, voll und ganz bei dir anzukommen. Dann beginnst du, ein kleines Licht in deinem Herzen zu visualisieren, das langsam, mit jedem Atemzug heller wird, bis es deinen gesamten Körper und den Raum um dich erhellt. Beende die Meditation mit einer Geste der Dankbarkeit: Die Dunkelheit ist eine Quelle der Kraft, ohne die Licht nicht erfahren werden kann. (5–10 Minuten)

2. Nadi Shodhana Pranayama

Die Wechselatmung hilft, energetisch ins Gleichgewicht zu kommen. In unserem Fall heißt das: eine Balance von Dunkelheit und Licht zu finden. Verschließe hierfür mit dem Ringfinger deiner rechten Hand das linke Nasenloch und atme durch das rechte Nasenloch ein. Wechsle nun die Seite: Verschließe mit dem Daumen das rechte Nasenloch, öffne das linke und atme hier aus. Atme links wieder ein, wechsle die Fingerhaltung, dann atme rechts aus und wieder ein. Fahre in diesem Wechsel ruhig und konzentriert fort. (5 Minuten)

Die Dunkelheit begrüßen

3. Balasana – Kindhaltung

Setze dich auf die Fersen und öffne deine Knie leicht nach außen. Lege Oberkörper und Stirn nach vorne ab (gerne auch unterstützt von Kissen oder Bolster) und die Arme neben deinen Beinen nach hinten. Lasse die Stirn bewusst sinken und entspanne die Nackenmuskulatur. Vertiefe ein Gefühl von Einkehr und Erdung: Spüre den Boden unter dir und komme ganz bei dir, in deinem Körper, in diesem Moment an. (5–10 Atemzüge)

4. Balasana mit Seitbeuge

Strecke deine Arme nach vorne aus und wandere mit Händen und Oberkörper nach rechts, bis du eine sanfte Dehnung in der linken Flanke spürst. Lege deine Stirn wieder ab und lasse beide Schultern sinken. Weite dabei bewusst den Herzraum und deine Rippen. Spüre, wie du in die Dunkelheit eintauchst, in ihre Ruhe und Stille. (5 Atemzüge, dann Seitenwechsel)

5. Anahatasana – Herzöffner im Vierfüßlerstand

Komme in den Vierfüßlerstand und richte dein Becken senkrecht über den Knien aus. Wandere mit den Händen nach vorn, lege Stirn oder Kinn am Boden oder auf einem Kissen ab und lasse deinen Brustkorb sanft sinken. Weite dein Herz zur Erde hin und werde mit jeder Ausatmung weich. Erlaube dir, in die Tiefe zu gehen, und vertraue darauf, dass in der Dunkelheit neue Kraft erwächst. (5–10 Atemzüge)

6. Einbeiniger Frosch

Lege dich flach auf den Bauch. Stütze dann zunächst deinen linken Unterarm quer vor deiner Brust auf. Finde die angemessene Intensität: Je dichter der Arm am Oberkörper liegt, desto intensiver wird die Übung. Beuge nun das rechte Knie, lege die rechte Hand an den Spann des rechten Fußes und ziehe behutsam die Ferse Richtung Po. Um deinen unteren Rücken zu schützen, schiebst du dabei aktiv deine rechte Hüfte gegen die Matte. (5 Atemzüge, dann Seitenwechsel)

Dein inneres Licht erwecken

7. Adho Mukha Shvanasana – herabschauender Hund

Verwurzle im Vierfüßler beide Hände bewusst am Boden und aktiviere die Schultern, bevor du das Becken nach hinten und oben in den herabschauenden Hund schiebst. Die Beine müssen nicht gestreckt sein, arbeite stattdessen lieber daran, deiner Wirbelsäule Länge zu verleihen. Verteile das Gewicht möglichst gleichmäßig auf allen vier Punkten am Boden. So schenkt dir die Haltung Stabilität und Balance – zwischen Erde und Himmel, Dunkelheit und Licht.

8. Hoher Ausfallschritt mit Rückbeuge

Ziehe aus dem Hund deinen linken Fuß nach vorne zwischen die Hände, richte den Oberkörper auf und hebe die Arme. Bewege dein Schambein sanft nach oben, lass die Hüften sinken und schiebe deine rechte Ferse nach hinten. Richte dein linkes Knie mittig über den Zehenspitzen aus und weite deine Brust sanft nach oben. Einatmend kannst du die Herzöffnung vertiefen, ausatmend dein vorderes Knie etwas tiefer beugen: Kraft und Erdung über die Beine, Raum und Weite im Herzen.

9. Hoher Ausfallschritt mit Umarmung

Bringe nun die Energie zu deinem Herzzentrum, indem du die Arme sanft um Brust und Schultern legst und deinen Rücken rundest. Beuge dabei sanft dein hinteres Knie und atme bewusst und tief aus. Mit der Einatmung kannst du zurückkommen zum Ausfallschritt mit gehobenen Armen (8) und dann einige Male im Atemrhythmus zwischen den beiden Haltungen hin- und herfließen. Spüre, wie dabei deine Energie zirkuliert.

10. Stehende Rückbeuge

Mache die Schritthaltung etwas enger und strecke beide Beine. Verschränke die Hände hinter dem Rücken, rolle die Schulterblätter zueinander und die Oberarme nach außen. Schiebe den großen Zeh des vorderen Fußes fest gegen die Matte, ziehe dein Brustbein nach oben und hebe den Blick. Spüre, wie das Licht in deinem Inneren zu strahlen beginnt. In ihm liegt Energie und Entschlossenheit, das Neue mit offenem Herzen zu begrüßen.

11. Pyramide mit Schulteröffner

Aus der Rückbeuge mit hinter dem Körper gefalteten Händen senkst du nun den Oberkörper lang gestreckt über dein vorderes Bein. Hebe dabei behutsam die Arme und achte darauf, dein Herz nach vorne zu ziehen, ohne die Stabilität in den Beinen zu verlieren. Gehe lieber weniger tief in die Vorwärtsbeuge, dafür aber stabil und mit weitem Herzen.

12. Tanzender Krieger – Seitbeuge

Richte den Oberkörper mit einer Einatmung wieder auf, löse die Hände und wende dich zum langen Mattenrand. Dabei beugst du dein vorderes Knie, drehst den hinteren Fuß und setzt ihn flach auf die Matte. Strecke deine Arme auf Schulterhöhe zu den Seiten aus (Krieger 2). Mit einer Einatmung bewegst du die Arme wie Windmühlenflügel noch oben und hinten. Die rechte Hand liegt am hinteren Bein auf, der linken Arm zieht über den Kopf nach hinten in die Länge.

13. Wild Thing

Löse den tanzenden Krieger auf und setze dich auf die Matte. Strecke dein linkes Bein lang nach vorn aus, stelle den rechten Fuß auf und setze deine linke Hand hinter deinem Rücken auf die Matte. Mit einer Einatmung hebst du das Becken und streckst den rechten Arm über dem Kopf nach hinten. Stelle dir vor, wie du die Energie nach oben hin strahlen lässt. Vorsicht: Taste dich zunächst behutsam an diese intensive Herzöffnung heran. Je weiter rechter Fuß und linke Hand voneinander entfernt sind, desto einfacher ist sie.

Anschließend wiederholst du Übung 7–13 mit dem rechten Bein vorn.

Dein Licht strahlen lassen

14. Ushtrasana – Kamel

Auch dieser intensiven Rückbeuge, dem Kamel, solltest du dich vorsichtig annähern. Lege dazu im Kniestand beide Hände ans Kreuzbein, rolle die Schultern nach hinten und ziehe die Ellenbogen sanft zueinander. Aktiviere kraftvoll die Oberschenkel und den Beckenboden. Aus dieser stabilen Basis heraus hebst du einatmend dein Brustbein und bewegst dich von dort langsam und behutsam so weit in die Rückbeuge, wie es gut für dich ist. Wenn es mühelos möglich ist, kannst du die Hände an die Fersen legen. Spüre die Kraft in den Beinen und erlaube dem Feuer, in dir aufzusteigen.

15. Virasana – Fersensitz

Löse das Kamel behutsam auf und entspanne einige Atemzüge lang in der Stellung des Kindes. Dann spürst du im Fersensitz nach. Dabei kannst du gerne auch erhöht auf einem Bolster sitzen. Lege deine Hände auf Bauch und Herz, schließe deine Augen und spüre, wie sich die Energie in deinem Körper ausbreitet. Was kannst du hier wahrnehmen? Was ist gerade da?

16. Supta Virasana – liegender Held

Wähle für diese Übung unbedingt eine Variante, in der du mühelos loslassen kannst: Setze dich gerne erhöht auf einen Block oder eine andere Unterlage, sodass du ohne Spannungsgefühl in den Knien zwischen deinen gerade nach hinten zeigenden Füßen sitzen kannst. Von dort aus legst du dich vorsichtig nach hinten ab. Ist deine Sitzfläche erhöht, brauchst du auch eine Erhöhung für den Rücken, am besten eine Schräge, zum Beispiel ein Bolster, das am Kopfende auf Blöcken liegt. Baue die Unterlage so hoch, dass du wirklich ankommen kannst und die Schwerkraft dir hilft, deine Vorderseite zu öffnen. (5–10 Atemzüge)

Licht und Dunkelheit zusammenbringen

17. Scheibenwischer-Twist

Stütze deine Hände im Sitzen locker hinter deinem Rücken ab. Stelle deine Füße etwa mattenbreit und beginne mit einer Ausatmung die Knie wie einen Scheibenwischer hin und her zu bewegen. Spüre, wie du dabei nach all den Rückbeugen deine Hüften und die gesamte Wirbelsäule lockerst und mobilisierst. Werde mit jedem Atemzug innerlich ruhiger und nimm wahr, wie sich wärmende Energie in dir ausbreitet.

18. Pashchimottanasana – sitzende Vorwärtsbeuge

Strecke deine Beine nach vorn aus und lass deinen Oberkörper mit einer Ausatmung lang nach vorne schmelzen. Hier geht es nicht darum, wie tief du nach vorne kommst, sondern vielmehr darum, die ausgleichende Vorwärtsbeuge dafür zu nutzen, dir selbst ein Stück näherzukommen. Wenn du magst, unterstützt du dich dabei mit einem längs vor dir liegenden Bolster und/oder Kissen und Decken. Schließe die Augen und tauche wieder ein in die wohlige Dunkelheit, in der dein inneres Licht zu Hause ist. (10 tiefe Atemzüge)

19. Happy Baby

Lege dich anschließend wieder behutsam auf den Rücken. Winkle beide Beine an und greife mit deinen Händen nach den Außenkanten deiner Füße. Alternativ hältst du deine Waden. Lass deine Knie Richtung Achselhöhlen sinken und erde dich vom Steiß bis zum Kopf. Werde mit jeder Ausatmung weicher und lasse die Anstrengung deiner Praxis mehr und mehr los. (10 tiefe Atemzüge)

20. Shavasana – Entspannung im Liegen

Beende die Sequenz mit tiefer Ruhe und Stille. Packe dich warm ein und erlaube deinem Körper und Geist, das Gleichgewicht zwischen Dunkelheit und Licht zu integrieren und einen tiefen Zustand der Erneuerung zu finden. (mind. 5 Minuten)


Daniela Mühlbauer ist Advanced Yoga Teacher, Tanzkünstlerin und Sozialpädagogin aus München. Sie bildet Yogalehrende aus und bietet neben festen Klassen auch Workshops und Retreats für Vinyasa Yoga, Yoga Flow Dance, sowie Mantra Circles an. Mehr Info unter danielamuehlbauer.de oder auf Insta @daniela.muehlbauer 

Tipp: Auch Danielas “Guide Yourself Home” 4-Wochen-Programm passt wunderbar zum Jahresabschluss:

Astrologie: So wirkt der Dezember-Neumond im optimistischen Schützen

Wann ist Neumond? Den nächsten Neumond erwarten wir am 20. Dezember 2025. Um 02:43 Uhr steht er im Zeichen Schütze. Welche Energien jetzt wirken und wie du diese am besten für dich nutzen kannst, erfährst du weiter unten im ArtikelHier ist eine Übersicht aller Neumonde 2025, alle Daten mit Uhrzeit, Sternzeichen sowie einige Tipps für die Arbeit mit der Neumondenergie.

Titelbild: Alan Phillips von Getty Images via Canva

Der Mond übt schon seit Tausenden von Jahren eine starke Faszination auf die Menschheit aus. Immerhin regelt er mit seiner Kraft die Gezeiten und nimmt auch bei manchen Menschen Einfluss auf das Schlafverhalten. Er gilt als Symbol für weibliche Energie, Weisheit und Intuition. Die bewusste Auseinandersetzung mit den verschiedenen Mondphasen hilft dabei, dich mehr mit dir, der Erde und dem Kosmos zu verbinden.

Nutze die Neumondenergie, um deinen Fokus und deine Ziele neu zu setzen oder aufzufrischen. Öffne dich neuen Ideen und Projekten. Hier findest du Inspiration für dein Neumond-Ritual.

Neumond 2025
Foto: Katrin-Bolovtosva via Canva

29. Januar 2025: Neumond im Wassermann

Um 13:35 Uhr: Der erste Neumond des Jahres findet im Luftzeichen Wassermann statt. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um deine Intentionen für die kommenden Monate zu setzen und deine Ziele klar zu formulieren.

Die vorangegangene Steinbock-Energie hat uns einen klaren und fokussierten Blick beschert. Dadurch haben wir die Dinge realistisch gesehen und eingeordnet. Nach dieser strukturierten und eher dunklen Zeit bringt der Wassermann mehr Leichtigkeit mit sich. Er lädt uns ein, den Blick weiter werden zu lassen und offen nach vorne zu gehen. Der Wassermann hilft uns, Visionen zu erkennen und Neues anzunehmen. Frage dich daher:

Wo kann ich Kontrolle abgeben?” Bist du bereit, den kommenden Monaten mit offenen Armen entgegenzugehen?

Die Themen rund um Wandel, Veränderung und Dynamik sind mit Pluto im Wassermann generell prägende Faktoren in diesem Jahr. Es findet der Übertritt in eine neue Ära mit technischen Entwicklungen, gemeinschaftlichen Verantwortungen und neuen Machtverhältnissen statt. Eine ziemlich herausfordernde Zeit für alle, die gerne an ihren gewohnten Strukturen festhalten und die Kontrolle behalten.

Neumond 2025
Januar Wassermann: Herzöffner
Foto: Elina Fairytale via Canva

Nutze daher den Neumond und seine Energie, um leichter in diese dynamische Zeit einzutreten. Wandel ist unvermeidbar. Daher hilft es, offen und neugierig zu bleiben, frei nach dem Motto: “Open your mind”!

Dabei kann dich auch deine Yogapraxis unterstützen. Schaffe dir mit erdenden Asanas eine haltgebende Basis, um voller Mut und Vertrauen dein Herz zu öffnen und dem Leben zu vertrauen.

28. Februar 2025: Neumond in den Fischen

Um 01:44 Uhr findet der Neumond in den Fischen statt. Dieses Mondereignis ist sehr kraftvoll und fordert dich dazu auf, deine Ängste zu ergründen und aufzulösen. Lass deine perfektionistischen Ansprüche los und gib dich, wie ein Fisch im Wasser, deiner Intuition und dem Vertrauen in das Leben hin.

Die Fische-Saison leitet eine empfindsame und verträumte Zeit ein. Themen wie Urvertrauen, Kreativität und Spiritualität sind in dieser Zeit besonders präsent. Wie ein Fisch in die tiefen und dunklen Regionen eines Gewässers taucht, erkunde auch du die Tiefen deines Unterbewusstseins. Nimm dabei ganz bewusst wahr, auf welche Glaubenssätze, Empfindungen und Ängste du stößt. Wo engst du dich selbst in deinem Leben ein und wo wirst du von dir selbst zurückgehalten?

Nimm diese Erkenntnisse wahr und lass sie anschließend wie von einer Strömung davontragen. Vertraue auf dich, deine Bedürfnisse und den Fluss des Lebens.

Spiritualität, Kreativität
Foto: irynakhabliuk via Canva

Fische sind sehr kreative und spirituelle Wesen. Daher ist es gut möglich, dass du den Drang verspürst, dich neuen Projekten zu widmen. Der Frühling steht vor der Tür und es ist Zeit dich den Farben und schönen Dingen des Lebens zu öffnen.

Mars direktläufig

Dabei können dich auch die Energien des direktläufigen Mars unterstützen. Seit dem 24.2. bringt Mars mehr Bewegung in unser Leben und weckt uns aus dem Winterschlafmodus auf. Er sorgt dafür, dass unsere Gefühlswelt wieder in Schwung kommt und wir den Mut finden, Situationen oder Aufgaben anzupacken, die uns in den letzten Wochen noch unerreichbar schienen. 

Nimm diese frische Energie mit in deine Yogapraxis und lass dich, wie ein Fisch durchs Wasser, von deiner Intuition durch die Bewegungen tragen. Sei frei und fließend auf deiner Matte, sodass die Abfolge fast schon tänzerisch wirkt. Gestalte die Praxis so, wie du durch dein Leben gehen möchtest.

29. März 2025: Neumond im Widder

Um 11:57 Uhr findet der erste Neumond im astrologischen Venus-Jahr statt, das am 20.März begonnen hat. Der Neumond im Widder läutet als erster Archetyp im Tierkreiszeichen den Frühling und den Start für ein weiteres Kapitel in deinem Leben ein. Gleichzeitig beendet eine partielle Sonnenfinsternis die beim letzten Vollmond eingeleitete Eclipse-Saison.

partielle Sonnenfinsternis
Foto: Sandra Dans via Canva

Waren die letzten zwei Wochen emotional aufwühlend? Kein Wunder, denn ausgelöst von der Mondfinsternis werden häufig Themen an die Oberfläche gebracht, die wir lieber im Verborgenen lassen wollen. Die Eclipse-Saison fordert uns auf, genauer hinzusehen, Veränderungen einzuleiten und uns von negativen Einflüssen zu verabschieden.

Die Sonnenfinsternis bereitet dich nun auf neue Ereignisse und Erlebnisse vor. Jetzt hast du wieder genug Kraft, um dich zu öffnen. Dabei geht es bei diesem Neumond gar nicht darum, konkrete Pläne und Ziele zu manifestieren – öffne dich einfach für dein Leben. Unterstützt von diesem Ereignis und der feurigen Widder-Energie wirst du intuitiv spüren, was du tun möchtest und was nicht. 

Deine Yogapraxis kann dich dabei unterstützen. Dazu bieten sich Herzöffner an, die die Hingabe an das Leben symbolisieren.

27. April 2025: Neumond im Stier

Um 21:31 Uhr steht der Neumond im Stier. Die erdende Energie des Stier-Neumonds lädt dich dazu ein, dich damit zu beschäftigen, was (Selbst-)Sicherheit und Kreativität für dich bedeuten. Finde deine innere Stabilität und deine Kraft durch deinen Selbstausdruck und dich wird so schnell nichts erschüttern können. Wie kommst du am besten in deine Power? 

Bedenke aber auch, dass weniger oft mehr ist: zu viel Kraft und Anstrengung kann dich auch unflexibel werden lassen. Versteife dich nicht und vermeide übermäßigen Perfektionismus. Eine Meditation oder ein Ritual können dir dabei helfen, alte Meinungen und Überzeugungen zu hinterfragen und all das aufzulösen, was dir nicht mehr dient.

Foto: redonion1515 von Getty Images Sinature via Canva

Stiere gehören zum Element Erde und sind für ihre Ausgeglichenheit und Loyalität, aber auch für ihre Sturheit bekannt. Wo könntest du einen Ausgleich brauchen? Wo lohnt sich vielleicht etwas mehr Beharrlichkeit und Standfestigkeit? Und wo darfst du lernen, ein bisschen mehr loszulassen?

Wenn du möchtest, nimm diese Fragen mit in deine Yogapraxis. Vielleicht übst du heute deine Core-Stabilität, deine Balance oder du praktizierst Grounding.

27. Mai 2025: Neumond im Zeichen Zwillinge

Um 05:02 Uhr steht der Neumond im Luftzeichen Zwilling. Die Zwillingsenergie bringt Neugierde, Offenheit und eine frische Brise Leichtigkeit mit und macht damit diesen Neumond zu einer perfekten Gelegenheit für einen Reset. Vor allem das Thema Kommunikation wird jetzt besonders relevant und birgt unter dem Einfluss des spielerischen und manchmal etwas vorlauten Zwilling auch das Potenzial für Missverständnisse. Überlege jetzt gut, was wichtig ist und formuliere bedacht und klar. Die Zeit um den Neumond ist wunderbar geeignet, um Intentionen für das zu setzen, was du in dein Leben einladen möchtest – doch was genau ist das? Wage es, ganz konkret zu träumen und nimm deine Wünsche beim Wort. Vielleicht hilft dir auch ein Ritual, deine Gedanken zu sortieren und dir eine kleinen Ruhepol in dieser übersprudelnden Energie zu schaffen. 

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Planeten: Saturn im Widder und Merkur im Zwilling

Saturn zieht am 25. Mai in den Widder und schafft damit die Grundlage für Struktur und Durchhaltevermögen. Allerdings kann die Natur des Widders auch manchmal etwas sprunghaft sein, doch mit der richtigen Portion Achtsamkeit kannst du wertvolle Impulse setzen. 

Einen Tag vor dem Neumond, am 26. Mai, tritt Merkur, der Herrscherplanet des Zwilling in sein Zeichen. Damit intensiviert er nochmal dessen positive Energie.

25. Juni 2025: Neumond im Zeichen Krebs

Am 25. Juni um 12:31 Uhr steht der Neumond im Krebs. Ganz typisch für ein Wasserzeichen ist der Krebs sehr sensibel und kann manchmal seiner schwankenden Stimmung ausgeliefert sein. Wenn ihm etwas zu viel wird, zieht er sich schnell in seine harte Schale zurück.

Da der Mond den Krebs beherrscht, wirkt dieser Neumond besonders auf emotionaler Ebene. Er bringt die Chance mit sich, endlich damit aufzuhören, ständig Dinge aufzuwirbeln, die eigentlich längst klar sind. Stattdessen kannst du langsam in ruhigere Gewässer aufbrechen. Ein achtsamer und friedlicher Umgang mit dir selbst im Inneren und mit anderen im Außen steht jetzt vor allem im Mittelpunkt.

Dieser Neumond ist ideal, um dich zu fragen: Mit welchen Emotionen möchte ich in die Zukunft gehen? Was ist in diesem Moment wichtig und was gehört in die Vergangenheit? Und was davon ist wirklich meins – was trage ich für andere?
Für alle, die auf einen Durchbruch gewartet haben: Jetzt ist die Zeit dafür gekommen. Doch es ist ein leises Loslassen: Es wird keine großen Wellen schlagen, dafür aber große Kreise ziehen.

Yoga-Tipp: Versuche einen sanften, intuitiven Flow, der dich achtsam mit dir sein lässt und dich behutsam von einer Asana in die Nächste leitet.

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24. Juli 2025: Neumond im Zeichen Löwe

Am 24. Juli um 21:11 Uhr steht der Neumond im Feuerzeichen Löwe und entfacht Selbstvertrauen und neuen Mut. Es geht heiß her: Löwen sind leidenschaftlich, was ihre Überzeugungen angeht und stark in ihren Entscheidungen. Sie folgen ihrem Herzen und treten entschlossen den Herausforderungen entgegen, die auf diesem Weg gemeistert werden müssen.

Was liegt vor dir auf deinem Weg, das du annehmen darfst?

Löwe
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Der Neumond fordert dich heraus, dich zu fragen, wofür du brennst. 
Jetzt ist es an dir zu erkennen, was dich ausmacht und wie du deine individuellen Fähigkeiten einsetzen kannst, um dein inneres Feuer zum Leuchten zu bringen. Sei dabei achtsam mit dir und anderen und höre auf dein Herz. 

Yogatipp: Integriere Herzöffner in deine Yogapraxis. Vielleicht inspiriert dich dieser Flow für eine kraftvoll ausbalancierte Energie.

23. August 2025: Neumond im Zeichen Jungfrau

Am 23. August 2025 um 08:06 Uhr steht der Neumond im Sternzeichen Jungfrau. Es gilt als ordnungsliebend und bringt als Erdelement eine ruhige Energie mit sich. Dieser Neumond eignet sich daher hervorragend, um nicht nur Intentionen zu setzen, sondern gleich einen konkreten Plan zu formulieren. Dafür braucht es eine klare Haltung, Genauigkeit und eine gesunde Portion Pragmatismus.

Herz und Kopf dürfen zusammenarbeiten und die innere Stimme möchte nicht nur gehört werden, sondern auch sachlich sprechen. Der Fokus liegt dabei besonders auf der praktischen Durchführung der nächsten Schritte. Folgende Fragen können dabei helfen:

Wo bedarf es mehr Ordnung und Struktur in deinem Leben?
Was sind die nächsten Teilziele, die dich deinem Traum näher bringen?
Wie sehen diese genau aus und wie lassen sie sich effektiv in deinen Alltag integrieren?

Yoga-Tipp: Eine erdende Sequenz beruhigt und verbindet Körper und Geist zu einer Einheit. Wenn du strategisch üben möchtest, versuche Somatic Strength Training. Es kräftigt den Körper, stärkt das Nervensystem, und schafft das Fundament für eine vielseitige und individuelle Praxis.

c: Tim Samuel von Pexels
Foto: Tim Samuel von Pexels via Canva

21. September 2025: Neumond im Zeichen Jungfrau (partielle Sonnenfinsternis)

Am 21. September um 21:54 Uhr steht der Neumond im Erdzeichen Jungfrau. Moment, hatten wir das nicht schon im August? Tatsächlich könnte dieser Neumond fast wie ein Déjà-vu wirken, denn mit der Wiederholung der Jungfrau-Energie wirbelt er noch einmal dieselben Themen auf: Struktur, Ordnung, Selbstwert – hier darfst du einen zweiten Blick darauf werfen. Was mit dem August-Neumond auf 0° angefangen hat, schließt mit dem Septembermond auf 29° und einer partiellen Sonnenfinsternis ab. Dazwischen war – wir erinnern uns – noch der Blutmond, der die tiefste Intuition ans Licht gebracht hat. Die Sonnenfinsternis trägt dich nun über die Schwelle in deine neue Realität. 

Herbsttagundnachtgleiche am 22.09.2025

Als wäre das noch nicht genug, wirst du einen Tag nach dem Neumond von der Herbsttagundnachtgleiche in deinem Wandel unterstützt. Sie legt dir den Wendepunkt direkt vor die Füße. Das ist kein schnelles energetisches Aufräumen mehr, das ist innerer Großputz! Gleichzeitig bietet sich eine echte Chance für nachhaltige Transformation. Nimm dir die Zeit zurückzublicken, was sich in den letzten vier Wochen verändert hat:

Welche Gewohnheiten hast du etabliert?
Wo konntest du mehr Klarheit gewinnen?
Was durftest du für dich erkennen?

Foto: simonenkoph via Canva

Hast du noch etwas übersehen? Schau dich ein letztes Mal genau um, bevor du in dein nächstes Kapitel aufbrichst. Nimm nur mit, was dir dienlich ist. Dann blicke auf das, was vor dir liegt: unberührtes Potenzial, das darauf wartet, von dir gestaltet zu werden. Doch sei dir darüber im Klaren, dass es auch dich formen wird. Bist du bereit?

Yoga-Tipp: Du wirst merken, wie wenig du brauchst, wenn du dir die Freiheit gibst, dich selbst immer wieder neu zu (er-)leben. Somatic Yoga hilft dir dabei, deine Bewusstheit und Wahrnehmung zu entwickeln und deine Wahrheit zu verkörpern. Erde dich, indem du dich in der Verbindung zu dem spürst, was dich umgibt. 

21. Oktober 2025: Neumond im Zeichen Waage

Am 21. Oktober um 14:25 Uhr steht der Neumond im Zeichen Waage. Das ausgeglichene Luftzeichen steht für Gerechtigkeit, Harmonie und Balance und ist bekannt dafür, am liebsten immer im Gleichgewicht sein zu wollen. Doch die Aufgabe der Waage ist nicht der Zustand der Ausgeglichenheit allein, sondern das Messen dessen, was es braucht, um diesen Zustand zu erreichen.

Frage dich, wo die Dinge aus dem Lot geraten sind. Was kannst du für einen Ausgleich tun? Bedenke aber, dass es dafür ein gewisses Maß an Sensibilität und Fingerspitzengefühl braucht. Auch kleinere Schwankungen sind völlig normal. Lass dich davon nicht aus der Bahn werfen. Gehe behutsam und klug vor, um zu viel Hin und Her zu vermeiden.

Balance ist nichts Statisches, sondern etwas Dynamisches. Vielleicht geht es weniger um einen festen und scheinbar sicheren Halt als vielmehr um das Etablieren einer freiheitlichen Haltung, die auch etwas Spielraum zulassen kann.

Das Lichterfest Diwali

Für Yogi*nis ist dieser Neumond etwas Besonderes, denn er fällt mit Diwali zusammen, dem hinduistischen Fest der Lichter. Es ist eine spirituelle Erinnerung daran, dein inneres Licht, welches im Kontext mit Yoga als Symbol für Bewusstsein steht, zu entzünden.

Foto: Rahul Pandit via Pexels

Yoga-Tipp:

Mit Hilfe von Meditation kannst du dein Leben auf den Prüfstand stellen. Doch vergiss nicht: Auch Ernsthaftigkeit und Spiel dürfen Hand in Hand gehen. Lerne Leichtigkeit zuzulassen und zentriere dich mit einem kreativen Flow für Core und Gleichgewicht. Hilfreiche Tipps, wie du deine Balance-Haltungen noch besser stabilisieren kannst, findest du hier:

20. November 2025: Neumond im Zeichen Skorpion

Am 20. November gegen 7:47 Uhr steht der Neumond im Sternzeichen Skorpion. Das Wasserzeichen steht für Tiefgründigkeit und Intuition, und bringt in Kombination mit der Neumondphase ein besonders intensives Transformationspotenzial. 

Unterdrückte Gefühle, von denen du dachtest, sie wären schon lange untergegangen, wollen jetzt an die Oberfläche kommen. Lass ruhig zu, dass sie auftauchen. Dann atme tief durch und lass sie ziehen. Auch deine Ängste möchten liebevoll konfrontiert werden. Sie fragen dich: Welche Geheimnisse hast du vor dir selbst? Die Antwort ist zugleich der Schlüssel zur Lösung.  

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Jegliche Arten von Beziehungen, sei es freundschaftlich, familiär oder romantisch, können sich jetzt vertiefen oder klären und auf eine neue Ebene gehoben werden. Hier liegt eine große Chance für echte Nähe und Intimität. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du auch die Verbindung zu dir selbst nicht verlierst und deine Bedürfnisse authentisch und mit Freude lebst. 

Yoga-Tipp:

Nutze gezielt das Potenzial der Chakren, um dich der emotional transformativen Energie des Skorpions zu öffnen. Pranayama ist eine zuverlässige Konstante, die dich im Prozess der Veränderung unterstützt.

20. Dezember 2025: Neumond im Zeichen Schütze

Am 20. Dezember gegen 2:43 Uhr ist der letzte Neumond des Jahres 2025 und er steht im Sternzeichen Schütze. Die Energie des optimistischen Feuerzeichens hilft dir beim Prüfen deiner Ziele. 

Der Jahreswechsel lädt dazu ein, neue Pläne zu schmieden. Jedoch birgt er auch die Gefahr, sich in unrealistischen Ansprüchen zu verlieren. Welche Neujahrsvorsätze schwirren jetzt schon durch deinen Kopf? Wie fühlen sie sich an? Bringen sie dich wirklich weiter, oder sind es Ideale, die du denkst erreichen zu müssen, um dich wertvoller zu fühlen? Spoileralarm: Dein Wert ist unabhängig von dem, was du erreichst! Trotzdem streben wir alle danach, uns weiterzuentwickeln und das ist auch gut so. 

Manchmal braucht es dafür aber nicht mehr Aufwand, sondern mehr Klarheit und Systeme, die wirklich zu dir passen. Visualisiere deine konkreten Ziele und wie du sie erreichen möchtest. Lass dich dabei von dem leiten, was dich ausmacht und öffne dich für Leichtigkeit und Zuversicht.

Yoga-Tipp:

Finde dein inneres Leuchten und den Weg zu deiner persönlichen Heldenreise. Versuche eine energetisierende Sequenz, die deine Lebensenergie stimuliert und eine positive Grundhaltung anregt.

Foto: alex_ugalek von Getty Images via Canva

Du möchtest wissen, an welchen Tagen 2025 Vollmond ist? Alle Daten und Tipps findest du in unserem Vollmondkalender:

Mit deinen eigenen Händen zurück zu dir – Die stille Kraft des Jin Shin Jyutsu

Jin Shin Jyutsu – Traditionelle Heilkunst mit Bettina Roschewitz

Die Hände als Schlüssel zu deinem Wohlbefinden

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Wir leben in einer Zeit der ständigen Selbstoptimierung. Schlaf & Achtsamkeit wird getrackt, Yoga wird “geplant” und selbst Ruhe muss oft “effizient” sein. Viele Menschen, die sich für ganzheitliche Gesundheit interessieren, kennen das: Trotz aller Tools, Methoden und guter Intentionen bleibt oft eine leise Erschöpfung zurück.

Berührung, die ursprünglichste Form der Verbindung mit uns selbst, bleibt dabei oft außen vor. Und zwar nicht, weil sie uns fehlt – sondern weil wir sie verlernt haben.

Jin Shin Jyutsu

„In deinen Händen liegt eine Kraft, die du längst vergessen hast – aber die dich erinnern kann, wer du wirklich bist.“
– Bettina Roschewitz

Jin Shin Jyutsu: Eine uralte Kunst für den modernen Alltag

Du willst wieder mehr Berührung in deinen Alltag integrieren? Dann ist Jin Shin Jyutsu vielleicht dein Weg. Die jahrtausendealte, japanische Heilkunst, die auf einem tiefen Verständnis von Energieflüssen im Körper basiert und auf etwas, das wir alle immer bei uns tragen: unseren Händen.

Durch gezielte Selbstberührung bestimmter Energiepunkte am Körper – sogenannter Sicherheitsenergieschlösser – kann die Lebensenergie wieder frei fließen. Blockaden lösen sich, körperliche und seelische Symptome können sich wandeln, innerer Druck weicht einer neuen Weichheit: Sanftmut.

Was Jin Shin Jyutsu so besonders macht? Du brauchst nichts außer dir selbst. Keine Geräte, keine Technik, keine Abhängigkeit. Du kannst es selbst bei dir anwenden – wenn du es einmal für dich gelernt hast.

Berührung heilt – und das ist sogar wissenschaftlich belegt

Berührung aktiviert nachweislich das parasympathische Nervensystem – also den Teil, der für Ruhe, Regeneration und Heilung zuständig ist. Studien zeigen: Bereits sanfter Hautkontakt kann die Ausschüttung von Oxytocin (“Bindungshormon”) steigern, Stresshormone senken und das Immunsystem stärken.

Doch viele erleben Berührung nur im Außen – durch andere. Jin Shin Jyutsu gibt uns etwas zurück, das tief in uns angelegt ist: die Fähigkeit, uns selbst zu regulieren.

Jin Shin Jyutsu & Yoga – eine kraftvolle Verbindung

Für viele Yogalehrer*innen und Praktizierende ist Jin Shin Jyutsu eine wertvolle Ergänzung. Die Praxis unterstützt die Körperwahrnehmung, vertieft den Atem und schafft Raum für Innenschau – ganz ohne Druck.

Strömen und Yoga kombinieren sich dabei auf natürliche Weise: Während die Asanas beispielsweise den Körper öffnen, kann das gezielte Halten bestimmter Punkte die Energie fließen lassen. Beides wirkt – und beide Methoden eint eine Haltung: Geduld. Hingabe. Bewusstsein.

Jin Shin Jyutsu online lernen – im eigenen Tempo, mit Begleitung

Bettina Roschewitz gehört zu den erfahrensten Jin Shin Jyutsu Therapeutinnen und Lehrerinnen im deutschsprachigen Raum. Seit über 35 Jahren begleitet sie Menschen mit dieser Methode – früher in ihrer Praxis in Hamburg, heute im digitalen Jin Shin Jyutsu Zentrum, gemeinsam mit ihrer Tochter Laura.

Ihre Botschaft: Heilung beginnt mit Verbindung – und diese Verbindung entsteht durch deine Hände.

Im Online-Programm “Jin Shin Jyutsu lernen” wirst du Schritt für Schritt in diese Kunst eingeführt. Du lernst, deine Symptome zu verstehen, deine Selbstheilung zu aktivieren und eine liebevolle Routine mit dir selbst zu entwickeln.

Wenn du Jin Shin Jyutsu live erleben willst und mal reinschnuppern möchtest:

Vom 5.–11. Januar 2026 findet eine kostenlose Themenwoche statt – mit täglichen Impulsen, praktischen Anleitungen & einem großen Live-Event.

Die Teilnahme ist kostenlos & online.

Jetzt zur “Neues Jahr – Neue Kraft”-Woche anmelden

Jin Shin Jyutsu erinnert uns an etwas, das wir nicht neu lernen müssen, sondern nur wieder erinnern dürfen: Die leise, tiefe Kraft in unseren Händen.  Ein Gegenpol zur Welt des Drucks.

Eine Einladung zur Rückverbindung mit uns selbst. Sanft. Klar. Wirksam.

Und wenn du mehr über Bettina Roschewitz und ihre Arbeit erfahren möchtest, dann höre doch einmal im Yogaworld Podcast rein, denn dort war Bettina zu Gast. 

Hier geht’s zum Podcast-Interview mit Bettina Roschewitz:

Jnana Yoga – der Weg der Weisheit

Bergsee im Winter

Yoga kann sehr viel mehr beinhalten als das Üben auf der Matte oder dem Meditationskissen. Herbst und Winter sind eine wunderbare Zeit, um in die Stille zu gehen und sich auf den Pfad der philosophischen Übungspraxis zu begeben: Jnana Yoga.

Text: Rina Deshpande / Titelbild: Tim Stief via Unsplash

Wenn sich unsere Erdhalbkugel gegen Ende des Jahres wieder von der Sonne weg neigt, zieht der Winter ein. Die Tage werden kürzer und dunkler, die Welt liegt oft unter einer dicken Wolkendecke und die Temperaturen sinken. Ganz ähnlich wie Bären oder Fledermäuse, die jetzt Winterschlaf halten, sehnen sich auch unsere menschlichen Körper nach Ruhe und innerer Einkehr. Diese Verbundenheit zwischen dem eigenen Körper und den Lebenszyklen der Tiere und Pflanzen – der gesamten Erde – sollten wir gerade auch als Yogi*nis wahrnehmen und würdigen.

Anstatt also einem so natürlichen Muster wie dem Wunsch nach winterlichem Rückzug zu widerstehen, sind wir eingeladen, uns ganz bewusst dem universellen Lauf der Jahreszeiten hinzugeben. Die kalten, dunkleren Perioden sind nämlich auch eine wunderbare Gelegenheit, zu regenerieren, uns wieder deutlicher mit dem eigenen Inneren zu verbinden und in Ruhe zu reflektieren und zu lernen. In der Tradition des Yoga hat diese geistige Praxis, bei der wir höheres Wissen erlangen und weiser werden wollen, eine besonderen Platz – und einen Namen: Jnana Yoga.

Darum geht es im Jnana Yoga

Buch mit Tasse Kaffee und Kuscheldecke
Foto: Sixteen Miles Out via Unsplash

Im modernen Yoga werden die Lehren der alten Schriften, also die Yogaphilosophie, häufig in die körperliche Asana-Praxis integriert, genauso kombiniert man sie auch mit Ayurveda, der alten indischen Heil- und Lebenskunst. Diese Verbindung von körperlicher und philosophisch-spiritueller Praxis ist nicht unbedingt falsch. Dennoch ist es, glaube ich, wichtig, dass Übende und Lehrende verstehen, wie die Lehre ursprünglich einzelne Übungswege voneinander unterschieden hat:

Noch älter als Hatha Yoga oder auch die acht Glieder des Raja Yoga, zu denen ebenfalls körperliche Übungen gehören, sind drei weitere Formen von Yoga. Sie werden schon in den frühesten Yogaschriften und in den mündlich wiedergegebenen Lehren beschrieben: Karma Yoga (der Weg des selbstlosen Handelns im Dienst an der Natur und anderen Wesen), Bhakti Yoga (der Weg der hingebungsvollen Liebe und Gottesverehrung) und eben Jnana Yoga (der philosophische Übungsweg von Studium, Erkenntnis und Weisheit). Keiner dieser Wege ist besser oder schlechter als die anderen: Alle vier Formen von Yoga sind geeignet, die Übenden zu einem besseren Verständnis ihres wahren Selbsts zu führen und der spirituellen Befreiung (Moksha) näherzubringen.

Die Jnana-Yogapraxis sollte in der Lebenserfahrung wurzeln

Jnana Yoga ist dabei nicht unbedingt die naheliegendste Wahl: Viele von uns haben nach Schule und Ausbildung aufgehört, bewusst zu lernen, ihren Geist zu weiten und Wissen anzusammeln. Dabei steht uns das Lernen ein Leben lang offen und bietet uns zahllose Gelegenheiten, unsere wahre Natur und das Leben besser zu verstehen. Diese vielen großen und kleinen Erkenntnisse auf dem Weg zu Weisheit sind der eigentliche Sinn von Jnana Yoga. Ein wichtiger Bestandteil dieses Yogawegs ist das Studium der alten Schriften, aber dabei geht es nicht so sehr um das Anhäufen von Informationen oder um theoretisches Lernen. Es wird dich nicht viel weiterbringen, Patanjalis Sutras auswendig rezitieren zu können. Damit man die Lehren dieser Schriften wirklich durchdringen kann, sollte das Studium in der eigenen Lebenserfahrung wurzeln und von der ehrlichen Intention getragen sein, nach den universellen Wahrheiten zu streben.

Diese Verankerung in der eigenen Lebenswirklichkeit und die Anbindung an eine aufrichtige Motivation sind wichtig, denn das reine Anfüttern der intellektuellen Intelligenz geht oft damit einher, dass sich das Ego aufbläht. Jnana Yoga ist daher im Idealfall keine intellektuelle Gymnastik, sondern eine feine, achtsame Praxis, bei der man die eigenen Gewohnheiten und Muster beobachtet und ganz besonders auch solche Fallstricke wie Stolz, Ehrgeiz und Überheblichkeit aufspürt. Nur so können das Studium und das erworbene Wissen auch wirklich ins Leben hineinwirken und uns helfen, unsere angeborene Weisheit zu entfalten.

Herbstlicher Wald am See
Foto: Samuel Ferrara via Unsplash

Jnana Yoga in der Bhagavad Gita

Sicher hast du hier auf der Seite oder im YOGAWORLD JOURNAL schon einmal etwas über die Bhagavad Gita gelesen oder im Yogaunterricht davon gehört. In dieser über 5000 Jahre alten Hindu-Schrift, deren Titel wörtlich übersetzt “Gottes Lied” bedeutet, unterweist der Gott Krishna den Prinzen und Krieger Arjuna, der im Begriff ist, in eine große Schlacht zu ziehen. Die 700 Verse umfassende Unterweisung ist eingebettet in ein großes indisches Epos, das Mahabharata. Innerhalb dieser ausufernden Erzählung über den Krieg zwischen zwei rivalisierenden Familienzweigen bildet die Gita eine Art philosophische Unterbrechung: Hier wird das Schlachtfeld der Kriegserzählung zum Symbol für die moralischen und ethischen Dilemmas, mit denen wir Menschen seit jeher zu kämpfen haben.

Der Rat, den Krishna dem hin- und hergerissenen Helden Arjuna erteilt, ist ein Kernstück der yogischen Philosophie: Es legt die Herausforderungen dar, die ein Leben in Dualitäten mit sich bringt, und zeigt auf, dass sich hinter all den Trennungen in Gut und Böse, angenehm und unangenehm, Anziehung und Abscheu, die Wahrheit von Non-Dualität, von Verbundenheit und Einheit verbirgt.

Lies dazu auch: “Die Bhagavad Gita: Ein Krieger auf der Suche nach Frieden

Stetiges Lernen als Notwendigkeit

Das vierte Kapitel der Bhagavad Gita ist Jnana Yoga, dem Weg der Weisheit, gewidmet. Darin berichtet Krishna gleich eingangs, dass er sein göttliches Wissen an den Sonnengott weitergegeben habe, der es wiederum an jene Menschen vermittelt habe, die auf der Suche nach Erkenntnis waren. Doch irgendwann sei dieses unvergängliche Wissen den Menschen verloren gegangen. Stetiges Lernen und die kontinuierliche Weitergabe von Wissen werden also als unbedingte Notwendigkeit, als eine heilige Handlung beschrieben. Entsprechend gilt das Lernen im Hinduismus – wie auch in vielen anderen Religionen – als eine wichtige spirituelle Praxis. Zu der wird es aber nur, wenn die Absichten stimmen.

In Vers 23 erklärt Krishna die Bedeutung der Intention, nicht nur fürs Lernen sondern auch für jede Art von Handeln: Nur wenn sie nicht persönlichen Vorlieben und Vorteilen, sondern dem Höchsten (oder: dem Göttlichen) gewidmet sind, bringen sie uns auf dem Weg der spirituellen Befreiung voran. Im Sanskrit-Vers klingt das so:

गतसङ्गस्य मुक्तस्य
ज्ञानावस्थितचेतस: |
यज्ञायाचरत: कर्म समग्रं
प्रविलीयते

gata-sangasya muktasya
jnanavasthita-chetasah
yajnayacharatah karma
samagram praviliyate

Frei übersetzt bedeutet dieser Vers, dass all jene, die ihre Handlungen dem Höchsten widmen, frei werden von den menschlichen Anhaftungen und deren karmischen Folgen. Auf diese Weise wird ihr Geist dauerhaft in der universellen Weisheit verwurzelt sein.

Über die Erkenntnis zur Befreiung

Diese Weisheit ist der eigentliche Kern von Jnana Yoga: Es geht um eine tiefe Form der Erkenntnis, in der wir Freiheit finden können und die unserem Handeln wirklich Sinn verleiht. In Vers 33 heißt es daher: Das höchste Ziel allen Handelns ist die Weisheit. Aber auch schon auf dem Weg dorthin gibt es viel zu gewinnen: Wenn wir die geistige Praxis einbetten in unser alltägliches Yoga und in unsere Lebenswirklichkeit, führt sie uns auf einen Pfad der Selbsterkenntnis und Erkenntnis – und damit in eine ganzheitliche Erfahrung von Spiritualität.

Unsere weise alte Erde neigt sich zur Seite und lässt es auf der nördlichen Halbkugel Winter werden. Damit schenkt sie uns eine Zeit der Regeneration und Reflexion, eine Zeit der Tiefe und des stillen Studierens und Lernens. Jetzt haben wir eine besonders schöne Gelegenheit, es uns gemütlich zu machen und uns in der Jnana-Yogapraxis mit unserem wahren Selbst zu verbinden.

Pfad im Schnee Winterlandschaft
Foto: Kristine Cinate via Unsplash

So übst du Jnana Yoga

Neben der streng asketischen Tradition, wie sie der antike indische Yogi Adi Shankaracharya begründet hat, gibt es zahllose weitere Möglichkeiten, Jnana Yoga zu praktizieren. Mit diesen einfachen und alltagstauglichen Vorschlägen möchte ich dich ermutigen, deinen eigenen Weg zur Weisheit zu erkunden.

1. Reinige Körper und Geist

Viele Yogatechniken und alle drei anderen traditionellen Wege von Yoga können dein Studium der alten Schriften, dein Jnana Yoga, wirksam unterstützen: Reinigende Atemübungen wie Kapalabhati oder Kriya Pranayama helfen, deinen Geist zu klären und ihn auf die Aufnahme von Wissen vorzubereiten. Karma Yoga in Form von tatkräftiger Nächstenliebe kann dein Herz öffnen und dir ermöglichen, die Weisheitslehren im täglichen Leben zu verankern und dadurch tiefer zu verstehen. Bhakti Yoga in Form von Mantra-Singen trägt gerade im Winter dazu bei, dein Energie-Level zu heben, damit du die Konzentration besser halten kannst.

2. Widme dich für bestimmte Zeiten dem Studium

Ganz egal ob du dich dafür entscheidest, die Bhagavad Gita eingehender zu studieren, oder dir einen anderen Text aus der Yogaphilosophie, aus Hinduismus, Buddhismus oder einer anderen Tradition aussuchst: Denke immer daran, dass das Lernen kein Wettlauf zu deiner Vervollkommnung ist. Viel mehr als um schnelle Wissensaneignung geht es um Regelmäßigkeit, Hingabe und reine Intentionen. Meine Mutter beispielsweise beschäftigte sich mit einer Gruppe von Frauen volle fünf Jahre lang mit einem kleinen Abschnitt der Puranas. Sie trafen sich jede Woche mit einer Upadhyayani, einer gelehrten Frau der Hindu-Gemeinde. Eine solche Lerngruppe oder auch feste Zeiten alleine helfen dir, deiner Jnana-Yogapraxis Beständigkeit zu geben.

3. Wähle deine Lehrer*innen sorgfältig aus

Sich die alten Texte in ihrer ganzen Komplexität und Rätselhaftigkeit ohne fachkundige Anleitung zu erschließen, ist kein einfaches Unterfangen – erst recht wenn dir der kulturelle und historische Kontext fehlt. Auch traditionell wurde die Yogaphilosophie immer im direkten Lehrer-Schüler-Kontakt vermittelt. Es ist wunderbar, dass spezielle Internetkurse, Retreats und Workshops die alten Lehren heute überall auf der Welt so leicht zugänglich machen. Gleichzeitig sollten wir nicht unterschätzen, wie häufig sich Menschen nach Anerkennung, Macht und Einfluss sehnen – und dann tritt die authentische Suche nach Erkenntnis sehr schnell in den Hintergrund. Die Entscheidung, sich einem Lehrer oder einer Lehrerin anzuschließen, ist keine kleine Sache, genauso wenig wie die Verantwortung als Lehrperson. Lass dir Zeit, hör dich um, spüre genau hin – und wenn du offen dafür bist, bitte um göttliche Führung.

4. Gehe in die Stille

Natürlich arbeitet der Geist beim konzentrierten Studium auf Hochtouren – vergiss dabei aber nicht, dass Intellekt und verstandesmäßiges Wissen etwas völlig anderes sind als Weisheit. Lass dir deshalb Zeit, mache immer wieder Pausen, lasse das Gelesene in der Stille wirken und gib dabei auch deinem Herzen und deinem Körper Gelegenheit, die Inhalte deines Studiums zu integrieren. Für mich ist das der Aspekt, den ich beim Jnana Yoga am meisten genieße.


Rina Deshpande

Rina Deshpande lehrt, forscht und schreibt seit über 15 Jahren über Yoga und Achtsamkeit. Ihre Artikel erschienen bei uns, Huffington Post, Self Magazine und vielen anderen. Mehr Infos auf rinathepoet.com oder Instagram @rinathepoet

Mehr alltagsnahe Artikel von Rina Deshpande rund um Yogaphilosophie kannst du hier lesen:

Somatic Yoga Grundausbildung mit Manuela Berndt: Die Kraft der sanften Bewegung

Somata Yoga Grundausbildung mit Manuela Berndt

Vom Tanz über Yoga zur somatischen Körperarbeit: Genau diese Kombi macht Manuela Berndt zu einer inspirierenden Lehrerin. Mit ihrem Buch “Somatisches Training – Die Kraft der sanften Bewegung” und ihrer Somatic Yoga Grundausbildung öffnet sie einen Raum, in dem Körper, Nervensystem und Achtsamkeit in Einklang kommen.

Vom Tanz zur somatischen Körperarbeit

Wer Manuela kennenlernt, spürt sofort: Bewegung ist ihr Lebensthema. Schon als Kind hat sie getanzt, später stand sie als Bühnentänzerin auf der Bühne und arbeitete als Choreografin. Doch für sie war Tanz nie nur Ausdruck im Außen – schon früh interessierte sie sich für den inneren Prozess.

“Ich nehme das gar nicht als Wandel wahr, denn es gibt sehr viele Überschneidungen zwischen den verschiedenen Methoden und meinem Tanzbackground. Schon als Tänzerin habe ich mich unter anderem auf Contact Improvisation und Release Techniken spezialisiert – somatische Herangehensweisen im Tanzbereich.”

Yoga begleitete sie von Beginn an: als Ausgleich zum Training, als Halt in einem intensiven Bühnenleben. Was zunächst ergänzend begann, wurde mit den Jahren zu einer tragenden Säule. Schon während ihrer Tanzkarriere fing sie an, Yoga zu unterrichten und erlebte es nicht als Bruch, sondern als natürlichen und fließenden Übergang: “Das Thema Bewegung vereint alles miteinander und begleitet mich seit meiner Kindheit in verschiedenen Varianten und Formen.”

Heute arbeitet Manuela als Somatic Coach, Yogalehrerin, Ausbilderin und Dozentin in ihrem eigenen Studio in Berlin – einem Ort, der ihre Arbeit auf besondere Weise trägt.

Somatic Yoga: So wirkt es auf Körper und Nervensystem

“Das Zusammenspiel von Bewegungsapparat und Nervensystem ist das Fundament der somatischen Methodik. Durch die Übungssequenzen wird der physische Körper aktiviert und harmonisiert. Gleichzeitig richtet sich der Fokus auf Innenschau und Selbstregulierung. Die beiden Stränge des Nervensystems – somatisches und vegetatives Nervensystem – werden in der Praxis angesprochen und ausbalanciert. Wenn das Nervensystem frisch und ausgeruht ist, sind Körper und Geist lebendig. Infolgedessen sind unsere Gedanken kraftvoll und klar, unsere Handlungen entschlossen. Bewegung fühlt sich in diesem Zustand locker und mühelos an, frei von Einengung oder Begrenzung.”

Ein Studio als Resonanzraum

Manuela liebt es, in ihrem eigenen Raum zu wirken. Für sie bedeutet das Freiheit, Selbstbestimmung aber auch Verantwortung: “Ich habe immer selbständig gearbeitet und empfinde es als große Freiheit, in meinen eigenen Räumen zu praktizieren. Dieser Standort ermöglicht mir Unabhängigkeit und kreative Gestaltung meiner Tätigkeit. Gleichzeitig bringt diese Art der Selbstbestimmung auch viel Verantwortung mit sich – von der Planung, über die Ausführung aller Kurse und Termine, bis hin zur Studioreinigung, Organisation und Administration. Tatsächlich erledige ich das alles aber sehr gerne, denn ich spüre immer direkt die Effekte der Energie, die ich in mein Studio investiere.”

Somata Yoga Grundausbildung mit Manuela Berndt

So wird das Studio zu einem Resonanzraum: für sie selbst, für ihre Teilnehmer*innen, für alle, die Bewegung nicht nur machen, sondern erleben wollen.

Das Buch: “Somatisches Training – Die Kraft der sanften Bewegung”

2025 erschien Manuelas Buch. Es ist eine Liebeserklärung an die sanfte Bewegung – und eine Einladung, tiefer zu schauen: “Neben der vielseitigen somatischen Bewegungspraxis interessieren mich besonders die Entwicklung der Methode sowie die historischen Zusammenhänge, die ich mit meinem Buch etwas mehr ins Licht rücken möchte.”

Denn Somatic Yoga ist für sie kein Trend, sondern Teil einer Bewegung, die in den 1960er- und 70er-Jahren entstand – mit Pionieren wie Moshé Feldenkrais oder Thomas Hanna und mit Manuelas Lehrer Tias Little, der aktuell in den USA unterrichtet. Gemeinsam ist allen somatischen Methoden der Fokus nach innen. Weg von Leistungsdenken, hin zu Achtsamkeit und Wahrnehmung.

„Ich möchte den Menschen mitgeben, dass sie unabhängig von allgemein gültigen Körperbildern und physischen Fähigkeiten (…) bis ins hohe Alter körperlich aktiv und gesund bleiben können.“

Die Somatic Yoga Grundausbildung: Start im Januar 2026

Am 24. Januar 2026 startet Manuelas Somatic Yoga Grundausbildung. Drei Wochenenden – in Berlin oder online via Zoom – geben dir die Möglichkeit, tiefer in somatische Bewegung einzutauchen und sie nachhaltig in deinen Alltag zu integrieren. “Die Online-Teilnahme ermöglicht es Menschen teilzunehmen, für die die Fahrt nach Berlin nicht möglich ist. Natürlich ist das live Erlebnis immer ein anderes, aber ich unterrichte Somatics oft im Hybrid-Modus und das hat sich für alle bewährt, die auf diesem Weg einen Zugang zur Praxis bekommen.”

Manuela hat dabei ein klares Konzept. Ihre Schüler*innen sollen lernen, üben, verinnerlichen und weitergeben. Zwischen den Modulen liegt jeweils ein Monat Pause, um das Erlernte sacken zu lassen und in die eigene Praxis zu integrieren.

„Im somatischen Training ist der eigene Körper der wichtigste Lehrer. Wenn wir ihm vertrauen, ihm Zeit geben und achtsam sind, werden wir langfristig mit mehr Aktivität, Mobilität und Regeneration belohnt.“

Drei Module, drei Tore zur Tiefe: Das erwartet dich

Modul 1: Die Kraft der sanften Bewegung
Einführung in somatische Philosophie, Anatomie, Iliopsoas, Beckenboden, Atmung und Entspannung.

“Am ersten Ausbildungswochenende legen wir das Fundament … Diese Inhalte sind wichtig, um die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Körpersystemen und der Wirkungsweise der Praxis zu verstehen.”

Modul 2: Im Netz der Beweglichkeit
Faszienarbeit, Bewegungsqualitäten, Spiralen & Diagonalen, Symmetrie & Asymmetrie.

“Die fließenden somatischen Abläufe bewirken Auflockerung, Geschmeidigkeit und Durchlässigkeit im Körper. … Bewegung hat sich für mich nie besser angefühlt als im somatischen Training.”

Modul 3: Somatic Yoga zur Prävention und Regeneration
Mobilität, Brustkorböffnung, Arbeit an Schulter, Hüfte und Wirbelsäule.

“Somatic Yoga ist besonders wirksam als regelmäßige Praxis zur Prävention von Bewegungsmangel, Haltungsschäden und Fehlbelastungen. … Wir verinnerlichen das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe, um uns mit Bewegung in anspruchsvollen Zeiten selbst zu regulieren.”

Wirkung im Alltag: Nervensystem & Selbstregulation

Somata Yoga Grundausbildung mit Manuela Berndt

Somatic Yoga geht tiefer als klassische Asanapraxis. Es löst Bewegung von Form, richtet den Blick nach innen und stärkt die Verbindung von Körper und Nervensystem. “Durch die Übungssequenzen wird der physische Körper aktiviert und harmonisiert. Gleichzeitig richtet sich der Fokus auf Innenschau und Selbstregulierung,” erklärt Manuela. Dadurch wird Bewegung frei, leicht und mühelos. Es ist diese Kombination aus Tiefe und Sanftheit, die Somatic Yoga so besonders macht.

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

“Die Verbindung von fundierter Anatomie, somatischer Erfahrung, sanfter Bewegung und Achtsamkeit – kombiniert mit einem strukturierten, leicht integrierbaren Format – macht diese Ausbildung einzigartig.”

Ganz bewusst richtet sich die Ausbildung an alle, die neugierig sind, Bewegung neu zu erleben:

  • Yogalehrende, die ihre Praxis vertiefen und bereichern wollen
  • Coaches und Therapeut*innen, die somatische Elemente in ihre Arbeit integrieren möchten
  • Neugierige, die mehr über Körperwahrnehmung, Faszien und Selbstregulation erfahren wollen

Deine Einladung

Wenn du spürst, dass diese sanfte Art von Bewegung dir guttun könnte, dann höre auf Manuelas Worte: “Somatic Yoga kann schnell erlernt, mit wenig Aufwand praktiziert und ganz einfach in den Alltag integriert werden. Ich lade dich ein, deinen eigenen Interessen zu folgen und an dem zu arbeiten, was dir guttut und dich neugierig macht.”


Mehr Info zu Manuela:

Insta: @somata.bewegungstraining
Webseite: somata-bewegungstraining.de

Fotos: Jeanette Sophie Friedrich
Portrait: Jule Halsinger